28.12.2012

Ein Korb voller Schätze


Ist Euch eigentlich auch schon aufgefallen, dass wir regelrecht unter Kunststoffbergen versinken? Ich schaue mich auf meinem Schreibtisch um und sehe gleich 5 Sachen die aus Plastik sind: Mein Notebook, meine Kamera, eine Haarklamme, das Plexiglas im Bilderrahmen und eine CD-Hülle. Und wie erwähnt, das ist nur auf meinem Schreibtisch. Wenn ich mich jetzt auf den Weg machen würde, die Wohnung weiter nach Gegenständen aus Plastik zu erkunden, würde ich glaube ich gar nicht mehr mitzählen können. Ziemlich erschreckend, wie viel in meinem Alltag aus Kunststoff ist.

Und noch erschreckender ist für mich, wie viele Kinderspielsachen ebenso aus diesem "unechten" Stoff fabriziert werden. Ich frage mich, ob Kinder wirklich so viel Spaß daran haben, mit solchen Spielsachen zu spielen, wie wir es annehmen? Vor allem so kleine Kinder, die alles angreifen und in den Mund nehmen müssen. Wenn ich es mir so richtig überlege, muss es ziemlich eintönig sein, wenn sich alles gleich anfühlt, denn egal ob rund oder eckig, Plastik ist Plastik. Und es muss ziemlich öde sein, wenn alles gleich schmeckt. (Vielleicht sogar nach Weichmachern?)

Also habe ich die meisten Spielsachen, die aus Kunststoff sind, gleich mal aussortiert und in die Kammer verbannt. Dann habe ich ein kleines Körbchen rausgeholt, das ich mit kleinen Schätzen gefüllt habe. Im Korb sind unter anderem...
  1. ein großer Tannenzapfen, 
  2. zwei große Walnüsse (in der Schale, versteht sich), 
  3. eine Halskette aus kleinen Steinen, 
  4. eine kleines Glas mit Reis und eines mit ganzen Pfefferkörner drinnen, 
  5. und eine kleine Glocke.
Gegenstände, die interessant schmecken, klingen und sich spannend anfühlen. Kleine Schätze eben.

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