11.03.2013

Grüaß di Gott, hallo und szia!


Als ich heute den Beitrag von Judith las, ist mir plötzlich aufgefallen, dass ich bisher kein einziges Wort darüber erwähnt habe, dass Julia mit zwei Sprachen aufwächst. Auch ich wuchs mit zwei Sprachen auf, mit Deutsch (väterlicherseits) und Ungarsich (mütterlicherseits) und nun lernt auch Julia die zwei Sprachen in derselben Aufteilung. Man sagt, Kinder, die von Anfang an mehrere Sprachen lernen, werden später zu sprechen beginnen. Mal sehen ob das stimmt, wir haben es nicht eilig. ;)

Kommentare:

  1. Ich hoff, das haut bei euch gut hin. Bei den Kinder vom Cousin meines Mannes machn es die Eltern mit drei Sprachen und jetzt sprechen die Kinder irgendwas und haben auch erst mit fast sechs Jahren richtig zu sprechen begonnen, als sie in die Schule kamen....da muss man sich gut infomieren gell?^^

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    1. Oh, da mache ich mir keine Sorgen, ich bin‘s gewohnt, dass beim Kommunizieren mindestens 3 Sprachen zum Einsatz kommen. Deutsch, Ungarisch, Österreichisch, Schwägerin und Ehemann reden auf Englisch miteinander und Bruderherz lebt in Dänemark. Multikulti ist nichts dagegen! :D

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  2. Find ich total gut! Sprichst du denn tatsächlich ausschließlich ungarisch mit deiner Tochter? Das stelle ich mir ja auch nicht so einfach vor. :)

    Liebe Grüße
    Isa

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    1. Zuhause in den eigenen vier Wänden spreche ich zu ihr nur ungarisch. Wenn auch mein lieber Ehegatte zuhause ist, dann wechsel ich zwischen den zwei Sprachen, denn mein Herzallerliebster kann nicht ungarisch. Wenn wir unterwegs sind, tue ich mir sehr schwer mich daran zu halten mit ihr ungarisch zu reden. Unter Leuten, Freunden wird deutsch (besser gesagt österreichisch) gesprochen, da wechsel ich automatisch auf Deutsch, immerhin ist das meine „Vatersprache“. Man stellt sich das schwer vor, ist aber für jemanden, der das von klein an so erlebt hat, ganz normal. Ich kenne das ja gar nicht anders. ;)

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    2. Echt spannend und total toll. Ich glaube das schafft man aber auch nur, wenn man tatsächlich zwei Muttersprachen hat. Mein Mann ist ja z.B. Englischlehrer, aber er könnte niemals nur Englisch mit unseren Kindern sprechen, einfach weil das für ihn ja nicht zum Alltag gehört, sondern sein Job ist. Er würde sich recht albern vorkommen, wenn er es täte, was ich auch gut nachvollziehen kann. :)

      Anders sieht das natürlich beim Dialekt aus. Ich stamme ja von der Mosel und lebe nun im dialektfreien Ostwestfalen, habe meinen Dialekt aber auch noch nicht ganz abgelegt. Meinen Kindern werde ich da sicher auch das ein oder andere Wort mitgeben, mehr unbewusst als bewusst. So existiert bei mir z.B. das Wort "nehmen" kaum - wir holen alles. Ob es etwas von A nach B "mitholen", Gewicht abholen, das Kind auf den Arm holen oder die Hände aus dem Mund holen. Das klingt für Außenstehende immer äußerst befremdlich, ist für mich aber ganz normal. :D

      Echt ein spannendes Thema. :)

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  3. Uii, das finde ich toll...würde die Krabbe auch gern in einen Bilingualen Kindergarten geben. Aber hier findet sich nichts in der Nähe.
    Das mit dem später sprechen lernen, habe ich auch gehört. Andererseits fällt so das spätere Fremdsprachen lernen sehr viel einfacher!

    Glg und vielen, vielen Dank für's Verlinken :-)

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    1. ;) Gern geschehen! Fand deinen Beitrag total interessant!
      Stimmt schon, nie wieder kann man mit so einer Leichtigkeit eine fremde Sprache erwerben, wie im Kleinkindalter! Das ist Gold wert!

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  4. Meine drei Kinder wachsen auch zweisprachig (ung.-deut.)auf. Unsere Älteste hat relativ früh begonnen zu sprächen - mit 1,5 Jahren - , unser Mittlerer erst mit 3 Jahren, der Kleinste auch schon mit 1,5-2. Wenn Kinder von Haus aus zweisprachig aufwachsen, ist das eher gut für die Kinder (finde ich). Bis zum 3-4 Lebensjahr, geht die Sprachentwicklung in beiden Sprachen gleichzeitig, da gibt es dann die gemischten Sätze, oder Grammatik. Ab dem 3-4 Lebensjahr entscheidet sich dann das Kind quasi für eine Sprache, die grammatisch verfeinert wird. (Meist ist es die Sprache der Kindergartenkinder.)
    Ach ja, und wir (meine Geschwister und ich) sind auch so großgeworden.
    Nebenbei wohnen wir in einem kroatischen Dorf, also sind Schule und KG dreisprachig: kroatisch, deutsch, ungarisch. Es funktioniert :)
    LG, KingaIzabella
    Übrigens habe ich auch ein Buch über dieses Thema gelesen. Es gibt so viele Vorteile! Für multikulti Kinder ist dies der Normalzustand! Find ich bis heute faszinierend!

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  5. Das ist klasse! Schade, dass ich nicht zweisprachig aufgewachsen bin und das meinem Flummihops weitergeben kann.
    Stimmt, dass viele Kinder dann später anfangen zu reden. Interessant wird es dann im Kindergarten... Ist doch vollkommen okay, wenn sie sich da Zeit nehmen. Muss ja alles auch verarbeitet werden! :)

    Liebe Grüße
    Tanja

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    1. Das glaube ich auch, dass es daran liegt, dass sie eventuell später reden, weil sie eben alles doppelt und ganz unterschiedlich verarbeiten müssen.
      Bin schon sooo auf diese Zeit gespannt! :)

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