13.02.2014

Idee der Woche: Sortieren


Ich danke Euch vielmals für die ehrlichen und schönen Kommentare! In den letzten Wochen bin ich kaum zum Bloggen gekommen, einerseits, weil die Montessori-Diplomausbildung angefangen hat, und weil die restliche Zeit dem Job und vor allem meiner Familie zustehen. Zu den Kommentaren zum letzten Beitrag: Mit diesem Blog möchte ich Euch die Montessori-Pädagogik näher bringen und so zeigen, wie wichtig es ist, Kinder zu verstehen. Hier möchte ich also nicht darüber schreiben, wie schwer mir der Alltag manchmal fällt, (auch wenn das, wie bei jedem anderen Menschen an manchen Tagen, der Fall ist), sondern über das KIND schreiben.

Aber nun zurück zum Titel.

Ab sofort geht es hier im Blog auch mit den Spielideen weiter, wobei ich mir die Freiheit nahm, eine simple 'Idee der Woche' daraus zu machen. Immerhin gibt es ja nicht nur tolle Spiele, sondern auch viele wunderbare andere Ideen.

Die Idee diesmal: Sortieren. Wir sortieren ja alles mögliche im Alltag: Besteck, Kleidungsstücke, Teller und Becher, CDs und auch Bücher. Sortieren schafft Ordnung und Ordnung, ob innerlich oder äußerlich, ist ein Grundbedürfnis jedes Menschens. Sortieren gehört zum Alltag und somit auch zu den Übungen des praktischen Lebens nach Montessori.

Vorbereitung:
Ein Tablett in passender Größe (damit die Nüsse nicht allzu weit rollen können), 2-3-4 kleinere Schälchen und eine größere Schale mit gemischten Nüssen (oder Bohnen usw.).


Sie nahm die Nüsse einzelnd aus der großen Schale heraus und sortierte sie in den kleineren. Diese Sortierübung begann damit, dass sie nur die Cashewnüsse aus der großen Schale herausfischen wollte, als ich ihr aber die 3 kleineren Schälchen angeboten habe, fand sie recht viel Spaß daran, alle ähnlichen Nüsse in die selbe Schale zu legen. Zum Schluss kippte sie den Inhalt der kleinen Schälchen wieder in die Große und begann von vorne.


Sortieren kann man aber auch Besteck oder Haarspangen um die Feinmotorik und Sinneswahrnehmung zu schulen und ebenso kann man den Kleinen eine Zange oder eine größere Pinzette anbieten. Für noch größere Kinder sogar eine Augenbinde, mit der sie die kleinen Gegenstände nach Fingespitzengefühl sortieren können.

Kommentare:

  1. Hallo Anna,

    herzlichen Glückwunsch zur begonnenen Diplomausbildung! Wenn du sie bei Haspel/Salvenmoser machst, dann kann ich dir sagen, es wird wirklich harte Arbeit sein, in den drei Jahren das alles zu lernen und die Mappen zu machen, aber es ist es allemal wert! Ich habe den Kurs für das Schulalter (6-12) dort gemacht und ich habe so viel gelernt und bin jedesmal gern hingegangen und erfüllt wieder nachhause gegangen nach den Kurstagen. Wenn du vielleicht Fragen haben solltest oder evtl mal Hilfe beim einen oder anderen benötigst, kannst du mir gern ein Mail schreiben.
    LG Sophia

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  2. Wirklich eine süße Idee, ich glaube die Nüsse würden das Spiel bei uns allerdings nicht lang überleben ;-)

    LG
    Saskia

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  3. Oh eine tolle Idee, die wir auch unbedingt mal ausprobieren müssen :-)

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