31.08.2014

Ideen für meine Tochter (31 Monate alt)


1. Der geheimnisvolle Beutel mit Gegenständen aus dem Alltag, die sie bereits kennt. Diese habe ich nur wegen dem Foto aus dem Beutel genommen, sie befinden sich auf ihrem Regal natürlich im Beutel und bleiben somit ihrem Namen treu. Ein wunderbares Sinnesmaterial mit hohem Spaßfaktor.

2. Ein Tierbuch, dazu passende Schleichfiguren. Sie wollte dieses Buch "mit den Elefanten oben" unbedingt haben und liebt es heiß. Eine tolle Buchserie, von welcher wir bereits eine kleine Sammlung haben. Die Tiere aus Afrika aus der Schleichsammlung hatten wir bereits zu Hause, die sie so - begleitend beim Buchvorlesen - genauer erforschen und auch zuordnen kann.

3. Eine kleine Schatulle mit Lippenbalsam, ein kleiner Spiegel und Taschentücher. Eine praktische Übung die aber genausogut auf ihrem Frisiertisch liegen könnte. Von meinem Lippenpflegestift probierte sie schon öfters sich zu bedienen, kam aber nicht so gut zu recht. Ich fand, wenn sie mit den Fingern arbeitet, bekommt sie ein besseres Gespür fürs Eincremen. Neben dem Tisch habe ich auch einen leeren Korb für die gebrauchten Taschentücher bereit gestellt.


4. Ein Fadenspannrahmen den ich erst diese Woche in einem kleinen Spielzeugladen entdeckt habe. Ich war mir nicht recht sicher, ob sie schon damit "arbeiten" könnte, er scheint ihr aber zu gefallen. Auch das Wickeln gelingt ihr zu meiner Überraschung ziemlich gut. Wir sammeln auf unseren Spaziergängen gerne Blätter, Samen und kleine Zweige, die wir mit nach Hause nehmen. Sie fand, dass diese auch in das Fadennetz reingesteckt recht hübsch aussehen. Die Idee gefällt mir auch sehr.


5. Selbstgemachter Klebstoff und dazu geometrische Figuren aus buntem Papier. Ich bin ein Freund der selbstgemachten und nachhaltigen Materialien. Ich habe schon einige Klebstoff-Rezepte aus dem Internet ausprobiert und kannte auch bereits eins mit Milch und Essig, fand aber dieses Rezept am gelungensten und geruchsneutralsten: 90g Mehl, 30g Zucker, 135ml Wasser und 1 Esslöffel Essig zusammengemischt, bei schwacher Hitze klumpenfrei gerührt und in ein Gläschen durch einen Sieb portioniert. Klebt wunderbar, ist nachhaltig und hält mindestens 6 Monate im Kühlschrank. Geometrische Formen findet sie zur Zeit sehr interessant und fragt auch immer wieder nach ihren Namen.


6. Selbstgemachte Möbelpolitur, dazu ein kleines Stück Poliertuch. Ich liebe diese Übung der Pflege der Umgebung und auch diese Polierpaste. Sie ist natürlich und somit auch für Kinder unbedenklich und ist unglaublich einfach herzustellen: 30g Bienenwachs, 120g kaltgepresstes Öl, zusammen in einem Topf leicht erhitzen, in kleine Behälter füllen und abkühlen lassen. Ich verwendete dazu Leinöl statt Olivenöl, damit die Paste statt dem grünen Einstich eine schöne gelbe Farbe bekommt. Den Holzkasten zum Polieren suchte allerdings sie sich aus.


7. Buntstifte und Spitzer. Ich hatte Sorgen, sie könnte ihre Finger in den Spitzer stecken, daher suchte ich einen mit einer relativ kleinen Öffnung. Obwohl sie nicht wirklich spitz werden, übt sie sehr gerne das Drehen der Stifte. Ist auch der eigentliche Sinn dieser Übung. Das Körbchen dient als Müllkorb für die Holzspäne.

8. Muttertiere und ihre Jungen (die Haustiervariante), dazu passende Kärtchen zum Zuordnen. Wir haben ja bereits die Wildtiervariante gehabt, seit unserem Bauernhofurlaub plante ich jedoch eine mit Haustieren zusammenzustellen. Sie liebt ihre Schleichfiguren sehr und auch ich finde sie toll. Sie ergeben mit Kärtchen zusammen ein wunderbares Sprachmaterial. Wir übten die Bezeichnungen wie Schaf und Lamm, Ziege und Zicklein am Anfang mit der 3-Stufen-Lektion, mittlerweile arbeitet sie schon alleine. Bald möchte ich die Karten und die Figuren auch mit den Vätern ergänzen, damit es komplett wird.


9. Junior Magnet-Box mit 1:1 Vorlagen. Ich wünschte mir zwar weniger Farben bei den Holzfiguren, dennoch bin ich sehr froh, dieses Auslegespiel entdeckt zu haben. Die Vorlagen bieten tolle Aufgaben, einige schwieriger, andere einfacher und durch das Magnet verrutschen die ausgelegten Muster nicht so schnell wieder. Sie kreiert aber auch gerne ihre eigenen Bilder und kreischt vor Freude, wenn sie etwas ausgelegt hatte, was ihr gefällt.


10. Kohlestifte und raues Papier. Ich selbst studierte Jahre lang bei einem Künstler das Zeichnen und Kohle war eines meiner Lieblingswerkzeuge. Kohle verhält sich ganz anders auf dem Papier als Bleistift. Sie hinterlässt bereits bei kleinster Berührung eine deutliche Spur und lässt sich auch viel leichter verwischen. Ein tolles Zeichenmaterial, das auch das Druckempfinden fördert.

Kommentare:

  1. Wow,dass sind tolle Anregungen. Danke dafür!
    Liebe Grüße Rebekka

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  2. Hui, was für schöne Ideen! Ganz toll!

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  3. Ich freue mich sehr über diese Webseite!
    Am liebsten würde ich alle Anregungen auf einmal ausprobieren.
    Herzlichen Dank!!!

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