26.09.2017

Fundstück der Woche und Ideen, wofür wir es verwenden


Ich liebe es, unser Zuhause nach Montessori zu gestalten und das Beste daran ist: Ideen dazu lassen sich überall finden! Vom Möbelschweden und Gartencenter bis hin zum kleinsten Trödelladen. Und oft kann ein einfaches Einrichtungsstück eine Menge bieten, wie auch dieser kleine  Kinderhocker (FLISAT) den wir weniger als eine Sitzgelegenheit, vielmehr als einen kleinen Tisch verwenden.


Ich benutzte ihn als Ablagetisch neben dem Stillsessel in Jakobs Babyzimmer, wo ich während des langen Stillens bequem meinen Tee abstellen konnte. Heute dauert das Stillen nicht mehr so lange, so dient der kleine Hocker wegen seiner niedrigen Höhe als Nachttisch neben Jakobs Bodenbett.


Wir haben eine Menge Zimmerpflanzen, um die sich Julia und auch ich mich mit Hingabe kümmern. Einige sind recht groß und stehen daher am Boden, andere wiederum sind kleiner, die entweder auf einem Regal, einem Schrank oder auf der Durchreiche zwischen Küche und Esszimmer stehen. Damit Julia auch kleinere Pflanzen gießen kann, stellte ich einige davon auf so einen Hocker.


So kann sie die Pflanzen nicht nur ohne Hilfe gießen, sondern auch die Blätter von allen Seiten abstauben. Ich finde, der Hocker hat eine perfekte Höhe als Pflanzentisch bereits für ganz junge Kinder. So wird auch Jakob, wenn er gehen kann,  die Pflanzen pflegen können.


Der Hocker passt bei uns allerdings auch als Frisiertischchen wunderbar. Neben einem Spiegel, mit einer Haarbürste und Julias Spangen und Haargummis in einem Korb, kann sie sich morgens vor dem Kindergarten selbst frisieren.

Kommentare:

  1. Liebe Anna, zuerst einmal möchte ich dir ein Riesenkompliment für deinen Blog machen! Bin ganz freudig, habe ich hierhergefunden - aber auch etwas traurig, habe ich dich nicht früher entdeckt...
    Unsere ältere Tochter ist 4 Jahre alt, die jüngere 18 Monate. Montessori haben wir bislang noch nicht bewusst zuhause gelebt - auch wenn ich merke, dass in unserem Alltag bereits viele Elemente unbewusst einfliessen. Seit kurzem befasse ich mich jedoch etwas näher damit und möchte unbedingt ein paar Veränderungen an unserem Daheim vornehmen.
    Doch unsere Kleine hats grade faustdick hinter den Ohren. Nichts ist vor ihr sicher. Und so finde ich es schwierig, unserer Grossen gewisse Bastelmaterialien etc. frei zugänglich zu machen, ohne dass die Kleine in einem unbeobachteten Moment damit unser Haus "verschönert" ;-)
    Weisst du schon, wie du damit umgehen wirst, wenn euer Kleiner mobiler wird und ins Flegelalter kommt? Bin gespannt von dir zu hören! Herzgruss aus der Schweiz, Wanda

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  2. Liebe Anna,
    schon lange kenne und schätze ich deinen Blog.

    Was ich mich aber jedesmal frage: Wie schaffst du es, dass euer Zuhause immer so aufgeräumt ist?
    Als Montessori-Pädagogin bemühe ich mich, unser Zuhause ebenfalls klar zu strukturieren, damit sich unser nun fast 3 Jahre altes Mädchen gut zurechtfinden kann. Allerdings gelingt es mir im Alltag kaum, gemeinsam mit meinem Wirbelwind Ordnung zu halten (allerdings arbeiten mein Mann und ich auch beide Vollzeit...).
    Ich selbst habe außerdem das Gefühl, dass wir nur wenige Dinge besitzen, aber selbst das ist offenbar noch zu viel.
    Vielleicht hast du ja Tipps bezüglich Struktur, Ordnung und Stauraum auf Lager?

    Dafür wäre ich wirklich dankbar :-)

    Alles Liebe
    Anna

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