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Ich liebe schöne Märchen! Viele meiner Kindheitserinnerungen verbinde ich mit schönen Märchen, die ich entweder vorgelesen bekam oder denen ich (damals noch) am Plattenspieler stundenlang lauschte. Und natürlich möchte ich solche schönen Kindheitserinnerungen meinen Kindern nicht vorenthalten. Auch nicht als Montessori-Pädagogin.


Aber heißt es nicht, dass Montessori gegen Märchen wäre? Oder ist das nur ein Mythos? Und was ist mit den Rollenspielen? Also die So-Tun-Als-Ob-Spiele von jungen Kindern? Über diese Fragen und über Rollenspiele aus der Sicht der Montessori-Pädagogik, aber auch darüber, worauf ich beim Bücherkauf achte, habe ich in einem ausführlichen Forum-Beitrag auf meiner Steady-Seite geschrieben. Hier geht's zum Forum-Beitrag. (Vielen Dank für die Kommentare zu diesem Forum-Beitrag! Genau das war mein Ziel mit diesem Forum: Ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe, der uns alle bereichert!)


Hier im Blog möchte ich Euch, wie auch im Forum-Beitrag versprochen, einige schöne Märchen-Bücher vorstellen. Also, hier meine kleine Liste:


Der kleine Gärtner* von Gerda M. Scheidl

Die Geschichte erzählt von einem Gänseblümchen, das in einem Naturgarten zwischen wilden Wiesenblumen lebt. Doch es träumt davon, im prachtvollen Nachbarsgarten zu leben. Schweren Herzens erfüllt ihm der kleine Gärtner eines Nachts den Wunsch und pflanzt es drüben ein. Und so erwacht es am andern Morgen auf einem fremden Rasen... und fühlt sich zwischen all den Rosen, Lilien und Nelken, die es verachten, ganz allein. Ein Bilderbuch über Zugehörigkeit, Dankbarkeit und Liebe mit wunderschönen, zarten und dennoch detailierten Illustrationen von Bernadette Watts.


Guten Morgen, kleine Maus! - Eine Geschichte zum Fröhlichsein* von Carola Vahldiek

Eine Bildgeschichte, die über kleine alltägliche Ärgernisse im Leben erzählt und auch über die Kunst, trotz diesen fröhlich zu sein, in dem man die kleinen, unscheinbaren Dinge im Alltag betrachtet und sich über diese erfreut. Die Bilder sind echte, bezaubernde Naturfotografien auf 24 Seiten.


Komm, sagte die Katze* von Mira Lobe

Es regnete und regnete. Es regnete so lange, bis der Baum, auf den sich die Katze retten konnte, umfiel und zu schwimmen begann. Während der Reise kommen immer mehr Tiere, die auf dem schwimmenden Baumstamm das Trockene suchen. Bis einmal der Fuchs ganz erschöpft um Hilfe bittet, doch von all den Tieren, nur die Katze davon überzeugt ist, dass jeder das Recht auf Hilfe hat. Und ihre Entscheidung war weise, denn der Fuchs hat danach eine wunderbare Idee! Eine einfühlsame Geschichte, mit fröhlichen Illustrationen von Angelika Kaufmann über das Zusammenhalten, Hilfe leisten, auch dann, wenn wir ganz unterschiedlich sind.


Zum Elefanten immer geradeaus* von Constanze Spengel

Die Ziege, die auf einem steinigen Abhang inmitten steiniger Berge im winterlichen kalten Norden lebt, sieht in der Zeitung eine Stellenanzeige: Postbotin gesucht! Sie bewirbt sich und wird direkt im heißen Afrika gebraucht. Dort begegnet sie all den afrikanischen Tieren und muss vor allem dem Elefanten einen Brief aushändigen. Doch: wie sieht der Elefant denn aus? Eine wunderbare Geschichte von einer herzerwärmenden Ziege, die am Ende nicht nur den Elefanten, sondern auch all die anderen Tiere kennenlernen wird. 


Meine Freundin Erde* von Patricia MacLachlan

Sie kümmert sich um all die Pflanzen und Tiere, im Winter schützt sie die winzigen Samenkörner und manche schlafende Tiere: Die Erde behütet die Lebewesen und gibt dem Leben den Rhythmus vor. Eine Liebeserklärung an die Erde. Die poetischen, kindgerechten Texte und wunderschönen, fröhlichen Illustrationen erinnern jung und alt daran, gut auf unsere Freundin, die Erde aufzupassen.


Der Neinrich* von Edith Schreiber-Wicke

Auch Nein zu sagen ist wichtig. Denn es gibt eben Gelegenheiten, wo man Nein sagen muss, auch wenn es den anderen nicht so erfreut. Ein Buch über die eigenen Grenzen und den Mut, zu diesen zu stehen.


Ginger* von Charlotte Voake

Weniger ein Märchen, viel mehr eine Geschichte aus der Perspektive einer gut behüteten Katze, die eines Tages einen Spielpartner bekommt, eine andere kleine Katze, die Ginger nichts als Ärger bedeutet. Ob sich die beiden zum Schluss doch noch versöhnen? Ein wunderschönes Bilderbuch über das Zusammenleben und Versöhnen mit Illustrationen von der Autorin selbst.


Mause Märchen* von Annegert Fuchshuber

Ein Märchen über Mut und Angst, über Freundschaften und Zusammenhalt. Erzählt in einfachen Texten und mit wunderschönen Illustrationen. Das Buch muss von Vorne und einmal von hinten gelesen werden und in der Buchmitte kommt es zu einer wundervollen Begegnung, die in einer bereichernden Freundschaft endet.


Das Farbenmärchen* von Natalie Hafner-Lugschitz

Im "Grauen Reich" ist alles grau: die Häuser, die Blumen, die Menschen und auch die Tiere. Auch das Königsschloss ist grau, wodurch die Prinzessin immer grauer und trauriger wird. Was könnte ihr helfen? Niemand weiß Rat, doch eines Tages kommt ein Männlein mit einer geheimnisvollen Truhe. Es öffnet sie, und da geschieht es: die Farben springen in die Welt, und jede sucht sich ihren ganz speziellen Platz! Eine wunderschöne Geschichte zum Lesen, zum Vorlesen und hier auch zum Hören.


* Mit einem Stern markierte Links sowie die Abbildungen sind Affiliate-Links. Wenn Du die Bücher durch diesen Links erwirbst, erhalte ich dafür eine kleine Provision. Für Dich entstehen dabei keine höhere Kosten.

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Seit vielen Monaten ist es hier ganz still. Nicht, dass ich das Schreiben nicht vermisst hätte, diese kleine Blogpause habe ich dennoch dringend gebraucht. Ich merkte, dass ich mich von zu vielen Dingen ablenken ließ, also beschloss ich, ein paar Schritte nach hinten zu gehen um mir wieder einen Überblick zu verschaffen. Und es fühlte sich richtig gut an!


Aber so ganz untätig war ich dann doch nicht. Denn während ich hier eine Blogpause machte, startete ich gemeinsam mit Deborah (Montessori-Pädagogin und eine meiner besten Freundinnen) noch im Jahr 2020 eine Serie von Montessori Eltern-Workshops und Webinare hier in Wien auf der Montessori Akademie und auch online, die ich richtig genoss und die für mich unglaublich bereichernd waren. Die Webinare, bzw. der direkte Kontakt mit Euch schaffte mir Klarheit und plötzlich wusste ich auch wieder, worauf ich mich hier im Blog noch mehr fokussieren möchte: Darauf, zu versuchen, Euch Montessori für zu Hause greifbarer zu machen. Euch hier noch mehr dazu ermutigen, Montessori zu Hause weniger perfekt "machen" zu wollen, dafür aber mit etwas mehr Leichtigkeit zu leben! 


Und dann kam mir eine Idee...


Die Idee zu meinem eigenen Podcast!

Denn in einem Podcast kann ich Euch meine Gedanken noch persönlicher kund tun, Gäste einladen und ihnen interessante Fragen stellen und Euch so Montessori zu Hause noch erreichbarer machen. Ich machte mich also schlau, was ich für einen Podcast alles tun muss bzw. anschaffen muss und fing an, vor gut 6 Monaten alles genau zu planen. Dann blieb nur noch die Frage, wie mein Podcast heißen sollte.


Schon während dieser Webinare und Workshops, aber auch hier durch meinen Blog bekam ich unzählige Fragen von Euch rund um Montessori zu Hause. Aber die allerhäufigste Frage ist noch immer, wie ihr am besten mit Montessori zu Hause beginnen könnt. Es ist aber nicht nur die häufigste Frage, meiner Meinung nach ist diese auch die allerwichtigste! Denn Montessori beginnt für mich in der Denkweise, in der inneren Haltung, im Herzen... ja, Montessori beginnt bei uns selbst!


Daher habe ich für meinen Podcast diesen Titel bewusst gewählt und möchte Euch durch ihn darüber erzählen, was es mir bedeutet, Montessori zu leben.
 

Die erste Podcast-Folge ist bereits online

Auch wenn ich noch kein Profi in Sachen Podcast-Gestalten bin, wollte ich nicht länger warten und Euch das Gespräch mit meiner Freundin Deborah nicht vorenthalten. Wie schon erwähnt, ist Deborah eine mehrfach diplomierte Montessori-Pädagogin (AMI, ÖMG), Vortragende an der Montessori-Akademie, leitet zurzeit einen Erdkinderplan (12-18) und ist außerdem 4-fache Mama und wir sprechen darüber, was dann passiert, wenn Kinder im Haushalt gar nicht teilhaben (wollen). Außerdem sprechen wir auch darüber, welche Tricks uns den Alltag erleichtern, wenn überall in der Wohnung Spielsachen aufpoppen und warum Kinder nicht da sind, um uns zu helfen. Den Link zur Podcast-Episode findet ihr weiter unten in diesem Beitrag.

Da kommt aber noch mehr!

Die Podcasts waren also bereits geplant und ich mitten drin in der Umsetzung. Doch ich wollte zusätzlich etwas auf die Beine stellen, um auch Euch zu Wort kommen zu lassen. Einen Ort, wo wir uns aktiv austauschen können. Einen Ort, wo ich auf Eure persönlichen Anliegen, Eure Gedanken und Fragen eingehen kann und wo ich Euch "zuhören" und mich mit Euch so gemeinsam über die Montessori Philosophie austauschen kann. 

 

Ich habe eine Zeit lang überlegen müssen, wie und was ich da anbieten könnte, so dass sich das auch mit meinem Alltag vereinabren ließ. Warum nicht ein Forum? Ein Forum zum Podcast. Ein geschützter Raum, wo ich Eure Fragen regelmäßig und selbstverständlich anonymisiert veröffentlichen kann, um dann anschließend meine Gedanken aus der Sicht der Montessori-Pädagogik teilen zu können. Und wo ihr auch Eure Gedanken mit den Forum-Mitgliedern teilen könnt.  

 

Also arbeitete ich parallel auch an diesem Montessori-Eltern-Forum, wo der erste Beitrag bereits online ist. Dabei beantworte ich eine spannende Frage einer Blogleserin darüber, was wir als Eltern zu Hause aus der Montessori-Sicht tun können, wenn unsere Kinder in der Regelschule Angst vor Mathematik haben und selbst nicht mehr daran glauben, schlau genug für Mathe zu sein. Und eins kann ich Euch schon als geprüfte Mathe-Lehrerin schon verraten: das betrifft durchaus nicht nur Mädchen!


Aber wo ist nun der Podcast und wo das Forum?

Das Forum ist auf Steady unter: "Montessori beginnt bei DIR!". Ich habe mich für Steady entschieden, weil ich Euch hier den Austausch in einem geschützten Rahmen anbieten kann. Da ich diesen geschützen Raum in gewisser Weise "mieten" muss, ist das Forum nicht kostenlos, aber ich habe versucht die Mitgliedschaft möglichst niedrig zu halten. Ihr könnt die Mitgliedschaft zudem entweder von Monat zu Monat, oder gleich für ein ganzes Jahr (und dafür etwas preisgünstiger) abonnieren, um so keinen Beitrag zu verpassen. Ich gestehe, ich habe keine Ahnung ob ich mit Steady zufrieden sein werde, oder ob Ihr es sein werdet, aber ich gehe es flexibel und mit Offenheit an und freue mich einfach auf den Austausch mit Euch!


Hier also der aktuelle Beitrag im Forum: Was kann ich tun, wenn mein Regelschulkind Angst vor Mathe hat? - oder warum alle Kinder einen mathematischen Geist besitzen


Was den Podcast betrifft, ihn findet ihr ebenso auf Steady. Kostenlos. Aber Ihr müsst wissen, hinter dem Podcast steckt jede Menge Arbeit und Zeit und natürlich auch Geld. Daher freue ich mich über jede einzelne "Kaffee-Spende" oder "Tee-Spende"  auf Steady, denn so kann ich die Podcast-Folgen für Euch möglichst werbefrei halten. Den Podcast könnt ihr selbstverständlich auch auf Spotify sowie auf iTunes abonnieren und ich hoffe, ihr habt genau so viel Freude beim Lauschen, wie ich beim Gestalten!

 

Podcast-Folge: Was, wenn Kinder im Haushalt nicht teilhaben wollen?