09.10.2018

Bei uns in den letzten Wochen

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Vor ca. 4 Wochen starteten wir mit dem Homeschooling und obwohl es mir viel Vorbereitung abverlangt, ist es unglaublich schön zu sehen, wie viel Freude Julia daran hat! Da ich versprochen habe, euch immer wieder Einblicke zu gewähren, wie wir das machen, gibt es heute ein kleines Update.

In der Montessori-Schule (elementary) werden Kindern ganz viele spannende Geschichten über die Welt und über die Menschheit erzählt. Auch wir begannen mit einer Geschichte darüber, wie die Erde entstehen konnte und machten auch einige Experimente dazu. Dabei ließen wir auch einen Vulkan ausbrechen (siehe meine Instagram-Stories) ...


... und Julia zeichnete die Erde so, wie sie noch zur Zeit der Vulkane war.


Öl, Wasser, Honig und die Faszination, wie alle Stoffe einfachen Gesetzen gehorchen, wodurch auch unsere Erde entstehen konnte. Was ich an der Montessori-Pädagogik so liebe, ist, wie sie Kinder die Welt selbst entdecken lässt. Mit Begeisterung in eine Richtung zu deuten, aber den Kindern nicht zu verraten, was es dort zu sehen gibt.


Letzte Woche sprachen wir über unser Sonnensystem und stellten dar, wie die Planeten um die Sonne bzw. um ihre eigene Achse kreisen. Wir bastelten auch aus Backpapier Kreise in bestimmten Größen um zu sehen, wie viel größer die Sonne im Vergleich zu unserer Erde ist. Julia war so fasziniert, als sie das sah!


Addieren. Das Material und die Arbeit kannte sie bereits aus dem Kinderhaus, dennoch war sie mit Begeisterung dabei. Von einer Freundin, die ebenso Montessori-Pädagogin ist und zwei ihrer Kinder zuhause unterrichtete, bekam ich jede Menge Materialien, wofür ich ihr unendlich dankbar bin. 


Was ich am Homeschooling mag, ist, dass wir keinen Zeitdruck haben und uns den Tag so einrichten können, wie es an dem Tag am besten für uns passt (und wie es eben neben einem Kleinkind möglich ist). Das ist so angenehm!  Es gibt Tage, wo Julia den ganzen Vormittag mit Materialien arbeitet und auch solche, wo sie bis Mittag im Pyjama ist und stundenlang nur liest. Aber was ich am Homeschooling am meisten mag, dass wir als Familie ganz stark zusammenwachsen. 

Darüber, ob Julia so ausreichend Kontakt zu anderen Kindern hat, mache ich mir auch keine Sorgen mehr. Es ist natürlich nicht das Gleiche, wie das Gruppenleben in der Schule, aber sie besucht nun wöchentlich eine Pfadfindergruppe, nimmt an einem Zeichenkurs teil und hat auch noch jede Woche Ballettunterricht, ganz nach ihrer Wahl, und dadurch bereits einige neue Freunde gefunden.


Was Jakob betrifft, so bekam er ein kleines Regal in der Küche, wo seine Teller, sein Besteck und alles, was er tagsüber oft braucht, für ihn zur Verfügung stehen. Früher stand hier Julias Küchentisch, da sie aber mittlerweile ausschließlich an der Küchenzeile arbeitet, richteten wir hier nun für Jakob einen Arbeitsbereich ein. So kann ich ihn auch besser beobachten, während ich koche und er an seinem kleinen Tisch in aller Ruhe sein Obst schält oder das Gemüse schrubbt.


Es ist so schön zu sehen, wie viel Freude er daran hat, sich selbst bedienen zu können.


Ich wollte, dass das Regal übersichtlich bleibt und wirklich nur die Gegenstände darauf Platz bekommen, die Jakob tagtäglich benutzt. Alles andere kam in eine der Küchenschubladen.


Ich stellte ihm einige alte aber auch neue Materialien auf sein Regal, unter anderem ein neues Sprachmaterial mit Fahrzeugen, die er bereits wirklich schon gesehen hat. Es gibt kaum einen Tag, wo er nicht zu diesem Korb greift, er ist fasziniert von allem was rollen kann oder Räder hat.


Ich stellte ihm auch eine neue Fädelarbeit bereit, die etwas schwieriger ist, als die zuvor. Die Perlen auf einen Stab zu fädeln schien ihm schon zu leicht zu sein, also bot ich ihm zunächst einen Schnürsenkel an, doch damit fand er sich nicht wirklich zurecht. Ich machte mich auf die Suche nach einer Zwischenlösung und fand dieses fertige Material*, das ich jedoch nur auf den Fädelstab und die 4 größten Perlen aus der Packung reduzierte.


Die Wochenenden nutzen wir meistens für Ausflüge. Es gibt so viele interessante und schöne Orte in und um Wien herum. Im letzten Monat wurde ich wieder ein Jahr älter und diesmal wünschte ich mir, meinen Geburtstag mit meiner Familie irgendwo an einem schönen Ort in der Natur zu verbringen. Das war einer der schönsten Geburtstage, den ich bisher hatte...


... den Julia dann auch noch einmal mit ihren selbstgemachten Geburtstags-Bananenmuffins toppte, mit welchen sie mich überraschte!


Letzte Woche kam auch das Buch endlich an, auf das wir schon so lange gewartet haben: Wanderungen* von Jenni Desmond und Mike Unwin. Ein wunderschönes Buch!

Von Seite zu Seite werden 20 verschiedene Tierarten gezeigt, die ihr Leben größtenteils damit verbringen, Gebirge, Wüsten, Gewässer oder Kontinente zu überqueren um Nahrung zu finden und um ihren Nachwuchs sicher auf die Welt bringen zu können. Die Texte sind etwas länger und sehr informativ, warum ich persönlich das Buch für Kinder ab ca. 5 Jahren empfehlen würde, dennoch ist es eines der schönsten und interessantesten Sachbücher für Kinder, das ich je gesehen habe.


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02.09.2018

Unsere allerliebsten Puzzles für ganz junge Kinder

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Beide meine Kinder lieben Puzzles! Schon als Kleinkind verbrachte Julia mit ihren Lieblingspuzzles viel Zeit und nun tut das Jakob mit seinen auch.

Puzzles werden zwar auf eine ganz bestimmten Art und Weise bespielt, trotzdem sind sie ein Kreativspielzeug. Sie fördern das logische Denken, die Feinmotorik und Kinder lieben es, wenn sie herausfinden, wie die einzelnen Teile wieder zu einem Ganzen zusammengefügt werden können.


Wenn ich Ausschau nach Puzzles für Jakob halte, suche ich vorwiegend ganz schlichte. Je einfacher, desto besser. Ich achte auch darauf, dass die Motive realistische Bilder darstellen, damit Jakob diese gut erkennen kann. Und nicht zuletzt bevorzuge ich Greifpuzzles mit großen Knäufen, so kann er die Puzzleteile mit dem 3-Finger-Griff herausheben und zurückstecken und dabei seine Hände geschickt einsetzen.


Es gibt so viele wunderschöne Greifpuzzles für junge Kinder! Hier meine Favoriten, die ich bei der Suche nach einem schönen Puzzle für Jakob gefunden habe:
  1. Einfache (Montessori) Puzzles mit jeweils einem Kreis, einem Quadrat, einem kleineren Kreis und einem Dreieck, die bereits Kindern unter einem Jahr angeboten werden können. Allerdings haben sie einen schicken Preis, daher lohnt es sich diese auch auf dem Flohmarkt zu suchen.
  2. (Montessori) Puzzles für Kleinkinder mit 3 Motiven.
  3. Wunderschön und schlicht: Puzzles mit einem geteilten Kreis (für ältere Kinder)
  4. und eines mit 4 unterschiedlichen Formen.
  5. Ein Puzzle mit einem Seehund-Motiv.
  6. Ein Puzzle mit 3 Bären, das zurzeit auch auf Jakobs Regal steht.
  7. Wunderschöne Puzzles mit 4 Motiven von einem meiner liebsten Puzzle-Hersteller. Das eine Puzzle ist mit Obst-Motiven*,
  8. das andere mit Haustieren*. Ich entdeckte auch eins mit Musikinstrumenten* (hier nicht abgebildet), das ich ebenso wunderschön finde.
  9. Von der gleichen Firma: ein Puzzle mit einigen Gegenständen aus dem Badezimmer*
  10. und eines mit Motiven rund um den Garten*. (Auch schön: mit einigen Werkzeugen*.)
  11. Ein Greifpuzzle mit unterschiedlichen Fahrzeugen*.
  12. Puzzles mit realistischen Tier-Motiven für Kinder ab ca. 18-20 Monate: Ein Hahn-Puzzle
  13. und ein Hasen-Puzzle.
  14. Ein Giraffen-Puzzle aus 5 Teilen, das ich auch für Jakob ausgesucht habe.


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27.08.2018

Am echten Familienalltag teilhaben - Praktisches Leben mit 15 Monaten

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Es ist nur wenige Wochen her, dass er seine ersten freie Schritte machte, jetzt trägt er seinen Wäschekorb quer durch die Wohnung bis zur Waschmaschine um den Korbinhalt hineinzufüllen. In der Küche öffnet er sämtliche Schubladen um diese leer zu räumen und wenn er hört, dass ich den Trockner öffne, eilt er zu mir und räumt mit mir gemeinsam die trockene Wäsche aus. Seitdem er nicht mehr krabbeln muss und endlich beide Hände frei hat, ist er voller Tatendrang und hat ganz viel zu tun!

"Mit 15 Monaten hat das Kind das Alter erreicht, das Montessori als 'Phase maximaler Anstrengung bezeichnet'. Es läuft, während es einen schweren Gegenstand festhält, und klettert damit flink auf einen Stuhl und wieder runter. Wie gehen wir mit diesem Kind um, das ständig in Bewegung ist, das die ganze Welt erforschen möchte und voll unglaublicher Energie steckt?

Gut ausbalanciertes Laufen macht nicht nur die Hände frei, sondern befähigt das Kind darüber hinaus dazu, die Hände zur Arbeit in strukturierten Handlungsabläufen zu gebrauchen. Kinder in diesem Alter, die sicher laufen können, sind jetzt endlich unabhängige Individuen und bereit für eine neue Aufgabe in ihrem Selbstaufbau." - Lillard/Jessen, Montessori von Anfang an



Wann immer es geht, versuche ich, ihn in die Alltagsaufgaben miteinzubinden. Während ich einen Teig anrühre, steckt er zum Beispiel die Papierkörbchen in die Vertiefungen der Muffin-Form. In manche steckt er zwei und das Papier ist auch etwas zerknüllt, aber das ist egal, denn er hat so viel Freude am Teilhaben!


Ich biete ihm aber auch auf seinem kleinen Tisch Aufgaben an und bereite dazu alles vor. Während ich in der Küche das restliche Gemüse aufschneide, sitzt er dann hier und putzt mit seiner kleinen Champignon-Bürste* eine Kartoffel oder eine Karotte für die Mittagssuppe.


Er zupft auch liebend gerne Ribisel von der Rispe für seine Jause, wobei jede zweite Beere direkt in seinem Mund landet. 


Auch seine Banane schält er mittlerweile selbst. Damit ihm das Abziehen der Schale auch gelingt, ritze ich die zwei Enden der Banane mit einem Messer etwas ein. Mit einer Hand hält er dann das Obst fest, mit der anderen zieht er die Schale langsam ab, wobei sich auch schon mal seine Hände vor ihm überkreuzen. Das klingt zwar einfach, erfordert aber viel Konzentration für ein so junges Kind.


Wenn er sein Knäckebrot mithilfe seines kleinen Messers mit Frischkäse bestreicht, sitzt er sogar 30 Minuten lang hier und lässt sich nicht einmal von seiner fröhlich und laut singenden Schwester ablenken. 


Ich versuche seinen Arbeitsbereich simpel und praktisch vorzubereiten. Eine kleine Schale für den Frischkäse, eine Essstäbchen-Bank* für das kleine Buttermesser und ein einfacher Teller für das Knäckebrot, in welchem das Brot beim Streichen nicht so schnell wegrutschen kann.


Nach  der Jause ist sein Tisch natürlich recht verschmiert, den er mit einem kleinen Schwamm und etwas Seifenwasser abwischen kann. Zwischendurch drückt er mit nur einer Hand den Schaum und das Wasser aus dem Schwamm. Was dabei daneben geht, verteilt er mit der anderen Hand auf dem Tisch.


Auch beim Ein- und Ausräumen des Geschirrspülers lässt er kaum eine Gelegenheit aus und steckt auf seine Art und Weise alles, was ich ihm hinreiche, in den unteren Korb des Geschirrspülers. Scharfes Besteck gebe ich ihm natürlich nicht zum Einsortieren, das kommt in den oberen Korb.


Er ist auch gerne mit dabei, wenn ich die Pflanzen auf der Terrasse gieße. Ich mit der großen Gießkanne, er mit der kleinen.


Weil er immer meinen Putzlappen zu ergattern versuchte, wenn ich die kleinen Handabdrücke von der Terrassentür abwischen wollte, bereitete ich ihm sein eigenes Putz-Set vor. Die kleine Box* hat zwei praktische Griffe, so kann er sie gut greifen und tragen und weil sie aus Plastik ist, ist es auch nicht schlimm, wenn sie mal nass wird. Die kleine Sprühflasche* und der Abzieher* waren ein Geschenk von einer lieben Freundin und seitdem Julia Jakob gezeigt hat, wie er diese benutzen kann, sind sie in regem Gebrauch.


Manchmal habe ich weniger Zeit oder muss gleichzeitig mehrere Dinge tun und kann ihn nicht in jede Arbeit rund um den Haushalt miteinbinden. Aber wann immer es geht, lasse ich ihn mitmachen oder bereite ihm etwas auf seinem kleinen Tisch vor.

Ich komme dann mit den Aufgaben nicht gerade schneller voran, denn dann sind auch unter seinem Tisch einige zertretene Ribisel, sogar sein Sessel ist dann mit Frischkäse beschmiert und es sind mehr Handabdrücke auf dem Fenster als zuvor. Aber wesentlich ist, dass er das Gefühl hat, dazuzugehören. Fähig und wichtig zu sein.


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09.08.2018

Jakobs Spielsachen und Materialien mit 15 Monaten - und wie oft wir diese tauschen

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Jakobs Spielsachen tausche ich nicht allzu oft aus. Manche seiner Materialien stehen bereits seit 6-7 Wochen auf seinen Regalen (oder gar noch länger) aber auch wenn er mit diesen eine Zeit lang nicht so oft spielt, ist das für mich noch kein Grund, seine Materialien gleich umzutauschen.

Vielmehr beobachte ich ihn weiter, um herauszufinden, was ihn interessiert, wie er denkt und wie er seine "Probleme" löst. Und das braucht Zeit. Oft kehrt er nach Wochen wieder zu einem bestimmten Material zurück, obwohl er damit schon ein paar mal gearbeitet hat. Aber sein Ziel ist eben nicht nur es zu schaffen, Teile zusammenzustecken oder aufzufädeln, sondern dann durchs Wiederholen sein Können zu perfektionieren. Und nicht selten entdeckt er dabei auch etwas völlig neues für sich.

Bevor ich etwas umtausche, schaue ich genau, ob ich vielleicht nicht nur ein wenig das Material verändern müsste, es weiter reduzieren oder einfach nur woanders am Regal platzieren könnte, um es für Jakob wieder interessant zu machen. Und auch wenn ich dann seine Spielsachen rotiere, tausche ich nicht alles aus, um Jakob nicht mit zu vielen Veränderungen zu verunsichern. Er hat zwar auch ein paar neue Sachen auf seinen Regalen, aber vieles von seinem Regal-Inhalt habe ich hier bereits gezeigt.

Auf seinem Regal im Wohnzimmer stehen zurzeit: handbemalte Matroschka-Puppen*, die ich allerdings auf nur 2 Puppen reduziert habe // ein Korb mit Perlen* und ein Stab zum Fädeln // ein Schälchensatz* // Schleichtiere vom Bauernhof als Sprachmaterial (die ich neulich gezeigt habe) // eine schlichte, wunderschöne Sortierbox // und ein kleiner Brummkreisel*


Die Holzperlen zum Fädeln sind recht groß, so kann Jakob diese besser ergreifen und damit sie nicht so eintönig wirken, habe ich sie mit Lebensmittelfarben aus dem Reformladen angemalt. Der Stab ist eigentlich ein verwahrloster Holzschlegel* der einst zu einem Musikinstrument gehörte, den ich ordentlich mit Schleifpapier abgeschliffen habe, damit die Perlen leichter darauf gleiten und Jakob mehr Erfolg beim Fädeln hat.


Lange habe ich nach einer passenden Sortierbox für ihn gesucht. Nachdem ich von mehreren meiner Freunden den Tipp bekommen habe, entschied ich mich für diese hier. Zur Box gehören 7  Einschübe mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und auch eine Lade zum Auf- und Zuziehen. Die Lade habe ich allerdings fürs erste entfernt, damit er leichter an die reingeworfenen geometrischen Körper kommen kann.



Letzte Woche besorgte ich ihm diesen kleinen Brummkreisel, seitdem wird er jeden Tag bespielt. Er versucht den Kreisel immer schneller zum Drehen zu bringen, ohne dass dieser dabei umfällt. Das ist gar nicht mal so einfach, aber gerade deswegen so interessant.


Auf seinem Regal im Kinderzimmer stehen: ein Korb mit Gegenständen, die unterschiedlich zum Öffnen sind // ein Korb mit 2 Musikinstrumenten // winzige Kochutensilien als Sprachmaterial, dazu eine kleine Unterlage // ein Korb mit einigen unterschiedlichen Bällen // ein Korb mit wenigen Bausteinen // und ein Holzkasten mit Schublade und einem Ball


Ein kleiner Tiegel mit Schraubdeckel. eine selbstgenähte Tasche mit Reißverschluss und ein Gläschen mit Korkdeckel - mehr braucht es nicht, um kleine Hände sinnvoll zu beschäftigen. So einen ähnlichen Tiegel zum Auf- und Zuschrauben findet ihr auch hier*, ein kleines Glas mit Korkdeckel zum Beispiel hier* und wenn ihr keine Lust habt, so eine Tasche selbst zu nähen, findet ihr eine ähnliche auch hier*.


Für seine ersten Sprachmaterialien biete ich Jakob keine Karten an. Diese wären für ihn noch zu abstrakt als das er Gegenstände solchen Abbildungen zuordnen könnte. Die winzigen Kochutensilien nehmen wir, wie auch die Schleichtiere, einzeln aus der Schale, ich benenne Jakob diese und gemeinsam räumen wir die Utensilien wieder zurück. Klingt simpel, ist aber für ein so junges Kind, das gerade seine ersten Wörter spricht, ungemein spannend und hilfreich! Weiter oben im Beitrag habe ich diese Kochutensilien verlinkt, aber so ähnliche findet ihr auch hier*.


Er stapelt zurzeit alles mögliche aufeinander: meine Cremedosen im Badezimmer während ich mir die Haare föhne, sein Geschirr in der Küche oder die geometrischen Körper aus seiner Sortierbox. Auch wenn Julia im Wohnzimmer mit Bausteinen baut, ist Jakob gleich mit dabei und baut seine eigenen kleinen Türme.


Allerdings mag er die Türme auch gerne umwerfen, was Julia nicht immer so recht ist. Darum stellte ich ihm 4 einfache, leicht aufeinander stapelbare Bausteine bereit, die ich noch vor Jahren selbst zugeschnitten und abgeschliffen habe. Die kann er nach Herzenslust aufeinanderbauen und wieder umwerfen.

Der Kasten mit der Lade und dem Ball ist ein Montessori-Material aus der Kleinkindgruppe und zugegeben, ziemlich teuer, dafür aber so genial! Der Ball rollt nur dann vorne in die Schublade, wenn diese zugeschoben ist. So lange sie aber offen ist, bleibt der Ball nach dem Einwerfen oben stecken. So wird die Schublade möglichst oft auf- und zugeschoben und die kleinen Finger fleißig beschäftigt. Den Kasten gibt es etwas preisgünstiger auch hier oder aber auch hier und hier*, allerdings würde ich bei den letzten 2 Links den Ball auf einen etwas leichteren umtauschen.


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27.07.2018

Einige unserer neuen Buchentdeckungen

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Ich gestehe, unsere Büchersammlung ist mittlerweile schon riesig, aber wenn es um schöne Bücher geht, schaffen wir gerne mehr Platz für diese. Eine unserer neuen Buchentdeckungen ist Ein, Zwei, Drei, VIELE* von Nicola Davies. Ein unglaublich schönes Buch über die erstaunliche Artenvielfalt unserer Erde. Wohin wir auch sehen, dort gibt es Leben: In den Wüsten, auf dem Grund der kältesten Meere oder in heißen Vulkanseen. Sogar unter den Federn von Vögeln oder auf dem Rücken von Käfern, wo kleine Pflanzen wachsen, was Julia ungemein faszinierend fand. 


Was ich an diesem Buch besonders mag, ist, wie es mit einfachen Texten und Bildern erzählt, wie alle Lebewesen - auch wir Menschen - aufeinander angewiesen und somit Teil eines großen, wunderbaren Ganzen sind. In diesem Buch steckt so viel von der Montessori-Philosophie drin!


Auch eine unserer neuen Buchentdeckung ist Im Reich der Insekten* von Susie Brooks und Dawn Cooper mit einem der schönsten Buchcovers, das ich je gesehen habe.


Wir fanden einmal eine verendete Hummel auf unserer Terrasse, die wir dann unter Julias Mikroskop ganz genau angeschaut haben. Julia fand das wirklich faszinierend, besonders die Facettenaugen und die Flügel, und auch wenn wir irgendwo unterwegs tote Insekten finden, bewundert sie diese, sammelt sie jedoch nicht so gerne. Es ist aber weniger aus Angst, ich denke, vielmehr aus Respekt. Dafür liebt sie dieses Buch und da es darin nicht allzu lange, dafür aber interessante Texte gibt, liest sie es auch oft alleine.


Dieses Buch fand ich schon vor einem halben Jahr auf Instagram in der englischen Version (leider weiß ich aber nicht mehr wo) und konnte es kaum erwarten, dass es endlich auch auf deutsch erscheint: Unter meinen Füßen* von Charlotte Guilian und Yuval Zommer

Es ist eigentlich ein riesengroßes Leporello-Wendebuch mit 2,5 Meter Spannweite, das Euch zu einer Reise bis zum Mittelpunkt der Erde mitnimmt: durch die Kanalisation unter der Stadt, durch Tropfsteinhöhlen und unterirdische Seen, durch Schichten mit Edelsteinen und Fossilien bis hin zum heißen, flüssigen Magma - und dann wieder zurück zur Erdoberfläche. Ich liebe diese  Leporello-Seiten!


Vor einigen Monaten wurde ich zu einem AMI-Kongress für 0-3 in der Schweiz eingeladen. Für diese Einladung bin ich so dankbar, es war eine unglaublich große Bereicherung für mich!  Ich konnte dort nicht nur wertvolle Bekanntschaften schließen, sondern auch spannende Vorträge erleben, unter anderem den Vortrag von Judi Orion über Montessori zu Hause und auch den Workshop von Kathleen Johnson (auf Instagram unter montessori.mother zu finden, ihre Webseite findet ihr hier) über die vorbereitete Umgebung zu Hause für Kinder von 0-3 Jahren. Bei diesem Workshop entdeckte ich unter anderem auch dieses wunderschöne Pappbilderbuch: Flowers of India* mit Fotos von Helmut Wolf.


Warum nicht einmal ein Pappbilderbuch über zauberhafte Blumen? Was für eine schöne Idee! Auf der letzten Seite im Buch gibt es auch eine Auflistung mit den Namen der Blumen, auf Englisch, aber viele dieser Blumen sind recht bekannt, wie auch der Hibiskus, der Oleander, der Jasmin oder die Türkische Nelke, von denen wir manche sogar auf unserer Terrasse haben. Bei den restlichen Pflanzen, die ich nicht kannte, machte ich mich im Internet schlau.

Übrigens, aus der gleichen Serie gibt es auch Pappbilderbücher über Gemüsesorten* und auch über Obstsorten* mit Fotos von Jill Hartley, die perfekt für junge Kinder sind, die gerade ihre ersten Wörter lernen.


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