Wir erleben gerade eine ganz spannende und faszinierende Phase bei ihr. Sie lernt die Sprache mit einer schwindelerregenden Geschwindigkeit. Es vergeht kaum einTag, wo kein neues Wort zu ihrem Vokabular dazu kommt und wenn wir sprechen, starrt sie gebannt auf unsere Lippen und bewegt ihre genau so, bis sie schließlich das Wort ausspricht oder auszusprechen versucht. Sie bildet 2-, manchmal sogar 3-Wort-Sätze und spricht DEN GANZEN TAG. Pausenlos. Sie zeigt auf Gegenstände die sie nicht kennt und möchte, dass wir diese benennen und sie so neue Wörter lernen kann. Auch Humor hat sie bereits und spielt mit Wörtern oder lustigen Lauten und versteht auch, wenn wir Spaß treiben. Es ist wirklich unglaublich faszinierend, was wir da erleben.

Im Buch 'Montessori von Anfang an' wird diese Explosion der Wörter sehr gut beschrieben: 
"Im Alter von zwölf Monaten hat das Kind oft bis zu sechs Wörter gelernt. Es fährt fort, jeden Monat ein paar weitere Namen und andere Ausdrücke hinzuzufügen. Ist jedoch erst einmal ein Vokabular von fünfzig Wörtern erreicht, findet ein Durchbruch statt und das Kind lernt jeden Tag neue Wörter. Diese Explosion der Wörter, die sich bei den meisten Kindern im Alter von zwölf bis vierundzwanzig Monaten ereignet, hängt mit der rapiden Entwicklung des Gehirns in dieser Phase zusammen. Die Stoffwechseltätigkeit und Synapsenbildung des zereblaren Cortex (besonders dem linken Parietallappens, der Region für Wortspeicherung und Wortfindung bei Erwachsenen) erreichen das höchste Niveau des ganzen Lebens."

(Update am 1.09.2013 -
P.S.: Meine Tochter hat mit 12 Monaten vielleicht nur Mama und Papa gesagt. Nein, Mama gar nicht! Eher nur Papa. Ob sie mehr Wörter verstanden hat, ja schon, wie viele weiß ich aber nicht so genau. Aber das ist auch nicht wichtig. Wann Kinder zum Sprechen beginnen, entscheiden ganz alleine sie.
Ich bitte Euch daher, nicht beim ersten Satz des Zitates hängenzubleiben. Was da viel faszinierender ist, ist die Tatsache, mit welch einer Leichtigkeit Kinder diesen Meilensein meistern und was für eine Arbeit das Gehirn da vollbringt. Das ist echt zu bestaunen! Oder?)

„Maria Montessori ist viel komplizierter und interessanter als die Gipsheilige, zu der ihre ergebenen Anhänger sie gemacht haben. Unter all der fast mystischen Verehrung, der Heiligenlegende, die als Biografie ausgegeben wurde, steckt eine zähe, intelligente Frau, die zumindest in ihrer Jugend Dinge dachte und tat, die niemand vorher in den Sinn gekommen waren.“ 
(Kramer 1997, 13)

Bildquelle: http://ami-global.org
"Ein Mensch ist ein Bildhauer seiner selbst, von einer rätselhaften inneren Kraft zum Erlangen einer idealen, bestimmten Form angetrieben."
-Maria Montessori 

Unter sensiblen Phasen versteht Montessori gewisse Empfänglichkeitsperioden, in denen innerhalb kürzester Zeit ein großes Lernvolumen ohne große Mühe bewältigt wird. Diese sensiblen Phasen, die Montessori beobachtet hat, melden sich zwar von Kind zu Kind zu in unterschiedlichen Zeiten, sind für das Alter dennoch typisch. Sie bemerkte, dass Kinder in bestimmten Lebensjahren die gleichen sensiblen Phasen durchleben. Sie unterteilt die Kindheit grob in Abschnitte von jeweils 6 Jahren, die jeweils noch einmal in Abschnitte von 3 Jahren gegliedert werden.

Die Aufnahmefähigkeit und Aufnahmebereitschaft sind in den ersten 3 Jahren besonders groß. Kinder selektieren nicht zwischen dem was sie mit allen Sinnen erleben, sie saugen einfach das Erlebte auf wie ein Schwamm ("absorbierender Geist"). Auch wenn sie passiv wirken, sind sie im hohen Maße aktiv, sie beobachten ihre Umgebung und nehmen alles auf. Das Lernen ist hier am intensivsten. Sie haben ein besonderes Interesse an kleinen Gegenständen, an Details und entwickeln eine Vorstellung von Zeit und Raum, Wahrheit und Wirklichkeit. In diesen Jahren bildet sich die wichtigste Grundlage für alles Lernen, aber auch für die Persönlichkeit eines Menschen.*

 

Sprache

Schon mit 5-6 Monaten lallte sie viel, hörte gerne ihre eigene Stimme. Im Krabbelalter übte sie besonders die Silben "ba" und "la", sowie laut und leise. Als sie zu gehen anfing, hörte das Sprechen kurz auf, da ihre volle Aufmerksamkeit auf das Gehen gerichtet wurde.
Vor gut 2 Monaten fing sie an andere Wörter zu sprechen, wie "Papa", "Mama" und "Hallo". Danach ging es rasant voran und mit jedem Tag lernt sie neue Wörter und Namen dazu. Sie zeigt auf Gegenstände, damit wir sie benennen, spricht alles nach, was sie hört und sie versteht so gut wie alles. Seit ein paar Tagen beobachte ich, wie sie meine Lippen genau beobachtet, wenn ich ihr ein neues Wort sage und versucht die eigenen Lippen genau so zu bewegen. Praktisch synchron. Sie bildet 2-Wort-Sätze, wie "Mama, da!" oder "Juja Haube." Sie hat konkrete Vorstellungen, die sie gekonnt vermitteln kann.


Ordnung 

Routine, eine geordnete Umgebung, Regelmäßigkeit und Überschaubarkeit helfen den Kleinen, sich in dieser für sie noch fremden Welt besser zu orientieren.  Diese Ordnung ist allerdings nicht ganz das, was wir meistens darunter verstehen. Es ist viel mehr eine Ordnung in der Welt. Für meine Kleine zum Beispiel MUSS eine Haube aufgesetzt werden, wenn wir die Wohnung verlassen. Ob sonnig oder windig, die Haube muss sein. Wenn ich ihr die Haube in der U-Bahn abnehme, fängt sie an lautstark zu protestieren, also wird die Haube wieder aufgesetzt. Eine Haube gehört schließlich auf den Kopf und soll nur Zuhause oder am Zielort abgelegt werden. Auch beim Händewaschen legt sie viel Wert auf die genauen Abläufe und Rituale, sowie beim Baden oder auch beim Anziehen und Essen.
Allerdings gilt auch: Eine äußere Ordnung schafft innere Ordnung. Ich bemühe mich daher sehr, unsere Tochter in einer sauberen, geordneten und schönen Umwelt aufwachsen zu lassen. Die wenigen Spielsachen sind in kleinen Körbchen sortiert, die Übungsmaterialien auf Tabletts oder ebenso in Körbchen, an der Wand in Augenhöhe hängende Bilder von Blumen und kleine Arbeits- und Leseecken sorgen für Bequemlichkeit und Entspannung. Als sie noch im Krabbelalter war, hat sie alles auseinandergenommen, nun probiert sie auseinandergenommene Sachen wieder zusammenzufügen, Ausgeräumtes wieder wegzuräumen.


Bewegung und Verfeinerung der Sinne

Gerade in den ersten Lebensjahren vollziehen Kinder Meilensteine was die Bewegung betrifft. Sie drehen sich auf den Bauch, sie robben und krabbeln, sie setzen sich auf, üben den sogenannten Bärengang, schaukeln ihren Körper hin und her in der Krabbelposition, ziehen sich an Möbelstücken hoch, balancieren und wagen schließlich den ersten Schritt. Und wenn sie erst laufen können, kann man sie gar nicht mehr stoppen. 
Julia braucht viel Bewegung und läuft unglaublich gerne herum. Wenn wir spazieren gehen, übt sie mit Vorliebe das schnelle Laufen, das Hinhocken und ihre neueste Entdeckung: das Rückwärtsgehen. Sie hebt und trägt gerne, auch wenn es viel zu schwer ist, möchte sie es unbedingt probieren zu bewegen und zu schleppen. Sie testet gerne ihre körperlichen Grenzen. Auch an Sinneserfahrungen jeglicher Art ist sie sehr interessiert. Sie will spüren, sehen, riechen, hören, schmecken wie die Dinge um sie herum sind. Welcher Ton höher ist; was salzig – was süß ist; wie Dinge riechen; wie Größenverhältnisse zueinander stehen und vieles mehr. Montessori nennt das auch ein intensives Bedürfnis nach täglichen Sinneseindrücken.

Linktipps:
* aus dem Buch von Claudia Schäfer: Montessori für Zuhause

Gestern hab ich ihr noch eine Arbeitsecke eingerichtet. Ich wollte ausprobieren, ob das RAST Regal kombiniert mit dem AGEN Sessel eine für sie angenehme Sitzhöhe und einen Tisch ergeben. Und ja, das tun sie! Auf die andere Seite stellte ich einen kleinen Hocker, damit noch jemand beim Tisch bei ihr Platz nehmen kann, oder sie sich hinknien kann. Sie bewegt sich gerne, wenn sie an einem Tisch sitzt.


Schon seit einiger Zeit plane ich, ihr diese Karten anzufertigen. Auf den Kärtchen sind Kinder abgebildet die gerade Körperpflege betreiben, wie Hände, Gesicht oder Haare waschen, Zähne putzen, Haare kämmen...usw. Mit diesen Bildern üben wir die Begriffe nach der 3-Stufen-Lektion. Sie liebt Fotos, auf denen Kinder zu sehen sind und etwas interessantes machen. Das Buch "Kinder fördern nach Montessoriwird am Tag mehrmals durchgeblättert und die Bilder genau angeschaut, so kam mir auch die Idee mit diesen Kärtchen. Ich habe die Fotos für Euch ins Netz gestellt, vielleicht möchtet ihr sie auch verwenden? HIER könnt ihr sie im PDF-Format runterladen. Die Kärtchen habe ich einlaminiert und die Ecken abgeschnitten, man kann sie aber auch auf dickes Kartonpapier kleben.

P.S.: Die Bilder habe ich nicht mit Copyright versehen, damit die Schrift meine Kleine nicht ablenkt. Woher die Fotos stammen, findet ihr unterhalb aufgelistet. Ich hoffe, Gesetzlich ist das so auch O.K.(?)

Sie steckt bis zum Hals in der sensiblen Phase des Sprechens. Jeden Tag kommen neue Wörter dazu, wir müssen sehr darauf achten, was wir sagen und wie wir es sagen, denn sie spricht uns alles nach. 

Heute hat sie sich in der Kindergrippe mit dieser scheinbar einfachen Übung sehr intensiv beschäftigt, wurde mir von der Pädagogin erzählt und auch gezeigt. Dabei liegen unterschiedliche Schreib- und Malwerkzeuge auf einem Tablett, gearbeitet wird auf dem kleinen Teppich. Dass bei unserer Variante alles blau ist, war einfach mein "Tick", es ist aber nicht notwendig eine Farbe zu wählen. Die Schreib- und Malwerkzeuge werden einzeln vom Tablett genommen, begutachtet und benannt, anschließend auf den Teppich gelegt.


Und nun kommt die sogenannte 3-Stufen-Lektion von Montessori ins Spiel. Dabei werden u.a. der Wortschatz erweitert, eine differenzierte Sprache geschult, neue (Sammel)Begriffe gebildet und die Konzentration gefördert. Und es geht so:
  1. Als erstes werden die Gegenstände benannt (Namensgebung): "Das ist ein Bleistift." usw. aber schön langsam. Dem Kind wird dabei erlaubt alles in die Hand zu nehmen und zu untersuchen. Dann werden die Schreib- und Malutensilien einzeln auf den Teppich gelegt. Wenn die kleinen die Schreibwaren immer wieder aufs neue anschauen wollen, werden diese immer wieder auch benannt. Meine Kleine versucht dabei die Wörter manchmal auch nachzusprechen.
  2. Die nächste Stufe ist, die Gegenstände die genannt werden, wieder zu erkennen (passiver Wortschatzgebrauch): "Wo ist der Bleistift?" - und die Kleinen sollten den Bleistift erkennen und darauf hindeuten.
  3. Bei der letzten Stufe kennt das Kind nicht nur das Wort, es benutzt es ganz aktiv (aktiver Wortschatzgebrauch): "Was ist das?" - "Ein Bleistift" oder "Beistift" oder "Beischift" oder wie in unserem Fall "Beistiiiit" kommt dann als Antwort. ;)
Die 3-Stufen-Lektion verwenden wir allerdings auch ganz bewusst im Alltag, nicht nur bei solchen Übungen. Ob in der Küche oder im Kinderzimmer, beim Zähneputzen oder Spazieren, alle neuen Wörter durchgehen diese 3 Stufen. Zeitgrenzen gibt es dabei nicht, einige Wörter werden sofort angeeignet, andere wiederum erst nach Wochen. Gut Ding bracht eben manchmal Weile. ;)

Meistens schaut es bei uns so aus wenn sie alleine spielt.

Jedoch gibt es auch Tage wo wir gar nicht aus dem Staunen kommen. Als wäre der Spielteppich das natürlichste der Welt. Am Anfang waren wir oft skeptisch, aber wir haben uns gewaltig geirrt. Sie hat alles gespeichert, wir müssen einfach nur mehr Geduld haben wenn wir ihr etwas zeigen und sie manchmal auch darauf hinweisen, dass sie etwas weg- oder eben herräumt.


Liebe Frau Montessori!

Schon so lange her, dass ich Ihnen geschrieben habe, aber sehen Sie das als ein gutes Zeichen. Denn das bedeutet, ich komme im Großen und Ganzen zu recht. Dennoch habe ich heute das Bedürfnis Ihnen zu schreiben. Denn ich muss gestehen, manchmal fühlt man sich, wenn man sich bemüht Ihre Philosophie anzueignen, wie Eltern von einem anderem Planeten. Ja, wie Eltern vom Mars.

Wenn man sich die Zeit nimmt und sich mit all Ihren Gedanken auseinandersetzt, hat man das Gefühl, als würde eine Tür aufgehen. Als hätte man plötzlich den Schlüssel zum Verständnis des eigenen Kindes in der Hand. Man fühlt sich bereichert, aufgeklärt und erleichtert. Ich merke nicht nur wie wunderbar sich meine Kleine dadurch zu einem freien und selbstständigen Menschen entwickelt, sondern auch ich mich. Doch von Außen sehen viele nur eins: dass das Kind absolut im Mittelpunkt steht und unendlich verwöhnt wird.

Ich glaube, was bei vielen für einen bitteren Nachgeschmack sorgt, ist das Wort Pädagogik. Als wäre das heute im 21. Jahrhundert eine Art Krankheit. Eltern, die ihre Kinder im Sinne einer Reformpädagogik, mit gegenseitigem Respekt und durch gezielte Förderung großzuziehen versuchen, gelten als Öko-Fanatiker, arogante Akademiker oder Lehrer. Oder arogante Öko-fanatische Lehrer.

Dabei gibt es viele Menschen, die Sie nicht nur verstanden haben, sondern Ihre Botschaft auch weiter zu vermitteln versuchen. Und Menschen, die genau so fest daran glauben, dass eine gute Erwachsenen-Kind-Beziehung möglich ist, wenn man lernt miteinander richtig zu kommunizieren bzw. einander zu verstehen. Und ja, sogar ganz ohne Bestrafen und Loben. Zum Beispiel ein Däne namens Jesper Juul, der auch ganz bestimmt viele Ihre Gedanken kennt und diesen zustimmt. Und ich glaube, wären sie beide in einer Generation geboren, wären sie sogar gute Freunde gewesen.

Ich wünschte, Sie hätten ein ermutigendes Buch für Erwachsene geschrieben, die sich wie Marsmenschen fühlen. Oder noch besser, ein aufklärendes Buch für diejenigen, die einen als solche Marsmännchen bezeichnen. Denn wenn das Kind im Mittelpunkt steht, bedeutet dies keineswegs, dass es immer machen darf, was es will. Immerhin gelten in der Familie und auch in der Gesellschaft gewisse Regeln an welche sich alle halten müssen. Und sollte mal ein Teller voller Nudeln an der Wand landen, dürfen wir Eltern sehr wohl verärgert sein (ganz besonders bei Nudeln mit Tomatensauce). Und es bedeutet gewiss nicht, dass wir jede freie Minute mit dem Kind verbringen müssen. Und zwar jeden Tag. Denn auch Eltern haben Bedürfnisse.

Es bedeutet eher, dass wir versuchen dieses kleine Geschöpf zu verstehen. Warum es am Straßenrand die Kieselsteine aufsammelt anstatt weiter zu gehen. Warum es so viel Wert darauf legt, bei 30°C eine Haube anziehen zu wollen. Warum es nicht im Kinderwagen sitzen mag, warum es so viel Freude hat etwas auszuräumen und es zu verstehen, wenn es wütend wird oder Unfug im Schilde führt.
Es bedeutet liebevoll den Weg zu weisen ohne alle Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, ohne es zum weitergehen zu drängen und ohne es auf diesem Weg zu tragen. Habe ich es richtig verstanden? Hätte ich nur die Möglichkeit gehabt dies mit Ihnen persönlich zu besprechen!

Alles Liebe,
Anna (vom Mars)



Geschenke, ganz besonders Spielsachen sollten schön und vor allem sinnvoll sein. Sie sollen den Kleinen die Möglichkeit geben, sie in ihrer Entwicklung zu fördern oder ihnen eben den Alltag erleichtern. Diese Spiele und Werkzeuge die ich da abgebildet habe tun dies und viele von denen stehen bereits auch auf unserer Wunschliste. 
  1. Tier Memory und dazu passende Schleich-Figuren, so können die Kleinen die Figuren den Bildern zuordnen. Am Anfang würde ich nur 3 Bilder und Figuren anbieten und mit der Zeit dann immer mehr Tiere dazu nehmen. Gerade heute habe ich 3 weitere Figuren gekauft und somit sind wir bereits bei 18 angelangt.
  2. Ein wahres Multitalent! Man kann unter die Steinchen ein großes Bild legen und durch heben der Steine das Bild erraten. Oder einzelne Bilder unter den Steinen legen und ein Memory-Spiel spielen. Oder aber die Steine hin- und herschieben und die Farben nach ihren Schattierungen zuordnen. Wie Genial!
  3. Unser Traumlaufrad. Wir sind bereits auf der Suche nach einem Sponsor (im Familienkreis). Zu beachten sind die Größen! Die mit einer gebogenen Rahmenform sind für die ganz Kleinen gedacht (Sattelhöhe 28 cm - 37 cm).
  4. Ein Montessori-Anziehrahmen ist natürlich nicht nur ein wunderschönes Geschenk, er bietet den Kleinen eine Übungsmöglichkeit für verschiedene Bindeformen an und das in aller Ruhe.
  5. Diese Puzzles habe ich beim Stöbern auf Holzauto.at (mein Wäscheständer-Spender) gefunden. Einfach toll! Solche könnte ich auch beim Unterrichten gebrauchen! Aber man sollte die ganz Kleinen nicht unterschätzen, sie schaffen das auch, auszulegen und merken sich dabei einiges! Hier entsteht ein voller Kreis durch einen Halben, einen Viertel und 2 Achtel.
  6. Die vollen Kreise einzelnd dargestellt: aus Halben, aus Vierteln und aus Achteln ausgelegt. Die Farben helfen bei der Zuordnung.
  7. Kennt ihr die Zylinder von Montessori? Dieses Puzzlespiel ist zwar nicht ganz das gleiche wie die Montessori-Zylinder, dennoch fördert es das Größenverständnis und ist ebenso schön.
  8. Ein wunderschöner Handbesen und eine Schaufel für die tägliche Arbeit im Haus. Ich biete meiner Kleinen gerne Übungen an, bei denen sie Reis, Kichererbsen und Bohnen sortieren, schütten oder schaufeln kann. Da geht natürlich oft was daneben. Mit diesem Handbesen kann sie alles im Handumdrehen aufkehren.
  9. Ein Steckerspiel, mit dem sogar ich als Kind gerne und oft gespielt habe. Fördert die Kreativität und die Feinmotorik. Zu beachten ist allerdings, dass man das Spiel mit den ganz großen Stecker kauft. Bei den kleinen Steckern besteht Verschluckungsgefahr! 
  10. Der Wäscheständer. Nicht nur zum Wäscheaufhängen: Auch zum herumschleppen, unterhalb durchkrabbeln, umkippen, mit den Schnüren "Gitarre" spielen. Aber in erster Linie um die Wäsche auf zu hängen natürlich ;)
  11. Und zum Schluss ein weiteres Augen-Hand-Koordination förderndes Spiel, ein Fädelspiel aus Holz, ca. 14 cm x 15 cm groß. Um die Schnur leichter durch die Löcher zu fädeln, steckt ein dünner Holzstab drauf.
 (Dies ist KEIN gesponserter Beitrag!)
 

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