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Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, so war Zeit für mich etwas, womit ich ganz oft haderte. So oft hatte ich mit zwei Kindern zu Hause das Gefühl, als würde mir die Zeit in Windeseile davonfliegen und gleichzeitig wünschte ich mir so oft einfach nur mehr Zeit für mich selbst zu haben. Neben dem Homeschooling von Julia und ihrem kleinen, 20 Monate alten Bruder, der im Alltag noch viel  Begleitung braucht, kam ich leider nicht so oft zum Bloggen und zur Umsetzung meiner Ideen, wie ich es mir vorgenommen habe.

Ja, es war ein Jahr voller Herausforderungen und manchmal fragte ich mich, ob ich mir nicht allzu viel vorgenommen hatte, aber wenn ich nun auf dieses Jahr zurückblicke, empfinde ich dennoch tiefste Dankbarkeit. Dafür, meinen Kindern so viel Zeit schenken zu dürfen, Julia zu Hause unterrichten zu können und einen Ehemann an meiner Seite zu haben, der mich dabei voll und ganz unterstützt und all das überhaupt möglich macht. 

Für das kommende Jahr habe ich mir dennoch vorgenommen, mir selbst etwas mehr Zeit zu verschaffen um meine Ideen endlich zu verwirklichen und auch mehr zu bloggen. Ich verabschiede mich nun vom Jahr 2018 mit den 10 meistgelesensten Beiträgen und bedanke mich bei Euch für all die unglaublich vielen und lieben Nachrichten und Kommentare hier, auf Instagram, auf Facebook und via E-Mails! Ich wünsche Euch von Herzen ein glückliches, gesundes und gleichzeitig spannendes und buntes neues Jahr 2019!

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Geschenke zu Weihnachten für Freunde und für Verwandte selbst zu machen, ist bei uns fast schon Tradition. Wir kaufen auch gerne Geschenke, aber selbstgemacht kann auch mit wenig Zeitaufwand verbunden sein und ist dafür etwas ganz Besonderes. Ich weiß, Heiligabend steht praktisch schon vor der Tür, aber falls ihr noch nach Ideen für einfache, selbstgemachte Präsente sucht, hätte ich da zwei simple Anleitungen und ein blitzschnelles Rezept, die auch mit Kindern durchgeführt werden können.

Bunte Windlichter falten


In einem Magazin fand ich diese wunderschönen Windlichter aus Papier und da Julia unglaublich gerne faltet, zeigte ich ihr, wie sie diese Sterne aus Papier ganz einfach selbst falten kann. Für unsere Windlichter verwendeten wir zweifärbiges Origamipapier*, so wurden die Sterne noch außergewöhnlicher. Bei den ersten zwei Versuchen half ich Julia bei den einzelnen Schritten, ihr drittes Windlicht machte sie jedoch schon ganz ohne Hilfe:


Als erstes werden vom Quadrat beide Diagonalen gefaltet, dann das Papier gewendet und auch die Mittellinien gefaltet. So lässt sich das Papier leicht zu einem kleineren Quadrat zusammenklappen (siehe Bild 5 und 6). Dann werden die Ecken an den Seiten bis zur Mittellinie eingeklappt (8-9-10) und die restlichen Spitzen abgeschnitten (11-12). Die vier eingefalteten Laschen werden dann jeweils ausgeklappt und an ihren Kanten wieder reingefaltet. So entstehen 8 kleine Laschen (16).


Die Ecken der Laschen werden nun auch bis zur Mittellinie gefaltet (17-19), dann aber das ganze Papier wieder vorsichtig aufgemacht. Die Spitzen des 8-Ecks entlang der Faltlinien reinfalten (21-23) und das Ganze zu einem Deltoid zusammenklappen (24). Die oberen Spitzen runterfalten (25-26), dann noch die untere Spitze etwas hochfalten (27) und dann das Windlicht vorsichtig aufmachen. Den Boden noch etwas mit den Fingern zu einer Schale formen (29) und fertig. Diese bunten Windlichter sind für Schulkinder eine wunderbare Handarbeit und nicht nur als kleine Präsente schön, sondern auch auf dem Esstisch ein wahrer Hingucker.


Perlensterne zum selber fädeln verschenken


In einem meiner Lieblingsläden fand ich eine sehr schöne Idee: Perlensterne als Christbaumanhänger fädeln. Wir verwendeten Schmuckdraht* zum Fädeln, damit die Sterne mehr Halt bekommen, aber genauso gut geht das Fädeln auch mit Nylonfaden* oder mit einer Nadel und etwas festeren Garn.


Für einen Stern brauchten wir 30 Holzperlen und einen etwa 40 cm langen Draht. Zuerst fädelten wir 12 Perlen auf den Draht (siehe Bild 2), dann steckten wir bei der ersten Perle den Draht wieder durch und bekamen so eine Kreisform (3-4).


Dann fädelten wir 2 weitere Perlen auf, ließen bei der Kette eine Perle aus und fädelten den Draht durch die übernächste Perle (5-8). Zum Schluss kamen die "Spitzen" des Sterns, dazu mussten wir den Draht immer durch 3 bestehende Perlen durchstecken, eine neue Perle auffädeln und den Draht wieder durch bereits 3 bestehende Perlen zurückfädeln (9-11).


Allerdings verschenken wir nicht die Perlensterne, sondern die Freude am Fädeln selbst und steckten dafür die 30 Holzperlen und etwas Draht in ein schönes Säckchen und legten eine selbstgemachte Bildanleitung dazu. Wenn ihr Perlen zuhause habt und so einen Stern zum Selbstfädeln verschenken möchtet, könnt ihr unsere Bildanleitung gerne hier herunterladen.


Feste Handsalben selbst machen


Dieses Jahr probierten wir selbstgemachte, feste Handsalben, die wirklich blitzschnell zubereitet werden können. Das Rezept ist denklich einfach. Wir brauchten für 12 Stück: 7 g Bienenwachs, 10 g Kakaobutter (aus dem Reformladen), 20 g raffinierte Sheabutter (z.B. aus der Apotheke), ein TL Traubenkernöl (geht aber auch mit Olivenöl oder Mandelöl) und ein EL getrocknete Lavendel (optional).


Die Zutaten (außer die Lavendel) wogen wir auf der Waage genau ab und ließen sie über Wasserdampf in einer Schüssel schmelzen. Wir nahmen eine einfache Eiswürfelform vom Möbelschweden, streuten etwas getrocknete Lavendel hinein und füllten die Förmchen mit der flüssigen Mischung. Anschließend stellten wir die Form für etwa 30 Minuten in das Tiefkühlfach.

Die kleinen, vorportionierten Handcreme-Stückchen duften herrlich nach Trauben und schmelzen ganz leicht in der Hand. Ich finde, solche selbstgemachte Handcreme Stücke sind nicht nur für Kinder spannend zuzubereiten, sie sind auch, in einer kleinen Dose verpackt, ein sehr feines und auch nützliches Geschenk für die raue Haut während der kalten Jahreszeit.


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Auch dieses Jahr gibt es bei uns einen Zeit-Für-Dich-Adventskalender, allerdings war ich diesmal mit der Umsetzung, wegen kranker Kinder und wenig Zeit, viel zu spät dran. Ich hätte zwar noch am 2. Dezember (irgend)einen Adventskalender für die Kinder schnell anfertigen können und fand sogar im Internet so einen Zeit-Für-Dich-Adventskalender zum Herunterladen, aber irgendwie fühlten sich für mich beide Optionen nicht ganz stimmig an. Zeit-Statt-Zeug als Last-Minute? Oder gar als Printable? War all das nicht ein Widerspruch in sich?

Für mich war dieser Zeit-Adventskalender immer ein ganz persönliches Geschenk an meine Kinder. Klar füllte ich dabei die 24 Säckchen mit Gegenständen aus der Wohnung als Hinweis darauf, was wir an dem Tag gemeinsam tun könnten, aber es waren immer Dinge, die wir als Familie ohnehin zu dieser Jahreszeit gerne machten. Außerdem war für uns dieser Zeit-Kalender bereits eine Art Tradition, wodurch nicht nur die gemeinsam verbrachte Zeit mehr im Vordergrund stehen konnte, sondern wo wir uns einfach wieder über die kleinen Dinge erfreuten.

Aber verliert dieser Zeit-Adventskalender nicht seinen eigentlichen Sinn, wenn ich schon beim Gestalten Stress bekomme? Und gibt dieser Adventkalender überhaupt noch ein persönliches Geschenk her, wenn ich ihn aus dem Internet herunterlade? Was bedeutet für mich, den Kindern Zeit statt Zeug zu schenken wirklich?


Ich ließ mich von einer sehr lieben Freundin inspirieren und bestellte lieber eine einfache Adventsspirale, bei der wir jeden Tag etwas in eine der leeren Mulden stecken, um die Tage bis zum Heiligabend zurückzuzählen. Aber auch dieser einfache Zeit-Für-Dich-Adventskalender ist genau das, was er verspricht - meinen Kindern wirklich Zeit zu schenken.


Denn statt am 2. Dezember lange Stunden vor der Nähmaschine zu verbringen, um an einem Last-Minute Adventskalender zu tüfteln, unternahm ich mit der Familie eine lustige Schlittenfahrt durch den frisch gefallenen Schnee.


Am nächsten Tag backten wir Weichnachtskekse, später bereiteten wir auch einige selbstgebastelte Geschenke vor und da Julia zurzeit liebend gerne mit Perlen arbeitet, machten wir gemeinsam auch einige entzückende Perlenfiguren für Freunde, Cousinen und Cousins. Wir werden auch noch den Weihnachtsmarkt besuchen, Christbaumschmuck basteln, einen heißen Kakao kochen und es uns eng zusammengekuschelt mit einigen Bücher gemütlich machen - auch wenn ich es diesmal nicht geschafft habe, dazu kleine Hinweise in Säckchen zu verstecken.

Aber ich denke, worauf es bei diesem Zeit-Statt-Zeug-Adventskalender letztendlich ankommt, ist gar nicht das, WAS wir tun, sondern das WIE. Was für mich wirklich zählt, ist dieses wohlige Gefühl und die Erinnerungen, die ich meinen Kindern schenke. Erinnerungen an Momente, bei denen wir einander einfach nur zuhörten, miteinander über alles reden konnten und dabei ganz viel lachten. Aktivitäten, die ich weder herunterladen kann, noch last-minute basteln muss - nur die Herzen meiner Kinder damit füllen.


Noch mehr Ideen und Gedanken zum Thema Zeit-Statt-Zeug findet ihr hier:

Unser Zeit-Statt-Zeug-Adventskalender 2013
Unser Zeit-Statt-Zeug-Adventskalender 2016
Unser Zeit-Statt-Zeug-Adventskalender 2015

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