Wir genießen die entspannten, gemeinsamen Tage zu Hause. Genau danach sehnte ich mich schon seit Wochen. Kein Wecker in der Früh, keine Termine und keine Eile. Einfach nur Zeit miteinander und für sich selbst zu haben. Und zum Beispiel Sticken...


Am Heilig Abend war ich allerdings richtig aufgeregt. Ich habe es kaum erwarten können, ihre strahlenden Augen zu sehen, wenn sie dieses Puzzle unter dem Christbaum entdeckt. Ich habe ewig lange nach so einem Buchstaben-Puzzle in Europa gesucht und bei M&N endlich auch entdeckt. Es ist kein Montessori-Material, jedoch mit den typischen rot-blauen Montessori Buchstaben und eine tolle Ergänzung für zu Hause. Ich habe gleich die Eigentümerin angerufen um Genaueres über das Puzzle und über ihr Geschäft zu erfahren - und natürlich gleich auch ein Exemplar bestellt.


Sie war ganz begeistert, als sie das Puzzle aus dem Geschenkepapier ausgepackt hatte. "Endlich!" sagte sie. "Endlich habe ich Buchstaben!".


Auch unter dem Christbaum entdeckt: Ein Tangram. Die Steine waren ein Geschenk von M&N, das Säckchen mit Kordelzug und die Vorlagen nähte und bastelte allerdings ich dazu.


Die Vorlagen sind nicht nur selbst geklebt und geschnitten, sondern auch selbst fotografiert. Ich suchte einige Motive im Internet, legte diese mit den Steinen auf weißem Papier aus und machte viele Fotos, die ich dann am Computer bearbeitete. Ja, es war viel Arbeit, aber die Mühe war es mir Wert. Sie hat sich so gefreut! Für den Fall, dass bei Euch auch gerne Tangram gespielt wird: hier unsere Tangram Karten zum Herunterladen.


Von meinem Bruder bekam sie ihr erstes, eigenes Mikroskop. Aus Holz. Ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt. Die Lupengläser lassen sich auf dem Stift drehen und nach oben und unten bewegen um so ein größeres, kleineres und vor allem schärferes Bild zu bekommen.


Das neue Mikroskop bekam sofort auf unserem Naturtisch seinen Platz und wurde auch gleich ausprobiert. Dazu gab es auch eine kleine Pinzette um genauer arbeiten zu können und einen praktischen Karabiner, um die Lupengläser bei Ausflügen mitnehmen zu können. 


Bisher fiel hier in Wien noch kein Schnee, dafür sind aber die Tage klirrend kalt. Heute besorgten wir im Supermarkt Kokosfett sowie Mischfutter für freilebende Vögel und bereiteten den Tieren kleine Futterstellen zu, für welche wir am Nachmittag im Park die passenden Stellen suchten - und auch gleich aus der Ferne beobachteten...


"Wenn man vom Kind spricht, besänftigen sich die Seelen; die gesamte Menschheit teilt die tiefe Emotion, die vom Kind ausgeht. Das Kind ist eine Quelle der Liebe. Kommt man mit ihm in Berührung, berührt man die Liebe."1

"Von allen Dingen, ist die Liebe das wichtigste. Diese Energie der Liebe ist uns gegeben, damit jeder sie in sich habe. Sie ist die größte Kraft, über die der Mensch verfügt. Der bewusste Teil, den wir davon besitzen, wird jedesmal erneuert, wenn ein Kind geboren wird... Das Studium der Liebe und ihrer Anwendung führt uns zur Quelle, aus der sie entspringt: das Kind."1

"Kleine Kinder zwischen drei und sechs Jahren haben eine besondere Psychologie. Sie sind voller Liebe..."2

"Die Liebe der Eltern ist die Sicherheit dieses Alters. Ihre Lebensfreude hängt davon ab, dass alle Menschen um sie herum einander lieben. Kleine Kinder brauchen das Gefühl, dass ihre Eltern ohne sie nicht leben können..."2

"Mit dem Kind wird uns die Möglichkeit gegeben, die Liebe anzuwenden, die uns zuteil wurde. Das Kind ist für Erwachsene ein Mittel der seelischen Entwicklung. Dem Erwachsenen, der die seelische Entwicklung des Kindes beobachtet, stellt die Bewunderung, die bei ihm dadurch hervorgerufen wird, die richtige Nahrung für seine Entwicklung bereit, nämlich Liebe."3


1 Maria Montessori, Das kreative Kind
2 Maria Montessori, Die Macht der Schwachen
3 Maria Montessori, Das Kind in der Familie

Auch heuer werden bei uns eher wenige Spielsachen unter dem Baum liegen, dafür habe ich mir besonders viel Mühe gemacht, diese treffend auszusuchen. Für mich haben selbstgemachte Geschenke einen ganz besonderen Wert, doch wenn es etwas gekauftes werden soll, dann bevorzuge ich lieber schöne und sinnvolle Geschenksideen, ganz besonders wenn es um Spielsachen geht. Diesmal habe ich es geschafft, alle Geschenke rechtzeitig zu besorgen, aber für diejenigen, die noch verzweifelt suchen, hätte ich einige wunderschöne Ideen:

  1. Blockflöte für Kinder aus Birnenholz. Auch unter unserem Christbaum wird heuer eine Goldon Kinderflöte liegen. Kann es kaum erwarten, diese leuchtenden Kinderaugen zu sehen!
  2. Ein wunderschönes Glockenspiel aus Ahorn und Fichte. Auch wir haben dieses Xylophon zu Hause und wir lieben es! Die Klangstäbe lassen sich einfach runternehmen und dann in der richtigen Reihe zurückstecken. Unter dem Link findet ihr übrigens auch eine Hörprobe.
  3. Global Sounds Musikinstrumente aus aller Welt
  4. das Balancierspiel Wendelino
  5. ein Super-Kreisel für geschickte Hände
  6. Schlosshaus mit unterschiedlichen Schlössern
  7. Eine kleiner, handgerechter Handfeger und Schaufel,
  8. dazu ein Metalleimer.
  9. Ein kleiner Wäschekorb,
  10. dazu passend ein wunderschöner Wäscheständer für Kinder.
  11. Dominosteine mit unterschiedlichen Texturen zum Befühlen und Zuordnen.
  12. Ein wunderschönes, klassisches Holz-Tangram.
  13. Ein großer Regenbogen von Grimm's zum Stapeln, Bauen, Legen und Balancieren.
  14. Ein kreatives Hammer-Nagel-Spiel.
  15. Die HOTZ Bausteine bunt oder naturbelassen. Die bunten Hotz waren schnell ausverkauft, da sie ja ganz neu sind und es nicht allzuviele Musterstücke gab, aber Sebastian war von der Anzahl der Teilnehmer des Giveaways so überwältigt, dass er mir gleich eine Nachricht zugesendet hat: Sie hätten noch einige Restmuster von den bunten Hotz-Bauklötzen, die er auf Anfrage (hier seine Mailadresse) gerne auch für einen Sonderpreis abgeben würde. ;)
  16. Texo Bauelemente aus Holz und Kunststoff fürs geistreiche Konstruieren.
  17. Soja-Wachsmalblöcke im hübschen Stoffbeutel.
  18. Eine Strickgabel aus Holz.
  19. Super-Ferby Buntstifte (eine meiner Lieblingsmarken) mit kräftig-leuchtenden Farben.
  20. Ein kleiner Webrahmen aus Holz.

Wochen lang war es hier im Blog ruhig. Ich brauchte Zeit um mich wieder ein wenig zu fangen. Denn vor 4 Wochen musste ich von meinem größten Vorbild, das mir das Leben schenkte, zu früh und für immer Abschied nehmen. Von meiner Mama. An jenem Abend stand für mich die Welt plötzlich still. Meine Freunde, meine kleine Familie und meine beiden Geschwister geben mir viel Kraft, aber auch lange Spaziergänge in dieser wunderschönen Jahreszeit tun mir zurzeit besonders gut.


Julia spricht oft über ihre Oma, erzählt über all ihre Erinnerungen an sie, singt Lieder, die ihr meine Mama beigebracht hat und bedauert, nie wieder ihre köstliche Gemüsesuppe essen zu können. Neulich, als sie mir aus Wut weh tat und ich sie dennoch trösten wollte, brach sie in Tränen aus und hörte nicht auf, sich bei mir zu entschuldigen. Ich versuchte sie zu beruhigen, dass ich ja gar nicht wütend bin, dass ich sie halte und liebe, egal was sie tut, aber sie wiederholte schluchzend "Schuldigung!". Sie sagte, sie will nicht, dass ich nun sterbe, weil sie mir wehgetan hat. Ich spürte ihren Schmerz und es zerbrach mir das Herz. Ich nahm sie in meinen Arm und hielt sie so lange fest, bis sie einschlief. Ich musste der Tatsache ins Auge sehen, dass mein bald 4 Jahre altes Kind nicht nur trauert, sondern auch sehr wohl versteht, was Sterben und Verlust bedeutet.


Die Arbeit lässt mich von meiner Trauer ein wenig aufatmen - auch wenn ich mich manchmal innerlich gegen eine Ablenkung wehre. In den letzen 4 Wochen hielt ich zusätzlich zu meinem Job zwei Vorträge für Eltern über Montessori für zu Hause. Einmal in der Grashalm Kleinkindergruppe im Rahmen unserer Montessori Eltern-Kind-Gruppen, und auch in einem Kinderhaus mitten in der Stadt. Diese Abende waren für mich eine tolle Erfahrung und ich konnte ganz wunderbare Menschen kennenlernen.


Die Adventzeit steht schon vor der Tür und wie in den letzen 2 Jahren, bastele ich auch diesmal einen "Zeit-Für-Dich-Adventskalender" für meine kleine Familie. Statt Schokolade oder Spielsachen stecke ich kleine Hinweise in die Tüten, was wir an diesem Tag gemeinsam machen werden. Auf dem Plan stehen vorwiegend solche Programme, die Julia besonders mag. So bekommt sie dann an einem Tag 8 Bücher vorgelesen, an einam anderen basteln wir gemeinsam Kerzen, backen Kekse, besuchen das Haus des Meeres hier in Wien oder machen einen ausgiebigen Waldspaziergang. Ich liebe es, solche Geschenke auszudenken und kann es kaum erwarten, Euch den fertigen Kalender und die Tütcheninhalte zu zeigen!

Solche Zuordnungsspiele werden von meiner Tochter heiß geliebt! Sie mag es, die kleinen Modelle ganz genau zu studieren, bevor sie diese den passenden Karten zuordnet. Und all die Wörter, die sie durch diese Arbeit erfährt, nimmt sie wie ein Schwamm auf.

Im Grunde genommen geht es darum, Paare zu finden, aber durch die bestimmte Themenwahl und weil viel Sprache im Spiel ist, finde ich, bieten solche Karten eine Menge mehr! Bevor ich ihr aber solche Karten und Modelle anbiete, ist es mir wichtig, dass sie mit den echten Gegenständen oder Lebewesen bereits vertraut ist. Das Spiel hilft ihr dann diese Erfahrungen zu ordnen, die Welt um sich herum besser zu verstehen, sich zu konzentrieren, ihren Wortschatz zu erweitern und nicht zuletzt, macht es ihr ganz einfach Spaß!

Da neulich solche Zuordnungsspiele in unserer Facebook-Gruppe angesprochen wurden, dachte ich, ich zeige euch einige, die wir gerne benutzen und stelle euch diese auch zum Ausprobieren als Download zur Verfügung.


1.) Als allererstes Zuordnungsspiel bot ich ihr nur Gegenstände an, die sie dann paarte, wie etwa 3 verschiedene Gemüsesorten, Obstsorten und später beim alltäglichen Wäschewegräumen einige Socken in einem Korb. Als sie 17 Monate alt war, versuchte ich es auch mit 3 Schleichfiguren und dazu passenden Karten. Da sie den Dreh ziemlich schnell heraus hatte, legte ich einige weitere Figuren und Karten dazu. Das tolle an diesem Spiel ist, dass es variabel ist und ebenso gut mit Essbesteck, mit anderen Schleich-Tieren oder gar mit Matchbox Autos umsetzbar ist. Anfangen würde ich jedoch mit nicht mehr, als 3 Gegenständen und die Anzahl erst dann erhöhen, wenn das Zuordnen schon zu "einfach" wird. Ich habe auch immer darauf geachtet, dass die Bilder gut erkennbar sind, damit sie auch alleine arbeiten kann. Hier die Zuordnungs-Karten zum Downloaden: Karten mit Bauernhoftieren und eine weitere Variante, Karten über Tiere in Afrika.

2.) Die Schleich-Tiere mag ich nicht nur, weil sie so detailgetreu sind, sondern auch, weil die Auswahl so riesig ist. Als die Karten mit den einzelnen Bauernhoftieren schon etwas langweilig wurden, erweiterte ich unsere bestehende Sammlung mit den Jungtieren und machte dazu erneut passende Karten.


Sie liebte es, neue Wörter zu hören, beobachtete meine Lippen und zeigte immer wieder auf die Fotos, damit ich den Namen der Tieres wiederhole. Zum Herunterladen: Karten mit Bauernhoftieren und ihre Jungen.

3.) Mein Mann spielt Klavier, ich gerne auf der Gitarre und da wir damals während unseres Urlaubes einem Aufmarsch einer Trachtenkapelle durch die Stadt zugehört haben, fing Julia an, vermehrt nach diesen Musikinstrumenten zu fragen. Zu diesen tollen Modellen von Safari Ltd. suchte ich im Netz nach passenden Bildern, druckte diese aus und klebte sie auf Kartonpapier.


Julia liebte die kleinen Modelle, imitierte nach, wie man auf ihnen "in Echt" spielt und merkte sich gleich alle Namen. Manchmal, wenn sie keine Lust hat wieder wegzuräumen, spiele ich mit ihr ein Spielchen. Ich bitte sie dann zuerst die Gitarre in den Korb zu legen, dann das Horn usw. und sie wartet jedes Mal ganz gespannt, welches sie als nächstes nehmen sollte. So konnte sie die Namen wieder hören und auch mit Freude aufräumen (funktioniert übrigens bei vielen anderen Sachen auch!) Die Modelle sind von hier und zum Downloaden: hier unsere Karten mit den Musikinstrumenten.

4.) Ich habe ihr auch eine Variante mit Schnecken, Muscheln und Co. zusammengestellt. Für mich sind diese Muscheln und Schneckenhäuser wahre Kunstwerke, aber ich gestehe, ich musste recht viel nachrecherchieren, wie sie genau heißen. Die Arbeit hat sich allerdings gelohnt, sie liebte die Karten und wiederholte auch diese Arbeit mehrmals hintereinander.


5.) Ich machte ihr auch ein Zuordnungsspiel mit Sehenswürdigkeiten aus aller Welt. Bis heute steht dieser Korb auf ihrem Regal und auch dieses Spiel hatte eine Vorgeschichte. Am Anfang bot ich ihr nur diese 7 Figuren und die dazu passenden Bilder an, später ergänzte ich dann dieses Set mit diesen weiteren Miniaturen aus der Reihe und bastelte auch weitere Karten dazu. Zum Herunterladen: unser Karten-Set mit Sehenswürdigkeiten.


6.) Obwohl sie die Miniaturen sehr spannend findet, mochte sie auch das Karten-Set mit Gemüsesorten, bei welchem nur Karten einander zugeordnet werden. In der Gemüseabteilung vom Supermarkt fragt sie mich immer wieder wie dies oder jenes Gemüse oder Obst heißt, so waren für sie diese Karten besonders attraktiv. Hier könnt ihr die Gemüse-Karten herunterladen.

Im Grunde genommen kann man diese Karten ganz einfach auch selbst und mit verschiedenen beliebigen Themen anfertigen. Worauf ich noch beim Zusammenstellen der Karten besonders achte, ist, dass die Bilder eindeutig zuordenbar sind, damit das Spiel auch wirklich Spaß macht!

Um zu Hause das Spielregal nach Montessori zu gestalten, bedarf es weder den Rosa Turm noch die Braune Treppe. Mit einigen wenigen Ausnahmen, finde ich, gehören Montessori-Materialien aus dem Kinderhaus und der Schule in Montessori-Einrichtungen. Die gute Nachricht ist aber, dass es eine Menge handelsübliche Spielsachen gibt, die nicht nur schön sind, sondern Kindern auch eine Menge bieten können. Ich sammle leidenschaftlich gerne Spielideen und habe heute eine Liste aus einigen meiner Favoriten zusammengestellt die genau das bieten, was Babys und Kleinkinder gerne machen: Greifen, Ordnen, Stecken und Schrauben.

  1. Ei und Eierbecher - ein einfaches Greifpuzzle aus unbehandeltem Holz für Babys
  2. Greif- und Pinzettengriff Zylinderblöcke
  3. Puzzle mit Kreisen und Greifknöpfen
  4. einfaches Tierpuzzle aus 2 Teilen
  5. Schrauben und Muttern aus Holz zum Stecken und zum Schrauben
  6. Montessori Steckmaterial mit 4 Ellipsoiden- aufgesteckt werden diese jeweils zu einem ganzen Körper
  7. Fädel-Käse Motorikspielzeug aus Holz - Bunt oder Naturbelassen (auch hier)
  8. Schälchensatz aus 5 Holzschalen zum Stapeln und zum Stecken
  9. Matroschka Puppen zum Ordnen und Stecken mit Blumenmuster, in Gold- und Rotfarben oder im schlichten Blau-Weiß Kleid
  10. ein naturbelassener Stapelturm 
  11. Baby-Architect Bausteine zum Zusammenstecken
  12. Holzeisenbahn zum Stecken und Bauen
  13. Schlichte Naturbausteine aus unbehandeltem Holz
  14. Schleichfiguren, zu denen ich damals Karten mit Abbildungen erstellte, die so zusammen ein tolles Zuordnungsspiel ergaben
  15. Schraubenblock mit echten, unterschiedlich großen Schrauben und Muttern
  16. ein Natur Formen-Legespiel aus Holz mit geometrischen Formen
  17. Ein Steckturm fürs erste Zählen und Farben zuordnen
  18. Miniatur Musikinstrumente, mit selbstgemachten Karten ergibt es auch ein tolles Zuordnungspiel
  19. Holzpuzzle mit Obst- oder mit Gemüsesorten. Beim Herausnehmen wird das Innere der Früchte und des Gemüse sichtbar. Auch hier gefunden: ein wunderschönes Puzzle mit geometrischen Figuren.
  20. Hotz Bauklötze von der Firma Formknall zum Stapeln, Ordnen und Balancieren
  21. Cuboro Kugelbahn, einer meiner absoluten Favoriten. Die Kugelbahn ist alles andere als billig, aber nach meiner Erfahrung reicht ein Ergänzungspaket für ein junges Kind völlig aus.
  22. Naturbauklötze in XL Größe
  23. ein großer Regenbogen von Grimm's
  24. Mosaik-Legespiel mit geometrischen Figuren
  25. und noch eins aus meiner absoluten Favoritenliste: ein 3D Reliefpuzzle mit Früchten


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Ich liebe einfache und praktische Küchenhelfer. Ganz besonders die, welche auch Kinder bedienen können. Julia hilft mir liebend gern in der Küche oder nimmt sich auch mal selbst was in den Kopf. Ich denke, ihr Engagement hat viel mit diesen Utensilien zu tun. Sie zu bedienen ist zwar eine Herausforderung und erfordert Konzentration, aber genau das macht es ja für sie so spannend.


Heute bekam sie wieder Lust, frischen Orangensaft zu pressen und nahm aus ihrer Schublade die Zitruspresse heraus. Ich habe dieses schöne Glas-Stück einst auf einem Flohmarkt entdeckt und würde es nie mehr eintauschen wollen. Sie geht mit dieser Presse so viel behutsamer um, als mit der Plastikvariante. Es ist nicht nur das Pressen an und für sich, das sie so fasziniert, sondern die ganze Prozedur: das Rollen der Orange auf dem Tisch um sie weicher zu machen, das Halbieren mit dem Messer, dann das Pressen und das Gießen. Bis hierher hat es allerdings viel Zeit gebraucht. Früher, als es ihr gar nicht gelang die Orangen zu halbieren, habe ich ihr diese vorbereitet.


Von ihren Großeltern bekam sie Ausstecher, die wir liebend gerne in der Küche einsetzen. Obstfiguren auszustanzen macht ihr ganz viel Spaß und ist dazu auch noch dekorativ. Mal kommen diese dann als i-Tüpfelchen auf das Joghurt, mal in eine Dose als Snack für unterwegs. Auch die ausgestanzten Obstscheiben werden genüsslich vertilgt.


Wir lieben diesen Wellenschneider. Er funktioniert und lässt sich auch von ihr leicht bedienen. Oft sogar leichter, als ihr Messer, da sie mit beiden Händen gleichzeitig Kraft ausüben kann. Seitdem wir diesen Wellenschneider haben, schmeckt ihr auch das Rohgemüse viel besser. (Und mir auch.)


Dieser kleine Handmixer bereitet ihr jedes Mal eine Menge Vergnügen. Aber er ist nicht nur beim Eierquirlen im Einsatz, sondern ebenso bei Saucen, Pfannkuchenteig, beim Pudding oder Salatdressing zubereiten. Und ab und zu auch einfach nur um eine Schüssel Spüli-Wasser Schaumig zu rühren. Just for fun. Ihr Handmixer ist ein altes Modell aus den 70er Jahren und hat eine recht passende Größe, aber ich denke, für den hohen Spaßfaktor sorgen ebensogut  auch andere, etwas größere Modelle.


Brot-, Pizza- oder Nudelteig zu kneten hat was ganz besonderes an sich. Sie liebt diese Arbeit mit und auch ohne ihr kleines Nudelholz. Egal welcher Teig das ist, sie bearbeitet ihn mit ihrer ganzen Körperkraft, voller Begeisterung oft eine halbe Stunde lang oder sogar länger. Auch heute backten wir am Nachmittag gemeinsam ein leckeres Dinkelbrot. Rezepte und Backtipps hole ich mir gerne vom Plötzblog oder wenn es sehr schnell gehen soll, kaufe ich eine Bio-Backmischung im Reformladen. Brot selbst zu machen macht uns beiden Spaß. Und das schmeckt man.


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