Auf ihrem Regal

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Dass Julia bereits in der 2. Entwicklungsperiode ist, lässt sie uns jeden Tag spüren. Nicht nur, weil sie gerne philosophiert, erfindet und erforscht, sondern auch, weil sie gerne diskutiert, auf Gerechtigkeit besteht und weil sie so sehr mit der Ordnung der Welt beschäftigt ist und es ihr zunehmend schwer fällt, bei ihren eigenen Sachen Ordnung zu halten. Damit sie sich dabei leichter tut, aber auch weil Jakob gerne in diesem Raum auf Entdeckungstouren geht, haben wir Julias Zimmer etwas umstrukturiert.

Sie liebt ihr Mikroskop, daher bekam dieses einen eigenen kleinen Tisch. Der Tisch ist nicht besonders groß, aber die wichtigsten Werkzeuge, Julias Experimente und ihre Sammlungen finden hier Platz.

Wie schon seit vielen Jahren, sammelt und sortiert sie ihre Fundstücke und Schätze in einem Setzkasten*, nur dass dieser in den letzten Jahren in einen etwas größeren umgetauscht werden musste. Was sie neuerdings auch leidenschaftlich sammelt, sind Mineralien, die wir größtenteils im Naturhistorischen Museum erworben haben.

Passend zu ihrer Sammlung gestaltete ich ihr ein Poster über einige Mineralien und besorgte dazu auch einen schönen Bilderrahmen. Unser Poster in A3 Größe könnt ihr gerne hier herunterladen. In ihrem Zimmer hängt auch seit einiger Zeit eine einfache Wanduhr vom Möbelschweden, damit sich Julia auch zeitlich besser orientieren kann.


Ich gestaltete auch die Leseecke übersichtlicher, so dass sich ihre Bücher einander nicht verdecken. Da sie aber mehr Bücher in ihrem Zimmer haben wollte, besorgte ich ihr auch noch einen schönen großen Korb, so wie sie ihn auch schon früher hatte, in welchem wesentlich mehr Lieblingsbücher verstaut werden können. Dem Korb verpasste ich zusätzlich noch ein hübsches Textilband, damit er nicht so kahl wirkt.


Julias Nähmaschine ist leider kaputt gegangen und ließ sich auch nicht mehr reparieren, so ist auch der kleine Tisch, worauf die Nähmaschine stand, überflüssig geworden. Die Stoffe und anderen Nähwerkzeuge blieben jedoch, da Julia öfters mit meiner Nähmaschine arbeitet. Nadeln, Knöpfe, Maßband und Co. befinden sich in dem kleinen Nähkasten* ganz oben auf dem Regal (wo Jakob diese nicht erreichen kann), diverse Stoffe wie Filz, Stickgrund und vorgeschnittene Stoffquadrate sind in einer kleinen Kommode* sortiert. Auch die Scheren hängen nach wie vor auf kleinen Haken und sind so nicht nur sofort zur Hand, sondern auch ebenso schnell wieder weggeräumt.

Perlen und Schmuckzubehör kamen in wiederverschließbare Einmachgläser, die wiederum in einem kleinen Korb aufbewahrt werden. So ist es nicht nur praktischer und schöner, sondern auch babyfreundlicher. Den Stickgarn wickelte ich auf Pappe, damit der Garn nicht durcheinanderkommt und sich verknotet, wenn sich Julia von dem Garn bedient.

Ich musste auch nach einer praktischeren Lösung suchen um ihre Washi-Tapes, Malutensilien und Stempel besser aufzubewahren und besorgte vom Möbelschweden einige Holzdosen aus der Badezimmerabteilung, die sich als unglaublich praktisch erwiesen. Die Schachteln sind eine Kombination aus 2 Sets (aus diesem und diesem) und perfekt zum Stapeln, so sind Julias Bastelutensilien viel platzsparender verstaut und dennoch leicht zugänglich.


Ihre Spielsachen sind auf einige Gesellschaftsspiele sowie Konstruktionsspiele reduziert, viel lieber zeichnet sie, malt, bastelt und werkt. Auf diesem Regal steht ihr auch Papier zur Verfügung aber auch ihre Aquarell Buntstifte, die in kleinen Gläschen sortiert sind. Ich mag diese Buntstifte*, weil ihre Miene nicht so leicht bricht, die Farben schön kräftig sind und auch mit Wasser und Pinsel verwischbar sind, was tolle Effekte ermöglicht.
Zu ihrem letzten Geburtstag bekam sie eine Ameisenfarn mit Ernteameisen* um die sie sich jeden Tag kümmerte. Wir konnten beobachten, wie sie ihre Gänge bauten, ihre Eier ablegten und wie sie untereinander die Arbeit aufteilten, allerdings haben wir die Ameisen, auf Wunsch von Julia, bereits im Park wieder freigelassen.

Zu ihrem letzten Geburtstag bekam sie eine Ameisenfarn mit Ernteameisen* um die sie sich jeden Tag kümmerte. Wir konnten beobachten, wie sie ihre Gänge bauten, ihre Eier ablegten und wie sie untereinander die Arbeit aufteilten, allerdings haben wir die Ameisen, auf Wunsch von Julia, bereits im Park wieder freigelassen.

Was ich an ihrem Zimmer so liebe, sind die riesigen Fenster. Auch wenn Julia an ihrem Tisch arbeitet, sieht sie statt einer Wand, grüne Baumwipfel und einige Berge am Horizont. Ihr Tisch ist allerdings nicht mehr so optimal für sie, da sie viel gewachsen ist, daher bekommt sie bald einen neuen Arbeitstisch.

Julia sammelt gerne. Nicht nur schöne Steine, Muscheln oder andere Naturschätze, sondern auch Sticker, kleine Keramikfiguren und alles mögliche, was sie interessant findet. Doch mit der Zeit wurde ihr Sammelsurium recht groß und wir wussten nicht, wohin damit. Eine gute Freundin von mir gab mir den wertvollen Tipp, für solche kleine Schätze eine eigene Kiste anzulegen. So sind ihre Schätze schön und praktisch aufgewahrt, doch wenn die Kiste überquillt, reduziert sie ihr Sammelsurium auf die herzallerliebsten Sachen.
Sie verbringt sehr gerne Zeit in ihrem Zimmer und hört Musik, liest ihre Bücher und werkt, daher liegen ihre Materialien sowie Bücher oft verteilt im Raum herum (ganz besonders dann, wenn auch Jakob die unteren Regale ausleert). Doch sie findet sich viel besser zurecht und wenn sie hier aufräumt, braucht sie dafür auch nicht lang. Worauf sie allerdings gerne besteht, ist, dass sie auch ungestört arbeiten kann. Dann bleibt ihre Zimmertür einfach zu.

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empfehle hier nur, was ich selbst getestet oder gelesen habe oder für
gut und sinnvoll halte.

Am Wochenende feierten wir Julias 6. Geburtstag. Sie ist so stolz darauf, 6 Jahre alt zu sein! Als wüsste sie genau, dass das wirklich ein großer Schritt in ihrem Leben ist. Seit Wochen überprüft sie immer wieder, ob bereits einer ihrer Zähne wackelt damit sie auch eine Zahnlücke hat, wie manche andere Vorschulkinder in ihrem Kinderhaus.

Ihr Geburtstagsfest war bunt, heiter und voller Konfetti und ganz nach ihrem Geschmack. Zum ersten Mal versuchte ich mich auch an einer Regenbogentorte mit Kokoscreme und obwohl sie um einiges aufwändiger war als ich dachte, lohnte sich die mühevolle Arbeit, denn Julia hat sich so sehr gefreut.

Zum Geburtstag bekam sie unter anderem dieses Puzzle mit Fahnen* zum Zuordnen. Sie legte dann auch gleich alle Fahnen aus um diese zu vergleichen und wir sprachen darüber, was so besonders an diesen ist, welche sich ähnlich sind und welche Symbole was bedeuten könnten.

Es ist wirklich ein wunderschönes Puzzle, allerdings ist die Beschriftung auf französisch, so konnte Julia die Namen der Länder nicht ablesen. Es gibt dazu aber auch ein Heft wo alle Fahnen ihren jeweiligen Ländern zugeordnet sind. So konnte sie die Fahnen alleine zuordnen. Einige Fahnen und Länder kannte sie ja schon und die, die sie noch nicht kannte, benannte ich für sie.


Letzte Woche probierten wir eine neue Maltechnik aus: Spin Art. Dazu nahmen wir die Salatschleuder, zeichneten vom Innenkorb den Umriss auf Papier, schnitten die Kreise aus und legten sie in den Korb hinein. Wir tropften dann nach Lust und Laune Malfarben auf den Papierkreis und ließen den Rest der Zentrifugalkraft über.

Je mehr Farben wir auf die Papierscheiben tropften, umso spannendere Muster bekamen wir. Physik und Kunst in einem. Ich liebe solche Experimente!

Jakob erwischte leider eine Magen-Darm Grippe und obwohl er kein Fieber hat, leidet er unter Appetitlosigkeit, Übelkeit und Bauchweh. Trotzdem verschwendet er keine Zeit mit Herumsitzen. Bisher machte er immer wieder den Bärengang und streckte dabei die Füße während er auf allen vieren war, seit ein paar Tagen hält er sich jedoch an Möbelstücken fest und steht auf. Immer und immer wieder.

Seit es mir der Postbote vor einigen Wochen überreicht hat, verschlinge ich Simones Buch regelrecht und liebe darin jedes einzelne Wort! Es zeigt nicht nur wie die Montessori-Philosophie zuhause gelebt werden kann, es gibt auch zahlreiche Tipps und Ideen. Dieses Buch ist voll mit Respekt, mit Achtsamkeit und Liebe und nicht nur dem Kleinkind gegenüber, sondern auch gegenüber Eltern. Außerdem gewähren im Buch Kylie (How We Montessori), Beth (Our Montessori Life), Amy (Midwest Montessori), Enerel (Mininimoo), Simone selbst und auch ich Einblicke in unser Zuhause. Falls ihr das Buch noch nicht habt: hier könnt ihr es bestellen.
Zwischen Simone und mir ist im letzten Jahr eine Freundschaft entstanden, die ich sehr schätze und wofür ich ungemein dankbar bin. Daher beschloss ich, sie in wenigen Wochen in Amsterdam zu besuchen und auch ihre Montessori-Gruppe endlich auch in Wirklichkeit zu sehen. Es wird ein Familientrip nach Amsterdam sein über den ich dann auf jeden Fall (auch auf Instagram) berichten werde.

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Als Julia zum ersten mal Interesse an Buchstaben zeigte, war sie noch nicht ganz 3 Jahre alt. Wir spielten damals oft 'Ich sehe was, was Du nicht siehst' mit Anlauten statt mit Farben und sangen jeden Tag ihre Lieblingslieder. Ich bot ihr jedoch keine Sandpapierbuchstaben an, sondern Körbchen mit einigen kleinen Gegenständen zum Lautieren.

Solche Lautier-Spiele vorzubereiten ist nicht wirklich aufwändig, es reichen dazu eine Hand voll kleine Dinge, deren Namen paarweise mit denselben Anlauten beginnen. Damit Kinder auch wirklich selbstständig arbeiten können, ist es sinnvoll, am Anfang die Gegenstände aus dem Korb einzeln zu benennen. Als ich das Spiel damals Julia zum ersten mal zeigte, nahm ich eine dieser Miniaturen, benannte es und betonte dabei den Anlaut (H...H...Hund). Ich sagte Julia, dass ich nun einen weiteren Gegenstand suche, der ebenso mit "h" beginnt. Bei der nächste Paarsuche lud ich sie dann ein, mit zu machen und da sie schon wusste, wie das Spiel geht, ließ ich sie die restlichen Paare finden.


Es müssen aber nicht unbedingt Paare sein, auch mehrere Gegenstände die entweder mit diesem oder jenem Laut beginnen, können sortiert werden. Aber auch hier macht es Sinn, zuerst alle Gegenstände dem Kind zu benennen und dabei den Anlaut zu betonen ("KKKatze. Die Katze lege ich hier hin. AAAnanas. Ananas lege ich unterhalb hin. KKKirsche. Kirsche kommt zu der KKKatze..."). Mein Tipp ist allerdings solche Gegenstände zu nehmen, deren Anlaute nicht allzu ähnlich klingen (wie "b" und "p"). Julia liebte solche Lautier-Spiele. Sie konnte mit diesen
Miniaturen nicht nur etwas spannendes machen, sondern auch lauschen wo die Laute genau zu hören
sind und dann unter diesen Gegenständen Ordnung schaffen.


Ich finde, auch Schleichfiguren eignen sich wunderbar für solche
Anlautkörbchen, zudem die Auswahl an diesen Tierfiguren wirklich groß ist. Solche Figuren können aber nicht nur nach ihrem Anlaut sortiert werden, sondern auch nach dem, ob der Laut im Wort überhaupt zu hören ist. ("Schlange. Bei Schlange höre ich ein sch. Katze. Bei Katze höre ich kein sch.")

Bei manchen Wörtern hörten wir die Laute am Anfang ("Elefant"), bei manchen innerhalb des Wortes ("MuschEl") und wiederum bei manchen ganz zum Schluss ("BlumE"). Zu erkennen, welche Laute wo im Wort zu hören sind, machte Julia nicht nur Spaß, sie konnte die Laute so viel bewusster wahrnehmen, was ihr jetzt beim Schreiben und Lesen einen unglaublich großen Vorteil bringt.

Kinder, die Sprache spannend finden, könnten auch mit diesen Reimkarten eine Menge Freude haben. Diese habe ich letztes Jahr für Julia gemacht und ihr zuerst nur die Hälfte, später dann aber auch die restlichen Paare angeboten. Da damals das "Mascherl" (Fliege) für Verwirrung sorgte, machte ich eine neue Version, die ihr gerne hier herunterladen könnt.
Was die Miniaturen betrifft, so lassen sich solche so gut wie in jedem Geschäft finden. Schlüssel, Löffel, Knöpfe, kleine Strickhauben von den Deckeln von Smoothies oder kleine Plastik und Keramik-Figuren. Manche Miniaturen aus unserer Sammlung habe sogar ich selbst aus weißem Ton* gemacht und mit Wasserfarben angemalt. Aber auch Shops wie dieser, dieser oder dieser verkaufen jede Art von Miniaturen.
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Bei uns haben im letzten halben Jahr einige Gesellschaftsspiele Einzug gehalten. Vor ihrem 5. Lebensjahr verspürte ich bei Julia kein Bedürfnis nach solchen Spielen, aber seit einem guten halben Jahr immer mehr. Sowohl zu Hause, als auch im Kinderhaus versucht sie ganz bewusst herauszufinden, was es bedeutet, Teil einer Gemeinschaft zu sein und Verantwortung dafür zu tragen, wie sie mit anderen zusammen arbeiten kann, sodass alle dasselbe Ziel erreichen können.
Es gab eine Zeit, in welcher sie stark mit ihren Gefühlen rang wenn ein anderes Kind etwas konnte, sie jedoch noch nicht oder bei etwas schneller war als sie. Und wenn es auch noch zu einem Streit ausartete, war sie untröstlich. Ich versicherte ihr, dass es egal ist, wer schneller ist oder wer mehr schafft, denn schneller und mehr sind nicht immer besser. Und Zusammen macht ohnehin mehr Sinn als Gegeneinander.

Das war die Zeit, als ich ihr dieses Bärenspiel* gekauft habe. Ein Brettspiel, bei dem die Spieler nicht gegeneinander, sondern miteinander spielen. Dabei muss der kleine Bär, der sich im Wald verirrt hat, zuerst durch Würfeln auffindig gemacht werden um ihn dann durch Aufdecken der Karten und mit etwas Strategie einen Weg aus dem Wald zu schaffen.

Seitdem hat sie mehrere kooperative Spiele auf ihrem Regal, die wir besonders an Wochenenden gerne gemeinsam spielen. Eines meiner und Julias Lieblinge ist der Yoga Garten*. Bis zum Heranbrechen der Nacht müssen möglichst viele Blumen gepflanzt werden, doch auf ein bestimmtes Feld gelangt, müssen die Spieler lustige Yoga-Übungen machen. Das macht so viel Spaß!

Yakari* ist relativ neu auf Julias Regal, doch dieses Spiel mag sogar ihr Papa wirklich gerne. Dabei müssen die fünf Freunde, die bei ihren Abenteuern völlig die Zeit vergessen haben, schnell zurück ins Indianerdorf, noch bevor die Sonne untergeht. Hier ist ebenso Strategie aber auch etwas Geschick angesagt, außerdem gibt es lustige Aufgaben, die für jede Menge Spaß sorgen.

Das Spiel Packesel* ist zwar kein kooperatives Gesellschaftsspiel, aber wir spielen es trotzdem als solches. Es ist aber nicht nur ein Balancierspiel sondern auch eine Geduldsprobe, denn die Stäbchen rutschen schnell runter, wenn das Gleichgewicht nicht passt.
Unser Baumhaus* habe ich erst neulich entdeckt und finde es anspruchsvoll herausfordernd. Es wird weder gewürfelt, noch gibt es Figuren die ein Feld weiterrücken können. Stattdessen gibt es Bauelemente mit dem Ziel, aus diesen gemeinsam ein Baumhäuschen zu errichten. Ein spannendes Strategiespiel bei dem allerdings auch das Glück etwas mitspielt. Ich liebe diese Spielenachmittage mit der ganzen Familie. Und noch mehr mag ich, dass wir auch bei diesen Spielen zusammenhalten und unsere Ziele gemeinsam schaffen und somit garantiert niemand traurig sein muss.
Unser Baumhaus* habe ich erst neulich entdeckt und finde es anspruchsvoll herausfordernd. Es wird weder gewürfelt, noch gibt es Figuren die ein Feld weiterrücken können. Stattdessen gibt es Bauelemente mit dem Ziel, aus diesen gemeinsam ein Baumhäuschen zu errichten. Ein spannendes Strategiespiel bei dem allerdings auch das Glück etwas mitspielt. Ich liebe diese Spielenachmittage mit der ganzen Familie. Und noch mehr mag ich, dass wir auch bei diesen Spielen zusammenhalten und unsere Ziele gemeinsam schaffen und somit garantiert niemand traurig sein muss.

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Julia startet im September in ihr letztes Jahr im Kinderhaus und lässt es uns deutlich spüren, dass sie bereits auf dem Sprungbrett zur 2. Entwicklungsperiode ist. Ich merke an ihr, dass sie andere Bedürfnisse hat und viel weniger Interesse an ihrem Spielregal zeigt. Sie sucht vermehrt unsere Gesellschaft, beteiligt sich gerne bei Aufgaben rund um unser Familienleben an unserer Seite und wenn sie sich doch zurückzieht, dann bastelt sie, faltet sie oder macht Handarbeiten während sie Musik hört. Daher habe ich eine kleine Veränderung in ihrem Zimmer vorgenommen.


Da auf dem größeren Brusali-Regal mehr Platz ist, habe ich ihr die Handarbeiten und Bastelmaterialien hier eingeräumt, auf dem niedrigeren Brusali kamen dann die wenigen Spielsachen, von denen sie sich noch nicht so gerne trennen möchte.
1. // Noch immer eine ihrer Lieblingsarbeiten: Bügelperlen auslegen. Das Glas mit den Bügelperlen, die Zange (von DM) und eine kleine Schüssel kamen auf ein kleines Tablett, wo Julia auch direkt arbeiten kann.

2. // Ihre Aquarell-Buntstifte* sind nach wie vor in kleinen Gläschen nach Farben sortiert. So präsentiert sind sie schön und auch einladend. Damit Julia nicht immer alle Gläschen zum Tisch tragen muss, habe ich ihr ein kleines Holztablett bereitgestellt, wo sie ausgewählte Stifte sammeln und praktisch zum Tisch tragen kann.
3. // Ein kleiner Korb mit Makrameegarn*, eine Rolle Washi-Tape und einige bunte Holzperlen im Glas um hübsche Armbänder zu knüpfen. Es ist nicht nur eine passende Herausforderung für die Hände sondern auch eine meditative Handarbeit.
Den Makrameegarn habe ich auf ein Stück Pappe aufgewickelt und in ein Glas gesteckt, auf dem Deckel ein Loch hineingestanzt. So kann sich Julia den Garn leichter portionieren.
Den Wellenknoten zeigten ihr die Pädagogen im Kinderhaus, ich zeigte ihr noch den abwechselnden Kreuzknoten für flache Armbänder.
3. // Ein kleiner Korb mit Makrameegarn*, eine Rolle Washi-Tape und einige bunte Holzperlen im Glas um hübsche Armbänder zu knüpfen. Es ist nicht nur eine passende Herausforderung für die Hände sondern auch eine meditative Handarbeit.

Den Makrameegarn habe ich auf ein Stück Pappe aufgewickelt und in ein Glas gesteckt, auf dem Deckel ein Loch hineingestanzt. So kann sich Julia den Garn leichter portionieren.

Den Wellenknoten zeigten ihr die Pädagogen im Kinderhaus, ich zeigte ihr noch den abwechselnden Kreuzknoten für flache Armbänder.
4. // Zwei Stück Baumwollkordeln* in verschiedenen Farben und ein Buch über Knoten* mit Anleitung. Ein wirklich tolles Buch mit den verschiedensten Knotentechniken, deren Anleitung in einzelnen Bildern gezeigt wird.
Damit sie gleichtzeitig Knoten binden und die Anleitung bequem im Buch mitverfolgen kann, habe ich ihr einen zusammenklapbaren Tablet-Halter besorgt Die Kordeln sind in zwei unterschiedlichen Farben, damit Julia nachvollziehen kann, welches Seil in welche Richtung geführt werden soll und sind auch relativ dick, damit sie die Knoten leicht wieder aufmachen kann.

Damit sie gleichtzeitig Knoten binden und die Anleitung bequem im Buch mitverfolgen kann, habe ich ihr einen zusammenklapbaren Tablet-Halter besorgt Die Kordeln sind in zwei unterschiedlichen Farben, damit Julia nachvollziehen kann, welches Seil in welche Richtung geführt werden soll und sind auch relativ dick, damit sie die Knoten leicht wieder aufmachen kann.
5. // Ein Korb mit 2 Strickgabeln in verschiedenen Größen*, dazu Wolle in 2 verschiedenen Farben. Lange musste ich überlegen, wie ich ihr die Luftmaschen zeigen kann, welche Bewegungen meine Hände beim Häckeln machen.
Denn während die eine Hand die Wolle leicht spannen muss, muss die andere Hand die Nadel geschickt drehen um die Wolle durch die Masche ziehen zu können. Es klappte ihr zwar nicht auf Anhieb, aber nach 2 Tagen üben gelang es ihr, ihre ersten Luftmaschen zu machen und sie strahlte vor Stolz! Hier eine Anleitung für die Luftmaschen und hier eine, um ein schönes Armband aus Wolle zu häkeln.

Denn während die eine Hand die Wolle leicht spannen muss, muss die andere Hand die Nadel geschickt drehen um die Wolle durch die Masche ziehen zu können. Es klappte ihr zwar nicht auf Anhieb, aber nach 2 Tagen üben gelang es ihr, ihre ersten Luftmaschen zu machen und sie strahlte vor Stolz! Hier eine Anleitung für die Luftmaschen und hier eine, um ein schönes Armband aus Wolle zu häkeln.

6. // Eine kleine Schachtel mit einem Sammelsurium von Washi-Tapes*. Sie liebt diese Tapes und verwendet sie auch vielseitig. Nicht nur um zu kleben, sondern auch um zu verzieren oder für Bildcollagen, zum Beispiel als Kerzen.
7. // Nichts Neues, aber neu entdeckt: Sticken! Dafür liegen ihr ein Stickrahmen* mit Stickstoff*, eine spitze Nadel im Nadelkissen, Stickgarn, eine Fädelhilfe und eine winzige Nähschere bereit.
Ich habe ihr keine Motive vorgegeben, weil ich das lieber ihrer Kreativität überlassen möchte, allerdings habe ich ihr einige neue Sticharten gezeigt, womit sie arbeiten kann.

Ich habe ihr keine Motive vorgegeben, weil ich das lieber ihrer Kreativität überlassen möchte, allerdings habe ich ihr einige neue Sticharten gezeigt, womit sie arbeiten kann.
8. // Lufthärtende Modelliermasse* in einem Glasbehälter, dazu eine kleine Sprühflasche mit Wasser und ein Plastiktablett zum Arbeiten. Modelliermasse ist nicht so weich wie Knete, sodass sie etwas fester gedrückt werden muss und somit eine andere haptische Erfahrung bietet. Falls die Masse bei der Arbeit zu trocknen beginnt, kann Julia sie mit etwas Wasser besprühen.
9. // Eine Zick-Zack-Schere und eine Papierschere, die die passende Größe für Julias Hände hat.
10. // Ganz Klassisch: Wasserfarben mit herausnehmbaren Farbnäpchen*. Mir ist jedoch eine wirklich gute Qualität wichtig. Dazu ein Glas für das Wasser und einige unterschiedliche Pinseln.
11. // Wasservermalbare Wachspastelle* in leuchtenden Farben. Ein wunderbares Malmaterial. Mit der kleinen Sprühflasche lässt sich das Wasser gleichmäßig auf dem Bild verteilen, so konnten wir eine neue Technik ausprobieren und die Zeichnung, durch Zusammenklappen des Papiers, spiegeln.
12. // Da sie immer wieder versucht hat, Papierflieger zu falten, diese jedoch nie wirklich flogen, suchte ich ihr nach einem Buch mit Faltanleitungen* und besorgte dazu auch buntes Papier in verschiedenen Größen. Die Bildanleitungen sind mit etwas Hilfe auch für junge Kinder wunderbar nachvollziehbar und das Buch hält sein Versprechen: die Papierflieger fliegen wirklich alle.
9. // Eine Zick-Zack-Schere und eine Papierschere, die die passende Größe für Julias Hände hat.
10. // Ganz Klassisch: Wasserfarben mit herausnehmbaren Farbnäpchen*. Mir ist jedoch eine wirklich gute Qualität wichtig. Dazu ein Glas für das Wasser und einige unterschiedliche Pinseln.

11. // Wasservermalbare Wachspastelle* in leuchtenden Farben. Ein wunderbares Malmaterial. Mit der kleinen Sprühflasche lässt sich das Wasser gleichmäßig auf dem Bild verteilen, so konnten wir eine neue Technik ausprobieren und die Zeichnung, durch Zusammenklappen des Papiers, spiegeln.
12. // Da sie immer wieder versucht hat, Papierflieger zu falten, diese jedoch nie wirklich flogen, suchte ich ihr nach einem Buch mit Faltanleitungen* und besorgte dazu auch buntes Papier in verschiedenen Größen. Die Bildanleitungen sind mit etwas Hilfe auch für junge Kinder wunderbar nachvollziehbar und das Buch hält sein Versprechen: die Papierflieger fliegen wirklich alle.

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