3 Jahre alt
Da auf den Fotos Produkte gezeigt bzw. wiedererkannt werden können, kennzeichne ich den Beitrag mit Werbung

Puh! Seit 9 Wochen sind wir mittlerweile Corona-bedingt eng zusammengerückt und spielen mal, lesen, unterhalten uns, werken, kochen, streiten miteinander und versöhnen uns wieder. Die Ausgangssperre wurde zwar gelockert, dennoch fühlt es sich nicht als eine Erleichterung an, denn entweder stapeln sich die Wäscheberge, oder die Aufgaben auf meinem Schreibtisch. Allerdings kann Julia nun auch endlich ihre Freundinnen wieder sehen, die sie schon so sehr vermisst hat. Ich denke, dieses ständige Zusammensein belastet am allerwenigsten Jakob. Er genießt regelrecht die Alltagsmonotonie und dass er sich im Haushalt jederzeit und überall an meiner Seite beteiligen kann.


Seit Wochen arbeitet er fast tagtäglich mit diesen geometrischen Füllkörpern und dem kinetischen Sand (beides im Shop hier zu finden). Das Set bot ich schon vor Jahren Julia an, jetzt entdeckt damit Jakob die Welt und baut mithilfe dieser Füllkörper und dem Sand ganz behutsam einen Turm nach dem anderen.

Ich habe ihm mit dem Material eine ähnliche Darbietung gezeigt, wie ich es mit den blauen Geometrischen-Körpern aus dem Montessori-Kinderhaus gelernt habe, wobei die Körper eines Turms die gleichen und auch gleich großen Grundformen haben. Der Sand und die Füllkörper machen es mit dem Montessori-Material natürlich nicht Wett. Aber warum ihm nicht etwas zeigen, wodurch er mehr entdecken kann, statt nur "Kuchen zu backen"?


Ab Herbst besucht er dann ein Kinderhaus, aber da es bis dahin doch noch einige Monate dauert und er auch in der Sprache einen gewaltigen Sprung gemacht hat, bot ich ihm sein erstes Lautier-Körbchen an. Ein Körbchen mit kleinen Gegenständen, die nach ihrem Anlaut einander zugeordnet werden, wie zum Beispiel Haus zu Hose oder Ferkel zu Flugzeug. Dieses Spiel gibt Kindern die Möglichkeit, Laute in Worten bewusster wahrzunehmen, was ihnen später beim Schreiben und Lesenlernen zum Vorteil werden kann. Da er im Kinderhaus ganz andere Gegenstände bei diesen Lautier-Körbchen vorfinden wird, mache ich mir keine Sorgen, dass ihm dort das Material dann langweilig sein könnte.

Auf Instagram habe ich dazu einige Ideen und Tipps in meinen Highlights gespeichert. Und auch hier auf dem Blog habe ich dazu mal einen Beitrag geschrieben.


Solche Dinge, wie eine verschließbare Tüte mit Wasser gefüllt an die Glasscheibe geklebt, entdecke ich in der Wohnung immer öfters. Es gehört zu Julias Experimenten, die sie derzeit so gerne durchführt. Ich glaube, hier erforscht sie, wie das Wasser aufgrund der Hitze verdampft, sich in der Tüte wieder sammelt und als Wassertropfen an der Folie wieder runterrollen. Es regnet in der Tüte.


Die Experimente macht sie allerdings nicht aus dem Kopf. Sie bekam schon vor Jahren diese kleine Box mit 25 Karten mit spannenden Experimenten rund ums Wasser. Auf der einen Seite jeder Karte steht, was man für das Experiment braucht, auf der anderen Seite ist eine kurze Beschreibung darüber, was beobachtet werden kann. Diese Mini-Experimentier-Boxen gibt es auch mit anderen Themen, wie etwa Kraft & Elektrizität, sowie mit Licht und Luft. Ihr findet diese ebenso in meinem Shop unter der Kategorie "Für junge Naturforscherinnen".


Jakob beim Zucchiniraspeln für das Mittagessen. Wie Julia damals vor 5 Jahren, lässt er keine Gelegenheit aus und ist beim Kochen und Backen stets an meiner Seite. Ich muss daher immer mehr Zeit für das Essenzubereiten einplanen, aber es ist einfach so schön, die Freude und die Konzentration in seinem Gesicht zu sehen!

Apropos Kleinkinder und praktischer Alltag: Wir starten wieder mit unseren Montessori-Eltern-Webinaren! Deborah (mehrfach diplomierte Montessori-Pädagogin und 4-fache Mama) und ich starten nächsten Dienstag mit unserer Webinar-Reihe zum Thema (Montessori) Kleinkinder zu Hause. Wir sprechen über Entwicklungsbedürfnisse der Kinder ab ihrer Geburt, wie ihr zu Hause die Räumlichkeiten für Eure Babys und Kleinkinder passend einrichten könnt und wie praktischer Alltag mit so jungen Kindern zu Hause aussehen kann. Es sind interaktive Webinare, was bedeutet, dass wir Euch beim Umsetzen wirklich aktiv begleiten werden. Hier klicken für mehr Details.


Von seiner Tante bekam Jakob zu seinem 3. Geburtstag ein wunderschönes Hochbeet für Kinder. Das Hochbeet war ruck-zuck aufgebaut und gemeinsam bepflanzten wir es mit unterschiedlichen Kräutern. Seit dem werden die Pflänzchen jeden Tag liebevoll begossen und bewundert, sogar an ihnen geschnuppert. Selbst Pflänzchen umsorgen zu dürfen, ist so viel mehr, als ihnen nur beim Wachsen zuzusehen. Wie Montessori so schön schrieb: "Die Kinder lieben die Dinge, die sie umgeben."


Julia fragte mich neulich, seit wann es eigentlich Handys gibt und wie das Telefon früher mal aussah. Ich erzählte ihr von dem Telefon, das wir besaßen, als ich noch ein Kind war und wir sprachen dann auch darüber, was für eine geniale Erfindung es doch ist. Wir stellten uns vor, wie unser Alltag jetzt wohl ohne dieses Gerät aussehen würde und wie lange es dann dauern würde, Oma und Opa Briefe zu schicken und auf ihre Antwort zu warten. Wir hatten ja schon ein ähnliches Gespräch über Klopapier (ihr könnt darüber hier im Podcast von Ellen mehr erfahren) und mir fiel ein, dass ich vor Jahren diese Karten für Julia angefertigt hatte.

Ich holte die Karten aus dem Stauraum und Julia legte gleich mit dem Zuordnen der Karten los. Wer hat den Reißverschluss erfunden und wie kam es dazu? Und was hat die Geschichte mit dem Geschirrspüler auf sich? Die Herausforderung, die Corona uns als Familie gestellt hat, ist wirklich nicht immer leicht. Aber ich denke, es ist wichtig, besonders Schulkindern auch eine andere Sichtweise mitzugeben. Nämlich eine positive. Dankbar für die Dinge zu sein, die wir haben und darüber, dass es Menschen gab, die einmal Dinge erfunden haben, die uns jetzt den Alltag enorm erleichtern.

Die Karten über Erfinungen und ihre Erfinder könnt ihr gerne hier kostenlos herunterladen.

Werbung

Kaum zu glauben, dass dieser kleine Mann hier schon 3 Jahre alt geworden ist! Ich finde, der 3. Geburtstag gehört bereits zu den Geburtstagen, wo Kinder zum ersten mal auch wirklich mitbekommen, dass an diesem Tag sie gefeiert werden. Wir wollten für Jakob dennoch keine große Party schmeißen, aber diesen besonderen Tag mit feierlichem Ambiente, einer schönen Erdbeer-Torte und natürlich mit passenden Geschenken würdigen.

Welche Torte ich ihm backen werde, wusste ich schon vor Wochen. Doch was seine Geburtstagsgeschenke betrifft, so tat ich mir diesmal bei der Suche sehr schwer. Denn eigentlich hat er genug Spielsachen (von seiner großen Schwester vererbt bekommen). Aber was ist ein Kinder-Geburtstag so ganz ohne Geschenke? Also sollte er etwas Neues bekommen, etwas, was sinnvoll ist und woran er noch lange Freude haben kann. Er bekam nicht viele, aber wertvolle Geschenke: ein Feuerwehrauto aus Holz von Fagus, ein Foto-Pappbilderbuch und einige Gartenwerkzeuge.

Ihr wisst, ich bin der Meinung, dass Montessori zu Hause vor allem in der Haltung gelebt wird und dass die bekannten Montessori-Materialien ihren Platz in den Einrichtungen haben. Aber es gibt wirklich genug Spielsachen und Materialien, die auch für zu Hause wunderbar sind, die den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder gerecht werden, die schön und sinnvoll sind und woran die Kinder sich erfreuen können. Was würde ich also einem jungen Kind zu seinem 3. Geburtstag schenken?

  • Eine kleine, handliche Spülbürste* und einen ebenso kleinen Schneebesen*, damit es nach Herzenslust bei den Küchenarbeiten teilnehmen kann.
  • Riesengroße Bausteine aus leichtem Lindenholz von Grimms*, um mit ganzem Körpereinsatz riesige Türme zu bauen. 
  • Ein Hammerspiel mit winzigen Nägeln* und geometrischen Formen um Zusammenhänge zwischen Form und Größe zu entdecken, kreative Bilder zu gestalten und dabei die Finger geschickt einzusetzen.
  • Qualitative Buntstifte* mit dünner Mine. Denn für kleine Hände sind klobige Stifte nicht so bequem zu halten.
  • Eine Hängehöhle*, die sowohl draußen als auch drinnen einen Riesenspaß verspricht. Mein Tipp: die Hängehöhle möglichst niedrig anbringen, so dass auch die jungen Kinder selbstständig ein- und rausklettern können.
  • Ein Foto-Bilderbuch über Onkel Gustavs Bauernhof*.
  • Dazu passende, unglaublich schöne, handgemachte Bauernhof-Tierfiguren aus Filzstoff.
  • Ein Feuerwehrauto aus Holz von Fagus* mit ausziehbarer Leiter und 6 Feuerwehr-Männchen.
  • Eine Tigerbox* (siehe Foto weiter unten) um die Lieblingslieder in Dauerschleife anhören zu können. Ich mag diese Box, weil es eine kindgerechte maximale Lautstärke hat und Jakob die Lieder anhand der wenigen Knöpfe selbst steuern kann. Das Gerät lässt sich unkompliziert via Bluetooth mit anderen Geräten verbinden, allerdings können die Lieblingslieder auch auf eine SD-Karte gespeichert und in die Box gesteckt werden - was mir übrigens symphatischer ist. Die SD-Karte kommt in der Box hinter eine Schraubenkappe und ist somit auch vor kleinen Händen ganz sicher versteckt.
  • Eine Sprossenwippe zum Balancieren*, die aber auch gewendet und als eine Brücke zum Rüberklettern verwendet werden kann.
  • Kleine, echte Gartenwerkzeuge*.
  • Passend dazu eine Tüte Erdnuss-Aufzuchtset*.
  • Bunte Wikki-Sticks*: mit Wachs überzogene Schnüre, die man nach Belieben biegen und formen, zuschneiden und kneten und daraus spannende Kreationen machen kann.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Wenn Du ein mit einem *(Stern) markiertes Produkt erwirbst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen dabei jedoch keine höheren Kosten.
Werbung
 
Kaum begann der Monat November, bekam ich auf Instagram die ersten Nachrichten mit der Bitte, auch heuer einige Geschenkideen für Weihnachten zu zeigen. Zwar ein wenig verspätet, gehe ich dieser Bitte dennoch gerne nach, allerdings möchte ich vorher für mich etwas wichtiges hinzufügen:

Ich finde, Kinder brauchen wirklich keine Massen an Spielsachen. Denn das eigentliche Geschenk ist doch die Zeit, die wir gemeinsam verbringen. Auch meine Kinder bekommen von uns Eltern nur wenige, dafür aber lieber sorgfältig ausgewählte, qualitative Materialien. Klar haben sie auch ihre eigenen Wünsche (zumindest Julia, da Jakob noch zu jung dafür ist) und diese werden selbstverständlich auch berücksichtigt. Dennoch haben wir uns darauf geeinigt, dass jeder 3 Sachen bekommt: ein Wunschgeschenk, ein Buch und eine Überraschung.

Aber zurück zu der Bitte mit den Geschenkideen: diesmal zeige ich Euch solche, die ich für Jakob (jetzt 2,5 Jahre alt) ausgesucht habe oder die ich für Kleinkinder aus Sicht der Montessori-Pädagogik wärmstens empfehlen kann:

  • Ein Steckspiel zum Zählen von Grimm's*. Ich mag die Idee hinter diesem Material. Es wird zwar weder wirklich mit Zahlen noch mit für junge Kinder ersichtbaren Mengen gearbeitet, aber durch das Aufstecken der bestimmten Bausteine, können unbewusst Zusammenhänge entdeckt werden. 

  •  Löwen zählen* mit den unglaublich beeindruckenden Kohlenzeichnungen von Stephen Walton. Dieses Buch bestellten wir heuer für Jakob, da er in die Welt der Zahlen eingetaucht ist.
  • Ein etwas anderes Steckspiel aus Holz*. Die Scheiben werden auf  8 unterschiedlich große Stäbe aufgefädelt. Allerdings weist jede Scheibe eine andere Lochzahl auf, so müssen diese in einer ganz bestimmen Reihenfolge aufgefädelt werden. Jakob hat bereits dieses Steck-Puzzle und liebt es heiß!
  • Ich bin der kleine Waschbär* von Wolfgang de Haën. Es gibt eine ganze Reihe von diesem Pappbilderbuch auch mit anderen Tieren. Wir haben bereits das Buch mit der Katze und dem Schwein, über weitere Bücher aus der Reihe wird sich Jakob ganz bestimmt sehr freuen.
  • Auch dieses 4x3 Puzzle aus Holz über Fahrzeuge* findet heuer unter unserem Christbaum seinen Platz. Ich finde, die Anzahl der Puzzleteile ist eine passende Herausforderung für ein Kleinkind, wenn es bereits schon Vorerfahrungen mit ähnlichen, etwas leichteren Puzzles machen konnte. Wie zum Beispiel mit diesem*.
  • Ist diese Kugelbahn von Grimm's* nicht wunderschön? Die Schellen, die bei dieser Kugelbahn runterrollen sind recht klein, daher finde ich diese Kugelbahn erst ab ca. 2,5 Jahren geeignet. Die Schellen können aber auch auf Holz- oder Murmelkugeln getauscht werden.
  • Das wird heuer DIE große Überraschung für Jakob sein! Er liebt Baustellen und Fahrzeuge, so schenken wir ihm zu Weihnachten diesen wunderschönen Holzkran von Fagus*. Ich kann es kaum erwarten, seine strahlenden Augen zu sehen!
  • Auch diese Lockbox* ist eine schöne Weihnachtsüberraschung für Kleinkinder. Die Schlösser werden zwar nicht isoliert voneinander angeboten (und trotz der Bezeichnung im Internet ist dies daher kein Montessori-Material), aber ich finde es auch nicht schlimm, denn die Anzahl der Schlösser und das Material an und für sich ist dennoch überschaubar und schlicht.
  • Jakob liebt Kreisel! Er hat zurzeit nur einige wenige kleinere, aber ich fand diesen großen Handkreisel* unglaublich schön und auch spannend. Die einzelnen Farbsteine können rausgenommen und neu platziert werden, was dann ein anderes Muster beim Drehen der Kreisel ergibt. 
  • Dieses Hammer-Spiel* hatte damals Julia auch und sie liebte es heiß! Jetzt habe ich es auch für Jakob aus dem Keller geholt und er hämmert die Nägel genauso konzentriert und gerne auf das Brett, wie seine Schwester vor 5 Jahren. Klar geht es ihm dabei noch nicht darum, irgendwelche Bilder zu gestalten. Viel mehr um den Prozess selbst und die Geschicklichkeit.
  • Honey Sticks Wachskreiden aus reinem Bienenwachs* mit Lebensmittelpigmenten. 
  • Und natürlich finde ich nach wie vor die Doron Layeled Puzzles* traumhaft schön und noch dazu auch qualitativ und sinnvoll. Die Abbildungen sind echte Fotos und die Puzzleteile haben alle einen kleinen Holzknauf, so können sie mit dem 3-Finger-Griff herausgenommen und wieder zurückgelegt werden. 

In den nächsten Tagen zeige ich euch dann Geschenkideen für ältere (Schul)Kinder. Wenn ihr aber bis dahin nicht warten möchtet oder bei dieser obigen Liste nichts passendes gefunden habt, könnt ihr auch gerne in meinem Shop stöbern. Ja, mein eigener Shop! Naja, Affiliate-Shop. Seit 4-5 Monaten arbeite ich an diesem Shop und endlich ist er nun seit gut einer Woche online. Er ist zwar noch nicht ganz fertig, aber ich denke, er bietet bereits jetzt eine sehr umfangreiche Sammlung an schönen und praktischen Ideen für mehr Montessori zu Hause.

 Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Wenn Du ein mit einem *(Stern) markiertes Produkt erwirbst, erhalte ich eine kleine Provision. Für Dich entstehen dabei jedoch keine höheren Kosten.
Werbung

Ich komme aus einer römisch-katholischen Familie, so ist für uns Ostern das größte Fest im Jahr. Bei diesem schönen Fest geht es zwar nicht darum, einander mit Geschenken zu überhäufen, aber als Kind fand ich es dennoch immer wieder toll, ein Präsent in oder neben meinem Osterkorb vorzufinden. 

Auch meine Kinder bekommen eine kleine Überraschung und da Ostern praktisch vor der Tür steht, habe ich gestern einige Geschenkideen gesammelt, die ich für Kinder unter 3 Jahren schön und sinnvoll finde und die ich mit Euch gerne teilen möchte. Diesmal solche, die ich für Jakob gefunden habe, im nächsten Beitrag dann Geschenkideen für Schulkinder.

* mit Sternchen markierte Links sind Affiliate. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn Du das Produkt über diesen Link erwirbst, für Dich entstehen dabei jedoch keine höheren Kosten.

Als Julia zum ersten mal Interesse an Buchstaben zeigte, war sie noch nicht ganz 3 Jahre alt. Wir spielten damals oft 'Ich sehe was, was Du nicht siehst' mit Anlauten statt mit Farben und sangen jeden Tag ihre Lieblingslieder. Ich bot ihr jedoch keine Sandpapierbuchstaben an, sondern Körbchen mit einigen kleinen Gegenständen zum Lautieren.


Solche Lautier-Spiele vorzubereiten ist nicht wirklich aufwändig, es reichen dazu eine Hand voll kleine Dinge, deren Namen paarweise mit denselben Anlauten beginnen. Damit Kinder auch wirklich selbstständig arbeiten können, ist es sinnvoll, am Anfang die Gegenstände aus dem Korb einzeln zu benennen. Als ich das Spiel damals Julia zum ersten mal zeigte, nahm ich eine dieser Miniaturen, benannte es und betonte dabei den Anlaut (H...H...Hund). Ich sagte Julia, dass ich nun einen weiteren Gegenstand suche, der ebenso mit "h" beginnt. Bei der nächste Paarsuche lud ich sie dann ein, mit zu machen und da sie schon wusste, wie das Spiel geht, ließ ich sie die restlichen Paare finden.


Es müssen aber nicht unbedingt Paare sein, auch mehrere Gegenstände die entweder mit diesem oder jenem Laut beginnen, können sortiert werden. Aber auch hier macht es Sinn, zuerst alle Gegenstände dem Kind zu benennen und dabei den Anlaut zu betonen ("KKKatze. Die Katze lege ich hier hin. AAAnanas. Ananas lege ich unterhalb hin. KKKirsche. Kirsche kommt zu der KKKatze..."). Mein Tipp ist allerdings solche Gegenstände zu nehmen, deren Anlaute nicht allzu ähnlich klingen (wie "b" und "p"). Julia liebte solche Lautier-Spiele. Sie konnte mit diesen Miniaturen nicht nur etwas spannendes machen, sondern auch lauschen wo die Laute genau zu hören sind und dann unter diesen Gegenständen Ordnung schaffen.


Ich finde, auch Schleichfiguren eignen sich wunderbar für solche Anlautkörbchen, zudem die Auswahl an diesen Tierfiguren wirklich groß ist. Solche Figuren können aber nicht nur nach ihrem Anlaut sortiert werden, sondern auch nach dem, ob der Laut im Wort überhaupt zu hören ist. ("Schlange. Bei Schlange höre ich ein sch. Katze. Bei Katze höre ich kein sch.")


Bei manchen Wörtern hörten wir die Laute am Anfang ("Elefant"), bei manchen innerhalb des Wortes ("MuschEl") und wiederum bei manchen ganz zum Schluss ("BlumE"). Zu erkennen, welche Laute wo im Wort zu hören sind, machte Julia nicht nur Spaß, sie konnte die Laute so viel bewusster wahrnehmen, was ihr jetzt beim Schreiben und Lesen einen unglaublich großen Vorteil bringt.


Kinder, die Sprache spannend finden, könnten auch mit diesen Reimkarten eine Menge Freude haben. Diese habe ich letztes Jahr für Julia gemacht und ihr zuerst nur die Hälfte, später dann aber auch die restlichen Paare angeboten. Da damals das  "Mascherl" (Fliege) für Verwirrung sorgte, machte ich eine neue Version, die ihr gerne hier herunterladen könnt.

Was die Miniaturen betrifft, so lassen sich solche so gut wie in jedem Geschäft finden. Schlüssel, Löffel, Knöpfe, kleine Strickhauben von den Deckeln von Smoothies oder kleine Plastik und Keramik-Figuren. Manche Miniaturen aus unserer Sammlung habe sogar ich selbst aus weißem Ton* gemacht und mit Wasserfarben angemalt. Aber auch Shops wie dieser, dieser oder dieser verkaufen jede Art von Miniaturen.

 
*Dieser Beitrag enthält einen Affiliate Link

Da in unserer Gruppe immer wieder die Frage auftaucht, wie Kinder in der Küche begleitet werden können um mit scharfen Schneidewerkzeugen sicher umgehen zu können, stellte ich diesmal einige Fotos von Julias Schneidewerkzeugen zusammen um zu zeigen, wie ich ihr diese immer vorbereitet habe. Je strukturierter ich diese für sie bereit stellte und je bedachter ich ihr vorzeigte, wie sie mit diesen arbeiten kann, umso sicherer und selbstständiger konnte sie mit diesen umgehen.

Der vorbereitete Arbeitsbereich

Was ich allerdings genau so wichtig finde, wie gut funktionierendes Küchenwerkzeug für Kinder, ist auch ein eigener, geeigeneter Bereich, wo sie bequem arbeiten können. Sie hat zwar einen Tritthocker um das Waschbecken, den Küchlschrank und (in meiner Anwesenheit) auch den Herd zu erreichen, aber zum Arbeiten hat sie ihren eigenen kleinen Tisch. Als sie noch etwas jünger und auch kleiner war, hatte sie 2 NORNÄS Beistelltische. In der neuen Wohnung stellte ich ihr dann einen etwas höheren HEMNES Beistelltisch bereit. An diesem Tisch kann sie jederzeit selbstständig arbeiten und für mich ist dabei der absolute Pluspunkt, dass sie so auch viel Bewegungsfreiheit hat. Hin und wieder stellt sie sich auch einen kleinen Hocker dazu, damit sie bei manchen Arbeiten auch sitzen oder knien kann.


Zu ihrem Arbeitsbereich gehören auch 2 der untersten Schubladen, wo sie ihre eigenen Werkzeuge und ihr Geschirr finden kann (mehr dazu hier und hier), sowie ein kleiner Haken mit 2 Schürzen. Ich liebe diese Schürzen! Nicht nur, weil sie hübsch sind, viel mehr, weil Julia diese auch ganz alleine anziehen kann. Und das bereits, seit sie ca. 2 Jahre alt ist. Da die Schürzen nur ein langes Band statt zwei haben, kann sie dieses bequem einmal um ihre Hüfte wickeln und dann vorne, für sie gut sichtbar mit einem Klettverschluss fixieren. In dem oberen Teil, wo sie den Kopf hineinsteckt, wurde ein Gummiband hineingenäht, so dass die Schürze nicht bis zum Boden runterhängt. Früher habe ich ihr die Schürzen selbst gemacht, diese zwei hat aber meine liebe Schwester für sie genäht und näht solche auf Bestellung auch gerne für Eure Kinder. Hier ihre Webseite und Erreichbarkeit.

Arbeiten mit dem Eierschneider und Apfelteiler


Bereits als sie 18 Monate alt war, schälte sie liebend gerne und mit Ausdauer gekochte Eier. Ich achtete darauf, die Eier richtig gründlich abzuschrecken, damit die Schale für sie leichter zum abziehen war. Sie bekam auch einen kleinen Mokkalöffel dazu und ich zeigte ihr, wie sie damit die Eierschale rund herum aufbrechen konnte um es dann Stück für Stück runterzupicken. Das "Herumklopfen" um das Ei macht ihr bis heute genauso viel Spaß, wie das Schälen selbst. In das andere Schälchen kamen dann die Eierschalen, somit entstand auch kein Chaos.

Im Grunde genommen sind das zwei Arbeiten, aber auch den Eierschneider bediente sie schon damals mit Begeisterung, also stellte ich ihr auch gleich immer ein Schneidebrett, den Eierschneider und einen weiteren Teller zum Anrichten bereit. Unseren Eierschneider benutzen wir schon seit vielen Jahre und haben ihn einst beim Möbelschweden erworben.


Auch Äpfel zu teilen begann sie schon recht früh und bereitete liebend gerne ihre eigene Jause vor. Ihre erste Aufgabe war jedes mal, den Apfel zu waschen. Erst dann kam das Schneiden. Um den Apfelteiler (auch vom Möbelschweden) von oben mit beiden Händen runter drücken zu können, braucht man ganz viel Kraft und sie hätte damals keine Chanche gehabt, ihn zu benutzen. Also schnitt ich den Apfel 3-4 mal quer durch, so konnte sie problemlos ihre Jause vorbereiten. Das Messer neben dem Schneidebrett diente also für mich als Werkzeug, um das Obst vor ihren Augen aufzuschneiden. So konnte sie gleich beobachten, wie ich mit dem Messer umgehe. In den kleinen Korb ganz rechts kam der Abfall, auf den Teller in der Mitte die geteilten Apfelstücke.

Die Arbeit mit dem Sparschäler


Eine wunderbare Arbeit ist auch die Arbeit mit dem Sparschäler. Am Anfang bot ich ihr dazu nur Karotten an, damit sie mit dem Werkzeug vertrauter werden konnte. Obwohl ich selbst das Gemüse eher in der Luft haltend schäle, zeigte ich ihr das Schälen, indem ich die Karotte auf das Schneidebrett hinlegte, mit einer Hand an einem Ende festhielt und mit der anderen Hand mit dem Sparschäler die Schale runterschälte. So war die Gefar, dass sie ihre Finger mitschälte, viel geringer. Wenn ich ihr zeige, wie ich mit einem Werkzeug arbeite, achte ich auf klare, langsame Bewegungen und überlege schon im vorhinein, wie ich ihr was zeigen werde.


Später schälte sie dann auch Äpfel und Kartoffel und hielt diese beim Schälen in der Luft, aber dann konnte sie mit dem Sparschäler schon wunderbar umgehen und auch der Apfel und die Kartoffel waren groß genug, so dass sie sich nicht wirklich schneiden konnte. Ich überlege mir bis heute jedes mal, was sie alles zu so einer Küchenarbeit braucht. Wohin kommen die fertigen Gemüse- oder Obststücke? Wohin der Abfall? Auch hier: In die Schüssel rechts kamen dann die Schalen (oder wurden zumindest zum Schluss darin eingesammelt).

Die Arbeit mit der Reibe


Am Anfang fiel es mir recht schwer, ihr bei der Arbeit mit der Reibe ohne eine gewisse innere Unruhe zuzuschauen. Aber jedes mal, wenn sie mich etwas reiben sah, holte sie voller Begeisterung ihren Tritthocker, um mir zuschauen zu können und sagte strahlend "Ich auch!". Da die große Reibe für ihre Hände unpassend war, besorgte ich ihr eine kleinere - für sie handlichere Vierkantreibe, die sie mit einer Hand oben gut greifen und festdrücken konnte, so konnte diese nicht so leicht wegrutschen. Ich machte mir darüber Gedanken, mit welchen einfachen aber sicheren Bewegungen ich ihr zeigen konnte, wie sie das Werkzeug benutzen konnte.


Für den Anfang bereitete ich ihr immer ein Stück Käse zum Reiben vor, weil dieser weich genug war und somit leichter zu "drücken". Sie hat mittlerweile viel Übung im Umgang mit der Reibe und reibt nun auch Karotten, Äpfel, Kartoffeln und eigentlich alles mögliche (und auch mein mulmiges Gefühl ist längst verschwunden). Geeignete Reiben für Kinder finde ich diese Vierkantreibe (im Doppelpack erhältlich), diese kleine Gemüsereibe aus Edelstahl (mit der auch Julia arbeitet) und auch diese kleine Quadro Reibe mit einem praktischen Knopf als Griff zum Halten.*

Schneiden mit unterschiedlichen Messern


Das erste, was sie in der Montessori-Kleinkindgemeinschaft geschnitten hat, war eine Banane, da diese auch mit einem etwas stumpfen Messer leicht zu teilen ist. Auch für zu Hause besorgte ich ihr ein ganz stumpfes Gemüsemesser (vom Flohmarkt) und auch das Kindermesser von WMF, das ich euch schon so oft gezeigt habe. Für die ersten Schneidearbeiten finde ich auch diese bunten Buttermesser und dieses kleine Buttermesser aus Edelstahl und mit ergonomischen Griff empfehlenswert (siehe auch in dem Artikel über Messer für Kinder).* Der Korb rechts im Bild dient für die Bananenschale, die aufgestückelten Bananen wurden dann wieder auf dem Keramikteller angerichtet.


Die Arbeit mit dem Wellenschneider ist eine ganz andere, als die mit dem Messer, da dieser mit ganz viel Kraft mit beiden Händen von oben bedient wird, ohne dies typischen Sägebewegungen, wie beim Messer. Damit das Gemüse und Obst nicht so leicht unter der Klinge wegrutschen konnte, halbierte ich diese schon vorher für Julia und erinnerte sie hin und wieder daran, den Wellenschneider mit beiden Händen zu benutzen. Ich entschied mich damals für dieses Modell, weil der Griff mit beiden Händen gut greifbar aber die Klinge nicht allzu groß ist.*


Zu ihrem 4. Geburtstag bekam sie dieses Kindermesser vom Opinel. Ich habe lange nach einem guten Schneidewerkzeug Ausschau gehalten und einige Modelle gefunden, aber dieses hier hat mich sofort überzeugt. Eines der besten Messer für Kinder, das ich bisher gesehen habe. Es hat die passende Größe, der Holzgriff liegt wunderbar in der kleinen Hand und die rostfreie Klinge schneidet sogar hartes Gemüse problemlos in dünne Scheiben. Mit der Packung wurde auch ein Schäler und ein Fingerschutz mitgeliefert, die allerdings von Anfang an von Julia links liegen gelassen wurden. Der Fingerschutz stört sie bei der Arbeit und der Schäler tut leider nicht ganz das, was er sollte. 

Jetzt, wo sie bald 5 Jahre alt wird, muss ich ihren Arbeitbereich nicht mehr so oft für sie vorbereiten, denn gößtenteils macht sie das schon selbst. Und sollte sie doch was vergessen haben, fällt es ihr spätestens während der Arbeit ein und sie holt noch eine Schüssel oder anderes Werkzeug aus ihrer Schublade.

Zeit einplanen

In der Hektik des Alltages habe ich nicht immer Zeit und Lust, Julia in alles, was ich in der Küche mache, miteinzubinden und ich habe deswegen auch kein schlechtes Gewissen. Anders wie in der Kleinkindgemeinschaft oder im Kinderhaus muss zu Hause mal ein Abendessen in aller Eile zubereitet oder gleichzeitig auch viele andere Aufgaben erledigt werden. Daher plane ich gemeinsame Arbeiten mit Julia lieber dann ein, wenn ich genügend Zeit dafür habe. Denn was ich durch sie und auch durch andere Kinder, die ich beobachten und begleiten durfte gelernt habe, ist, mich mit meiner ganzen Person auf eine Aufgabe zu konzentrieren um es auch wirklich genießen zu können.


*Dieser Beitrag enthält einige Affiliate Links

Es gibt so viele Ideen, was sich alles mit diesen detailtreuen Schleich Tieren machen lässt, immerhin gibt es ganz viel Spannendes  in der Tierwelt zu entdecken. Schon lange her, dass ich den ersten Teil dieses Artikels veröffentlicht habe, heute endlich gibt es den zweiten Teil dazu mit einigen weiteren Ideen, die wir zu Hause mit diesen Figuren machen.

Tiereltern und ihre Jungen

Schon als sie noch in der Montessori-Kleinkindgemeinschaft war (ca. 2-2,5 Jahre alt), bot ich ihr diese Arbeit zu Hause an, damals allerdings ganz ohne Karten. In den Korb kamen zuerst 4 verschiedene Tiermütter vom Bauernhof und ihre Jungen, die paarweise aufgestellt und dann einzeln benannt wurden. Später kamen noch 2 weitere Paare dazu und als bei ihr das Material nach mehreren Wochen den Reiz verloren hatte, besorgte ich auch noch die männlichen Tiere dazu, so wurde es komplett und wieder spannend für sie. (Ich bot ihr auch mal Karten dazu an, die ihr hier vorfinden und herunterladen könnt.)


Hunderassen

Bereits mit 2 Jahren wusste sie genau, dass nicht alle Hunde gleich sind und auch unterschiedliche Namen haben. Wenn wir auf der Straße Hunde sahen, benannte ich ihr die Rasse, so dass sie alsbald einige unterscheiden konnte. Zu Hause stellte ich ihr auf dem Regal eine Hand voll Hunde-Figuren zusammen, die wir gemeinsam benannten und die sie liebend gerne in einer Reihe aufstellte.


Das Leben im Wasser, in und auf der Erde und in der Luft

Diese Idee fand ich in einem sehr netten Montessori-Buch und bot sie ihr noch in unserer alten Wohnung an. Damals war Julia bereits 3,5 Jahre alt, besuchte schon das Kinderhaus und kannte auch die Globen. So wusste sie auch, was der Unterschied zwischen Land, Wasser und Luft ist. Also besorgte ich drei kleine Marmeladengläser, füllte eines mit Wasser, eines mit Erde und das dritte ließ ich leer um diese drei Elemente zu symbolisieren, die Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind. Zusätzlich verpasste ich den Gläsern auch kleine Piktogramme. In den Korb kamen 15 Schleich Tiere zum Zuordnen, zu jedem Element jeweils 5 Figuren. Es war eine dieser Arbeiten, die sie nicht alleine, sondern die wir immer wieder zusammen gemacht haben um über diese Tiere und ihre Lebensweise ins Gespräch zu kommen. Ich achtete darauf, nicht zu viel zu sprechen aber doch genug, so dass sie Freude an der Arbeit hatte.


Tag-, Nach- und Dämmerungsaktive Tiere

Ich bin ein Riesen-Fan der Bücher von Thomas Müller, so dass wir sämtliche seiner Bücher haben, wie auch das Buch Eule, Fuchs und Fledermaus*. Im Buch werden einheimische Dämmerungs- und Nachtaktive Tiere beschrieben und mit wunderschönen Illustrationen verschönert. Allerdings empfehle ich das Buch eher für Kinder ab ca. 4 Jahren, denn ich finde den Inhalt der Texte für jüngere Kinder noch zu viel.

Zu diesem Buch habe ich Julia auch ein Zuordnungsspiel mit Schleich Figuren zusammengestell. Auch diese einfachen Karten könnt ihr gerne hier herunterladen. Diese Zuordnungspiele liebe ich deswegen so sehr, weil sie eine wunderbare Gelegenheit bieten, mit den Kindern ins Gespräch zu kommen. Die Karten zu dieser Arbeit gibt es hier.


Medallions basteln

Da sogar die Fußabdrücke von den meisten dieser Figuren recht detailgetreu sind, nehmen wir sie auch als "Stempel" um Halsketten aus Fimo zu basteln, die wir dann an Freunde und Verwandte verschenken. Die Medallions lassen wir dann (je nach Fimo-Sorte) an der Luft oder im Backofen aushärten und verpassen ihnen eine einfache Schnur und eine kleine Holzperle. Obwohl sie so einfach sind, finde ich, sind sie ein echter Hingucker und ein sehr nettes kleines Geschenk. Wir haben es zwar noch nicht ausprobiert, aber auch mit Dino-Spuren wären diese Halsketten bestimmt sehr hübsch.


Fische, Amphibien, Säugetiere, Vögel und Reptilien

Die Arbeit mit den Wirbeltieren kannte sie zwar bereits aus ihrem Kinderhaus, allerdings hielt ich Rücksprache mit der Pädagogin und legte zu Hause andere Tiere für sie in dem Korb bereit. Sie wusste zwar, wie die Arbeit geht, da sie aber andere Tiere zuordnen musste, als im Kinderhaus, fanden wir uns in ein spannendes Gespräch über diese Lebewesen verwickelt in welchem wir unter anderem auch herausfanden, dass nicht alles, was schwimmt und Flossen hat, unbedingt ein Fisch ist.


Auch zu dieser Arbeit bereitete ich ihr zusätzlich einige Karten vor, zu jeder Klasse jeweils vier Bilder. Diese Karten könnt ihr hier herunterladen und ab Seite 2 beidseitig ausdrucken.


Bauernhof 

Zu ihrem 4. Geburtstag überraschten wir sie mit diesem wunderschönen Pferdestall aus massiver Fichte von Drei Blätter. Er war zwar nicht ganz billig, aber jeden Cent wert, wie ich finde. Julia liebt ihn und verbringt viele Stunden vor diesem Pferdestall und mit ihren Bauernhoftieren. Dieser Stall gehört zu den wertbeständigen Spielsachen, die später in der Familie weitervererbt werden. Gekauft haben wir ihn übrigens in diesem Onlineshop, aber auch hier ist er erhältlich (leider mit langer Lieferzeit).


* Dieser Beitrag enthält einen Affiliaten Link