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Da Jakob bereits sitzen kann und so beide Hände frei hat, aber auch, weil er begonnen hat zu erforschen, wie Gegenstände zusammenpassen, besorgte ich ihm dieses Ei - sein allererstes "Puzzle". So ein hölzernes Ei mit Behälter erinnert nicht gerade an ein "typisches" Babyspielzeug, aber dieses Material kann weit mehr, als es auf den ersten Blick erscheint.


Ein hölzernes Ei in einen Eierbecher zu stecken ist für ein junges Kind ab ca. 8 Monaten, das gerade erforscht, wie Gegenstände ineinanderpassen, nicht nur spannend, sondern auch eine angemessene Herausforderung für seine Hände. Jakob greift die Gegenstände vorwiegend noch mit dem Faustgriff. Da das Ei eine längliche Form hat, kann er dieses gut mit der Faust anpacken und in den Becher stecken.


Genial ist dieses Ei aber auch, weil es nicht weit rollen kann. Denn wenn es wegrollt, rollt es wegen seiner Form meist in einem großen Bogen zurück. Für Kinder, die zwar sitzen aber noch nicht krabbeln können, bleibt das Material so weiterhin interessant.


Das Ei ist eigentlich ein Teil von einem Set, zu dem auch eine Kugel und ein Kubus gehören. Die Kugel ist schwieriger mit der Faust festzuhalten, daher biete ich diese Jakob erst dann an, wenn seine Hände bereits nach größeren Herausforderungen suchen. Der Würfel ist am schwierigsten, denn da müssen die Kanten genau zu den Kanten des Behälters passen.

Die Pädagogin aus Julias Kinderhaus, die die AMI Ausbildung für 0-3 absolviert hat, gab mir den Tipp, nach einem Kubus zu suchen, der nicht gänzlich in seinem Behälter versinkt. Damit ihn Jakob gut greifen und herausheben kann. Ich fand aber nirgendwo so einen Kubus, nur recht teure oder solche, die Jakob umkippen müsste, um wieder an den Würfel zu kommen. Aber die lange Suche hat sich dann doch ausgezahlt denn bei der Firma Prüfl wurde ich endlich fündig. Allerdings nicht im Online-Shop, sondern durch meine Anfrage. Der Inhaber von Prüfl machte mir auch den Vorschlag, das Set auf meinem Blog anzubieten. Quasi als eine Sonderedition.

Wenn ihr also gerne so ein Set von Herrn Lehner-Jettmar, dem Inhaber von Prüfl erwerben möchtet, könnt ihr es HIER bestellen. Das Set samt dem kleinen Tablett kostet 29 Euro, ohne das Tablett 22 Euro. Bitte schreibt bei der Bestellung als Betreff entweder "Eltern vom Mars 22" oder "Eltern vom Mars 29", je nach dem, ob ihr das Set mit oder ohne Tablett bestellen möchtet. Da es wirklich eine Sonderedition ist, ist das Set mit diesem Kubus nicht im Online Shop von Prüfl vorhanden. Wenn ihr aber auf den Würfel verzichten wollt, könnt ihr das Ei und die Kugel im Shop hier kaufen.


Seitdem sich Jakob alleine aufsetzen kann, geschieht alles in Windeseile. Er zieht sich an sämtlichen Möbelstücken hoch, beginnt zu krabbeln und wenn er Gegenstände ergattert hat, versucht er herauszufinden, wie diese zueinander passen. Daher war es an der Zeit, sein Regal neu zu gestalten.

Und so sieht Jakobs Regal zurzeit aus. Er räumt es am Tag mindestens 3 mal ab und ich nachher mindestens 3 mal  alles wieder zurück. Genau so, wie es vorher war, weil ich weiß, wie wichtig für ihn Ordnung ist.


1. // Ein Korb mit einer Würfelrassel, zwei Holz-Greiflinge und der Greifling mit Traubenkernen gefüllt, den ich für ihn genäht habe. Den Kugelgreifling* hat er zu Weihnachten bekommen, den Greifling mit dem Fisch* und die Würfelrassel nimmt er nach wie vor gerne in die Hände, daher ließ ich diese auf seinem Regal. 

2. // Ein Korb mit einigen Haushaltsgegenständen, wie eine hölzerne Wäscheklammer, ein metallener Eierbecher, ein kleiner Kochlöffel und eine Pilzbürste. Ich zeigte ihm, wie er diese Gegenstände aus dem Korb rausnehmen und alles wieder einräumen kann. Rein, raus, rein, raus - genauso spannend wie die Materialien selbst. Worauf ich allerdings achte, ist, dass nur wenige Dinge in dem Korb sind, nicht mehr als 3-4 Stück, damit Jakob mit dem Korbinhalt nicht überfordert wird.


3. // Ein hölzernes Ei mit Behälter. Ein wunderbares Material, auch wenn es auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich wirkt. Es ist Jakobs erstes "Puzzle" das ich in einem der nächsten Beiträge ausführlicher zeigen werde. Zurzeit steht nur das Ei samt Behälter auf seinem Regal, aber im Set befinden sich noch eine Kugel und ein Würfel, die ich ihm erst dann anbieten werde, wenn seine Hände nach mehr Herausforderung suchen.

4. // Er liebt Bälle und alles was rollt und krabbelt hinter diesen begeistert hinterher. In seinem Ball-Korb befinden sich: ein Pikler-Ball (Flechtball), ein gehäkelter Ball, ein Gummiball mit Noppen*, eine Klingelkugel* die rollt und ein selbstgemachter Filzball. Auch die ineinandergreifenden Scheiben stehen auf seinem Regal, weil diese ebenso rollen, dazu sogar recht spektakulär.


5. // Diese wunderschöne Holzbox mit Ablage und Kugel habe ich bei Manine Montessori entdeckt und gleich bestellt. Sie ist so schön und dennoch schlicht. Und gerade diese Schlichtheit ermöglicht es Jakob, sich auf das Wesentliche zu fokussieren, nämlich darauf, dass Dinge, die er plötzlich nicht mehr sehen kann, dennoch da sind und wieder sichtbar werden können. Ein wunderbares Material, das Jakob gerade jetzt, wo er zu "fremdeln" beginnt, wichtige Entdeckungen ermöglicht. Ich liebe die Genialität dieser Materialien!


6. // Ein Korb mit einigen wenigen Musikinstrumenten wie etwa eine Kürbisrassel (Kalebasse), ein Murmelklapper (Tonblock)* und ein Bambello, ein simples Musikinstrument aus Bambus, das ein herzhaftes "Tok-Tok" Geräusch macht und das ich auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt habe.


Zwar nicht auf seinem Regal, aber bei seinem Spiegel steht ein kleiner Korb mit rollenden Spielsachen drinnen. Seitdem er krabbelt, sind diese Zylinder erst richtig spannend geworden. Den Rasselturm habe ich von hier, den Zylinder mit der Schelle und den großen Zylinder mit den bunten Kugeln habe ich, wie so vieles andere auch, von Manine Montessori.

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Ich weiß noch, damals bei Julia war ich recht unsicher, wann und wie ich ihr zum ersten mal Beikost geben sollte. Ich machte mir zu viele Gedanken darüber, ob sie schon bereit war, oder ob wir noch warten müssten. Was, wenn sie davon nicht satt wird? Im Nachhinein denke ich, dass ich zu sehr mit meinen vorgefassten Meinungen beschäftigt war, anstatt auf meine Tochter zu achten. Dabei ist dieser Prozess des Abstillens ein so großer Schritt im Leben eines Babys. Daher beobachte ich Jakob nun ganz genau und lasse mich von ihm leiten. Ich ließ ihn entscheiden, wann er für die Beikost bereit war und lasse es auch ihm über, wie lange dieser Abstillprozess dauern wird.

"Eltern machen sich oft Sorgen, dass sie mit dem Einführen der Beikost (und somit mit dem Abstillen) zu früh oder zu spät beginnen. Im Idealfall wird das Kind nicht 'abgestillt', sondern ihm wird Unterstützung angeboten, damit es so im richtigen Zeitpunkt sich selbst 'abgewöhnt'. Wir bieten an und dann beobachten wir aufmerksam, um das Interesse und die Fähigkeit des Kindes zu erkennen. So werden das Tempo und der Zeitpunkt des Abstillens vom Kind selbst individuell bestimmt.

Wir versuchen nicht das Baby an einen Erwachsenen- oder gesellschaftlichen Zeitplan anzupassen, oder an irgendwelchen vorgefassten Meinungen darüber, wann ein Kind 'lernen' sollte, sich selbst zu ernähren oder mit dem Stillen aufzuhören. Die Fähigkeit selbstständig essen zu können, wird das Kind zu passender Zeit sich selbst aneignen und sich auch selbst entscheiden, wenn es nicht mehr gestillt werden will." - Susan Mayclin Stephenson (AMI Trainer), How I Weaned Myself 


Er war noch nicht ganz 6 Monate alt, als ich merkte, wie neugierig er uns auf die Lippen starrte während wir kauten. Er konnte noch nicht ohne Hilfe sitzen, darum hielt ich ihn während der Mahlzeiten in meinem Schoß wo er uns beim Essen gut beobachten konnte. Da ich es im Hinterkopf hatte, dass um den 5-6. Monat herum eine Sensible Phase fürs natürliche Abstillen beginnt, und weil Jakob offensichtlich Interesse zeigte, bot ich ihm beim Mittagessen saftige Birnenspalten an. Es war wirklich nur ein Angebot, daher hielt ich die Obstspalte ganz vorsichtig vor seinem Mund und wartete ob er überhaupt reagiert. Er öffnete den Mund um die Birne zu kosten und obwohl ihm der Geschmack noch sehr fremd war, seine Neugier war größer.

Je vertrauter er mit dieser neuen Erfahrung wurde und je geschickter er gleichzeitig mit seinen Händen war, umso mehr Gefallen hatte er daran, die Obstspalten selbst zu halten und sie sich in den Mund zu stecken. Bis ich dann irgendwann merkte, dass das Obststück auch tatsächlich weniger wurde.


Seitdem biete ich ihm, mit nur wenigen Ausnahmen, alles mögliche zum Kosten an. Gegarte Gemüse-Sticks, Gurkenstangen, Birnen-, Mango-, Avocado- und Bananenspalten, aber auch gekochten Fisch, Nudeln und Butterbrot. Mir geht es nicht darum, ihn mit Beikost satt zu kriegen, sondern seinen Hunger nach neuen Sinneserfahrungen zu stillen. Denn auch wenn er nicht alles isst, er kostet und erforscht gerne seinen Tellerinhalt.

Er bekommt aber auch Apfelmus und Joghurt und wenn es gerade auf unserem Menüplan steht, auch Kartoffelpüree - und dazu auch ein Besteck, so wie alle anderen am Tisch auch. Den Löffel halte ich ihm hin und entweder macht er den Mund auf und nähert sich dem Löffel, oder er schnappt danach und steckt ihn sich selbst in den Mund. So wird er nicht wirklich von uns gefüttert, sondern entscheidet selbst, was in seinen Mund kommt und was nicht.

"Das Kind sollte immer spüren, dass es die Kontrolle über seinen Mund hat und dort nichts ohne sein Verständnis eindringen kann. Wir sollten nie auch nur die geringste Form von Gewalt dabei anwenden, da es sonst passieren kann, dass das Kind negative Assoziationen mit der Nahrungsaufnahme verbindet, die doch eigentlich stets etwas Schönes in unserem Leben sein sollte." - Dr. Silvana Quattrocchi Montanaro, Das Kind verstehen


Ich liebe dieses gemeinsame Essen am Familientisch. Hier teilen wir nicht nur das Essen miteinander, sondern auch unsere Gedanken und Gefühle. Als Jakob alleine sitzen konnte, bekam er daher gleich einen Hochstuhl, der direkt an den Tisch heran geschoben werden kann und wo er später selbst raufklettern wird können. Allerdings ist es mir auch wichtig, Jakob beim Essen viel Selbstständigkeit zu ermöglichen. Und für mich bedeutet das nicht nur, sich das Essen selbst in den Mund zu stecken.


Für mich bedeutet es auch, dass er diese neue Erfahrung auf seiner Höhe erleben kann. Dass er während des Essens den Boden unter seinen Füßen spürt und nicht nur selbst entscheiden kann, wann er genug hat, sondern sich dann auch selbst vom Tisch wegschieben und vom Sessel runterklettern kann. Daher hat er gleich neben der Küche einen kleinen Essbereich passend für seine Größe und wirklich nur für sich. Sein Essplatz besteht eigentlich aus zwei Würfelhocker die ich im Manine Montessori-Shop entdeckt habe. Wenn ich ihm tagsüber ein Glas Wasser oder am Nachmittag ein wenig Obst anbiete, sitzt er hier auf seinem kleinen Sessel bei seinem kleinen Tisch und genießt diese Freiheit.


"Eine gute Bindung ist die beste Voraussetzung für eine gute Trennung"- Dr. Silvana Quattrocchi Montanaro

Er isst seit 2 Monaten feste Nahrung und ich kann wirklich behaupten, dass er es genießt, dennoch stille ich ihn nach wie vor nach Bedarf. Einerseits, weil ich Beikost wirklich als Bei-Kost verstehe aber auch, weil Stillen so viel mehr ist, als seinen Magen zu füllen. Es stillt auch sein Bedürfnis nach Nähe, nach Geborgenheit und Liebe.

Erst als Julia bereits 9 Monate alt war, las ich zum ersten mal über Baby-Led Weaning und Montessori und ich war mir nicht ganz sicher, was der Unterschied zwischen den beiden ist und wie ich Julia beim Abstillen begleiten möchte. Doch je mehr ich Montessori verstehe, umso mehr denke ich, dass BLW und Montessori mehr gemeinsam haben, als ich früher dachte. Daher mache ich mir keine Gedanken mehr darüber, ob es Montessori ist oder BLW, wie ich Jakob beim Abstillprozess begleite. Für mich gibt es kein "entweder oder", sondern nur einen achtsamen, respektvollen und selbstbestimmten Weg.

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Julia ist schon recht selbstsicher an der Nähmaschine, so dass meine alte Singer endgültig bei ihr im Zimmer eingezogen ist. Das gute Stück bekam auch ein nettes Plätzchen auf einem Beistelltisch vom Möbelschweden. Ich dachte, ich müsste ihr eine kleinere Nähmaschine besorgen, aber auf Rat meiner Freundin und meiner Schwester, ließ ich es bleiben. Und ich merke selbst, dass sie an dieser größeren Maschine wunderbar zurechtkommt. Die Nähmaschine hat nur wenige Funktionen, dafür aber genügend Platz um den Stoff unter der Nadel gut führen zu können.


Um ihre kleine Nähecke gemütlicher zu machen, hängte ich über den Tisch ein fröhliches Bild von Carl Olof Larsson (ein schwedischer Künstler), worauf zwei nähende Mädchen zu sehen sind. Unter dem Bild hängt Julias Schere auf einem kleinen Haken, da sie die Schere ja oft benutzt und damit diese immer griffbereit ist.


Der kleine Beistelltisch hat auch ein praktisches Fach, wo auch der Korb mit den verschiedenen Stoffen wunderbar Platz hat. Es sind ungefähr ein Dutzend wunderschöne Stoffe drinnen und alle unterschiedlich gemustert und unterschiedlich groß, aus denen sie nach Lust und Laune etwas kreieren kann.


Da sich die Stecknadeln zum Fixieren des Stoffes als wirklich unpraktisch erwiesen haben, besorgte ich ihr kleine Stoffklammern*. Die sind leicht zu bedienen und stechen auch nicht so unangenehm während der Arbeit. In ihrem kleinen Nähkasten* findet sie zusätzlich noch Garn, Nadeln fürs Handnähen, Knöpfe, einen kleinen Fingerhut, einen Trickmarker* sowie ein Maßband und eine kleinere Schere.


Vor dem Nähen muss der Stoff oft aufgebügelt werden, daher darf auch das kleine Reisebügeleisen und das Bügelbrett aus ihrer Ausrüstung nicht fehlen. Das Bügelbrett von Möbelschweden ist auf ihrem Tisch schnell aufgeklappt, allerdings hat es keine Ablage für das heiße Bügeleisen, daher besorgte ich Julia eine hitzebeständige Unterlage aus Silikon*.


Um die Nähmaschine erst einmal besser kennenzulernen, übte Julia am Anfang nur auf Filz da dieser nicht rutscht und auch nicht zerknittert. Sie tat sich etwas schwer, die Nahtzugabe einigermaßen einzuhalten, darum klebte ich ihr als Orientierungshilfe ein Stück Washi-Tape auf die Stichplatte. So klappt es mit der Stoffführung viel besser und Julia hat auch mehr Erfolgserlebnisse beim Nähen.

Beim Stoffzuschneiden muss ich sie zwar immer wieder an die Nahtzugabe erinnern, aber sie arbeitet größtenteils alleine und näht voller Begeisterung kleine Polster für ihre Holzfiguren, Lavendelsäckchen für den Kleinerschrank oder einfache Kleidungsstücke für ihre Puppe. Ihre Nähausstattung ist nicht allzu groß, dafür ist ihre Nähecke richtig gemütlich und sie findet hier alles Wesentliche, womit sie ihre kreativen Ideen verwirklichen kann.

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Um ihren 4. Geburtstag herum begann Julia, uns jede Menge Fragen über die Zeit zu stellen. Wie lang ist eine Woche? Was kommt nach Sonntag? Wie lange dauert es bis Oma und Opa wieder zu Besuch kommen und wie lange bis zu ihrem nächsten Geburtstag?

Ich habe ihr nichts großartiges angeboten, viel mehr ging ich auf ihre Fragen ein und wir philosophierten gemeinsam und zählten die Tage, aus denen dann Wochen und schließlich Monate wurden. Auch im Alltag versuchte ich mit ihr die Zeit bewusster zu erleben. Wenn wir zum Beispiel das Haus verlassen mussten, so sagte ich ihr nicht einfach nur, dass wir bald gehen müssen, sondern dass wir in 5 Minuten starten und hielt mich auch daran. Wir sprachen auch oft über Geburtstage, wer in welcher Jahreszeit seinen feiert, über Feste und zählten auch die Nächte, die Julia bis zum nächsten Ereignis schlafen muss.

Zeit ist allerdings etwas sehr abstraktes und war für Julia nicht so leicht nachvollziehbar, daher wollte ich ihr auch einen einfachen Kalender basteln, wo wir die Tage und Wochen auch wirklich abzählen konnten. Schon damals fand ich im Internet viele schöne Kalender-Ideen, die schlicht und übersichtlich sind und wo Kinder die Wochen und Monate selbst erstellen und dabei eine Menge entdecken können.

1. // Dieser Holzkalender ist besonders schön doch was mir am besten gefällt, ist, dass Kinder ihn von Monat zu Monat selbst neu auslegen können.

2. // So simpel kann ein selbstgemachter Kalender aussehen. Ich denke, je schlichter er ist, umso nachvollziehbarer bleibt er für junge Kinder. Ich mag Kylies Kalender aber auch, weil ihn Kinder auch ohne Hilfe ablesen und auch beim Auslegen der Tage nur wenig Unterstützung benötigen.


So ein Kalender ist zudem auch einfach zu erstellen, daher habe ich Euch einen zum Herunterladen angefertigt, den ihr nur noch auf A3 großem Papier ausdrucken, laminieren und ausschneiden braucht. Damit die Kärtchen zwar haften aber auch wieder getauscht werden können, habe ich kleine Klettpunkte* verwendet.

3. // So ein Monatskalender zum Auslegen lässt sich aber auch ganz einfach aus Filz herstellen.

4. // Diesen Holz-Kalender finde ich persönlich am schönsten und hätte ich genügend Zeit, würde ich ihn am liebsten selbst für Julia zusägen.

5. // In der Montessori-Schule wurde so eine Jahreskette kreisförmig auf eine Pinnwand gesteckt und die Geburtstage der Kinder auf kleine Kärtchen notiert und zu den passenden Perlen dazugeordnet. Ich finde, auch zuhause kann so eine Kette das Kinderzimmer verschönern, wo die Geburtstage der Familienmitglieder anhand von Bildern darauf markiert werden können. Was ich an diesem "Kalender" besonders mag, ist die auffallende Perle für den Schalttag, die neugierig macht.

6. // Letztendlich gestaltete ich Julia dann doch lieber einen Linear-Kalender, ähnlich wie diesen hier.


Ich wollte ihr einen Kalender gestalten, der ihr einen Überblick über ein ganzes Jahr verschafft und wo sie auch das Vergehen der Zeit optisch sehen kann. Sie liebt ihren Kalender, daher habe ich ihr auch für dieses Jahr einen erstellt, diesmal jedoch so, dass Julia den Kalnder mithilfe eines Doppelklebebandes selbst gestalten kann.


Die Namen der Monate hat sie dann gleich aufgeklebt, die Streifen mit den Tagen und die leeren Streifen, um Geburtstage und andere Ereignisse zu notieren, aber auch das Klebeband und eine kleine Schere habe ich ihr in einer hübschen Schachtel unter dem Kalender vorbereitet.


Da mich mittlerweile mehrere Nachrichten erreicht haben, ob es auch für 2018 einen Kalender auf dem Blog geben wird: Hier könnt ihr Julias Kalender herunterladen, der aber nicht nur für dieses Jahr, sondern für jedes Jahr passend zugeschnitten werden kann. Aber ihr könnt auch gerne unseren fertig beschrifteten Kalender für das Jahr 2018 mitnehmen. (Update: die aktuellen Linear-Kalender findet ihr immer im Download-Bereich)

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