3-6 Monate alt

Trotz weniger Sonnenstunden und kühleren Temperaturen mag ich den Herbst mit seinem typischen Duft in der Luft. Spaziergänge übers Jahr mit Kindern, ohne Jahreszeitenwechsel, könnte ich mir gar nicht vorstellen! Julia ist eine leidenschaftliche Sammlerin und sammelt die Jackentaschen voll mit Kastanien, Eicheln und bunten Blättern. Die Blätter sortierten wir nach Farben und machten daraus eine wunderschöne Farbpalette, dann auch noch ein Mandala.

All diese leuchtenden Farben! Wir ließen unsere Kunstwerke allerdings auch liegen, denn vielleicht erfreut es auch andere Spaziergänger, die später beim Vorbeigehen diese entdecken.

Morgen fliege ich mit Jakob für einige Tage nach Dänemark zu meinem Bruder um meine kleine Nichte zu bewundern. Sie ist erst vor einigen Wochen auf die Welt gekommen. Bisher war ich die Ruhe selbst, aber jetzt, einen Tag vor dem Abflug, habe ich doch ein wenig Bammel. Ich flog noch nie mit einem Baby. Ob er das Fliegen mögen wird?

Sonst ist unser Alltag sehr ruhig. Wenn er nicht gerade schläft, verbringen wir die Zeit mit Haushalt oder in seinem Zimmer. Meistens sitze ich dann irgendwo auf dem Boden und genieße es, ihn bei seinen Entdeckungen zu beobachten. Er rollt sich auch schon vom Rücken auf den Bauch und versucht mit den Händen alles zu ergattern, was in seiner Nähe ist.

Vor ungefähr drei Wochen entdeckte er seinen Daumen. Ich habe eine Menge darüber gelesen und weiß auch, welche Meinung manche Zahnärzte über das Daumenlutschen vertreten. Das hat mich am Anfang etwas beschäftigt, aber mittlerweile sehe ich das entspannter. Ich finde, es ist so natürlich. Er nimmt den Daumen allerdings nur dann in den Mund, wenn er wirklich sehr müde ist und nuckelt nur einige wenige Minuten.

Am Nachmittag holen wir dann seine Schwester aus dem Kinderhaus ab. Das U-Bahn-Fahren ist für ihn jedes Mal ein großes Abenteuer. Er beobachtet ganz gebannt das Geschehen um ihn herum und wenn Julia ihn dann begrüßt und ihm ein Nasenbussi gibt, lächelt er sie gleich an. Zum Dahinschmelzen!

Neulich entdeckte ich diese kleine Glas-Apfelreibe*. Ich kann mich erinnern, dass wir zuhause auch sowas hatten und ich mir als Kindergartenkind gerne meine eigene Jause rieb. Auch Julia mag diese Reibe und der geriebener Apfel, mit etwas Mandelmus und fein geriebenen Haferflocken verfeinert, ist eine köstliche Nachmittagsjause.

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Ich wollte für Jakob von Anfang an einen Platz in der Wohnung, der wirklich nur ihm gehört. Sei es nur eine Ecke in unserem Schlafzimmer oder gar ein ganzer Raum. Er verbringt zwar die meiste Zeit bei uns im Wohn- und Essbereich, aber tagsüber sind wir doch auch oft in seinem Zimmer, besonders wenn es für ihn zu turbulent wird. Hier ist es ruhig und alles an ihn und seine Bedürfnisse angepasst.

Abends schläft er bei uns im Bett, tagsüber oft im Tragetuch oder hier auf seinem Bodenbett. Für letzteres nahm ich eine einfache Matratze fürs Kinderbett, so kann ich mich auch zu ihm hinlegen und ihn gegebenenfalls im Liegen stillen. Er hat von dort freie Sicht auf den Raum und wenn er später mobiler wird, kann er selbstständig rauf- und runterkrabbeln. Sollte er mal beim Schlafen runterrollen, landet er sanft auf einem Schaffell. Ich kann mich erinnern, dass ich damals Julia ein paar Mal so vorgefunden habe: friedlich auf ihren Schaffell schlafend vor ihrem Bodenbett.

Er ist fasziniert von seinem Spiegelbild und immer, wenn er sich selbst erblickt, lächelt er das Gesicht an, das er dort sieht. Er beobachtet im Spiegel auch oft die Bewegungen seiner Beine. Auch der Ring am Band hängt noch hier an einer, an die Wand montierten, höhenverstellbaren Regalkonsole. Vor
einigen Wochen hat sich Jakob noch geärgert, wenn der Ring zwischen seinen
Händen durchrutschte, jetzt schnappt er ihn bereits während der Ring noch
baumelt und das sogar mit beiden Händen gleichzeitig - und quietscht dabei so herzhaft. Ich habe das sogar gefilmt, aber ich bin noch immer nicht dazu gekommen, dies hier zu zeigen.
Ich habe lange nach so einem niedrigen Regal gesucht (siehe Foto ganz oben) und bin so froh, eins in Leens Manine Montessori Shop gefunden zu haben. Es ist sehr niedrig, so dass Jakob bereits jetzt sehen kann, was auf dem untersten Regalboden steht. Immer wieder rollt er hin, wenn er etwas dort erblickt.
Das Regal ist sehr stabil, so dass sich Jakob später daran hochziehen kann um zu sehen, was sich auf dem oberen Regalboden befindet. Welche Materialien er zurzeit da stehen hat, zeige ich dann bald in einem anderen Beitrag.

Ich habe lange nach so einem niedrigen Regal gesucht (siehe Foto ganz oben) und bin so froh, eins in Leens Manine Montessori Shop gefunden zu haben. Es ist sehr niedrig, so dass Jakob bereits jetzt sehen kann, was auf dem untersten Regalboden steht. Immer wieder rollt er hin, wenn er etwas dort erblickt.

Das Regal ist sehr stabil, so dass sich Jakob später daran hochziehen kann um zu sehen, was sich auf dem oberen Regalboden befindet. Welche Materialien er zurzeit da stehen hat, zeige ich dann bald in einem anderen Beitrag.

Die Bilder an seiner Wand hängte ich recht niedrig, so dass er diese bereits jetzt gut sehen kann. Ich habe einfache, jedoch ganze Tiermotive ausgesucht, weil ich weiß, dass er bereits jetzt alles unbewusst absorbiert.
Das Foto zeigt Jakobs Blick vom Boden auf diese Bilder. Auch damals in Julias Zimmer habe ich die Bilder für sie über ihrem Spielregal aufgehängt, denn so konnte sie diese gut sehen, aber nicht erreichen.

Das Foto zeigt Jakobs Blick vom Boden auf diese Bilder. Auch damals in Julias Zimmer habe ich die Bilder für sie über ihrem Spielregal aufgehängt, denn so konnte sie diese gut sehen, aber nicht erreichen.

Vorgestern kam auch endlich Jakobs neuer Kleiderschrank an. Ist er nicht herrlich? Ich habe ihn bereits vor dem Urlaub bestellt und mich schon so darauf gefreut. Die alte Wickelkommode musste also weg und diesem Kleiderschrank Platz schaffen.
Ich mag diese Kombination von einzelnen Fächern und auch eine Kleiderstange, weil es einerseits praktisch ist, aber auch, weil es übersichtlich bleibt, besonders für Kinder. Die Bodys und Hosen legte ich hintereinander statt gestapelt, so ist es viel einfacher, ein Stück auszusuchen und zu entnehmen.
Später stelle ich Jakob auch noch einen niedrigen Stuhl bereit, wo er sich beim An- und Ausziehen hinsetzen kann, jetzt aber liegt dafür noch eine Wickelauflage auf dem Boden. Hier wird er aber wirklich nur an- und ausgezogen, wickeln tun wir ihn im Badezimmer.


Ich mag diese Kombination von einzelnen Fächern und auch eine Kleiderstange, weil es einerseits praktisch ist, aber auch, weil es übersichtlich bleibt, besonders für Kinder. Die Bodys und Hosen legte ich hintereinander statt gestapelt, so ist es viel einfacher, ein Stück auszusuchen und zu entnehmen.

Später stelle ich Jakob auch noch einen niedrigen Stuhl bereit, wo er sich beim An- und Ausziehen hinsetzen kann, jetzt aber liegt dafür noch eine Wickelauflage auf dem Boden. Hier wird er aber wirklich nur an- und ausgezogen, wickeln tun wir ihn im Badezimmer.
Auch ich bin gerne in diesem Raum, er strahlt so viel Ruhe aus! Da das Zimmer wirklich an ihn angepasst ist, kann ich mich entspannt hinsetzen und ihn beim Entdecken beobachten - und es genießen.
P.S.: Gestern zeigte auch Kylie von How We Montessori einen kleinen Einblick in das Babyzimmer von ihrem dritten Sohn, Otto. Ich liebe ihre Garderoben-Idee und diese friedliche und stimmige Atmosphäre des Zimmers. Schaut es Euch unbedingt an!
P.S.: Gestern zeigte auch Kylie von How We Montessori einen kleinen Einblick in das Babyzimmer von ihrem dritten Sohn, Otto. Ich liebe ihre Garderoben-Idee und diese friedliche und stimmige Atmosphäre des Zimmers. Schaut es Euch unbedingt an!

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