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Eine hochansteckende Hand-Mund-Fuß-Krankheit hat uns diese Woche erwischt. Bisher wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt. Zum Glück blieben uns so richtig schmerzhafte Blasen an Gliedern und im Mundbereich erspart, dennoch verbrachten wir den Großteil der Woche unter Quarantäne. Langweilig wurde es uns aber nie und wir genossen das Miteinander-Sein.

Ihre Begeisterung für Zahlen wächst rastlos von Woche zur Woche. Sie zählt die Äpfel und Birnen, die wir in unseren Einkaufskorb legen, die Servietten, die wir zum Tischdecken brauchen, ihre Finger und auch meine oder die U-Bahn Stationen, bis wir aussteigen müssen. Ich habe ihr das Buch Zehn Blätter fliegen davon von Anne Möller bestellt, ein wirklich empfehlenswertes Buch mit wundervollen Illustrationen. Sie legt Muggelsteine auf die illustrierten 10 Weidenblätter und zählt diese laut ab. 


Ich fand in einem amerikanischen Online Shop ein richtig nettes Steckspiel, doch zu unserem Pech liefert die Firma nicht nach Österreich. Also bastelte ich ihr ein eigenes Spiel. Die Ziffern fertigte ich aus Filz an, so dass sie mit den Fingerspitzen über diese streichen kann. Sie war überglücklich als ich es ihr zeigte und steckt die Stöpseln seither jeden Tag ein und aus. Und weil sie zurzeit die Null am interessantesten findet, habe ich ihr auch einen Stein ohne Löcher dazugegeben.


Granatäpfelkerne auslösen. Gleicht einer halben Stunde Meditation.


Wir lieben dieses Spiel! Sie schließt fest die Augen und ertastet einen Gegenstand im Beutel. Dann errät sie was es sein könnte, zieht ihn heraus und dann bin ich an der Reihe. Ich lege immer Gegenstände in den Beutel, die sie gut kennt und die sich unterschiedlich anfühlen.


Das ist aus unserer Käferbohne geworden: Eine prächtige junge Pflanze. Ein neues Leben, das wir nun in einen Topf voller schwarze Erde steckten.