Zeit-für-Dich Adventskalender 13
Die letzen Tage vergingen hier friedlich, fröhlich und festlich, genau, wie ich es mir gewunschen habe. Viel Zeit für einander, viel Freude miteinander teilen. Lachen. Genießen. Zusammen sein. Wir nahmen heute das Fotoalbum wieder in die Hand, das meine Kleine zu ihrer Taufe bekommen hat, und schauten alle Fotos an, ganz besonders die von Weihnachten voriges Jahr. Es war ganz lustig sie dabei zu beobachten. Ob sie sich an Bruchstücke davon erinnern kann?
Bei der Erinnerung an ihre Taufe wurde mir wieder einmal ganz warm ums Herz. Sie war einmalig schön!
Ich liebe diese kleinen Füße, die so enzückend unter den großen Büchern in ihrem Schoß herausschauen. Wärend sie das Buch, oder heute eben das Album studiert, bewundere ich fast schon heimlich diesen zuckersüßen Anblick. Zum Anbeißen.
Und wieder ein neues Wort gelernt: Krawatte.
Ich hoffe, Ihr verzeiht mir, aber das 24. Fenster wird hier im Blog nicht geöffnet. Ich möchte in den kommenden 2-3 Tagen jede Minute meiner Familie widmen. Allerdings möchte ich mich bei Euch allen bedanken. Für die unglaublich netten Kommentare sowohl hier im Blog sowie auf Facebook, für die lieben E-Mails und die vielen Likes. Danke Euch! Ich hoffe, mit unserem "Zeit-für-Dich-Adventskalender" konnte ich Euch ein paar Inspirationen und Montessori-Übungen schenken.
Ich wünsche Euch allen und auch Euren Familien eine gesegnete Zeit, inneren Frieden, Stille und unendlich viel Freude! Und das nicht nur zur Weihnachten!
Gestern kamen wir nicht, wie geplant, zu unserem "Zeit-für-Dich-Advenstkalender" Nr. 17, da wir den ganzen Nachmittag unterwegs waren. Es ging um meine Anmeldung an der Montessori-Akademie, denn bald geht's ja los. :)
Heute war wieder so ein Weltuntergangstag. Graupel, eisige Kälte und Dauerfinsternis. Nicht einmal fotografieren kann man bei dem Wetter richtig. Ich plante für diesen Nachmittag Kekse zu backen, damit wir es wenigstens in den eignenen vier Wänden kuschelig und wohlig haben. Ich habe zwar meine Kleine eingeladen mit mir gemeinsam zu backen, aber diesmal hatte sie keine Lust dazu. Zumindest am Anfang nicht. Stattdessen nahm sie ihren Teppich und Korb mit den Zügen, schleppte und legte diese in der Küche neben mir hin und fing an zu bauen, zu singen und zu erzählen.
Die Formen stachen wir später dann doch noch gemeinsam aus. Sie sah nämlich wie ich den Teig ausrollte und ausstanzte und bekam sofort Lust auch ein paar Glöckchen zu "basteln".
Sonntag, Sonnenschein, Kind (und Ehemann) und die Natur. Die Zutaten für einen entspannten und wohltuenden Spaziergang am Nachmittag. Zeit für einander, Zeit für sich selbst. Ich liebe solche Spaziergänge in der Natur!
Wir nahmen auch einen Korb mit um wunderschöne Schätze zu sammeln. Man findet sie praktisch überall. Jeder durfte was in den Korb legen, je nachdem, wer was schön und interessant fand. Dabei sind wir natürlich immer wieder stehen geblieben und haben alles um uns herum bewundert. So schön ist die Natur.
Meine Kleine war von den gesammelten Kostbarkeiten dermaßen fasziniert, dass sie ständig nach ihren Namen fragte. Die Hagebutte war heute ihr neues Lieblingswort. Und natürlich musste der Korbinhalt mit nach Hause - mal sehen was wir mit dieser schönen Sammlung anstellen können. Aber bevor wir uns auf den Nachhauseweg machten, tranken wir noch eine schaumige heiße Schokolade beim Konditor. Das heutige "Zeit-für-Dich-Adventskalender-Türchen" gehört definitiv zu meinen Lieblingen.
Silben klatschen
"Das Singen schafft Übereinstimmung, schafft Partnerschaft. Wer mit anderen singt, ist geborgen und aufgehoben. Wer singt, gibt etwas von sich preis. Kinder spüren das genau."
Monika Klotz
Es gibt praktisch keinen Tag, und am Tag so gut wie keine Stunde, wo sie nicht irgendetwas singt. Oder wo sie nicht Musik hören möchte. Sie singt in der U-Bahn vor sich hin, sie singt etwas zu Hause beim Anziehen, und die Musikanlage im Wohnzimmer kann sie bereits selbstständig bedienen. Singen ist für sie ebenso faszinierend, wie sprechen. Wenn sie ein Lied hört, das ihr gefällt, lauscht sie diesem konzentriert und fängt an, alles, was sie sich aus dem Lied merken konnte, gleich wiederzugeben.
Wir haben zwar ein paar einfache Instrumente, wie zum Beispiel eine kleine Holzflöte, ein Tamburin, eine Schelle und ein paar Marakas, jedoch lassen sie diese völlig kalt. Sie benutzt lieber ihre Hände zum Klatschen und ihre Stimme zum Singen.
Ihre Vorliebe zum Singen begann gleichzeitig mit dem Sprechen. Weil sie
zur Musik so gerne klatscht, habe ich ihr heute gezeigt, wie man auch zum
Sprechen klatschen kann: und zwar zu jeder Silbe. So zählten wir alle Personen
auf, die wir kennen und lieben und sie klatschte begeistert mit: O-ma, O-pa, Mi-cha-e-la.
"Der Rhythmus ist für mich der Grund aller Dinge.
Mit dem Rhythmus beginnt das Leben, mit dem Herzschlag."
Herbert von Karajan
Mit dem Rhythmus beginnt das Leben, mit dem Herzschlag."
Herbert von Karajan

Weil sie so gerne mit Wasser experimentiert, stellte ich ihr gestern diese Wanne mit ein wenig Wasser und ein paar Nüssen, Ping-Pong Bällen, Muscheln und Korken bereit. Sie legte sofort ganz eifrig die kleinen Gegenstände in die Wanne. Einige schwammen, einige sanken sofort auf den Boden. Sie versuchte die Pink-Pong Bälle und Korken unter Wasser zu halten: vergeblich.
Was man so mit Muscheln alles machen kann, entdeckte sie dabei auch und schöpfte Wasser von der einen in die andere. Sie war so vertieft, so konzentriert, ich wollte sie nicht dabei stören und zog mich lieber ganz zurück. Aber vorher holte ich noch schnell meine Kamera. ;)
Was man so mit Muscheln alles machen kann, entdeckte sie dabei auch und schöpfte Wasser von der einen in die andere. Sie war so vertieft, so konzentriert, ich wollte sie nicht dabei stören und zog mich lieber ganz zurück. Aber vorher holte ich noch schnell meine Kamera. ;)
Für heute plante ich eine Aktivität im Freien, das Wetter spielte allerdings gar nicht mit. Starker Wind und gleichzeitig Regen verbannten uns in die eigenen vier Wände. Also nahm ich ein paar Pappbecher, die ich für den Biologieunterricht vorbereitet habe und lies sie diese erst einmal für sich entdecken. Später bauten wir aus ihnen gemeinsam einen Turm. Auch sie stapelte und baute, fügte die Becher ineinander und legte sogar als Krönung die Schildkröte oben drauf. Den Turm mit dem kleinen Jonglierball (und mit der Hand) immer und immer wieder umzuwerfen war natürlich ein Riesenspaß!
Für solche einfachen Aktivitäten (die nebenbei auch sinnvoll sind), kann ich mich richtig begeistern. Eine kleine Plastikwanne, ein paar Nüsse und Korken, ein paar Pappbecher reichen aus um ganz interessante und wichtige Dinge zu entdecken, um zu forschen, um Spaß zu haben. Herrlich!
Das
Glockenspiel
Versteckspiele sind
einfach herrlich! Versteckspiele aller Art. Sie mag es ganz besonders sich zu
verstecken, aber heute versteckten wir gemeinsam auch diese kleine Glocke und
suchten dann nach ihr. Alles wurde durchgerüttelt um die kleine Glocke
ausfindig zu machen: die Schaukel, sämtliche Behälter und Körbchen, es flogen
sogar die Polster. Und als wie sie endlich
gefunden hatten, wurde sie natürlich auch noch einmal kräftig zum Läuten
gebracht. Etwas nicht zu sehen aber sehr wohl zu wissen, wo es sich befindet,
ist eine faszinierende Entdeckung auch für meine Kleine. Ich glaube, es gibt
kaum Kinder auf der Welt, die Versteckspiele nicht kennen oder diese nicht heiß
lieben. :)
Tierfarm + Stiefelchen putzen
Eigentlich hatte ich vorgestern mit diesem Papierklebeband was ganz anderes vor, aber sie hatte eine bessere Idee...
...und reihte alles Mögliche darauf auf. Nüsse, Kastanien, Muscheln und Korken, dann wurde der ganze Korbinhalt von den Schleich-Figuren auch noch darauf gestellt.
Ich schaute und hörte ihr einfach nur zu, wie sie alle Tiere aufstellte und auch laut benannte und genoss diesen Anblick sowie ihre liebliche Stimme. Ich klebte noch zusätzlich 2 kleinere Vierecke auf und so schauten sie dann 5 Minuten später aus. Besiedelt.
Und heute bereiteten wir uns auf Morgen vor und putzten gemeinsam unsere Stiefeln. Sie ihre und ich meine (und auch die vom Papa natürlich). :)
Mit bunten Tüchern beschwingt tanzen
...und dabei gemeinsam fröhlich singen. :)
...und dabei gemeinsam fröhlich singen. :)
Das Obst-Ratespiel
Heute bereitete ich ihr einen Korb voller Früchte, die Sie bereits beim Namen nennen kann, und ein Tuch auf dem Boden vor. Ich deckte die Früchte mit dem Tuch ab und lud sie ein, unter das Tuch zu greifen. Sie ertastete das Obst und schrie freudig auf "Nanane da!". Sie ertastete und zog alle Früchte eins nach dem anderem aus, manchmal riss sie auch das Tuch runter und wickelte die Leckereien fest darin ein.
Alles ist puzzletauglich
Seitdem ich wieder arbeite, scheint mir Zeit kostbarer denn eh und je. Meiner Kleinen ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken ist daher für mich das wichtigste und deshalb "bastelte" ich ihr einen "Zeit-für-Dich" Adventskalender.
Heute, am ersten Adventsonntag nahmen wir die Zug-Kiste hervor. Diese 4 unterschiedlichen Schienenteile von Julias Holzeisenbahn, deren Umrisse auf 4 Papierbögen und 5 Minuten haben gereicht, ein tolles Puzzlespiel herzustellen. Kaum habe ich ihr den Korb hingestellt und die Bögen auf dem Parkett platziert, legte sie sofort los. Oder besser gesagt: aus. Ich liebe es zu beobachten, wie meine Kleine voller Elan an etwas arbeitet. Ich liebe diese schlichte Art von Montessori.
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