11 Monate alt

Die Bücher in diesem Beitrag sind selbst erworben und ich zeige und empfehle sie aus Überzeugung, aber aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung kennzeichne ich diesen Beitrag mit
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Bevor ich im nächsten Beitrag Julias Zimmer zeige, wollte ich noch einige unserer aktuellen Lieblingsbücher verbloggen - und das eigentlich schon seit fast 2 Wochen! Die Tage verfliegen hier unglaublich schnell und wenn ich nicht gerade an meinem Vortrag arbeite (ich schreibe bald mehr dazu), nutzen wir das schöne Wetter und machen entweder die Terrasse hübsch oder sind unterwegs. Aber heute nahm ich mir fest vor, einige unserer Kinderbücher, die wir zurzeit oft lesen und vorlesen, Euch unbedingt herzuzeigen:
Zu ihrem 6. Geburtstag bekam Julia unter anderem dieses wunderschönes Buch über den menschlichen Körper: Anatomie* von Héléne und ihrem Vater Jean-Claude Druvert. Sie interessiert sich, wie für viele Dinge zurzeit, auch für den menschlichen Körper, und fragt uns, wie groß ihr Herz ist, wie groß ihr Magen sein kann oder wie diese 2 "komischen Knochen auf dem Rücken" heißen. Wir blättern daher ganz oft in diesem Buch und stellen uns auch mal vor, wie der Körper ohne Knochen oder mit einer durchsichtigen Haut wohl aussehen würde. Julias Vorstellungskraft ist erstaunlich, ich liebe es, mit ihr über solche Dinge zu philosophieren!

Auf
jeder Seite gibt es große, anschauliche Illustrationen und großzügige
Klappen, unter denen sich einfach gezeichnete Organe, Muskeln und Knochen
verbergen und ein Bild davon geben, wie unser Körper funktioniert. Etwas ganz besonderes an diesem Sachbuch sind die filigranen Scherenschnitte über das Skelett, den Blutkreislauf, die Atemwege, über die Verdauung und das Nervensystem. Die Scherenschnitte überlappen sich sogar, was wirklich sehr beeindruckend aussieht!

Tina und das Orchester - Mein erstes Buch über die Musikinstrumente* entdeckte ich ganz zufällig in einem Buchgeschäft und konnte es einfach nicht dortlassen. Die Geschichte von Marko Simsa und Winfried Opgenoorth erzählt über ein Mädchen namens Tina, das zu ihrem 8. Geburtstag von ihrem Onkel ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk bekommt: da er Dirigent ist, nimmt er sie mit zu einer Orchesterprobe. Dort kann Tina nicht nur die einzelnen Musikinstrumente kennenlernen, sondern auch ausprobieren.

Auf der beigepackten CD wird jedes Instrument in Tonspielen und
Begleittexten vorgestellt und auch einige Orchesterstücke vorgeführt. Julia liebt
dieses Buch und hört sich die CD in Dauerschleife an, was mich nicht
wundert, denn auch sie besucht bald regelmäßig eine Musikschule und kann
es kaum erwarten.

Das Pappbilderbuch Hallo Welt* von Jonathan Litton ist ein interaktiver Atlas über Sprachen rund um den Globus. Für Julia, die sich gerne Geheimsprachen und Geheimschriften ausdenkt und andere Sprachen und Schriftzeichen interessant findet, war dieses Buch ein Volltreffer. Auf jeder Doppelseite wird ein Kontinent dargestellt und wie sich die Menschen dort einander begrüßen. Unter den Klappen kann man dann die Aussprache lesen aber auch Interessantes über das Land, der Region und kulturelle Besonderheiten erfahren.

Zufälligerweise lernten die Kinder in Julias Montessori Kinderhaus neulich ein Lied, das genau zu diesem Buch passt: Hello To All The Children Of The World (Link führt zu You Tube), das Julia zuhause jeden Tag vor sich hin singt und das ich mittlerweile auch schon auswendig kenne. Umso mehr mag sie dieses Buch und gemeinsam staunen wir über die unterschiedlichsten Schriften und üben die Begrüßungsarten, die es so auf der Welt gibt.

Auf dieses Buch, Jetzt sind auch die Kirschen reif!* machte mich meine Schwester aufmerksam, weil sie weiß, wie sehr wir die Bücher von Gerda Muller lieben! So wie sie, ist ja auch Julia ein Stadtkind, das allerdings sehr gerne am Land bei den Großeltern oder ihrer Tante ist und auch dort bei der Gartenarbeit mitmacht. Die Zeichnungen von Gerda Muller sind so liebevoll detailiert und die Geschichte über Sophie und ihre Liebe zu ihrem Garten voller Obst macht großen Lust auf den Sommer. Dabei konnte auch ich als Erwachsene vieles Erstaunliches erfahren, wie etwa, wie mühsam die Ernte von Cashewnüssen ist und welche Frucht aus der Passionsblume eigentlich heranwächst.
Bei uns in der Nähe am Teich wohnt eine Biberfamilie und immer wenn wir spaziergehen, entdecken wir die angenagten Baumstämme rund um den Teich. Umso größer war meine Freude, als ich dieses entzückende Buch in einem kleinen Buchladen entdeckte: Am Biberteich* von Eva Sixt. Ich mag nicht nur die schönen Bilder, sondern auch die respektvolle Art, wie dieses Buch Wissenswertes über diese Tiere vermittelt. Dass die Biber dennoch nicht überall willkommen sind und sich Förster und Landwirte auch oft über sie ärgern, beschreibt das Buch allerdings auch und lädt auch dazu ein, verschiedene Ansichten zu respektieren.


Bei uns in der Nähe am Teich wohnt eine Biberfamilie und immer wenn wir spaziergehen, entdecken wir die angenagten Baumstämme rund um den Teich. Umso größer war meine Freude, als ich dieses entzückende Buch in einem kleinen Buchladen entdeckte: Am Biberteich* von Eva Sixt. Ich mag nicht nur die schönen Bilder, sondern auch die respektvolle Art, wie dieses Buch Wissenswertes über diese Tiere vermittelt. Dass die Biber dennoch nicht überall willkommen sind und sich Förster und Landwirte auch oft über sie ärgern, beschreibt das Buch allerdings auch und lädt auch dazu ein, verschiedene Ansichten zu respektieren.


Auch Jakob bekam zu Ostern ein neues Buch aus der Serie Babys allererste Wörter: Meine Sachen*. Ich wollte ihm ein Buch besorgen, das echte Fotos und auf jeder Seite wirklich nur ein Foto zeigt, noch dazu vorwiegend über Dinge, die er bereits kennt. Die Bildbeschrifungen im Buch sind eher für die Erstlese-Geschwisterkinder spannend, dennoch liebt es Jakob, wenn wir mit ihm die Bilder gemeinsam anschauen und diese benennen und er dann sogar versucht, die Wörter mit einem "Ta-ta-tah" nachzusprechen.

*Affiliate-Link:
elternvommars.com erhält eine kleine Provision, wenn Du dieses Produkt
über den Link kaufst, für Dich entstehen dabei keine höheren Kosten. Ich
empfehle hier nur, was ich selbst getestet oder gelesen habe oder für
gut und sinnvoll halte.

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"Schließlich krabbelt das Kind durch das ganze Haus und untersucht alles aus eigenem Antrieb. Jetzt ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, wie alles im Haus organisiert ist. Ergibt alles einen Sinn? Ist es einfach und funktionell geordnet? Ist es schön? Jetzt ist Gelegenheit, 'einen Platz für alles und alles an seinem Platz' zu etablieren, bevor das Kind sich selbst daranmacht, alles nach seinem Gutdünken umzuräumen." - Paula Polk Lillard; Lynn Lillard Jessen; Montessori von Anfang an (S. 66)
Jakob nimmt am Alltag immer aktiver Teil. Er beobachtet uns nicht nur beim Tun, er macht auch unsere Bewegungen nach. Auch beim An- und Ausziehen macht er immer mehr mit und mag es daher umso weniger, beim Liegen gewickelt zu werden. Da auch Julias Zimmer dringend mehr Struktur gebraucht hat und auch andere Bereiche in unserer Wohnung nicht mehr praktisch eingerichtet waren, habe ich die letzten Wochen damit verbracht, in den Räumlichkeiten alles unter die Lupe zu nehmen um es an die Kinder besser anzupassen. Und wie unser Zuhause heute aussieht, möchte ich Euch in einigen Blogbeiträgen gerne zeigen.
Auch in Jakobs Zimmer hat sich einiges getan. Er ist zwar meistens in meiner Nähe, verbringt aber auch viel Zeit in diesem Raum, der direkt neben dem Wohnzimmer und der offenen Küche liegt und wo ich ihn deshalb gut im Blickfeld habe.
Jakob nimmt am Alltag immer aktiver Teil. Er beobachtet uns nicht nur beim Tun, er macht auch unsere Bewegungen nach. Auch beim An- und Ausziehen macht er immer mehr mit und mag es daher umso weniger, beim Liegen gewickelt zu werden. Da auch Julias Zimmer dringend mehr Struktur gebraucht hat und auch andere Bereiche in unserer Wohnung nicht mehr praktisch eingerichtet waren, habe ich die letzten Wochen damit verbracht, in den Räumlichkeiten alles unter die Lupe zu nehmen um es an die Kinder besser anzupassen. Und wie unser Zuhause heute aussieht, möchte ich Euch in einigen Blogbeiträgen gerne zeigen.
Auch in Jakobs Zimmer hat sich einiges getan. Er ist zwar meistens in meiner Nähe, verbringt aber auch viel Zeit in diesem Raum, der direkt neben dem Wohnzimmer und der offenen Küche liegt und wo ich ihn deshalb gut im Blickfeld habe.

Sein Bodenbett ist nach wie vor sehr simpel und wird nur tagsüber benutzt. In der Nacht, da ich ihn auch noch dann stille, schläft Jakob neben mir im Familienbett. Wenn er untertags von seinem Nickerchen erwacht, krabbelt er alleine runter und haltet nach mir Ausschau und wenn er mich "ruft", setze ich mich neben sein Bodenbett, begrüße und streichle ihn, warte aber bis er ganz munter wird und lasse ihn selbst von der Matratze runterkrabbeln.

Früher war hier ein Spiegel an der Wand und eigentlich hatte ich vor, vor diesem Spiegel eine Stange zu montieren an der sich Jakob hochziehen kann. Aber da ich dafür keine gute Lösung fand, dafür aber Jakob sich sonst überall in der Wohnung geschickt aufstellt und entlang der Möbeln trippelt, ließ ich das mit der Stange lieber bleiben. Stattdessen bekam er einen gemütlichen Weidenkorb* zum Hineinkuscheln und auch zum Rein- und Rausklettern. Auch Julia liebt diesen Korb und ganz oft finde ich die beiden hier vor, wie sie ihm Bücher vorliest.
Direkt neben dem Korb montierten wir ihm eine Bilderleiste als Buchregal, wo gerade mal 3-4 Bücher Platz haben und was für Jakob völlig ausreicht. Diese Bilderleiste ist etwas schmaler als die vom Möbelschweden und ragt daher nicht so hervor, was ich persönlich schöner finde. Wir montierten die Leiste sehr niedrig, so dass Jakob sogar beim Sitzen an seine Bücher kommt. Das war mir wichtig, weil er sich sonst hier hochziehen würde, was mir, trotz tadelloser Montage vom Ehemann, nicht sehr sicher erschien.

Direkt neben dem Korb montierten wir ihm eine Bilderleiste als Buchregal, wo gerade mal 3-4 Bücher Platz haben und was für Jakob völlig ausreicht. Diese Bilderleiste ist etwas schmaler als die vom Möbelschweden und ragt daher nicht so hervor, was ich persönlich schöner finde. Wir montierten die Leiste sehr niedrig, so dass Jakob sogar beim Sitzen an seine Bücher kommt. Das war mir wichtig, weil er sich sonst hier hochziehen würde, was mir, trotz tadelloser Montage vom Ehemann, nicht sehr sicher erschien.

Er liebt seine neue Kugelbahn die er von seinem Großonkel geschenkt bekommen hat. Sie ist schlicht und unglaublich schön und auch nicht zu hoch, so dass Jakob sie bereits jetzt bespielen kann. Sie ist auch sehr robust, aber als Jakob versuchte, sich daran hochzuziehen, merkte er ganz schnell, dass das keinen sicheren Halt gibt. So kniet er nun meistens davor, um die Kugel oben in das Loch stecken zu können. Ich
bestellte ihm (unglücklicher Weise) auch eine Holzkugelbahn, die
allerdings noch zu groß ist, die ihm aber später, wenn er bereits gehen
kann, sicher auch viel Freude bereiten wird.

Er klettert zurzeit unglaublich gerne und weil wir in der Wohnung keine Treppen haben, stellte ich zum Klettern den Hocker vom Möbelschweden mitten in sein Zimmer. Der Hocker ist stabil und die Höhe perfekt und Jakob klettert mittlerweile schon geschickt rauf und wieder runter. Manchmal vorwärts, aber manchmal auch rückwärts und ertastet den Boden dabei ganz behutsam mit den Füßen.

Ich nähte ihm einige Säckchen mit Bohnen, Kichererbsen und Reis gefüllt um zu Werfen, zu Befühlen und auch um diese aus dem Korb aus- und dann wieder in den Korb einzuräumen. Dabei nahm ich den Stoff doppelt und nähte die Rechtecke zuerst mit Zickzack- dann zusätzlich mit einfachen Stichen auch noch einmal zu. Sicher ist sicher. Gerne schreibe ich dazu noch eine genauere Anleitung.

Sein Spielregal steht nach wie vor an derselben Stelle, lediglich tauschte ich seine Materialien um. Manchmal arbeitet Jakob direkt am Regal, manchmal räumt er alles nacheinander aus. Darum ist sein Regal natürlich nicht immer so aufgeräumt wenn er gerade alles erkundet, es dauert jedoch keine 2 Minuten hier wieder alles auf seinen Platz zu stellen (was ich am Tag auch mindestens 4-5 mal mache).

Seinen Kleiderschrank habe ich an die andere Wand rübergeschoben damit gleich daneben auch ein Sessel zum An- und Ausziehen und ein Korb für Schmutzwäsche Platz haben. Für den Würfelhocker, den ich selbst gebaut habe, ließ ich mich von der lieben Ellen von Chez Mama Poule inspirieren, nahm lediglich nur andere Maße. Die Sitzhöhe beträgt nur 13 cm, so dass Jakob hier wirklich bequem sitzen aber auch alleine wieder runterklettern kann. Das An- und Ausziehen ist so viel entspannter, seitdem er dabei hier sitzen kann. So kann er auch, besonders bei den Hosen und Socken aktiv mitmachen und mir seine Füße entgegenstrecken.
Es war mir wichtig, dass sein Zimmer viel Ruhe ausstrahlt und trotz weniger Dekoration (und der überschaubaren Menge an Materialien), schön und einladend wirkt. Wenn Jakob sein Zimmer erkundet, schaut es öfters mal so aus wie auf diesem letzten Foto, aber weil hier alles seinen eigenen Platz hat, ist es ebenso schnell auch wieder aufgeräumt.

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Dass ich meine Kleine tragen möchte, war mir von Anfang an klar. Aber in was?
Ich habe mehrere Tage und Nächte dafür gebraucht, eine umfangreichere Recherche zu machen, Physiotherapeuten mit Fragen zu traktieren, die mir dann bei der Entscheidung halfen. Die Mühe hat sich allerdings gelohnt: Ich bin bis heute zufrieden damit:
Wir haben ein Tragetuch von Storchenwiege und einen Manduca. (DIE oder DER Manduca?) Das Tragetuch habe ich eher in den ersten 4 Monaten benutzt, den Manduca eher danach. Obwohl die Kleine im Manduca auch ziemlich enggebunden gewesen wäre, haben mir Physiotherapeuten davon abgeraten. Da ist das Tuch am Besten; und aus.
Ich muss gestehen, mit dem Manduca geht alles viel schneller. Klar, durch oftmaliges Anbinden, kann man die Bindetechnicken auch beim Tuch schnell erlernen, wenn man aber ein zappeliges, 5-11 Monate altes Kind anschnallen möchte und immer wieder von vorne anfangen muss, verliert man irgendwann die Geduld. Mit dem Manduca geht das wesentlich schneller, auch Vorne und auch auf dem Rücken: Gurt anschnallen, Kind hineinsetzen, und wie einen Rucksack "anziehen", wieder anschnallen. Fertig.
Nächster Pluspunkt: auch das Tragen ist angenehmer. Wie die Maus immer mehr an Gewicht zugenommen hat, schnürrte sich das Tuch mehr und mehr um meine Taille, obwohl ich einen etwas härteren Stoff ausgesucht habe. Nicht so im Manduca, da bleibt der gepolsterte Gurt auch beim Strampeln gleich. Der Stoff (Canvas aus 55% Hanf und 45% Biobaumwolle) ist super weich, verfärbt nicht, kann man ohne weiteres zigmal waschen.
Für den Winter habe ich dazu ein Tragecover von MaM gekauft, das einer dicken Jacke gleicht. Das war der beste Kauf überhaupt! Es ist warm, angenehm zu tragen, waschbar, und im Handumdrehen angezogen (besser gesagt: angebunden). Wenn jemanden dieses Tragecover interessiert: mehr darüber findet Ihr hier.
Es ist vollbracht. Das Spielzelt
von Julia ist nun endlich fertig und wartet darauf, viele Abenteuer mit
seinem Besitzer zu erleben. Klar hätten wir ihr auch ein fertiges Zelt
irgendwo kaufen können. Aber ein Zelt zu haben, das kein anderer hat,
das einmalig ist, ist ja auch nicht gerade schlecht, oder?
Was ich dazu brauchte (Achtung! Unterschiedliche Längenmaße!)
Für das Gestell:
Für das Gestell:
- 4 x Holzlatten, jeweils mit der L= 1m, B= 30mm, T= 14mm
- 3 Holzstäbe (rund), jeweils mit der L= 70cm und Ø 1,2cm
- 2 kleine Holzlatten, jeweils 20cm lang
- 6 Schrauben (L= 25mm)
- Holzleim
- eventuell Akkuschrauber
- Schmirgelpapier
- (Wasserwaage, Maßband, Stift zum Markieren)
- Canvas Stoff in der L= 2,3m und B= 1,40m (von IKEA)
- bunte Textilschleifen (10 x ca. 25cm)
- 2 große Knöpfe und ein wenig Schnur
- (Garn, Stecknadeln, Bügeleisen, Schere oder Cutter)
Die Holzlatten und -stäbe habe ich im Baumarkt besorgt und dort auch gleich zuschneiden lassen. Das Service war übrigens kostenlos (besser vorher informieren). Damit die Enden der Stäbe nicht splittern, habe ich sie ein wenig mit dem Papier abgeschliffen und an den beiden Enden ein Ø 12mm Loch hineingebohrt damit man die runden Stäbe hineinstecken kann. So wäre das Zelt allerdings noch nicht sehr stabil, also müssen die Latten auch zusammengeschraubt werden. Die runden Stäbe habe ich einfach mit Holzleim befestigt.
Das Dach vom Zelt hat meine Schwester genäht. Nicht nur, dass sie eine Nähmaschine besitzt, sie hat eine richtige Nähwerkstatt zuhause, immerhin ist sie eine Quilterin. Das Zeltdach zusammenzunähen war etwas zeitaufwändiger als ich mir gedacht habe. Im Kopf weiß man, wie man vorgehen möchte, aber in der Praxis dauert das eben etwas länger. Wir haben etwa 4 Stunden gebraucht. Während meine Schwester genäht hat, hab ich mich ein wenig in ihrer Werkstatt umgesehen und dabei ein altes Foto von ihrer Hochzeit entdeckt, wo ich ihre Schleife halte.
Das Zeltfenster zum Aufrollen haben wir mit einem Cutter ausgeschnitten,
die Ränder ab- und die Schleifen angenäht, damit man das aufgerollte
Fenster fixieren kann. Eigentlich eine einfache Lösung. Zum Schließen
des Fenster kann man es an den Ecken zucknöpfen. Aber viel Gerede,
kurzer Sinn, ich lasse mal die Fotos für sich sprechen:
Das Zelt war sozusagen ein Familienprojekt: Mein Mann, mein Schwiegervater und meine liebe Schwester haben alle mitgeholfen. Ich danke Euch dafür! (Auch) Julia ist begeistert! :)
Unser Schlafritual im Alter von 11 Monaten
Man hört ja so viele Ratschläge, wenn es um das Schlafritual des Babys geht. Von den Ratschlägen habe ich manche beherzigt, einige komplett ignoriert und letztendlich bin ich draufgekommen: Mein Ratgeber ist und bleibt mein eigenes Herz. Und mein Hausverstand.
Wie sich bereits auch Isa in einem ihrer Post (hier) dazu geäußert hat, halte auch ich nicht allzu viel von irgendwelchen "Schreien-Lassen-Methoden", obwohl ich die Verzweiflung der Eltern durch aus verstehen kann. Bei uns gibt es dennoch keine solchen Methoden, ganz im Gegenteil!
Von Anfang an habe ich mich von meiner Kleinen leiten lassen: Ich beobachtete sie immer genau, sodass ich mittlerweile erkenne, ob sie schon müde ist, auch ohne Augenreiben. Ich lasse sie dann noch spielen, oder spiele mit ihr noch ausgiebig bevor wir dann baden gehen. Beim Baden achte ich darauf, dass sie so viel wie möglich selbst macht: Sie kann bereits ihren Body über den Kopf ziehen, Zähneputzen und ab und zu zeigt sie auch schon Interesse, sich selbst die Haare zu kämmen. Zäheneputzen und Haarkämmen machen wir übrigens vor dem Spiegel.
Viele Ratgeber meinen, man sollte das Kind schon Stunden vorher, bevor man es schlafen legt, zur Ruhe bringen. Aber warum? Ein lebendiges, aufgewecktes Kind muss seine Energie los werden. Und bekanntlich werden sie gerade am Ende eines Tages besonders aufgedreht. Warum sollte sich mein Kind nicht auspowern und so einen tieferen, süßeren Schlaf finden?
Nach dem Baden legen wir uns alle auf das große Ehebett und je nach ihrem Bedarf wird entweder gekuschelt und gestillt (dann ist sie aber schon wirklich erledigt) oder nach dem Stillen noch einmal ordentlich getobt, gelacht, Spaß gemacht, bis sie dann zu mir kommt, sich auf meinen Bauch legt und einschlummert.
Es gibt natürlich Tage, wo sie etwas schwieriger einschläft, dann warte ich, bis sie zu mir kommt und halte sie nicht zu fest, aber bestimmt eng an meinen Körper gedrückt.
Manche würden meinen, das ist verwöhnen. Wir sagen, das ist einader respektieren. Abgesehen davon ist es doch so viel schöner, sich mit Mama und Papa in den Schlaf zu lachen, oder?
So lange der Schnee noch liegt, müssen wir ja ihn genießen: Also haben wir den Schlitten geschliffen und beladen :)
Die Grand Dame hat ihre Sänfte sichtlich genossen....
Maria Montessori spricht von einer nachhaltigen Erziehung zur Verantwortung für die „Eine Welt“ und für die nachfolgenden Generationen.
Eigentlich einleuchtend: Wenn das Globale nicht wahrgenommen wird, fehlt auch die Verantwortung sowie die Solidarität für andere Kulturen. Mir ist es sehr wichtig, meiner Maus schon von Anfang an fremde Kulturen zugänglich zu machen, damit sie ein Verständnis für diese entwickeln kann.
Umso mehr freue ich mich, diese schöne Matroschka-Puppe bei den Schwiegereltern gefunden zu haben. Die Matroschka ist aber nicht in Russland geboren, wie viele denken würden. Sie wurde erst in Japan angefertigt und trug den Namen Fukurokuju (wie bitte?). Erst Ende des 19. Jahrhunderts hat sie den Weg nach Russland gefunden.

Leider habe ich nur diese eine, ohne ihre "verschachtelte Familie". Momentan reicht das allerdings völlig aus. Auch so kann man mit ihr viel Spaß haben: Das Auseinandernehmen und wieder Zusammenstecken ist eine echte Herausforderung für meine Kleine. Sie übt immer wieder die zwei Hälften zusammenzustecken, mal steckt sie die Matroschka in ein Körbchen, mal schleppt sie die eine Hälfte durch die Gegend. Sie untersucht die handbemalten Blumen auf dem "Rock" der Puppe oder rollt sie auf dem Parkett und beobachtet, wie sie zum Stillstand kommt.
Wenn keine Gefahr für die ganz kleinen Puppen mehr besteht, verschlungen zu werden, werde ich Julia eine richtige Garnitur besorgen. Die Matroschka ist ja doch ein wirklich schönes Spielzeug, oder?
Montessori betont es immer wieder in ihren Werken, wie wichtig sie die Bewegungsfreiheit findet. Denn Kinder lernen durch ihr eigenes Tun, ganz besonders die noch ganz kleinen Kinder, aber auch größere, ja sogar die Erwachsenen. Man sollte Kindern also so viel Bewegungsfreiheit erlauben, wie nur möglich. Dazu müssen wir ihnen natürlich eine sichere, kinderfreundliche Umgebung schaffen, in der sie dann den Alltag erforschen können, so Montessori.
Nun, meine Kleine krabbelt den ganzen Tag. Unglaublich, wie viel Energie solche kleinen Menschen haben können. (Nicht so wie ich.)
Nun, meine Kleine krabbelt den ganzen Tag. Unglaublich, wie viel Energie solche kleinen Menschen haben können. (Nicht so wie ich.)
Sie krabbelt überall hin, wurde ein Ort einmal genau untersucht, wird ein neuer aufgesucht oder die Treppe erklommen. So ganz unsportlich bin ich ja nicht, aber neben ihr komme ich ganz schön aus der Puste.

Sie hat sichtlich ganz großen Spaß an der Bewegung. Auch am Krabbeln selbt. Manchmal "singt" sie dabei und hat ein breites Lächeln im Gesicht, oder sie krabbelt einfach ohne bestimmtem Ziel (zumindest macht es den Eindruck) los.
Krabbeln, krabbeln, krabbeln! Dann natürlich überall rüber- und auf alles raufklettern, sich an allen Möbeln hochziehen, alles Bewegliches bewegen, ziehen, schieben, heben, schmeißen...
...oder auseinandernehmen um es genau zu untersuchen.
Unsere Sicherheitsvorkehrungen:
Trotzdem könnte die Wohnung noch kleine Teile beherbergen bei denen Erstickungsgefahr besteht. Noch nimmt sie ja alles in dem Mund was für sie interessant aussieht.
Meine kleine Abenteurerin...
...oder auseinandernehmen um es genau zu untersuchen.
Unsere Sicherheitsvorkehrungen:
- abgedeckte Steckdosen
- Absperrgitter an der Treppe montiert (nur mit uns darf sie die Treppe hochklettern)
- gesicherter Kabelsalat
- entfernte Zimmerpflanzen
- kindersicher versperrbare Schubladen und Schränke (wie z.B. Biomüll)
- immer zugesperrte Türen (wie z.B. die vom Abstellraum)
Trotzdem könnte die Wohnung noch kleine Teile beherbergen bei denen Erstickungsgefahr besteht. Noch nimmt sie ja alles in dem Mund was für sie interessant aussieht.
Meine kleine Abenteurerin...
"Nein, ein Mädchen!"
Wie oft ich diesen Satz schon sagen musste. An und für sich macht es mir ja nichts aus, dass die meisten sie für einen Bub halten. Sie hat tatsächlich keine "Ultra-Mega-Extra" langen Wimpern und auch keine große Rehäuglein. (Dafür aber die blonden Haare, fast schon weiß! In diese Haare bin ich richtig verliebt!) Naja, auf jeden Fall denkt wirklich jeder, sie sei ein er, einige sind sich nicht ganz sicher und fragen höflich nach: "Eine 'sie', oder?"
Damit ich nicht den Anschein erwecke, ich hätte mir einen Buben gewünscht, ziehe ich ihr mittlerweile sogar schon rosa Sachen an (vererbte, nicht gekaufte). Und ich hasse Rosa. Rot, gelb, grün, weiß, orange, mit Blümchen, mit Vögelchen, gestreift, gepunktet, fröhlich und einfach...so stelle ich mir süße Kinderklamotten vor. Nur bitte nicht rosa! Aber im Grunde genommen ist es mir egal, was Wildfremde in ihr sehen, für mich ist sie die SüßestE, HüpschestE und HerzallerliebtE auf der ganzen Welt. Sie ist die Fröhlichkeit in Person. Ein kleines Energiebündel mit unglaublich viel Humor.
Gut, ich habe ihr eine rosa-violette-grüne Winterjacke gekauft. Hat allerdings auf das Wiener Publikum trotzdem keine Wirkung gezeigt, nach wie vor muss ich tagtäglich dieselbe Frage beantworten: "Ist es ein Bub?" Tztz...
Ja, auch alleine aus einem Becher zu trinken muss gelernt werden. Auch, wenn die halbe Wohnung danach überflutet ist.
Und ja, ich weiß, Melamingeschirr... aber das
Glas traue ich ihr noch nicht ganz zu. Sie schmeißt den Becher (voll mit
Wasser) immer wieder auf den Boden und haut ihn gegen den Esstisch. Und draußen
können wir auch nicht üben: es hat Minusgrade! ABER, sie hat's geschafft aus
dem Becher zu trinken, ganz ohne meine Hilfe. Und sie hat's unendlich genossen!
Ja, es gibt wirklich Tage an denen Julia und ich uns langweilen. Damit wir diese langweiligen Stunden überbrücken, habe ich mich im Internet schlau gemacht und nach guten Ideen gesucht und wurde fündig: die Baby-Knetmasse.
Eigentlich hätte ich selber daran denken können, denn auch ich habe mit solchen selbstgemachten Knetmassen gespielt, als ich noch ein kleines Kind war.
Natürlich wollte sie die Knetmasse in den Mund stecken, aber im großen und ganzen hat sie eher hineingezwickt, darauf getrommelt und sie in die Hand genommen um sie zusammenzudrücken.
Man kann diese Knetmasse für ein paar Tage im Kühlschrank ohne weiteres aufbewahren. Man kann natürlich experimentieren und sie aus Vollkornmehl oder Dinkelmehl herstellen und sogar Lebensmittelfarbe dazugeben.
Natürlich wollte sie die Knetmasse in den Mund stecken, aber im großen und ganzen hat sie eher hineingezwickt, darauf getrommelt und sie in die Hand genommen um sie zusammenzudrücken.
Man kann diese Knetmasse für ein paar Tage im Kühlschrank ohne weiteres aufbewahren. Man kann natürlich experimentieren und sie aus Vollkornmehl oder Dinkelmehl herstellen und sogar Lebensmittelfarbe dazugeben.


Julia ist in dem Alter, wo sie unsere gesprochene Sprache noch nicht richtig verstehen kann. Es kann ganz schön schwierig sein, ihr gewisse Grenzen klar zu machen. Denn ein "Nein" oder ein "Nicht" versteht sie ja noch nicht.
Also muss ich darauf achten, dass das "Nein" nicht nur verbalisiert wird, sondern auch vom Gesichtausdruck ablesbar, von der Tonlage heraus zu hören ist. Damit meine ich nicht, dass ich so böse schaue und so laut schreie, wie es nur geht :-), nein, damit meine ich eher, dass ich nicht sanft und lächelnd "Nein" sage, sondern bestimmt. Nicht erschreckend, sondern überzeugend.
Natürlich reicht das im Alltag nicht aus. Man muss sich gewisse Strategien aneignen, die auch die gewünschte Wirkung erzielen aber gleichzeitig erlauben, unsere Kleinen mit Respekt zu behandeln. Folgende Strategien helfen mir da aus dem Buch Kinder fördern nach Montessori von Tim Seldin:
"Geben Sie ihrem Kind Alternativen. Wann immer möglich, suchen Sie nach Wegen, Ihr Kind zwischen zwei gleichermaßen akzeptablen Alternativen wählen zu lassen."
Wenn Julia einen Gegenstand findet, die sie interessant findet, jedoch Verletzungsgefahr besteht, biete ich ihr andere Spielsachen an, die ähnlich interessant sind.
"Geben sie nicht einfach nach. Suchen sie Kompromisse"
"Reservieren sie das >>Nein<< für wirklich wichtige Dinge, bei denen ihr Kind sich oder andere verletzen oder Schaden verursachen könnte."
Statt ein "Nein" versuche ich den Satz positiv und mit Ich-Botschaften zu formulieren, damit ich sie nicht bewerte: "Das sind meine Bücher. Ich möchte, dass Du meine Bücher in Ruhe lässt."
Das ist für mich übrigens eine echte Herausforderung, Sätze positiv zu formulieren. Oft gerate ich in Situationen, wo mir wenig Zeit bleibt genauer darüber nachzudenken, was ich sage, da ich schnell handeln muss. Oder, dass ein bewertender Satz einfach so rausrutscht. Diese Art des Kommunizierens braucht eben etwas Übung.
Ich zitiere weiter aus dem Buch:
"Babys und Kleinkinder reagieren nicht auf Disziplin, Regeln und Bestrafung, aber sie regieren auf bedingungslose Liebe.
Eines der Geheimnisse eines glücklichen Lebens mit sehr jungen Kindern besteht darin, das zu verstehen, was sie uns durch ihr Schreien mitteilen wollen. Das Schreien und Weinen ist eines ihrer wenigen Kommunikationsmittel. Es kann bedeuten, dass sie hungrig sind oder aufstoßen müssen; vielleicht liegen sie unbequem oder brauchen eine frische Windel.
Denken Sie daran: Auch Babys sind Menschen. Sie können Angst haben. Sie können Langeweile haben oder sich einsam fühlen. Sie können schlecht träumen. Beobachten Sie genau und hören Sie gut zu. Wenn Sie Ihrem Kind Aufmerksamkeit schenken, werden Sie bald wissen, was es Ihnen sagen will. Das Verhalten von Babys und Kleinkindern ist von inneren Impulsen getrieben, und sie verfügen nur über eine beschränkte Fähigkeit, selbst grundlegende Regeln zu befolgen. Auch wenn sie immer ein gutes Vorbild sind und erklären, warum ein bestimmtes Verhalten erwartet wird, seien Sie nicht überrascht, wenn Ihre Worte ungehört bleiben.
In einem Klima der Liebe und des Respekts entwickeln Kleinkinder die Fähigkeit, unsere Worte und Wünsche zu verstehen, und sie werden bald bewusst darauf reagieren. Mit der Zeit werden sie unser höfliches Verhalten imitieren und >>kooperieren<<."
"Geben Sie ihrem Kind Alternativen. Wann immer möglich, suchen Sie nach Wegen, Ihr Kind zwischen zwei gleichermaßen akzeptablen Alternativen wählen zu lassen."
Wenn Julia einen Gegenstand findet, die sie interessant findet, jedoch Verletzungsgefahr besteht, biete ich ihr andere Spielsachen an, die ähnlich interessant sind.
"Geben sie nicht einfach nach. Suchen sie Kompromisse"
"Reservieren sie das >>Nein<< für wirklich wichtige Dinge, bei denen ihr Kind sich oder andere verletzen oder Schaden verursachen könnte."
Statt ein "Nein" versuche ich den Satz positiv und mit Ich-Botschaften zu formulieren, damit ich sie nicht bewerte: "Das sind meine Bücher. Ich möchte, dass Du meine Bücher in Ruhe lässt."
Das ist für mich übrigens eine echte Herausforderung, Sätze positiv zu formulieren. Oft gerate ich in Situationen, wo mir wenig Zeit bleibt genauer darüber nachzudenken, was ich sage, da ich schnell handeln muss. Oder, dass ein bewertender Satz einfach so rausrutscht. Diese Art des Kommunizierens braucht eben etwas Übung.
Ich zitiere weiter aus dem Buch:
"Babys und Kleinkinder reagieren nicht auf Disziplin, Regeln und Bestrafung, aber sie regieren auf bedingungslose Liebe.
Eines der Geheimnisse eines glücklichen Lebens mit sehr jungen Kindern besteht darin, das zu verstehen, was sie uns durch ihr Schreien mitteilen wollen. Das Schreien und Weinen ist eines ihrer wenigen Kommunikationsmittel. Es kann bedeuten, dass sie hungrig sind oder aufstoßen müssen; vielleicht liegen sie unbequem oder brauchen eine frische Windel.
Denken Sie daran: Auch Babys sind Menschen. Sie können Angst haben. Sie können Langeweile haben oder sich einsam fühlen. Sie können schlecht träumen. Beobachten Sie genau und hören Sie gut zu. Wenn Sie Ihrem Kind Aufmerksamkeit schenken, werden Sie bald wissen, was es Ihnen sagen will. Das Verhalten von Babys und Kleinkindern ist von inneren Impulsen getrieben, und sie verfügen nur über eine beschränkte Fähigkeit, selbst grundlegende Regeln zu befolgen. Auch wenn sie immer ein gutes Vorbild sind und erklären, warum ein bestimmtes Verhalten erwartet wird, seien Sie nicht überrascht, wenn Ihre Worte ungehört bleiben.
In einem Klima der Liebe und des Respekts entwickeln Kleinkinder die Fähigkeit, unsere Worte und Wünsche zu verstehen, und sie werden bald bewusst darauf reagieren. Mit der Zeit werden sie unser höfliches Verhalten imitieren und >>kooperieren<<."
Friedrich Fröbel, Lehrer und Erfinder des Kindergartens fasste es kurz in zwei kleinen Sätze zusammen: "Erziehung ist Beispiel und Liebe. Sonst nichts".
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