Sinnesmaterial

Es gibt wunderschöne Tierfiguren aus Holz die ich jedes Mal aufs neue bewundere, dennoch entscheiden wir uns beim Kauf immer wieder für die Schleich Tieren. Sie sind zwar aus Plastik, allerdings faszinierend detailtreu. Bis heute erforscht Julia die Figuren ganz genau auf ihre Details und entdeckt immer wieder etwas Neues. Unsere Sammlung ist in den letzten 3 Jahren recht groß geworden, so dass ich dachte, ich zeige Euch einige Ideen, was wir mit unseren Schleich Tieren alles machen.
Schleich Tieren Karten zuordnen
Was Julia bereits mit 17 Monaten auf ihrem Regal hatte, war ein Zuordnungsspiel mit einigen wenigen Schleich Figuren und den dazu gehörigen Karten. Sie liebte nicht nur das Zuordnen, sondern auch neue Wörter dabei zu lernen und entdeckte jeden Tag was neues an den Figuren. Hier einige unserer Karten zum Herunterladen.
Schleich Tieren Karten zuordnen
Was Julia bereits mit 17 Monaten auf ihrem Regal hatte, war ein Zuordnungsspiel mit einigen wenigen Schleich Figuren und den dazu gehörigen Karten. Sie liebte nicht nur das Zuordnen, sondern auch neue Wörter dabei zu lernen und entdeckte jeden Tag was neues an den Figuren. Hier einige unserer Karten zum Herunterladen.

Schleich Figuren mit Tierbilderbüchern
Manchmal lege ich ihr aber ganz einfach einen Korb mit 1-2 Schleich Figuren neben einem Buch über das Tier auf ihr Regal. Mal Schildkröten, mal Bären oder Elefanten. So kann sie die im Buch beschriebenen Eigenschaften und Unterschiede an den Figuren auch gleich genau untersuchen.
Schleich Tiere im Geheimnisvollen Beutel
Auch ihr geheimnisvoller Beutel füllt sich oft mit Schleich Figuren. Diesmal waren Vögel aus aller Welt im Beutel, die sie durch Ertasten erriet. Sie liebt diesen Beutel bis heute noch! Meistens redet sie laut dabei während sie einen Beutelinhalt ertastet: "Ich habe etwas mit ganz langen Beinen und einem langen, spitzen Schnabel. Ein....Storch!"
Manchmal lege ich ihr aber ganz einfach einen Korb mit 1-2 Schleich Figuren neben einem Buch über das Tier auf ihr Regal. Mal Schildkröten, mal Bären oder Elefanten. So kann sie die im Buch beschriebenen Eigenschaften und Unterschiede an den Figuren auch gleich genau untersuchen.

Schleich Tiere im Geheimnisvollen Beutel
Auch ihr geheimnisvoller Beutel füllt sich oft mit Schleich Figuren. Diesmal waren Vögel aus aller Welt im Beutel, die sie durch Ertasten erriet. Sie liebt diesen Beutel bis heute noch! Meistens redet sie laut dabei während sie einen Beutelinhalt ertastet: "Ich habe etwas mit ganz langen Beinen und einem langen, spitzen Schnabel. Ein....Storch!"

Das Anlaut-Spiel mit Schleich Tieren
Vorgestern ordnete sie ihre Figuren je nach deren Namen zu den passenden Buchstaben. Damit sie alleine arbeiten konnte, legte ich ihr 5 Buchstaben mit 5 Schleichfiguren in einem Korb bereit, aber sie war recht schnell fertig, so dass sie weitere Buchstaben und Figuren dazu nahm. Ich liebe es zu beobachten, wenn Kinder ganz genau wissen, was sie brauchen und sich selbst eine passende Herausforderung suchen.
Schleich Tiere Kontinenten zuordnen
Letzte Woche bereitete ich ihr einige Karten über Kontinente und dort beheimatete Tiere vor. Ich habe die Karten absichtlich schwarz-weiß gelassen, damit sie die Kontinente selbst ausmalen konnte. Ich finde, Ausmalen ist eine wunderbare Arbeit, nicht nur für die Hand. So konnte sie noch einmal wichtige Details wie Seen, Inseln oder bestimmte Formen entdecken.
Vorgestern ordnete sie ihre Figuren je nach deren Namen zu den passenden Buchstaben. Damit sie alleine arbeiten konnte, legte ich ihr 5 Buchstaben mit 5 Schleichfiguren in einem Korb bereit, aber sie war recht schnell fertig, so dass sie weitere Buchstaben und Figuren dazu nahm. Ich liebe es zu beobachten, wenn Kinder ganz genau wissen, was sie brauchen und sich selbst eine passende Herausforderung suchen.

Schleich Tiere Kontinenten zuordnen
Letzte Woche bereitete ich ihr einige Karten über Kontinente und dort beheimatete Tiere vor. Ich habe die Karten absichtlich schwarz-weiß gelassen, damit sie die Kontinente selbst ausmalen konnte. Ich finde, Ausmalen ist eine wunderbare Arbeit, nicht nur für die Hand. So konnte sie noch einmal wichtige Details wie Seen, Inseln oder bestimmte Formen entdecken.

Anhand der Karten ordnete sie dann die Tiere, die in einem Korb vorbereitet waren, den passenden Kontinenten zu. Es war wirklich eine sehr große Arbeit. Mit Anmalen der Karten und dann Zuordnen der Tiere arbeitete sie knapp über eine ganze Stunde. Auch unsere Kontinenten-Karten könnt ihr gerne mitnehmen.


Da ich oft gebeten werde, auch für ganz junge Kinder Materialien und Körbchenideen zu zeigen, habe ich noch vor Weihnachten im Grashalm Montessori Kleinkinderhaus einige Fotos geknipst um dieser Bitte nachzukommen.
Ich habe mir vorwiegend solche Materialien aus den Regalen ausgesucht, die von den Kindern besonders oft genommen werden. So zum Beispiel auch dieses Entdeckungskörbchen. Es beinhaltet ganz einfache, bekannte Gegenstände aus dem Alltag: Ein Schneckenhaus, eine Muschel, ein Honiglöffel, eine Stilleinlage aus Wolle, eine Gesichtsbürste aber auch eine Nagelbürste aus Plastik, damit die Kinder ganz unterschiedlichste Texturen befühlen können.
Ich habe mir vorwiegend solche Materialien aus den Regalen ausgesucht, die von den Kindern besonders oft genommen werden. So zum Beispiel auch dieses Entdeckungskörbchen. Es beinhaltet ganz einfache, bekannte Gegenstände aus dem Alltag: Ein Schneckenhaus, eine Muschel, ein Honiglöffel, eine Stilleinlage aus Wolle, eine Gesichtsbürste aber auch eine Nagelbürste aus Plastik, damit die Kinder ganz unterschiedlichste Texturen befühlen können.


Eine hübsche, stabile Pappbox mit einem kleinen Schlitz auf dem Deckel, dazu ein Korb mit dünnen Holzchips. So einfach und doch lieben es die Kinder! Sie verbringen damit oft lange Minuten in voller Konzentration.

Auch ein Favorit: der Korb mit wunderbar einfachen Musikinstrumenten zum Schütteln und mit ganz unterschiedlichen Klängen.
Im Korb sind: ein kleines Glöckchen auf einem Stiel
1, ein kleine, handliche Maraca1, ein kleines Rassel-Ei
1, ein Bambus Klapper (Tok Tok's) der durchs Schütteln klappende Töne erzeugt, ein wunderschönes Glockenbrettchen mit sanftem Klang und eine Holzrassel.

Selbstgenähte Sandsäcke zum Tragen, sich Drauflegen, auf den Körper
legen, aber auch zum Bauen oder sich einfach einen Weg aus ihnen legen.
Kinder tragen die unterschiedlich schweren Säckchen ganz begeistert durch den Raum. Je schwerer, umso spannender. Auch für Julia habe ich damals zu Hause solche Säckchen genäht und füllte statt Sand, Reis und Linsen hinein.

Der Holzkasten mit Ball und Schublade. So wie jedes Montessori-Material ist auch dieses
einfache Kästchen ge-ni-al! Der hineingeworfene Ball rollt nur dann in die Schublade nach
vorne, wenn diese zugeschoben ist. Wenn sie jedoch offen bleibt, bleibt der Ball ganz oben stecken. So wird die Schublade möglichst oft auf- und zugemacht und somit auch die kleinen Hände fleißig beschäftigt. Zu Erwerben zum Beispiel hier, hier oder hier.

Ein weiterer Entdeckungskorb mit unterschiedlichen Bürsten aus dem Alltag. Zum Ausräumen, Befühlen, Benennen und wieder Einräumen.

Ein Zuordnungsspiel mit Vogel Schleich-Figuren, dazu Bildkarten. Die Karten samt den Fotos habe ich gemacht und es war jede Menge Arbeit, dafür sind sie genau so geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe. Zuerst boten wir im Kleinkinderhaus nur drei der Karten und Figuren an und wählten dazu einheimische Vogelarten aus, für ältere Kinder kamen dann weitere 4 Figuren sowie Karten dazu. Gerne könnt ihr die Karten für das Spielregal zu Hause hier herunterladen und nachbasteln.

Auf einem der Regale stehen auch A5 große Fotokarten als Sprachmaterial über Obst- und Gemüsesorten
, Tiere, Möbelstücke
oder Bekleidung
, die nach einigen Wochen durch neue ausgetauscht werden. Solche Karten kann man aber auch ganz einfach mit Bildern aus dem Internet selbst basteln.
1Dieser Beitrag enthält einige Affiliate Links.

Selbstgemachtes Klanggläschen mit Reis, Linsen o.Ä. // ein kleiner Noppen-Igel aus Holz // ein Kochlöffel (unbenutzt) // eine Holzspule // ein selbstgemachter Greifling aus Naturholzperlen // Rassel aus Holz
Unsere wöchentliche Montessori Eltern-Kind-Gruppe im "Grashalm" Kleinkinderhaus besuchen auch einige Babys, die sich gerade beim Drehen in die Bauch- und Rückenlage üben und die ihre ersten Versuche zum Sitzen und Krabbeln starten. Greifen, Loslassen, von einer Hand in die andere Hand übertragen, mit dem Mund erkunden sind typisch für dieses Alter und die ersten Zähne wollen durchbrechen. Auch für unsere Jüngsten haben wir einige passende Körbchen mit Alltagsgegenständen, Klangspielen, einer Zahnungshilfe und Greifmaterialien zusammengestellt und manche Materialien lassen sich auch zu Hause mit mehr oder weniger Aufwand herstellen.
Die Gläschen, die ich für das Klangspiel verwendet habe, sind nicht allzu schwer, gut verschließbar und für Babyhände gut greifbar. Es reicht auch nur ein Esslöffel Reis, ein paar Linsen oder 4-5 Bohnen in die Gläschen zu füllen um beim Schütteln einen schönen Klang zu bekommen.
Für den Greifling habe ich eine Schnur aus Leder (beim Kauf unbedingt auf eine schwermetallfreie Färbung und auf konservierungsstofffreie Produkte achten) und große Naturholzkugeln
verwendet. Ich band nur an den Enden einen festen Knoten, man kann aber auch zusätzlich zwischen den Holzkugeln welche binden. Solche einfachen Greiflinge gibt es hier oder aber auch ähnliche hier zum Kaufen.
Ich liebe Holzrasseln wie diese hier, aber auch solche mit Glöckchen. Sie sind einfach, lenken nicht mit vielen schrillen Farben ab, sind aus natürlichen Stoffen und erzeugen daher auch einen natürlichen Klang.
Auch den Montessori Puzzle Ball kann man selbst nähen (gerne auch weniger bunt) aber auch kaufen. Eine Nähanleitung auf Deutsch findet ihr hier (auf dem Blog könnt ihr auch bestellen), auf Englisch hier. Der Ball ist ideal für die kleinen Babyhände, da sie ihn wirklich gut greifen und halten können. In der Mitte ist ein kleines Glöckchen versteckt und dies macht den Ball noch interessanter, als er durch seine Form ohnehin schon ist.
Was ich noch gerne empfehlen würde, sind die Montessori Kupplungsscheiben, der Noppenball als Zahnungshilfe und die Kleinkind-Klingel. Die ineinander verankerten Scheiben sind ein wunderbares Material! Dadurch, dass die Scheiben um 90° zueinander verdreht sind, müssen auch die kleinen Hände, die die Scheiben von einer in die andere Hand nehmen, eine leichte Drehung am Handgelenk ausüben.
Für die Babys steht zusätzlich ein Korb mit Fühlsäckchen bereit, auch diese sind selbstgemacht. In den Säckchen befinden sich Kirschkerne (wegen ihres schönen Klanges beim Rascheln), Linsen, Dinkel und Reis. Ich nähte die Seiten doppelt zu, damit der Inhalt auf jeden Fall drinnen bleibt.

Die Gläschen, die ich für das Klangspiel verwendet habe, sind nicht allzu schwer, gut verschließbar und für Babyhände gut greifbar. Es reicht auch nur ein Esslöffel Reis, ein paar Linsen oder 4-5 Bohnen in die Gläschen zu füllen um beim Schütteln einen schönen Klang zu bekommen.
Für den Greifling habe ich eine Schnur aus Leder (beim Kauf unbedingt auf eine schwermetallfreie Färbung und auf konservierungsstofffreie Produkte achten) und große Naturholzkugeln

Ich liebe Holzrasseln wie diese hier, aber auch solche mit Glöckchen. Sie sind einfach, lenken nicht mit vielen schrillen Farben ab, sind aus natürlichen Stoffen und erzeugen daher auch einen natürlichen Klang.

Auch den Montessori Puzzle Ball kann man selbst nähen (gerne auch weniger bunt) aber auch kaufen. Eine Nähanleitung auf Deutsch findet ihr hier (auf dem Blog könnt ihr auch bestellen), auf Englisch hier. Der Ball ist ideal für die kleinen Babyhände, da sie ihn wirklich gut greifen und halten können. In der Mitte ist ein kleines Glöckchen versteckt und dies macht den Ball noch interessanter, als er durch seine Form ohnehin schon ist.


Für die Babys steht zusätzlich ein Korb mit Fühlsäckchen bereit, auch diese sind selbstgemacht. In den Säckchen befinden sich Kirschkerne (wegen ihres schönen Klanges beim Rascheln), Linsen, Dinkel und Reis. Ich nähte die Seiten doppelt zu, damit der Inhalt auf jeden Fall drinnen bleibt.

Sie wird bald 3 Jahre alt und diese bedeutende Alterswende macht sich bereits jetzt bemerkbar. Sie ist reifer, konzentrierter und beobachtet ihre Umgebung viel bewusster als früher. Sie soll ab nächsten Herbst das Kinderhaus besuchen und deshalb versuche ich es nach wie vor zu vermeiden, Kinderhausmaterialien zu Hause einzuführen. Ich möchte nicht, dass diese Materialien ihren Anreiz für die Kinderhauszeit verlieren.
Sie ordnet und strukturiert gerne und seit einigen Wochen zeigt sie ein großes Interesse für Zahlen. Mit Freude übt sie auch die Geschicklichkeit ihrer Schreibfinger. Für mich alles Zeichen dafür, dass sie sehr bald kinderhausreif wird. Daher bemühte ich mich, ein paar neue oder aber auch ein paar alte Materialien wieder auf ihr Regal zu stellen.
1./ Seit ein paar Wochen interessiert sie sich mehr denn je für Zahlen. Mengen von 1, 2 und 3 erkennt und benennt sie bereits und das wunderbarste daran ist, dass sie diese ganz alleine herausgefunden hat. Nun scheint sie mehr über Zahlen erfahren zu wollen, daher besorgte ich ihr das Buch über die Zahlen und stellte erneut die Dominosteine auf ihr Regal. Bisweilen ordnete sie Farbe zu Farbe und wenn wir die Steine nun gemeinsam auslegen, erwähne ich auch die Anzahl der farbigen Punkte. Ihre neueste Entdeckung ist die Zahl Null. Dass auch der Stein ohne Punkte einen Namen hat, fasziniert sie ungemein. Dieses Dominospiel ist ein Mitbringsel aus Thailand, ähnliche fand ich aber hier und hier im Internet.
Ansonsten spielen wir mit den Zahlen im Alltag, wann immer es gerade passt. Wir zählen die Teller auf dem Esstisch ab, unsere Gliedmaßen oder unsere Bücher. Auch verstecke ich die Zahlen in gewöhnlichen Sätzen, wenn sie zum Beispiel den Tisch deckt: "Bitte hole auch noch 3 Servietten!"
2./ Vor gut einer Woche hat sie ein "echtes" Bett bekommen. Sie ist wirklich viel gewachsen, es war also Zeit, sie vom floor bed in ein Kinderbett zu übersiedeln. Wir bauten das gute Stück zu dritt zusammen und sie steckte die Schrauben voller Konzentration und Hingabe wo immer sie reinpassten, hinein. Am nächsten Tag suchte ich im Abstellraum 5 unterschiedlich große Schrauben und dazu passende Schraubenmuttern und richtete ihr alles in einer Schale und auf einem Tablett her.
In den ersten Tagen ordnete sie zu den Schrauben die passenden Muttern und räumte das Material wieder weg. Als ich merkte, dass ihr das nun zu wenig wurde, sagte ich zu ihr, dass ich ihr was neues zeigen möchte und fing an, auf die große Schraube die passende Mutter langsam darauf zu schrauben. Sie war so fasziniert, dass sie dies danach gut 30 Minuten lang selbst probierte. Und gestern ist es ihr zum ersten Mal gelungen, alle Schraubenmuttern auf die Schrauben zu drehen, worauf sie mit Funkeln in den Augen und begleitet von einem breiten Lächeln aufschrie "Ich hab's geschafft! Ich hab's geschafft!"

3./ Dieses Schattenspiel bastelte ich ihr vor gut zwei Wochen und es scheint ihr wirklich gut zu gefallen. Ich wurde von einer netten Leserin gefragt, ob man diese Karten irgendwo kaufen oder ausdrucken könnte. Nun, leider nicht, aber es lohnt sich wirklich diese selbst zu zeichnen. Erstens, weil die Gegenstände ganz individuell sind, je nach dem, was das Kind bereits kennt und zweitens, weil man beim Zeichnen selbst auf vieles draufkommt.
4./ Das Naturtablett mit ihren kostbaren Schätzen und dazu die große Lupe, die ihr besonders viel Freude bereitet. Wir sammeln oft Nüsse, Kastanien, große und kleine Blätter, Federn sowie Tannenzapfen und Stöcke bei unseren Spaziergänge, die dann in diesen Korb hineinkommen und genau untersucht werden.
Die Lupe ist für sie ein sehr spannendes Gerät. Oft begutachtet sie damit mein Gesicht, schaut in mein Ohr hinein und fordert mich sogar auf, meine Zunge herauszustrecken.
5./ Unsere Wohnung ist nicht allzu groß und obwohl sie in der Kinderkrippe viel Bewegung an der frischen Luft hat, merke ich, dass ihr das an manchen Tagen nicht ausreicht. Wir gehen natürlich viel spazieren, wo sie liebend gerne von großen Steinblöcken und Baumstämmen herunterhüpft, aber die feuchten und regnerischen Herbsttage verbannen uns immer öfters in die eigenen vier Wände.
Dieses Hüpfspiel macht nicht nur Spaß, es hilft auch die Bewegungskoordination zu erproben. Dazu habe ich einen Fleckerlteppich genommen, an der Unterseite einen Rutschstopp angenäht (fast so groß, wie der Teppich), ein Seil, so lang wie der Teppich breit ist und 2 Kreise aus dickem Filzstoff und alles in einem Korb bereitgestellt. Sie kann sowohl das Seil als auch die Kreise beliebig platzieren und einfach über das Seil, von Kreis zu Kreis hüpfen.
6./ Diese selbstgeschnittenen Bausteine, Holzscheiben und die Bauelemente von einem Jenga-Spiel sind hier ein Dauerbrenner. Sie baut daraus Türme, Treppen oder legt verschiedenste Muster aus. Sie sortiert diese nach Farbe oder Form, reiht sie an oder baut sie als Ergänzung zum Lillabo-Zug dazu.
7./ Ein Korb mit Haarspangen, ein kleiner Spiegel und ein Haarkamm, damit sie ausreichend Zeit hat zum Üben. In der Früh würde sie gerne die Spangen selbst in ihr Haar stecken, dies gelingt ihr aber nicht so recht, abgesehen davon fehlt uns die Zeit dazu. Nicht so am Nachmittag. So findet sie alles an, was sie zum Üben braucht.
8./ Sie liebt es, diesen Holzkreisel beim Drehen zu beobachten und plötzlich anzuhalten. Obwohl sie mich immer wieder bittet, den Kreisel ganz schnell zum Drehen zu bringen, macht sie auch selbst Versuche ihn zum Drehen zu bringen. Ich bin sehr gespannt, ob sie sich nun mehr zutrauen wird, nachdem sie ja mit den Schrauben so ein Erfolgserlebnis hatte.
9./ Der geheinisvolle Beutel ist zwar ein Kinderhausmaterial, aber eines, das man beliebig variieren kann und somit seinen Anreiz bewahrt. Sie mag es sehr, wenn wir ihr beim Ertasten des Inhalts Gesellschaft leisten, daher bin ich gerade dabei, eine andere Variante zu nähen.
Sie ordnet und strukturiert gerne und seit einigen Wochen zeigt sie ein großes Interesse für Zahlen. Mit Freude übt sie auch die Geschicklichkeit ihrer Schreibfinger. Für mich alles Zeichen dafür, dass sie sehr bald kinderhausreif wird. Daher bemühte ich mich, ein paar neue oder aber auch ein paar alte Materialien wieder auf ihr Regal zu stellen.

1./ Seit ein paar Wochen interessiert sie sich mehr denn je für Zahlen. Mengen von 1, 2 und 3 erkennt und benennt sie bereits und das wunderbarste daran ist, dass sie diese ganz alleine herausgefunden hat. Nun scheint sie mehr über Zahlen erfahren zu wollen, daher besorgte ich ihr das Buch über die Zahlen und stellte erneut die Dominosteine auf ihr Regal. Bisweilen ordnete sie Farbe zu Farbe und wenn wir die Steine nun gemeinsam auslegen, erwähne ich auch die Anzahl der farbigen Punkte. Ihre neueste Entdeckung ist die Zahl Null. Dass auch der Stein ohne Punkte einen Namen hat, fasziniert sie ungemein. Dieses Dominospiel ist ein Mitbringsel aus Thailand, ähnliche fand ich aber hier und hier im Internet.
Ansonsten spielen wir mit den Zahlen im Alltag, wann immer es gerade passt. Wir zählen die Teller auf dem Esstisch ab, unsere Gliedmaßen oder unsere Bücher. Auch verstecke ich die Zahlen in gewöhnlichen Sätzen, wenn sie zum Beispiel den Tisch deckt: "Bitte hole auch noch 3 Servietten!"

2./ Vor gut einer Woche hat sie ein "echtes" Bett bekommen. Sie ist wirklich viel gewachsen, es war also Zeit, sie vom floor bed in ein Kinderbett zu übersiedeln. Wir bauten das gute Stück zu dritt zusammen und sie steckte die Schrauben voller Konzentration und Hingabe wo immer sie reinpassten, hinein. Am nächsten Tag suchte ich im Abstellraum 5 unterschiedlich große Schrauben und dazu passende Schraubenmuttern und richtete ihr alles in einer Schale und auf einem Tablett her.

In den ersten Tagen ordnete sie zu den Schrauben die passenden Muttern und räumte das Material wieder weg. Als ich merkte, dass ihr das nun zu wenig wurde, sagte ich zu ihr, dass ich ihr was neues zeigen möchte und fing an, auf die große Schraube die passende Mutter langsam darauf zu schrauben. Sie war so fasziniert, dass sie dies danach gut 30 Minuten lang selbst probierte. Und gestern ist es ihr zum ersten Mal gelungen, alle Schraubenmuttern auf die Schrauben zu drehen, worauf sie mit Funkeln in den Augen und begleitet von einem breiten Lächeln aufschrie "Ich hab's geschafft! Ich hab's geschafft!"

3./ Dieses Schattenspiel bastelte ich ihr vor gut zwei Wochen und es scheint ihr wirklich gut zu gefallen. Ich wurde von einer netten Leserin gefragt, ob man diese Karten irgendwo kaufen oder ausdrucken könnte. Nun, leider nicht, aber es lohnt sich wirklich diese selbst zu zeichnen. Erstens, weil die Gegenstände ganz individuell sind, je nach dem, was das Kind bereits kennt und zweitens, weil man beim Zeichnen selbst auf vieles draufkommt.

4./ Das Naturtablett mit ihren kostbaren Schätzen und dazu die große Lupe, die ihr besonders viel Freude bereitet. Wir sammeln oft Nüsse, Kastanien, große und kleine Blätter, Federn sowie Tannenzapfen und Stöcke bei unseren Spaziergänge, die dann in diesen Korb hineinkommen und genau untersucht werden.
Die Lupe ist für sie ein sehr spannendes Gerät. Oft begutachtet sie damit mein Gesicht, schaut in mein Ohr hinein und fordert mich sogar auf, meine Zunge herauszustrecken.
Dieses Hüpfspiel macht nicht nur Spaß, es hilft auch die Bewegungskoordination zu erproben. Dazu habe ich einen Fleckerlteppich genommen, an der Unterseite einen Rutschstopp angenäht (fast so groß, wie der Teppich), ein Seil, so lang wie der Teppich breit ist und 2 Kreise aus dickem Filzstoff und alles in einem Korb bereitgestellt. Sie kann sowohl das Seil als auch die Kreise beliebig platzieren und einfach über das Seil, von Kreis zu Kreis hüpfen.

6./ Diese selbstgeschnittenen Bausteine, Holzscheiben und die Bauelemente von einem Jenga-Spiel sind hier ein Dauerbrenner. Sie baut daraus Türme, Treppen oder legt verschiedenste Muster aus. Sie sortiert diese nach Farbe oder Form, reiht sie an oder baut sie als Ergänzung zum Lillabo-Zug dazu.
7./ Ein Korb mit Haarspangen, ein kleiner Spiegel und ein Haarkamm, damit sie ausreichend Zeit hat zum Üben. In der Früh würde sie gerne die Spangen selbst in ihr Haar stecken, dies gelingt ihr aber nicht so recht, abgesehen davon fehlt uns die Zeit dazu. Nicht so am Nachmittag. So findet sie alles an, was sie zum Üben braucht.

8./ Sie liebt es, diesen Holzkreisel beim Drehen zu beobachten und plötzlich anzuhalten. Obwohl sie mich immer wieder bittet, den Kreisel ganz schnell zum Drehen zu bringen, macht sie auch selbst Versuche ihn zum Drehen zu bringen. Ich bin sehr gespannt, ob sie sich nun mehr zutrauen wird, nachdem sie ja mit den Schrauben so ein Erfolgserlebnis hatte.
9./ Der geheinisvolle Beutel ist zwar ein Kinderhausmaterial, aber eines, das man beliebig variieren kann und somit seinen Anreiz bewahrt. Sie mag es sehr, wenn wir ihr beim Ertasten des Inhalts Gesellschaft leisten, daher bin ich gerade dabei, eine andere Variante zu nähen.

Neulich habe ich ihr ein Schattenspiel gebastelt, bei dem Gegenstände in unterschiedlichen Formen und Größen ihren Schattenabbildungen zugeordnet werden müssen. Dazu nahm ich große Papierkarten, einen schwarzen Permanentmarker und einen Korb mit einigen Gegenständen aus ihrem Alltag von denen ich die Schattenbilder auf den Kärtchen abgebildet habe.

Sie legte die Karten auf dem Boden aus und suchte aus dem Korb die passenden Gegenstände heraus. Sie kannte das Prinzip schon und fragte daher gar nicht nach Hilfe.

Ich liebe diese Idee! Sie ist so simpel und dennoch so sinnvoll! Da die Gegenstände keine auffallenden Farben und Muster aufweisen, wurde sie beim Zuordnen nicht von diesen unnötig abgelenkt. Die Formen und Größen wurden so jedoch deutlich ersichtlich, was ihr bei der "Paarsuche" vom konkreten zum abstrakten Bild viel geholfen hat. Ich war gespannt, ob sie mit so vielen Gegenständen und Schattenbildern zurechtkommt, doch das tat sie tatsächlich. Ich glaube, ich werde sogar noch ein paar Karten anfertigen müssen. Es hat ihr so viel Spaß gemacht, dass sie später alles einsammelte und von vorne mit dem Auslegen begann.

Beim Zeichnen der Schattenbilder achtete ich auf Genauigkeit, damit sie die Möglichkeit auf eine Fehlerkontrolle hat. Bei der Kreisscheibe und der Kugel sind beide Schattenbilder jeweils ein Kreis und ich war sehr gespannt, ob sie den Größenunterschied dieser beiden entdeckt. Beim ersten Versuch legte sie die Holzkugel auf die Karte mit dem größeren Kreis, aber als die Holzscheibe an der Reihe war, merkte sie, dass hier etwas nicht stimmen konnte. Ich mischte mich nicht ein, beobachtete jedoch das Geschehen weiter.
"Sage nie einem Kind, dass es etwas falsch oder schlecht gemacht hat.
Biete dem Kind bei nächster Gelegenheit wieder dieses Material/diese
Aufgabe an, bis es selbst am Material/an der Aufgabe seinen Fehler merkt
und korrigiert. Wer
Fehler macht, hat meistens schon eine Innenansicht davon, wie es richtig
sein müsste." - Herbert Hasler/Hans-Dietrich Raapke
Sie überlegte eine Weile und tauschte schließlich die Holzkugel mit der Holzscheibe aus. Hätte sie diesen Irrtum nicht entdeckt, so hätte ich mich auch nicht eingemischt. Früher zog sie auch ihre Schuhe versehentlich verkehrt an und bis heute passiert es gelegentlich, dass sie umgekehrt in eine Hose hineinschlüpft. Doch ich finde, Fehler sind keineswegs schlecht, im Gegenteil. Sie machen enorm viel Sinn. Für mich bedeuten sie den Fortschritt, den Prozess selbst. Vor allem, wen man die Gelegenheit hatte, Fehler für sich selbst zu entdecken.

Ein paar Neuigkeiten gibt es auf ihrem Regal. Da Julia eine Montessori-Kinderkrippe besucht, probiere ich, ihr zu Hause andere Materialien anzubieten, solche, die sie dort gar nicht oder nur in einer anderen Form anfinden kann. Ich liebe die Montessori-Materialien und auch mir bereiten sie während meiner Ausbildung immer wieder Aha-Erlebnisse. Aber ich denke, zu Hause soll sie Abwechslung haben, abgesehen davon wüsste ich auch nicht zu jedem Material die dazugehörige Darbietung.
Wie auch immer, wirklich sinn- und anspruchsvolle Spielsachen sind teuer. Gerade eben habe ich ein neues Spielzeuggeschäft in der Innenstadt entdeckt, in dem ich binnen Minuten ein Vermögen lassen könnte. Ich kaufte nur zwei verschiedene Stücke und auch die waren recht teuer. Daher bastle oder stelle ich Julias Interessen entsprechend oft lieber selbst welche zusammen.
1.
Die Box mit den Holzperlen, Holzknöpfen und die unterschiedlich großen Wollnadeln zum Fädeln sind im Dauereinsatz. Mittlerweile befinden sich auch kleinere Knöpfe in den Boxfächern um die Herausforderung ein wenig zu erhöhen.
2.
Kräuter- und Fühlmemory in einem aus 12 kleinen Stoffsäckchen mit Kordelzug. Ich bin froh, dass ich endlich Zeit hatte mich an meine Nähmaschine zu setzen um diese Säckchen zu nähen. Seit sie den Inhalt auch herausnehmen und anschauen kann, kostet sie die Gewürze sogar hin und wieder.

3.
Cuboro sub Ergänzungskasten bestehend aus 11 Bauelementen und 6 Murmelkugeln. Schon seit einiger Zeit habe ich diese entdeckt und finde eigentlich die ganze Cuboro-Serie fantastisch. Die einzelnen Bauelemente sind aus Holz, naturbelassen, kompatibel und lassen sich vielseitig zusammenbauen. Sie kann diese Bausteine nur teilweise zusammenbauen, aber sie ist sehr motiviert. Bereits um 7.00 in der Früh experimentiert sie begeistert und freut sich über jede kleine Strecke, die die Kugel schafft.

4.
Das selbstgemachte Nagelbrett mit den Gummiringen, findet sie noch immer spannend, wobei sie damit keine geometrischen Figuren spannt, sondern wirklich nur um des Spannens willen damit arbeitet.
5.
Seit einiger Zeit findet sie den Spiegel wieder ganz interessant. Weil sie die geometrischen Flächen aus ihrem Nagel-Spiel immer auf dem Boden auslegte, überlegte ich mir, wie ich dies für sie noch interessanter gestalten könnte. Also besorgte ich eine Spiegelkachel, die relativ klein und leicht genug war für weitere Experimente mit den Holzplättchen. Und da sie fragte, was dann aus diesen nun geworden ist, benannte ich ihr die einfacheren Figuren, wie zB. den Kreis oder das Quadrat.

6.
Der geheimnisvolle Beutel gehört auch zu meinen großen Lieblingen. Eine so einfache und sinnvolle Idee. In den Beutel hineinzufassen und die Gegenstände durch Ertasten zu erraten schärft den Tastsinn und das Vorstellungsvermögen. Ich nahm dafür ihr bereits bekannte Gegenstände, die wirklich unterschiedlich sind: rund, hart, weich, eckig, glatt oder gerippt. Was zusätzlich für dieses Spiel spricht, ist, dass man den Beutel immer neu befüllen kann. Später kann sogar der Schwierigkeitsgrad erhöht werden, indem man unterschiedliche Münzen, Stoffe oder eben die geometrischen Körper hinein steckt.

7.
Ein Naturtablett mit ihren gesammelten Schätzen von unseren Spaziergängen, dazu eine gut funktionierende Lupe. In dem Glas steckt eine Handvoll Gras, das sie von unserem letzten Spaziergang unbedingt mit nach Hause nehmen wollte.
8.
Ihre Schleichfiguren haben einen festen Platz auf ihrem Regal. Sie hat eine Kiste ausschließlich mit Bauernhoftieren und eine andere mit Wildtiermüttern und ihren Jungen. Ich suchte ihr dazu aus dem Internet Fotos wo sowohl das Muttertier als auch ihr Kleines oben sind und fertigte Kärtchen zum Zuordnen an.

9.
Die selbstgemachte Lavendel-Knetmasse mit Stechform, einem kleinen Messer sowie einer Unterlage. Sie zupft gerne an der Masse, schneidet sie in kleine Stücke und seit kurzem wuzelt sie sie zwischen den Handflächen um damit Kugeln oder lange Würstel zu formen. Ich mag dieses Knetmassenrezept sehr, der Teig lässt sich wirklich gut kneten, ist weich genug und dennoch fest. Das Rezept habe ich dann noch mit Lavendel ergänzt, weil er einen angenehmen Duft an den Händen hinterlässt.

Das Rezept: 1 Becher Mehl (ich verwendete dazu Dinkel-Kuchenmehl), 1/4 Becher feines Salz, 1/2 Esslöffel Weinsteinbackpulver, 1/2 Esslöffel Öl (Olivenöl), ein wenig Lebensmittelfarbe (ich habe meine aus dem Reformladen; wegen seinen natürlichen und dennoch kräftigen Farben mag ich diese Marke besonders gerne), 2/3 Becher Wasser und getrockneter Lavendel. Außer dem Wasser und dem Lavendel alles zusammenmischen, zum Schluss dann das Wasser dazu geben und in einem Topf bei ständigem Rühren aufkochen, bis aus dem Flüssigen eine dickere Masse wird. Erst zum Schluss, vom Herd runtergezogen den getrockneten Lavendel dazugeben.
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