Eigentlich suchte ich ziemlich lange nach einer alten Version des Stokke Tripp Trapp Hochstuhls, bei dem der Bügel nicht aus Plastik, sondern aus Holz ist. (Ich weiß nicht, wie stabil die neue Version ist, ich fand, sie kann sich am Holzbügel vielleicht besser anhalten und hochziehen.) Aber mittlerweile schafft sie das Hochklettern auch ohne sich dabei an diesem Bügel fest halten zu müssen. Sogar auf dem Stuhl sitzt sie ganz ohne Schutz und hat dabei keine Angst. Nicht so wie ich, ich traue mich dann gar nicht von ihrer Seite zu weichen. Ich muss mich überwinden und ihr mehr zutrauen.
Mittlerweile essen wir wieder zusammen, zumindest beim Frühstück und beim Mittagessen. Dass wir eine Weile das Zusammenessen gelassen habe, fand ich nachhinein nicht besonders gut. Für mich ist das Zusammenessen ja sehr wichtig. Es ist für mich ein Symbol der Familienzusammengehörigkeit.
Unter der Woche essen wir zu zweit, am Wochenende genießen wir dann die Mahlzeiten zu dritt. Ihre Jause nimmt sie allerdings an ihrem eigenen kleinen Tisch ein. Sie sitzt dann auf ihrem winzigem Stuhl, mal steht sie auf und kniet dann wieder auf der Sitzfläche.
Mit ihren beiden angepassten Stühlchen (siehe Post hier) macht sie oft "Turnübungen" und es kommt schon mal vor, dass sie samt diesen Stühlen umkippt. Zum Glück ist aber nie was wirklich gefährliches passiert und sie konnte die Erfahrung mit dem Balancieren auf 2 Stuhlbeinen erproben. Sie ist seitdem nicht nur vorsichtiger, sie ist auch um eine wichtige Erfahrung reicher geworden.
Unter der Woche essen wir zu zweit, am Wochenende genießen wir dann die Mahlzeiten zu dritt. Ihre Jause nimmt sie allerdings an ihrem eigenen kleinen Tisch ein. Sie sitzt dann auf ihrem winzigem Stuhl, mal steht sie auf und kniet dann wieder auf der Sitzfläche.
Mit ihren beiden angepassten Stühlchen (siehe Post hier) macht sie oft "Turnübungen" und es kommt schon mal vor, dass sie samt diesen Stühlen umkippt. Zum Glück ist aber nie was wirklich gefährliches passiert und sie konnte die Erfahrung mit dem Balancieren auf 2 Stuhlbeinen erproben. Sie ist seitdem nicht nur vorsichtiger, sie ist auch um eine wichtige Erfahrung reicher geworden.

Diese Woche war ich so faul wie ein Bär im Winter. Kein Laufen (zumindest nicht als Sportart), kein Trainieren, dafür habe ich aber mein erstes Eis gegessen (gleich eine "Magnumportion") und heute die Hälfte einer Tafel Milkaschokolade, die ich von Julia zum Muttertag bekommen habe. Ich spielte sogar mit dem Gedanken, einen leckeren Kuchen zu backen, war aber sogar dazu zu faul.
Na gut, okay, heute war ich dann doch wieder in der Halle Badminton spielen. Eineinhalb Stunden lang habe ich alles gegeben .... und doch kein einziges Spiel gewonnen. Das kann nur noch besser werden. Was soll man da machen? Meine Spielpartnerin ist unschlagbar!
Wer's noch nicht weiß, ich mache bei der Mama Challenge, die die liebe Katharina ins Leben gerufen hat mit und dies sind meine Mitstreiterinnen:

Zwei Daumen haben eine Brücke gebaut.
Viele Finger haben dabei zugeschaut (dabei mit den Fingern zappeln)
Da sind die Maus und der Floh darübergekrochen.
Dann ist die Brücke ... zusammengebrochen. "Klatsch!"
Liebe Frau Montessori!
Heute ist es 61 Jahre und 4 Tage her, dass Sie von uns
gegangen sind. Wobei das "von uns" nicht ganz stimmt, denn damals gab
es mich ja noch nicht. In Ihren 82 Lebensjahren haben Sie etwas ganz Bewegendes ins Leben gerufen, etwas, was so vielen
Pädagogen, Eltern und ganz besonders den Kindern überall
auf der Welt unheimlich viel gegeben hat: Mehr Selbstvertrauen, Respekt,
Würde und Freiheit!
Wenn man ein
Kind auf seinem Lebensweg begleitet, weiß man
allerdings: man braucht auch Geduld, gute Nerven und eine gute Portion gesunden
Humor. Ohne diesen "überlebt" man die Erziehung kaum! Denn manchmal
muss man als Kind auch Stolpersteine des Lebens bewältigen
und das kann ziemlich an den Nerven zerren.
Verstehen Sie, was ich meine?
Ich komme zum Punkt: Meine Tochter muss zurzeit so einen Stolperstein bewältigen.
Sie merkt, dass die Welt sehr groß ist, dass es so vieles zu entdecken gibt und
das sie durchs Gehen mobiler ist denn eh und je.
Sie kennen diese Phase bei Kleinkindern bestimmt. Sie traut
sich immer weiter weg von uns in die große weite
Welt hinaus und ja, doch, das beunruhigt sie auch offensichtlich: sie klammert
sich an uns auch gleichzeitig ganz, ganz, ganz fest. Da muss ja doch ein
Zusammenhang bestehen?!
Und diese
Wutanfälle, wenn etwas nicht so geschieht, wie sie es möchte... Gott im Himmel!
...
Manchmal bin ich
dann ratlos und unsicher, wie ich auf dieses Verhalten reagieren soll? Also
habe ich versucht auszumachen, was Sie mir wohl raten würden. Und wobei ich mir
ganz sicher bin, Sie hätten mir als erstes
geraten, gelassen und geduldig zu bleiben. Ja, das ist ein guter Rat, in
gewissen Situationen allerdings eine echt große Herausforderung! Sie hätten mir
auch höchstwahrscheinlich geraten, mein Kind genau zu beobachten um es besser zu
verstehen. Und Sie hätten mir geraten, meinem wütenden und tobenden Kind in Augenhöhe
zu begegnen und seine Gefühle zu verbalisieren.
Gelassenheit und
Ruhe, Respekt und Verständnis sind wirklich beherzigende Ratschläge, auch wenn
Sie manchmal verdammt schwer in die Tat umzusetzen sind.
Was Sie mir aber auf jeden Fall noch gesagt hätten: "Setzen Sie ihrem
geliebten Kind auch Grenzen! Denn ohne Grenzen ist man wie ein bodenloses Fass, wie ein einsames Schiff am Meer ohne
Kapitän." Wie wahr!
Mit freundlichen Grüßen,
Anna
Zurzeit pickt sie ganz gerne kleine Spielsachen auf und sammelt sie in Körbchen. Warum das nicht gleich ins Alltagsgeschehen übertragen?
Jause nehmen, ...
... in das Tuppergeschirr stecken, ...
... zumachen. ;)
Jause nehmen, ...
... in das Tuppergeschirr stecken, ...
... zuma- ...oh, hoppala ...
... zumachen. ;)

Schon lange her, dass ich Euch eine Spielidee der Woche gezeigt habe. Dabei habe ich schon lange darauf gewartet, Euch dieses Spiel vostellen zu können, ist nämlich eines meiner Lieblingsspiele.
Mit Julia habe ich das Spiel mit dem geheimnisvollen Beutel das erste Mal ausprobiert. Wie das Spiel funktioniert musste ich ihr gar nicht großartig zeigen und sie hatte so viel Freude damit! Aber welches Kind mag nicht geheimnisvolle Spiele? Ein Beutel voller unbekannter Schätze: Was steckt wohl darin? Das eine fühlt sich spitz an, das andere rund und wieder etwas anderes fühlt sich etwas weicher an. Meine Kleine kann zwar den Beutelinhalt oder dessen Eigenschaften noch nicht beim Namen nennen, allerdings kennt sie die Gegenstände ganz genau, immerhin spielt sie mit diesen tagtäglich.
Dieses Spiel fördert in erster Linie die Feinmotorik und den Tastsinn und so glaube ich, dass man gewisse Eigenschaften nur durchs Fühlen manchmal eben besser wahrnehmen kann, als durchs Betrachten.
Mit Julia habe ich das Spiel mit dem geheimnisvollen Beutel das erste Mal ausprobiert. Wie das Spiel funktioniert musste ich ihr gar nicht großartig zeigen und sie hatte so viel Freude damit! Aber welches Kind mag nicht geheimnisvolle Spiele? Ein Beutel voller unbekannter Schätze: Was steckt wohl darin? Das eine fühlt sich spitz an, das andere rund und wieder etwas anderes fühlt sich etwas weicher an. Meine Kleine kann zwar den Beutelinhalt oder dessen Eigenschaften noch nicht beim Namen nennen, allerdings kennt sie die Gegenstände ganz genau, immerhin spielt sie mit diesen tagtäglich.
Dieses Spiel fördert in erster Linie die Feinmotorik und den Tastsinn und so glaube ich, dass man gewisse Eigenschaften nur durchs Fühlen manchmal eben besser wahrnehmen kann, als durchs Betrachten.
Was man dazu braucht:
- einen größeren Beutel
- und viele unterschiedliche (wenn möglich natürliche) Gegenstände, wie Tannenzapfen, Bausteine, Korken, Schneckenhaus usw.
Die Gegenstände habe ich vor ihren Augen in den Beutel gesteckt. Dann steckte sie ihre kleine Hand in die Öffnung, zog einen Gegenstand heraus und hat ihn dann genauer untersucht. Danach legte sie ihn zum Sammeln auf das Tablett, das ich ihr vorbereitet habe. So ging es eben weiter, bis der Beutelinhalt gänzlich ausgefischt wurde.
Ich kann mir gut vorstellen, später, wenn sie schon größer ist und reden kann, ihr unbekannte Sachen in den Beutel zu stecken, die sie dann durch Ertasten erraten und diese sogar nach ihren Eigenschaften sortieren kann.
Ich finde, es ist ein lustiges und sehr sinnvolles Spiel. Man kann es während einer Autofahrt spielen, im Warteraum beim Zahnarzt, nach einem Spaziergang im Wald mit den gefundenen Schätzen... und dabei sehr sehr sehr vieles entdecken!

Wie schon gestern berichtet, haben wir uns in dieser Woche nicht gelangweilt. Es gab viele lustige und auch viele erschreckende Momente, aber nun scheint wieder die Ruhe zu uns heimzukehren. Zumindest am Wochenende. Trotz der turbulenten Ereignisse bin ich bei der Mama-Challenge von der lieben Katharina noch voll im Rennen:
Mein Ziel für diese Woche
10 km laufen.
Das habe ich in dieser Woche geschafft
2 m hohen Wäscheberg gebügelt, 2 Tage und 2 Nächte im Spital ausgeharrt und mit jeweils 5 Stunden Schlaf überlebt, Ruhe bewahrt, 3 Necessaires genäht, ca. 5 mal am Tag alle Spielsachen wieder weggeräumt, Wäsche gewaschen und gewaschen und gewaschen und gew...., 12 km mit dem Fahrad und 8 km mit Laufen zurückgelegt! Ich würde sagen: Mission completed!
Der Schweinehund?
Wie bitte? Nach so einer Woche? (Ununterbrochen auf der Lauer, sage ich Euch! Un-un-ter-brochen!)
Wie habe ich mich nach dem Laufen gefühlt?
Mein innerer Frieden war wieder hergestellt, ich fühlte mich ausgepowert und dadurch wieder gestärkt. Genau, was ich in dieser Woche gebraucht habe.
Wie war Eure Woche, liebe Mitstreiterinnen?
Wie bitte? Nach so einer Woche? (Ununterbrochen auf der Lauer, sage ich Euch! Un-un-ter-brochen!)
Wie habe ich mich nach dem Laufen gefühlt?
Mein innerer Frieden war wieder hergestellt, ich fühlte mich ausgepowert und dadurch wieder gestärkt. Genau, was ich in dieser Woche gebraucht habe.
Wie war Eure Woche, liebe Mitstreiterinnen?
Pretty

Ich habe mein eigenes Logo *kreisch*! Um es gleich mal ausprobieren zu können, habe ich dazu ein kleines Necessaire genäht. :)
Real
Sie ist eben in dem Alter, wo kleine Gegenstände und winzige Details ganz genau untersucht werden. Ich fand diesen Moment, wo sie das Gänseblümchen ganz genau beobachtet hat einfach nur schön!
Funny
Das Laufrad der Cousins war der ultimative Spaßfaktor. Nun ist uns klar: ein eigenes Laufrad muss her!
Happy
Ich habe mein eigenes Logo *kreisch*! Um es gleich mal ausprobieren zu können, habe ich dazu ein kleines Necessaire genäht. :)
Real
Am 1. Mai haben wir einen wundervollen Ausflug unternommen doch der Tag endete im Desaster. Da es ihr am Abend offensichtlich ganz schlecht ging, fuhren wir ins Spital wo sie uns dann für 2 Tage einquartiert haben. Sie hatte eine kleine Gehirnerschütterung wegen einem blöden Sturz am Montag. Aber nun sind wir wieder zuhause.
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