Pretty
Funny
Diese leeren Küchenrollen kippen sofort um, wenn man sie ein wenig anstupst. Sie mit Ping Pong Bällen zu füllen ist eine wahre Kunst!
Happy
Real
Gar nicht gut! :(
(Idee von Montessori Messy)

Funny
Diese leeren Küchenrollen kippen sofort um, wenn man sie ein wenig anstupst. Sie mit Ping Pong Bällen zu füllen ist eine wahre Kunst!
Happy
Unglaublich, wie wichtig die Gewohnheit für Kinder ist. Ein Grund mehr, gewisse Sachen jeden Tag ganz gleich zu machen. Sie wollte was zum Knabbern und reichte mir ihr kleines Schälchen hin um es zu füllen. Ich habe die Schalen dann schnell wo abgelegt, wo sie sie erreichen konnte. Keine fünf Minuten später erwartete mich dieser Anblick. Ich war sowas von sprachlos: Plötzlich standen die Schälchen auf einem Tablett!
Real
Gar nicht gut! :(
(Idee von Montessori Messy)

"Wir halten Kinder für leblose Puppen, wir waschen und füttern sie, wie sie es mit Puppen tun. Wir denken nie daran, dass ein Kind, das etwas nicht tut, dies auch nicht tun kann, es aber später tun muss, und von Natur aus über alle Mittel verfügt, es zu lernen: Unsere Pflicht ihm gegenüber besteht schließlich darin, ihm behilflich zu sein, sich eine nützliche Handlungsweise zu eigen zu machen."
- Maria Montessori (Die Entdeckung des Kindes)

Sich anzuziehen ist wesentlich schwieriger, als sich auszuziehen. Es bedarf einer besonderen Geschicklichkeit der Finger. Aber wir üben ganz fleißig und jeden Tag macht sie es geschickter. Nicht alles gelingt ihr auf Anhieb, ganz besonders die Socken sind tückisch, aber das selbstständige An- und Ausziehen wird langsam aber sicher zur Routine.

Unseren Lernturm (ihr erinnert euch noch?) können wir uns aus der Küche gar nicht mehr wegdenken.
Er ist da beim Händewaschen, beim Essen zubereiten, beim Kochen zuschauen, für einen kleinen Snack oder einfach nur so um zu
klettern
Wir haben für ihre Sachen, wie Teller, Besteck und Küchenutensilien eine der unteren Schubläden „eingerichtet“. Ich zeigte ihr an diesem Tag, wo alles hingehört, indem wir den Geschirrspüler gemeinsam ausgeräumt haben. Sie räumt seitdem ihre Sachen sehr motiviert in ihre eigene Schublade ein. Sie weiß auch, wenn sie Durst oder Hunger hat, muss sie nur ein Glas oder eine Schale nehmen und sie mir in die Hand geben. Dann ist die Botschaft klar: "Tust Du mir da bitte was hinein, Mama?"
Klar macht sie die Schublade mehrmals am Tag auf um ihre Sachen raus zu nehmen, anzuschauen, wegzutragen und wieder einzuräumen. Aber das ist gut so, das sind alles Gelegenheiten, bei denen ich ihr zeigen kann, was wohin gehört. ;)
Vor einigen Wochen habe ich ein neues Ritual am Esstisch eingeführt. Nach dem Essen klettert sie aus ihrem Hochstuhl runter und ich reiche ihr ihren Teller (sie kommt von da "unten" noch nicht dran) damit sie ihn in die Küche zum Abwaschen raustragen kann. Ich weiß gar nicht, warum ich das nicht schon früher eingeführt habe, dabei finde ich das so wichtig! Es ist doch dasselbe, wie bei den Spielsachen, wo nach dem Spielen alles wieder weggeräumt wird.
Wir kauften ihr zwei kleine Mülltonnen mit Klappdeckel, die wir für sie in der Küche in einer Ecke aufgestellt haben. Eine für den Restmüll (hier in Österreich wird Restmüll mit Orange gekennzeichnet) und eine fürs Altpapier (wird mit Rot gekennzeichnet). Nein, sie kann noch keinen Müll trennen und natürlich auch nicht lesen ;) aber Müll wegwerfen sehr wohl. Vielleicht ist ja die Markierung etwas übertrieben, ich bin mir aber einigermaßen sicher, dass ihr die Farben helfen, sich besser zu orientieren.
Wir kauften ihr zwei kleine Mülltonnen mit Klappdeckel, die wir für sie in der Küche in einer Ecke aufgestellt haben. Eine für den Restmüll (hier in Österreich wird Restmüll mit Orange gekennzeichnet) und eine fürs Altpapier (wird mit Rot gekennzeichnet). Nein, sie kann noch keinen Müll trennen und natürlich auch nicht lesen ;) aber Müll wegwerfen sehr wohl. Vielleicht ist ja die Markierung etwas übertrieben, ich bin mir aber einigermaßen sicher, dass ihr die Farben helfen, sich besser zu orientieren.
Ihr Wortschatz beinhaltet nun um die 26 Wörter. In ihrer Kinderkrippe sah ich ein ganz nettes Spiel, womit man die Wörter ( in unserem Fall die Tiere) üben kann. Super simpel und sehr effektiv.
Dafür habe ich die Tierbilder eines Memory-Spiels und unsere Schleich-Figuren genommen, zuerst nur jeweils 3 von den Tieren, von denen ich wusste, dass sie sie bereits gut kennt. Sie nennt zwar manche Tiere schon beim Namen, bevorzugt jedoch die Tierlaute. Ist natürlich viel lustiger. Am Anfang also nur 3 Tiere, ich wollte sie ja nicht überfordern.
Von wegen! Sie stellte die Tiere binnen Sekunden passend zu den Bildern und hat mich fragend angeschaut: "Das hast Du wohl doch nicht ernst gemeint? Soll das ein Scherz sein?" Oh, okay. Na dann! Aber diesmal mit Namen! Ich verdoppelte die Karten- und Figurenanzahl (und tauschte dabei auch ein paar Tiere aus) und wartete ab, was passieren würde.
Sie begann natürlich mit ihren Lieblingstieren: mit der Katze (auf dem Foto sieht man diese nicht mehr, sie hat sie wieder zu sich genommen, wie meistens ;) Die Katze ist ihre große Tierliebe zur Zeit.) und mit dem Hund. Ich benannte natürlich die Tiere, die sie gerade in der Hand hielt und sie beobachtete dabei genau meine Lippen. Dann kam der Hahn, die Kuh, der Hase und zum Schluss das Schaf. (Ich habe den Verdacht, dass der Beliebtheitsfaktor stark mit dem Kennen der Tierlaute zusammen hängt, die sie selbstverständlich jedes Mal dazu machte.)
Es funktioniert also prima, das Spiel. Demnächst plane ich auch die 3-Stufen-Lektion bei ihr aus zu probieren.
Das ist auch ein Grund, warum es mir wichtig ist, dass ihre Teller und Schüssel klein und aus Keramik sind und die Holztabletts einen Griff haben. Sie kann sie so leichter zum Tisch tragen und macht das äußerst behutsam, sodass weder die Schüssel hinunterfallen, nein nicht einmal ein Hirsebällchen wegrollen kann. (Und sollte doch ein Bällchen wegrollen, folgt ein überraschtes "Hoppala!" ihrerseits, danach stellt sie das Schüsselchen ab und sammelt das Hirsebällchen wieder ein.)
P.S.:
Ich nahm bei Nadine's Fotowettbewerb teil und freute mich riesig darüber, mit einem, für mich so lieben Foto dabei sein zu können. Ich weiß nicht, was Menschen dazu veranlasst, mit geklauten Bildern teilnehmen zu wollen und damit nicht nur die Rechte der Bildbesitzer zu ignorieren, sondern auch vielen, die gerne und fair mitmachen wollten, den Spaß und die Freude zu verderben. Ich bin erschüttert, dass es sowas überhaupt gibt. Nie im Leben ist mir der Gedanke gekommen, man könnte mit "fremden" Fotos bei diesem oder anderen Fotowettbewerben teilnehmen. Es gibt Menschen, die sich wirklich viel Mühe geben ein tolles Gewinnspiel zu starten, Menschen, die gerne fotografieren und ihre Fotos mit anderen teilen möchten und anscheinend Menschen, die weder das Gesetz kennen noch respektieren. Natürlich ist mir bewusst, dass gerade das Internet es einem sehr leicht macht, solch einen Unfug zu treiben. Ich hoffe nur, dass diese Menschen bessere Mütter, Väter, Vorbilder für ihre Kinder, Freunde und Nachbarn sind, als wie sie sich hier verhalten.
Unser Wohnzimmer und Esszimmer koppelt sich an die offene Küche an. Wir verbringen die meiste Zeit also hier, es ist sozusagen unser Lebensraum. Da soll sich unsere Kleine natürlich auch selbstständig machen können aber auch viel Spaß haben. Hier also unser Montessori-inspiriertes Wohnzimmer:
Da sich das Kinderzimmer im ersten Stock befindet, haben wir auch im Wohnzimmer ein Regal für ihre Spielsachen eingerichtet. Dadurch, dass die Spielsachen in kleinen Körbchen aufgeteilt sind, hat Julia einen besseren Überblick und kommt leichter an ihre Sachen und kann dabei auch Ordnung halten. Außerdem kann sie so Sammelbegriffe viel besser auseinanderhalten, wie zum Beispiel Autos, Karten, Tierfiguren, Muscheln etc.
Die restlichen Bälle liegen gerade überall im Wohnzimmer verteilt. Das macht ihr am meisten Spaß: Bälle herumhüpfen lassen.
Diesen Montessori-Anziehrahmen habe ich ihr genäht/gebastelt. Dieser ist mit Klettverschluss, aber ich glaube, es wird höchste Zeit für einen mit Druckknöpfchen.
Bücher sind sehr wichtig für mich. Es ist mir sehr wichtig, dass sie mit Büchern aufwächst. Doch wenn man Bücher liest (oder in ihrem Fall anschaut), möchte man es auch bequem haben. Also haben wir ihr eine kleine Leseecke (naja, Ecke ist das nicht gerade, so vor der Treppe) eingerichtet.

Auch ihr Schreibtisch steht hier im Wohnzimmer. Wenn sie Sticker klebt oder die Buntstifte in die Stiftrolle steckt, findet man sie hoch konzentriert da sitzend. Unsere kleine Michelangela. :)
Auf dem Tisch steht eine Aloe Vera, dazu eine kleine Gießkanne. Die Pflanze ist in vielerlei Hinsicht toll: sie ist pflegeleicht, hat ganz robuste Blätter und ist nicht giftig (ganz im Gegenteil!). In das Fotoalbum da auf dem Tisch passen 12 Bilder und diese haben eine sehr wichtige Funktion bei uns im Alltag. Ich sah das bei einer sehr guten Freundin, fand das richtig süß und sinnvoll und habe es daher auch bei uns eingeführt: Wenn wir uns mit jemandem treffen oder bevor jemand zu Besuch kommt, blättern wir im Album zu der Person und bereiten uns so auf ein Wiedersehen vor. Nebenbei kann sie auch die Namen von diesen lieben Menschen üben.

Physik ist überall: Physik gibt’s im Alltag, Physik gibt’s
in der Tierwelt, Physik gibt’s auch auf der Autobahn, Physik gibt’s in der
Lufthülle, Physik gibt's im Klassenzimmer und was natürlich auch nicht fehlen darf:
Physik gibt’s auch im Kinderzimmer. Und wenn Du jetzt weiterliest,
kannst Du stolz auf dich sein, denn deine Neugier hat über die Angst vor der
Physik gesiegt! :)
Physik ist nicht so schlimm, wie das viele denken, ganz im Gegenteil! Es ist nur so, dass vielen die Lust dazu spätestens in der Hauptschule weggenommen wurde. Tatsächlich macht das Herumexperimentieren (und ob Du glaubst oder nicht, auch das Rechnen) irre viel Spaß und hilft die Naturgesetze besser zu verstehen. Gut, eine Kugelbahn kann man natürlich auch kaufen, ich allerdings nahm mir vor eine zu basteln. Eine Kugelbahn an der Wand!
Man nehme:
- ein paar leichtere kleine Bälle
- Papiertape
- Papier- oder Fotokleber
- Kartonpapier oder ein paar leere Klopapier- bzw. Küchenpapierrollen (der Ball sollte locker durchpassen)


Ein Tritthocker zum sitzen und gleichzeitig um damit an den Lichtschalter für die Toilette ranzukommen, ein Korb mit ihren Schuhen und eine (sehr) kleine Garderobe für ihre Jacken und Westen. Das ist Julia's Ecke im Vorraum. Damit sie weiß, wo sie beim Lichtschalter drücken muss, haben wir ihr kleine Stickers hingeklebt: Gelb fürs Licht und Blau zum Abdrehen.
Julia ist eine leidenschaftliche Schuhforscherin und verbringt dementsprechend sehr viel Zeit im Eingangsbereich. Schuhe anziehen, ausziehen, einräumen, ausräumen und Schuhpaare finden sind ihre Lieblingsbeschäftigungen. Ich suchte nach etwas, nach einem Spiel, womit sie die Schuhe sinnvoll paaren konnte, denn links oder rechts kann sie natürlich noch nicht auseinanderhalten, aber dennoch, auf welcher Seite sich die Schuhe befinden ist überhaupt nicht egal.
Ich fand im Buch "Übungen des praktischen Lebens - für Kinder unter 3 Jahren" von Jutta Bläsius eine tolle Übung die ich unbedingt ausprobieren wollte.
Eigentlich ist das ein Puzzlespiel um Schuhpaare auf die richtige Seite zu ordnen. Am Anfang war ich recht skeptisch ob das auch für 16 Monate alte Kinder geeignet ist?
Ja! Das ist es! :) Zu meiner Überraschung hat sie das Spiel sofort kapiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Vorlage ihr später oft helfen wird links und rechts voneinander zu unterscheiden, aber auch jetzt kann sie schon die Schuhe auf die richtige Seite stellen bevor sie in sie hineinschlüpft.
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