14.08.2014

Warum "echtes" Geschirr und welches wir mögen?



Immer wieder muss ich mit Bewunderung feststellen, wie vorsichtig meine kleine Tochter mit "echtem" Geschirr umgeht. Es mag so unbedeutend erscheinen, aber Keramik und Glas bereits ganz kleinen Kindern anzuvertrauen, finde ich sehr sinnvoll. Diese sind ästhetischer, aber auch zerbrechlicher, filigraner und um einiges schwerer als Emaille oder Plastik und genau das motiviert die Kleinen, mit diesem Geschirr viel behutsamer umzugehen. Es fördert die Geschicklichkeit der Hände und die Konzentration.

Auch bei uns zerbrachen schon mal Teller und Gläser. Obwohl ich sie die Scherben nicht aufsammeln lies, war es für sie eine wichtige Erfahrung. Sie geht mit dem "echten" Geschirr sehr behutsam um, aber es kann dennoch mal etwas zerbrechen. Beim Kauf achte ich daher darauf, dass das Geschirr ersetzbar, also auch einzeln zu beschaffen ist. Nicht zuletzt soll es die passende Größe für kleine Kinderhände haben und relativ günstig sein. Ich persönlich mag lieber das schlichte Äußere, aber das ist natürlich Geschmacksache.


  1. In der Küchenabteilung vom Möbelschweden verweile ich sehr gerne. Von dort hat unsere Tochter einige ihrer Teller und Schalen in ihrer Schublade. Aus den Glas-, Steinzeug und Feldspatporzellanschüsseln kann sie nicht nur ihre Suppen, Müsli sowie Reisfleisch löffeln, sie sind auch beim Kochen und Backen ideal.
  2. Ich liebe diese handbemalten Keramikschüsseln. Wir haben die Schüsseln in allen Größen: die ganz kleine mit 7 cm, die mittlere mit 9 cm und die große mit 10,5 cm Tiefe. Diese Fischformen sind wirklich handlich und niedlich und eignen sich perfekt für kleine Snacks.
  3. Die Dessertteller vom Möbelschweden sind wunderbar zum Tragen um den Tisch zu decken. Den Feldspatporzellan und den Steingut Teller verwendet sie nicht für Desserts, diese sind ihre ganz normalen Essteller. Wir haben auch das Set aus der Spielzeugabteilung, vorwiegend um bei der Küchenarbeit zu portionieren.
  4. Damit sie sich jederzeit selbstständig ein Glas Wasser (oder Tee) einschenken kann, habe ich ihr ein Tablett mit einem kleinen Krug, sowie ein Glas und ein Trockentuch auf ihren Tisch gestellt bzw. gelegt. Den Glaskrug habe ich in einem Küchenbedarfsgeschäft gefunden für weniger als €4,-. Beim Möbelschweden sah ich neulich diese nette Soßenkanne und bei meinem Lieblingsgeschäft diesen kleinen Wasserkrug, den ich ebenso toll finde. Auch, wenn sie nicht durchsichtig sind.
  5. Ihre Trinkgläser habe ich auch vom Möbelschweden. Sie sind richtig passend zum Angreifen und auch zum Tragen. Ich mag auch, dass diese Gläser ein Muster aufweisen, es macht die Oberfläche etwas rutschfester. Wir haben auch ein paar von dieser Serie, die kann ich auch empfehlen.
  6. Eigentlich habe ich diese Kaffeetassen schon vor langer Zeit für mich gekauft, sie passen aber wunderbar in kleine Kinderhände. Seit ich Mama bin stieg ich auf größere Kaffeebecher um, so konnte ich diese in ihre Schublade stellen.

Kommentare:

  1. Liebe Anna,
    wir werden auch oft erstaunt angeblickt, wenn manche Leute sehen, dass wir unseren Kindern "echtes" Geschirr geben. Der Kleinste ist 20 Monate und hat mir vor Monaten aus meinem Vorratsschrank mal ein Glas Spargel geklaut (Schiebetüren, unsere Kinder kommen eigentlich fast überall dran, ausser an Putzmittel oder sonstigem), das war zu schwer und er hat es fallen lassen. Das Glas ging natürlich kaputt und alles roch nach dem Spargel. Er war erschrocken und fasziniert zugleich, als er das Ergebnis am Boden sah. Er geht mit seinem Trinkglas jetzt so behutsam um, dass es einen richtig stolz macht!
    Ich kann das bunte Plastikgeschirr vom Lieblingsschweden nicht ausstehen, dass uns für die Kinder immer hingestellt wird, wenn man mal wo auf Besuch ist. Diese Becher fallen ständig von alleine um, gibts bei uns zwar auch, aber nur wenn wir sie zum Strand mitnehmen. Mein Grosser ist jetzt 5 Jahre und hat bis jetzt noch nicht wirklich mehr kaputt gemacht wie ich Schussel, der schon gerne mal den Lieblingskaffebecher hinfallen lässt...
    Danke für die schönen Einblicke bei Euch. Der durchsichtige Krug ist ja auch toll, wo war der denn her?
    Liebe Grüße
    Tanja

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  2. Ich kann alles sehr gut nachvollziehen! Geht mir mit meiner Tochter ähnlich! Prima!

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  3. ..genau das kleine 2dl Glas vom Möbelschweden gibt es bei uns seit der kleine Mann nebst Muttermilch auch Wasser trinkt. Jegliche Becher, Schoppen, Schnabeltassen wollte er nicht und hat mich somit indirekt auf die Idee gebracht richtiges Geschirr zu brauchen. Nicht viel später bin ich auf die Gedanken von Maria Montessori gestossen - das passt! Mein Kind zeigt mir täglich selbst, was es möchte und braucht und vor allem was nicht. Liebe grüsse und herzlichen Dank für deine immer wieder wundervollen Worte, Gedanken und Inspirationen, die du mit uns allen teilst.

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  4. Unser Kleiner isst auch meistens von “echten“ Tellern oder aus Schüsseln. Zusätzlich hat er Kinderbesteck von guten Besteckmarken (was sich so angesammelt hat im Laufe der Zeit). Ich bin immer schockiert, wenn ich sehe, dass Fünfjährigen die Gabel angenommen wird und sie mit dem Löffel essen sollen. Wie soll das gehen?
    LG, Micha

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  5. Liebe Anna,
    ich danke dir so sehr für deinen wundervollen Blog, er trotzt nur so vor lauter Inspiration.
    Du kannst dir nciht vorstellen wie schwierig es für mich ist diese kleinen Glaskrüge zu finden - ich bin schon eeewig auf der Suche danach. Kannst du mir vielleicht verraten wo du sie gekauft hast, das wäre so lieb.

    Vielen Dank für deine Mühen
    Liebst, Mathilda

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    1. Liebe Mathilda, den Glaskrug habe ich in einem Geschäft für Küchenbedarf gekauft. Allerdings hier in Wien. Online habe ich das hier und das hier gefunden. ;) Ganz liebe Grüße, Anna

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    2. Ich danke dir vielmals für deine Hilfe und erst recht für die Erwähnung auf deinem Blog - welche große Ehre. Lieben Dank

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  6. Hallo, wo gibt es denn diese schönen Fischschälchen zu kaufen?
    Ich suche und finde sie nicht...oder etwa auch vom Möbelschweden?
    Liebst, Katharina

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