Alleine machen
03.02.2019
7 einfache Kleiderschrank-Ideen für das Montessori Kinderzimmer - (und wie ich meinen Kindern helfe in ihren Schränken Ordnung zu halten)

Ich liebe es, unser Zuhause nach Montessori einzurichten und zu sehen, wie viel so eine vorbereitete Umgebung meinen Kindern ermöglichen kann. Vor allem jetzt, wo wir Homeschooling machen und so beide Kinder mit mir zu Hause sind, merke ich, wie sehr uns dies den Alltag erleichtert - vor allem, wenn es um den Kleiderschrank und um das An- und Ausziehen geht.
So ein Kleiderschrank nach Montessori hat so viele Vorteile!
- Er ermöglicht es meinen Kindern, ihre Kleidung selbst auszusuchen und dabei ihre eigenen Entscheidungen zu treffen,
- er ermöglicht ihnen, ihre Kleidung selbst wegzuräumen und so Sorge für ihre Sachen zu tragen,
- Jakob und Julia gewinnen dadurch immer mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten
- und tun sich beim An- und Ausziehen und bei den "Übergängen" im Tagesablauf viel leichter.
Und weil sich so ein Kleiderschrank nach Montessori zu Hause ganz einfach umsetzen lässt, zeige ich hier einige schöne Kleiderschrank-Ideen fürs Kinderzimmer und einige Tipps, die meinen Kindern helfen, in ihrer eigenen Garderobe mehr Ordnung zu halten.

1// Jakobs Garderobe ist ein kleiner, offener Schrank, den wir schon vorletztes Jahr in Leens Manine Montessori Shop gefunden haben. Und wir lieben ihn! Er hat genau die passende Größe für ein Kleinkind und weil er offen ist, hat Jakob jederzeit Zugang zu seinen Sachen.

Jakob ist in dem Alter, wo er gerade seinen eigenen Willen entdeckt. Das ist ein großer Meilenstein und ein wichtiger Prozess, darum ist es mir wichtig, ihm so oft wie möglich im Alltag Entscheidungsmöglichkeiten anzubieten. Auch beim Aussuchen seiner Kleidung.
Mit einem überfüllten Schrank wäre er jedoch restlos überfordert (und auch ich müsste wahrscheinlich mehrmals am Tag alles wieder in die Fächer zurückräumen). Daher richte ich ihm täglich, je nach Jahreszeit, immer jeweils 2 T-Shirts, 2 Langarm-Shirts, 2 Hosen und 2 Socken bereit, von denen er sich etwas zum Anziehen selbst aussuchen kann. Seine restlichen Sachen liegen in dem geschlossenen Kleiderschrank links in der Ecke, den wir beim Möbelschweden gefunden haben und woraus sich Jakob in einigen Jahren schon selbst bedienen kann.
Mit einem überfüllten Schrank wäre er jedoch restlos überfordert (und auch ich müsste wahrscheinlich mehrmals am Tag alles wieder in die Fächer zurückräumen). Daher richte ich ihm täglich, je nach Jahreszeit, immer jeweils 2 T-Shirts, 2 Langarm-Shirts, 2 Hosen und 2 Socken bereit, von denen er sich etwas zum Anziehen selbst aussuchen kann. Seine restlichen Sachen liegen in dem geschlossenen Kleiderschrank links in der Ecke, den wir beim Möbelschweden gefunden haben und woraus sich Jakob in einigen Jahren schon selbst bedienen kann.
2// Einen ganz ähnlichen kleinen, offenen Kleiderschrank fand ich auch beim Möbelschweden. Er hat sowohl eine Stange, als auch einige praktische Fächer. Er ist klein, offen und übersichtlich und meiner Meinung nach ideal für die ersten Jahre.
3// Diese kleine, weiße Garderobe* ist ebenso offen und in passender Höhe für Kleinkinder und hat dazu auch noch einen Ganzkörper-Spiegel an der Seite. Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Freude ein Kleinkind daran hat, sich in so einem Spiegel zu betrachten.
Für ganz junge Kinder sah ich auf diversen Blogs einfache Ikea-Hacks aus dem 4-er KALLAX Regal vom Möbelschweden (zum Beispiel hier und auch hier). Auch das ist eine tolle Möglichkeit, bereits ganz jungen Kindern mehr Unabhängigkeit beim Aussuchen der eigenen Kleidung zu ermöglichen.
4// Für Kinder, die sich bei Schranktüren und Schubladen problemlos bedienen können, fand ich diesen entzückenden kleinen Schrank.*. Statt dem einen Einlageboden im Schrank, kann ja auch eine kleine Stange angebracht und an die Tür und die Fronten der jeweiligen Schubfächer Fotos vom Inhalt darauf geklebt werden.
5// Auf diesen schönen Kinder-Kleiderschrank, der ebenso vom Möbelschweden ist, machte mich eine liebe Freundin aufmerksam. Ich finde die Lösung mit der Schiebetür super praktisch und den Schrank, mit den 2 Kleiderstangen und 4 recht großen Fächern sogar für 2 junge Kinder wunderbar.

6// Julias Kleiderschrank ist ebenso vom Möbelschweden. Allerdings mussten wir damals, als wir ihn gekauft haben, die Schrankbeine erheblich absägen, damit Julia an ihre Kleiderstange herankommen konnte. Wir besorgten für sie auch ein einfaches Aufbewahrungssystem, um mehr Stauraum zu schaffen und damit sie ihre Kleidung besser sortieren kann.
Aber auch wenn sie schon 7 Jahre alt ist, braucht sie unsere Hilfe, um in ihrem Kleiderschrank Ordnung halten zu können:
Aber auch wenn sie schon 7 Jahre alt ist, braucht sie unsere Hilfe, um in ihrem Kleiderschrank Ordnung halten zu können:
- Damit der Schrank nicht zu voll ist aber auch, um unnötige Diskussionen zu vermeiden, passen wir den Inhalt ihres Schrankes 2 bis 3 mal im Jahr entsprechend der Jahreszeit gemeinsam an.
- Ich liebe die Tipps von Marie Kondo und falte all unsere Sachen nach ihrer Methode. Ich zeigte auch Julia, wie sie ihre eigenen Klamotten so falten kann und sie tut sich seitdem dabei um einiges leichter. Ihr Schrank sieht so viel ordentlicher aus, als wenn alle Sachen gestapelt wären und auch Julia kommt leichter an diese heran.
- Sie räumt ihre frische Wäsche, die wir gemeinsam zusammenfalten, auch selbst in ihren Schrank. Ich helfe ihr, wenn sie Hilfe braucht. Aber ich denke, wenn sie die Wäsche selbst wegräumt, weiß sie auch genau, wo sie was finden kann und es macht sie wirklich stolz, Verantwortung für ihre Dinge übernehmen zu können.
- Wir versuchen mit dem Wäschewaschen sparsam umzugehen und ziehen die Hosen und Shirts, die wir bereits anhatten und die aber nicht allzu schmutzig sind, am nächsten Tag wieder an. Zu den frischgewaschenen Sachen legen wir diese aber dennoch ungern zurück. Darum steht in Julias Schrank extra ein Korb für diese Wäsche bereit. Sie kann diesen Korb auch Abends ins Badezimmer tragen, da sie sich ja zum Baden dort auszieht. So liegen ihre Klamotten nicht überall herum und sie findet am nächsten Tag alles zum Anziehen schnell wieder an.

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In den letzten Wochen war es hier auf dem Blog und auf meiner Insta-Seite etwas stiller als sonst, aber in Wirklichkeit ist hier jede Menge los. Wenn wir nicht gerade eine Reise machen oder die Kinder nicht abwechselnd krank sind, genießen wir einfach unseren lebhaften Alltag zu Hause oder wir nutzten die warmen Sonnenstunden für lange Ausflüge in die Natur. Es gibt so viele schöne Orte in Wien und Umgebung!
Dann räumt er sämtliche Materialien von seinem Regal, überprüft, ob seine Bausteine auch durch andere Öffnungen passen, legt seine Schleichfiguren aus und sammelt diese in einem anderen Korb wieder ein. Solange er die Sachen nicht durch den Raum schmeißt oder die Materialien nicht drohen kaputt zu gehen, mische ich mich nicht in sein Tun ein. Denn egal was er da gerade hoch konzentriert macht, das ist seine Arbeit.
Vor einigen Tagen bot ich ihm eine Schale mit Äpfeln und Orangen an. Zuerst nahm er das Obst einzeln in die Hand, machte von allem eine Kostprobe, dann räumte er alles wieder zurück und begann von vorne. Er räumte dann nur die Orange zurück und bewegte die Schale hin und her und war sichtlich fasziniert davon, wie die Orange in der Schale im Kreis rollte. Dann nahm er die Orange raus und setzte die leere Schale immer wieder in Bewegung und beobachtete, wie diese mit immer leiseren und kleineren Drehungen zur Ruhe kam. Er arbeitete mit dieser einen Schale fast 30 Minuten lang und obwohl Julia und auch ich oft bei ihm vorbeigingen, er ließ sich von uns kein bisschen ablenken und war ganz und gar auf dieses Phänomen polarisiert.

Ich genieße es so sehr, Jakob zu beobachten! Er vertieft sich oft für 20-25 Minuten in eine Arbeit und wiederholt dabei viele Male seine Bewegungen. Hauptsache, wir sind in seiner Nähe.


Wenn ich koche, ist er meistens bei mir in der Küche und spaziert
entlang der Möbeln, entdeckt mit allen Sinnen eine Karotte, räumt seine
kleine Metalldose oder seinen Besteckkasten ein und aus.

Vor einigen Tagen bot ich ihm eine Schale mit Äpfeln und Orangen an. Zuerst nahm er das Obst einzeln in die Hand, machte von allem eine Kostprobe, dann räumte er alles wieder zurück und begann von vorne. Er räumte dann nur die Orange zurück und bewegte die Schale hin und her und war sichtlich fasziniert davon, wie die Orange in der Schale im Kreis rollte. Dann nahm er die Orange raus und setzte die leere Schale immer wieder in Bewegung und beobachtete, wie diese mit immer leiseren und kleineren Drehungen zur Ruhe kam. Er arbeitete mit dieser einen Schale fast 30 Minuten lang und obwohl Julia und auch ich oft bei ihm vorbeigingen, er ließ sich von uns kein bisschen ablenken und war ganz und gar auf dieses Phänomen polarisiert.

Wir verbrachten einige Tage im Ferienhaus meiner Schwester, wo er seine ersten freien Schritte machte. Er stand auf einmal mitten im Raum auf und ging. Und wie er dabei strahlte!
Er ist noch etwas wackelig auf den Beinen und immer darauf konzentriert, sein Gleichgewicht zu halten, aber seitdem gibt es keinen Tag, an dem er nicht seine neue Errungenschaft übt. Ich glaube, es wird bald Zeit, für ihn ein paar gute Schuhe zu besorgen ... und auch einen kleineren Besen.
Seit einigen Tagen haben wir das Stillen "einvernehmlich" beendet. Er vertilgt bei den Mahlzeiten riesige Portionen, so verlangte er immer weniger nach der Brust. Nur am Abend hatten wir noch unsere Stillzeit, aber auch da drehte er sich immer öfters weg von mir und schlief alleine ein. Ich habe gerne gestillt, aber ich freue mich auch über meine zurückgewonnene Freiheit und noch mehr über Jakobs weiteren Schritt zur Unabhängigkeit. Gekuschelt wird dennoch ausgiebig.
Vor einigen Wochen ist bei Julia der erste Milchzahn ausgefallen. Sie war so stolz darauf! Dass sie bereits schulreif ist, merke ich an ihr schon seit 3-4 Monaten. Sie hat auch das Lesen ganz neu für sich entdeckt und wenn sie nicht gerade was baut, an etwas bastelt, in der Küche etwas zubereitet oder mit ihrem Bruder spielt, dann sitzt sie irgendwo mit einem Buch in der Hand und liest. Montessori schreibt oft darüber, mit welcher Leichtigkeit und Freude Kinder in diesem Alter sich das Schreiben und Lesen aneignen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Und wirklich nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es schlicht und einfach dürfen.
Neulich bat sie mich, auf sie zu warten, während sie beim Bäcker ganz alleine Proviant für unseren Spaziergang kaufte. Es war ein Straßenübergang ohne Ampel und sie stand dort mehrere Minuten bis sie sich sicher fühlte und die Straße überquerte. Vermutlich, weil sie die Größe der Eigenverantwortung spürte. Etwas, wonach sie immer mehr sucht.
Wer uns auf Instagram folgt, weiß bereits, dass wir für das kommende Schuljahr für Julia keinen Platz in der Montessori-Schule bekommen haben. Wir haben lange überlegt, was wir nun tun könnten, aber letztendlich entschied ich mich, für das nächste Schuljahr, Julia zu Hause zu unterrichten. Zum Glück ist dies in Österreich auch ohne weiteres möglich. Das einzige, was mir zu bedenken gab, war, dass sie doch Kinder um sich bräuchte, daher ist sie seit einigen Wochen bei den Pfadfindern, wo es ihr sehr gefällt.
Ich habe lange überlegt, ob ich über unser Homeschooling bloggen sollte. Denn als Familie nach Montessori zu leben, braucht es keine Montessori-Materialien zu Hause. Andererseits denke ich, ist es eine tolle Möglichkeit, mehr über die Montessori-Philosophie zu schreiben und Euch zu erzählen, was mich an diesem Alter so fasziniert (und was ich oft sehr herausfordernd) finde.
P.S.: Ich danke Euch vielmals für die E-Mails und Nachrichten, die ich laufend erhalte! Eure liebe Rückmeldung bedeutet mir sehr viel! Ich komme zwar nicht immer dazu, alle Eure Nachrichten zeitnah zu beantworten und manchmal geht mir auch mal die eine oder andere Nachricht verloren, bitte entschuldigt mich!
P.P.S.: Weil so viele danach fragten, habe ich den Link zu der Liste, die ich für Julia zum Kofferpacken gemacht habe neu erstellt und hoffe, dass er diesmal funktioniert.

Er ist noch etwas wackelig auf den Beinen und immer darauf konzentriert, sein Gleichgewicht zu halten, aber seitdem gibt es keinen Tag, an dem er nicht seine neue Errungenschaft übt. Ich glaube, es wird bald Zeit, für ihn ein paar gute Schuhe zu besorgen ... und auch einen kleineren Besen.

Seit einigen Tagen haben wir das Stillen "einvernehmlich" beendet. Er vertilgt bei den Mahlzeiten riesige Portionen, so verlangte er immer weniger nach der Brust. Nur am Abend hatten wir noch unsere Stillzeit, aber auch da drehte er sich immer öfters weg von mir und schlief alleine ein. Ich habe gerne gestillt, aber ich freue mich auch über meine zurückgewonnene Freiheit und noch mehr über Jakobs weiteren Schritt zur Unabhängigkeit. Gekuschelt wird dennoch ausgiebig.

Vor einigen Wochen ist bei Julia der erste Milchzahn ausgefallen. Sie war so stolz darauf! Dass sie bereits schulreif ist, merke ich an ihr schon seit 3-4 Monaten. Sie hat auch das Lesen ganz neu für sich entdeckt und wenn sie nicht gerade was baut, an etwas bastelt, in der Küche etwas zubereitet oder mit ihrem Bruder spielt, dann sitzt sie irgendwo mit einem Buch in der Hand und liest. Montessori schreibt oft darüber, mit welcher Leichtigkeit und Freude Kinder in diesem Alter sich das Schreiben und Lesen aneignen, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Und wirklich nicht, weil sie müssen, sondern weil sie es schlicht und einfach dürfen.


Neulich bat sie mich, auf sie zu warten, während sie beim Bäcker ganz alleine Proviant für unseren Spaziergang kaufte. Es war ein Straßenübergang ohne Ampel und sie stand dort mehrere Minuten bis sie sich sicher fühlte und die Straße überquerte. Vermutlich, weil sie die Größe der Eigenverantwortung spürte. Etwas, wonach sie immer mehr sucht.

Wer uns auf Instagram folgt, weiß bereits, dass wir für das kommende Schuljahr für Julia keinen Platz in der Montessori-Schule bekommen haben. Wir haben lange überlegt, was wir nun tun könnten, aber letztendlich entschied ich mich, für das nächste Schuljahr, Julia zu Hause zu unterrichten. Zum Glück ist dies in Österreich auch ohne weiteres möglich. Das einzige, was mir zu bedenken gab, war, dass sie doch Kinder um sich bräuchte, daher ist sie seit einigen Wochen bei den Pfadfindern, wo es ihr sehr gefällt.

Ich habe lange überlegt, ob ich über unser Homeschooling bloggen sollte. Denn als Familie nach Montessori zu leben, braucht es keine Montessori-Materialien zu Hause. Andererseits denke ich, ist es eine tolle Möglichkeit, mehr über die Montessori-Philosophie zu schreiben und Euch zu erzählen, was mich an diesem Alter so fasziniert (und was ich oft sehr herausfordernd) finde.

P.S.: Ich danke Euch vielmals für die E-Mails und Nachrichten, die ich laufend erhalte! Eure liebe Rückmeldung bedeutet mir sehr viel! Ich komme zwar nicht immer dazu, alle Eure Nachrichten zeitnah zu beantworten und manchmal geht mir auch mal die eine oder andere Nachricht verloren, bitte entschuldigt mich!
P.P.S.: Weil so viele danach fragten, habe ich den Link zu der Liste, die ich für Julia zum Kofferpacken gemacht habe neu erstellt und hoffe, dass er diesmal funktioniert.

Das Geschirr, die Gläser und das Besteck in diesem Beitrag sind selbst erworben und ich zeige und
empfehle sie aus Überzeugung, aber aufgrund der Datenschutzgrundverordnung kennzeichne ich diesen Beitrag mit
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Als
Julia damals mit der Beikost startete, besorgte ich ihr einen
Plastikteller, einen Plastiklöffel und einen Schnabelbecher um ja eine Überflutung zu vermeiden. Nicht im Traum kam ich auf die Idee, ihr echtes Geschirr anzubieten. So ungeschickte Hände würden das Geschirr ja nur zerbrechen, alles unter Wasser setzen und sich selbst mit der Gabel pieksen. Ich wusste damals noch nicht, dass es im Grunde anders herum ist.
Maria Montessori schreibt in Spontaneous Activity in Education (1917) folgendes: "Die Möbel für Kinder, ihre Tische und Stühle sollten leicht sein. Nicht nur, dass sie leicht von den kindlichen Armen getragen werden können, sondern weil ihre Zerbrechlichkeit von pädagogischem Wert ist. Die gleiche Überlegung führt uns dazu, dem Kind Porzellanteller und Trinkglas zu geben, denn diese Gegenstände werden ihm seine rauen, ungeordneten Bewegungen zeigen. So kann es sich üben, nicht an Gegenstände zu stoßen, diese umzuwerfen oder zu zerbrechen und seine Bewegungen werden freier und selbstbeherrschter." (eigene Übersetzung)

Erst als Julia bereits über ein Jahr alt war, bot ich ihr echtes Geschirr an und war erstaunt, wie vorsichtig sie damit umging. Es zerbrach lediglich nur ein Teller und ein einziges Glas, aber genau das motivierte sie, noch vorsichtiger mit dem Geschirr umzugehen.
Jakob bot ich bereits von Anfang an "echtes" Geschirr an. Aber nicht nur, damit er seine Bewegungen besser spürt, sondern um ihm zu zeigen, dass ich ihm vertraue und ihn respektiere. Allerdings bekam er kein teures Porzellan, sondern das DUKTIG Geschirr-Set vom Möbelschweden. Es war leicht ersetzbar und wegen seiner Größe für den Beikoststart ideal, besonders die kleinen Schälchen. Heute isst er vorwiegend aus so einem Teller, der auch recht klein ist, aber eine größere Unterseite hat, wodurch er nicht kippen kann. Außerdem hat sein Teller einen leicht erhöhtem Rand, so rutscht sein Essen nicht ständig runter, während er dieses mit der Gabel aufzuspießen versucht.

Er bekommt auch echtes Besteck. Es geht mir dabei aber nicht darum, dass er damit essen muss. Er isst genauso gerne mit den Händen. Ich habe auch nicht die Illusion, dass so kein Chaos entsteht. Aber ich weiß, es bedeutet ihm eine Menge so essen zu können, wie auch alle andere am Esstisch. Ebenso aus echtem Geschirr und mit echtem Besteck und dabei das Gefühl zu haben "ich gehöre dazu", "mir wird es zugetraut" und "ich bin fähig".
Sein Besteck ist eigentlich ein Set für die Spielküche, allerdings aus Edelstahl und auch für echte Lebensmittel (sowie Spülmaschinen) geeignet und mit 10cm Länge perfekt für kleine Hände. Er liebt seine kleine Gabel und versucht damit voller Konzentration und Ausdauer seine Nudeln oder Obst- und Gemüsestücke aufzuspießen (siehe mein Instagram-Feed) und mit dem kleinen Löffel sein Müsli zu löffeln. Das Messer ist völlig stumpf und er benutzt es noch nicht. Es wird aber perfekt sein, um später Butterbrote zuzubereiten.

Sein Trinkglas fand ich dort, wo ich auch seinen Teller entdeckt habe und war richtig froh über diesen Fund. Das Glas ist sehr klein, mit gerade mal 4cl Volumen, so dass Jakob es bequem halten und heben kann. Ich wasche sein Geschirr meistens mit der Hand ab, aber wenn ich es doch mal in den Geschirrspüler gebe, kontrolliere ich danach seine Gläser, ob sie keinen zersprungenen Rand haben. Das Gläschen ist zwar recht robust, aber sicher ist sicher.
Wie ich ihm das Trinkglas von Anfang an angeboten und worauf ich dabei geachtet habe:
- Sobald Jakob Gegenstände mit beiden Händen greifen konnte, bot ich ihm ein Glas mit ganz wenig Wasser zum Trinken an.
- Er konnte das Trinkglas am Anfang zwar ergreifen und an seinen Mund heben, aber nicht kippen, daher half ich ihm von unten ein wenig nach. Diesen wertvollen Tipp bekam ich noch von der Leiterin von Julias ehemaliger Montessori-Kleinkindgemeinschaft.
- Neben seinem Glas steht bis heute immer ein kleiner(!) Krug mit wenig Wasser, damit wir ihm nachfüllen können. Dabei achten wir darauf, den kleinen Krug mit beiden Händen zu heben und langsam zu kippen, immerhin beobachtet uns dabei Jakob und wird sich später aus diesem Krug selbst einschenken wollen.
- Wir schenken ihm immer nur ganz wenig Wasser in sein Trinkglas. Wirklich nur 1-1,5 cm hoch. So hat er beim Trinken mehr Erfolgserlebnisse und kann uns umso öfters beim Einschenken beobachten.
- Viele haben mich gefragt, warum Jakob kein Lätzchen beim Trinken hat: damit er spürt, wenn er nass wird. Und ja, danach braucht er oft trockenes Gewand, aber auch diese Gelegenheiten sind so wertvoll für ihn, denn er kann sich dabei beim An- und Ausziehen üben.


Während Jakob auf dem Teppich vor seinem Spielregal lag, saß ich in seiner Nähe auf dem Boden, schaute ihm einfach nur zu und dachte über dieses Magda Gerber Zitat nach. Wie viel in diesem kurzen Satz drinnen steckt. Und wie schwer ich mir dabei früher tat, diesen Satz zu verstehen.
Als Julia noch ein Baby war, hatte ich immer diesen Impuls, ihr sofort zur Hilfe zu eilen, wenn sie bei etwas nicht weiterkam und ihr etwas in die Hand zu drücken um sie zu beschäftigen. Auch sämtliche Spielsachen, die davon gerollt sind, gab ich ihr sofort zurück. Ich dachte, ich tue ihr damit was Gutes und dass sie noch bei so vielem meine Hilfe braucht. Ich habe zu viel getan und ihr weniger zugetraut - und dadurch eine Menge verpasst.
Als Julia noch ein Baby war, hatte ich immer diesen Impuls, ihr sofort zur Hilfe zu eilen, wenn sie bei etwas nicht weiterkam und ihr etwas in die Hand zu drücken um sie zu beschäftigen. Auch sämtliche Spielsachen, die davon gerollt sind, gab ich ihr sofort zurück. Ich dachte, ich tue ihr damit was Gutes und dass sie noch bei so vielem meine Hilfe braucht. Ich habe zu viel getan und ihr weniger zugetraut - und dadurch eine Menge verpasst.

Ich habe verpasst zu sehen, wie spannend für ein Baby seine eigenen Hände
sein können und mit welcher Konzentration es diese erforscht. Wie viel es sich bewegt,
sich wendet, was nicht nur viel Arbeit für ihn ist, sondern auch
wesentlich, denn dadurch erfährt es unglaublich viel über seinen eigenen
Körper.

Mir war nicht bewusst, dass ich mein Kind nicht beschäftigen brauche, ihm lediglich nur eine passende Umgebung mit einigen wenigen spannenden Materialien vorzubereiten habe, die es mit seinen Händen, mit seinen Sinnen und mit seinem Körper erforschen kann.

Weil ich zu viel tat und weniger zuschaute, konnte ich damals nicht sehen, was der Unterschied ist, wenn es selbst nach seinen Spielsachen greifen kann. Dass es so nicht nur selbst entscheiden kann, was es erforschen möchte, sondern dies auch in seinem eigenen Tempo.

Ich verpasste vor allem zu sehen, dass es gar nicht so oft meine Hilfe braucht, wie ich es angenommen habe. Dass es zwar auch mal frustriert ist, damit dennoch sehr oft alleine klar kommt und für seine Probleme selbst eine Lösung findet. Sei es eine Hand, die unter seinem Bauch fest klemmt, ein Spielzeug was es zu ergreifen versucht oder eine Bewegung, die es gerade dann entdeckt. Wenn ich ihm nicht sofort zur Hilfe eile sondern weiter beobachte, auch wenn ich ihm nur mit einer Handbewegung helfen könnte und dann doch lieber abwarte, gebe ich ihm die Möglichkeit, manche Hürden selbst zu meistern und so Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Und daran wächst es unglaublich viel.
Ich sah damals auch nicht, wie spannend für ein Baby so ein rollender Gegenstand sein kann. Dieses Staunen in seinen Augen zu sehen, wenn es entdeckt, dass manches davon ... aber nicht wieder zurück rollt. Und welch ein Ansporn es ist, diesen Gegenstand wieder selbst zu erobern zu versuchen. Ich habe schlichtweg verpasst, die Welt durch seine Augen zu sehen.
Aber heute verstehe ich dieses Zitat und schaue Jakob oft einfach nur zu während er die Welt entdeckt. Und ich sehe so viel mehr als damals. Wie er mit seinen Augen meinen Blick sucht um sich zu vergewissern, dass ich bei ihm bin. Dass er bereits jetzt eine Persönlichkeit ist und sich zwar kurz über sein Misslingen ärgert, sich von seinem Ärger aber kein bisschen aufhalten lässt. Ich sehe seine Interessen, seine Bemühungen und Errungenschaften - aber was ich ganz besonders dabei lerne, ist, über seine Entwicklung zu staunen.

Ich sah damals auch nicht, wie spannend für ein Baby so ein rollender Gegenstand sein kann. Dieses Staunen in seinen Augen zu sehen, wenn es entdeckt, dass manches davon ... aber nicht wieder zurück rollt. Und welch ein Ansporn es ist, diesen Gegenstand wieder selbst zu erobern zu versuchen. Ich habe schlichtweg verpasst, die Welt durch seine Augen zu sehen.
Aber heute verstehe ich dieses Zitat und schaue Jakob oft einfach nur zu während er die Welt entdeckt. Und ich sehe so viel mehr als damals. Wie er mit seinen Augen meinen Blick sucht um sich zu vergewissern, dass ich bei ihm bin. Dass er bereits jetzt eine Persönlichkeit ist und sich zwar kurz über sein Misslingen ärgert, sich von seinem Ärger aber kein bisschen aufhalten lässt. Ich sehe seine Interessen, seine Bemühungen und Errungenschaften - aber was ich ganz besonders dabei lerne, ist, über seine Entwicklung zu staunen.


"Diese erste Zeit im Leben eines jungen Kindes sind für Kind und Eltern am meisten beeindruckend. Das ist die Zeit, in der die Grundinstinkte der Erziehung geweckt werden und die Bindung beginnt. Es ist die Zeit, in der das Kleinkind Vertrauen in seine Umgebung entwickelt und das Gefühl, dass unsere Welt ein glücklicher Ort ist. Das wichtigste Element in der Umgebung eines jungen Kindes ist die Weisheit des Erwachsenen. Kein Material kann in diesen frühen Monaten und Jahren die Zeit und die Aufmerksamkeit ersetzen." - frei nach Susan Mayclin Stephenson
Auch wenn ich die Montessori Mobiles durch Jakob neu schätzen gelernt habe, ist es für mich ganz klar: die allerwichtigsten Sinneserfahrungen erfährt er durch die Menschen, die ihn umgeben. Seine Familie, deren Stimmen er bereits in meinem Bauch hörte, deren Gesichter er tagtäglich sieht, deren Hände, die ihn tragen und ihn liebevoll berühren und deren Geruch ihm mittlerweile sehr vertraut ist. Er hat zwar auch einige wenige Greiflinge aus Holz, Baumwolle, Metall und Filz, aber zu seinen Vorlieben gehört noch immer, die eigenen Finger mit seinem Mund zu erkunden.

Er liebt es unsere Stimmen zu hören. Wenn ich zu ihm spreche oder ihm was vorsinge, beobachtet er ganz aufmerksam die Bewegung meiner Lippen. Ich erzähle ihm gerne, was um ihn herum gerade passiert und auch Julia erzählt ihm, was es alles in seinem schwarz-weißen Büchlein zu sehen gibt. Ich denke, es ist nie zu früh, bereits mit so jungen Kindern Bücher gemeinsam anzuschauen.
Ein liebevoller, sanfter und respektvoller Umgang von Anfang an gibt einem jungen Kind ein tiefes Vertrauen in seine Umgebung. Besonders, wenn es um Kommunikation und seine Pflege geht, denn für ihn bedeuten diese die Welt. Daher erzähle ich ihm oft, was um ihn herum passiert oder was ich mit ihm gerade tue. Ich teile ihm mit wenn ich ihn hochhebe oder hinlege und auch wenn ich ihm sein Gewand an- und ausziehe. Seine Pflege ist so wichtig für ihn. Nicht nur körperlich, sondern auch für unsere Bindung, für sein Selbstwertgefühl. Daher hängt auch kein Mobile über seinem Wickelplatz, damit wir auch hier aufeinander eingehen können.

Ich trage ihn sehr gerne im Tragetuch, dennoch verbringt Jakob zu Hause viel Zeit auf seiner Krabbeldecke am Wohnzimmerboden. Als Julia so alt war, war der Gedanke, mein Baby auf den Boden zu legen, noch sehr befremdlich. Diesmal jedoch fühlt es sich für mich ganz natürlich an. Von hier aus kann er nicht nur uns und den Raum besser beobachten, sondern auch seinen Körper besser spüren.
Hier liegt er, wenn ich das Mittagessen koche oder die Wäsche zusammenlege und ab und zu schläft er sogar hier ein. Er strampelt viel und dabei dreht er sich auch mal auf die Seite. Damit ihm seine Kleidung dabei kein Hindernis ist, kaufe ich ihm Babyklamotten ohne große Knöpfe und ohne Kragen. Ich persönlich mag auch keine Strampler mit Fußenden. Viel mehr nutze ich die Jahreszeit aus und lasse seine Füße nackt, damit er den Boden besser spüren kann.

Mittlerweile habe ich für ihn einen Wickelplatz im Badezimmer eingerichtet und wickle ihn ausschließlich hier. In seinem Zimmer hat er zwar auch eine Wickelunterlage, aber nur, um ihn dort an- oder umzuziehen. Ich denke, diese Ordnung hilft ihm, sich darauf einzustellen, was als nächstes mit ihm passieren wird. Außerdem ist es so auch viel klarer, welcher Raum welche Funktion hat.
Ich beobachte ihn auch sehr oft und sehr gerne. Wie er an seinen Fingerchen lutscht, einen Gegenstand mit beiden Händen festhält, wie er mit den Füßen strampelt und wie er seinen Papa und seine Schwester anlächelt. Es ist nicht immer ruhig bei uns und mit einem zweiten Kind sind auch die Bedürfnisse in unserer Familie mehr geworden, aber ich tue mein Bestes, ihm das Gefühl zu vermitteln, dass er geschätzt wird und diese Welt ein sicherer Ort ist.
"Bereits in diesem ersten Lebensjahr entwickelt ein junges Kind ein Vertrauen in sich selbst, wenn es mit seiner Umwelt interagieren kann. Es lernt, in die Welt hinaus zugehen, zu spüren und zu begreifen und Dinge, die es gesehen hat, durch eigene Anstrengung zu erreichen. Mit der liebevollen und verständnissvollen Hilfe von Erwachsenen und älteren Kindern und in einer Umgebung, die seinen Bedürfnissen gerecht wird, wird es erfahren, dass es fähig ist, dass seine Entscheidungen klug sind, dass es eine wunderbare Person ist." - frei nach Susan Mayclin Stephenson


"Praktische
Arbeit hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Durch sie erhalten
Kinder das Leben in ihrer Umgebung aufrecht und machen sich anderen
nützlich. Sie spüren, dass sie gebraucht werden, und entwickeln ein
Gefühl der Verantwortung für die Umgebung, in der sie leben und handeln.
Ihr Ich entwickelt sich weiter und wird durch ihre wachsenden
motorischen Fähigkeiten gestärkt, die auf diese Weise in die richtigen
Bahnen gelenkt werden und der Selbstentfaltung der Kinder dienen." - Silvana Quattrocchi Montanaro
Als sie noch um einige Jahre jünger war, standen für sie auf Tabletts angerichtete praktische Übungen auf ihrem Regal. Doch sie zeigte nicht allzu lange Interesse an diesen. Sie liebte es zwar zu Löffeln, zu Sortieren und Gießen, aber sie wollte lieber echte Arbeiten in unserem Alltag verrichten. Egal was ich im Haushalt machte, sie wollte mit dabei sein und zu unserem Familienalltag beitragen. Sich nützlich und fähig fühlen.

Daher gibt es bei uns schon lange keine auf Tabletts angerichteten Schütt- oder Löffelübungen mehr, vielmehr sind diese Übungen bereits Teil unseres täglichen Lebens. Wenn sie Socken sortieren, am Tisch Wasser einschenken oder gar den Tisch für das Mittagessen decken möchte, stellen wir zwar alles, was sie zum Arbeiten braucht, in einem Korb oder auf einem Tisch und auf einem Tablett bereit, doch nach getaner Arbeit räumen wir alles Material gemeinsam wieder weg.

Praktisches Leben ist so viel mehr als Löffel-, Gieß- oder
Sortierübungen. Es bedeutet, Verantwortung über die
Umgebung, über sich selbst und auch über die Gemeinschaft zu übernehmen. Es bedeutet, die Hände sinnvoll zu gebrauchen.

"Bei
den Übungen des praktischen Lebens sehen wir, dass die Kinder einen
natürlichen Antrieb haben, ihre Bewegungen und ihr Gleichgewicht zu
perfektionieren. Daraus können wir schließen, dass jede Entwicklung der
Bewegung mit einem intelligenten Ziel verbunden sein muss. Das ist der
richtige Weg der Entwicklung." - Maria Montessori: London Lectures 1946
Sie will Fenster putzen, ihren kleinen Tisch abwaschen, uns am Mittagstisch Wasser einschenken und die Suppe in die Teller schöpfen. Sie will Socken sortieren, die Lederschuhe polieren und die Terrasse aufkehren - vorausgesetzt, es war ihre Wahl. Sie nutzt jede Gelegenheit um sich sinnvoll zu bewegen und dabei so genau zu sein, wie sie es nur kann. Manchmal wischt sie dann das Fenster an der gleichen Stelle zig mal, wäscht den Teller länger als wirklich nötig und kehrt voller Eifer und mit Luftsprüngen die Terrasse auf, nur weil sie so viel Freude an den Bewegungen hat. 
Gestern bat sie mich, ihr zu zeigen, wie sie die Bodys ihres Bruder
bügeln kann und bügelte diese voller Eifer, konzentriert und gute 45 Minuten lang. Auch wenn sie das heiße Eisen hier und da zu spüren bekam, machte sie weiter und versuchte noch genauer zu arbeiten. Sie sucht nach immer größeren Herausforderungen.
Aufgaben, an denen sie wachsen kann. Je mehr sie sich im Familienalltag
beteiligen kann, umso achtsamer geht sie mit den Werkzeugen um. Und je
mehr ich ihr zutraue, umso selbstbewusster wird sie und so unendlich
stolz auf das Ergebnis, auf ihr Können.


Du möchtest für deine Kinder einen Waschtisch einrichten, hast aber dafür kaum Platz in Deinem Badezimmer? Dieses Problem kenne ich all zu gut. Auch wir hatten in unserer alten Wohnung keinen Platz für den Waschtisch im Badezimmer, da jede Wand in diesem Raum mit Einbauschränken zugebaut war. Für Julia richteten wir daher den kleinen Waschtisch direkt vor dem Badezimmereingang ein. Es wäre sicher besser gewesen, ihn im Badezimmer zu haben, aber es gab eine Menge Punkte, die mir viel wichtiger waren und die ich bereits hier zusammengefasst habe.
Ich habe also nach Ideen gestöbert, welche Lösungen es gäbe, wenn nur sehr wenig Platz im Badezimmer zur Verfügung steht und auch die Fliesen nicht unbedingt angebohrt werden sollten:
1. // Dieser kleiner Beistelltisch ist gerade mal 45 cm breit, lang und auch hoch und nimmt daher relativ wenig Platz ein. Wir hatten damals so eine Schüssel mit Henkel die sich als sehr praktisch erwiesen hat, denn so konnte Julia sie gut tragen und ausleeren. Der Krug passt nicht nur farblich wunderbar zum Set, er hat auch die passende Größe für kleine Hände und kann gut mit beiden Händen getragen werden. Ein kleiner Eimer* unter dem Tisch macht Sinn, denn so können Kinder das Wasser gleich dort ausleeren. Außerdem lieben es so junge Kinder, schwere Gegenstände zu tragen und so kann ein Eimer voll Wasser ihrem Bedürfnis genau gerecht werden. Auch eine kleine Seife, eventuell auch eine kleine Nagelbürste haben noch Platz in einer kleinen Schale.
2. // Auch dieser kleine Hocker (auch hier erhältlich*) ist gerade mal 45 cm hoch und hat somit eine passende Höhe für ganz junge Kinder. Außerdem lässt sich auf den Sprossen mithilfe einer Holzplatte eine weitere Ablagefläche einrichten. Dazu passen eine schöne Schüssel, ein handlicher Krug (oder von hier*), ein herziges Schälchen und ein kleines Stück Seife. Der Spiegel lässt sich auch an die Wand montieren, wobei die Stütze dann auch als Ablagefläche z.B. für eine kleine Haarbürste* dienen kann, wie es auch auf den Fotos auf der Webseite zu sehen ist.
3. // Der runde Hocker (in anderen Farbvarianten auch hier zu finden*) ist auch nur 45 cm hoch, worauf diese Schüssel (Durchmesser 24 cm) und dieser wuderschöne Krug wunderbar Platz haben. Sollten die Fließen unversehrt bleiben, finde ich diesen selbstklebenden Spiegel, dazu Seifenschale und Haken (auch hier anzufinden*) als eine praktische Lösung. Die farblich dazu passende Seife habe ich hier, das kleine Handtuch hier gefunden.
4. // Dieser, nur 42 cm hohe Hocker ist klappbar und lässt sich somit bei Bedarf auch schnell wegräumen. Dazu fand ich eine wunderschöne Schüssel* und einen kleinen, handlichen Krug, sowie eine kleine Schale, eine Seife und auch einen selbstklebenden Haken mit Handtuch. Ein Spiegel kann auch woanders, mit einer Haarbürste oder einem Haarkamm angeboten werden und muss nicht unbedingt beim Waschtisch stehen.

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Ich liebe es, nach passenden Geschenkideen zu stöbern und auch die Familie ist
immer dankbar, wenn ich ihnen einige Ideentipps für unsere Tochter geben kann. Dieses Jahr liebäugle ich unter anderem mit einigen neuen Gartenwerkzeugen für Kinder für unsere Terrasse, aber auch mit einem Schmetterlings-Aufzuchtset. Passend zu den Gartenwerkzeugen und zu den Schmetterlingen noch mit schönen Kinderbüchern. Falls ihr noch keine Ideen habt, was in den Osterkorb der Kinder hineinkommen sollte, hier einige Ideen aus meiner Suche und aus unserem Kinderzimmer:
1. // Kleine Modelle über den Lebenszyklus des Schmetterlings*, des Frosches* oder der Biene*. Zu den Fröschen habe ich einst auch Karten zum Zuordnen gestaltet die ihr hier herunterladen könnt. Allerdings finde ich es wesentlich, dass Kinder solche Lebenszyklen in erster Linie in der freien Natur beobachten können und anhand der Modelle eben noch einmal auch be-greifen dürfen.
2. // Als Ergänzung zu den kleinen Modellen, ein Puzzle zu dem Schmetterling oder zum Frosch* um die Körperteile der Tiere genauer zu studieren. Julia benutzte die Puzzle-Teile auch als Schablonen um aus buntem Papier ein eigenes Bild zu basteln.
3. // Eigentlich mag ich keine Malbücher, aber dieses kleine Malheft* hat es mir angetan. Ich sehe es vielmehr als ein kleines Büchlein, denn es beinhaltet nicht nur schöne Zeichnungen, sondern auch kurze, informative Texte über Tiere und Pflanzen. Vielleicht sogar zu schade, um zu bemalen.
4. // Ein Schmetterling-Aufzuchtset um Raupen bei ihrem Wachstum und beim Schlüpfen der Schmetterlinge genau zu beobachten. Anschließend werden die Schmetterlinge frei gelassen. Eigentlich wollte ich dieses Modell bestellen, doch der Anbieter sagte mir am Telefon, sie werden es bis Ostern nicht haben. Daher suchte ich nach anderen Modellen und fand dieses* und dieses* hier.
5. // Solar-Fotopapier (Bild ganz oben) um mit Hilfe der Sonne wunderschöne Kunstwerke zu erstellen. Es geht recht einfach und auch schnell: auf das Fotopapier Gegenstände drauflegen (wie Blumen, Federn oder Blätter), für ein paar Minuten in die Sonne legen und anschließend das Fotopapier in ein kurzes Wasserbad tauchen. Ich finde, es ist ein tolles Geschenk um mit den Sonnenstrahlen Experimente zu betreiben. Wir haben dieses Set von Sunprint Kit*, aber neulich entdeckte ich auch eine günstigere Variante*.
6. // Effektinstrumente um Vogelstimmen, wie etwa das Käuzchen* oder den Kuckuck* nachzuahmen und damit die Vögel zum Beobachten anzulocken.
7. // Zu diesen Effektinstrumenten würde auch so ein Kinderfernglas* wunderbar passen, um das angelockte Tier genau beobachten zu können. Ich liebe solche Geschenkideen, die einander erzgänzen.
8. // Eine praktische Lupendose* für Kinder um kleine Insekten oder aber auch um Pflanzen ganz nah betrachten zu können.
9. // Für Julia habe ich zu Ostern das Buch Das Tomatenfest* von Satomi Ichikawa bestellt, das ich von einer Montessori-Pädagogin empfohlen bekommen habe. Das Buch ist wunderbar!
10. // Ein kleines Tomaten-Aufzuchtset für Kinder, passt auch wunderbar zum Buch über das Tomatenfest.
11. // Schon seit 2 Jahren haben wir diese Blumentopfpresse* und verwenden sie zu Frühlingsbeginn um kleine Töpfe aus Zeitungspapier zu rollen. Nicht nur, dass wir so auch das Zeitungspapier wiederverwerten können, das Aufrollen ist auch eine wunderbare Arbeit für kleine Hände.
12. // Eine kleine Gießkanne für junge Gärtner mit praktischem Griff zum Tragen.
13. // Wunderschöne, echte Gartenwerkzeuge, wie etwa eine Schaufel und Gabel sowie ein Spaten für Kinder mit Holzgriffen und aus rostfreiem Edelstahl.
14. // Bequeme Gartenhandschuhe für Kinder, um Unkraut zu jäten oder mit frischer Erde zu arbeiten. Julia hat 2 Paare: eines ist vom Esschert* das auch waschbar ist und ein Paar vom Baumarkt, das zwar nicht waschbar, dafür aber etwas robuster ist.
15. // Ein wunderschöner kleiner Eimer für die Gartenarbeit, um Steine, Sand oder Erde zu transportieren bzw. um Unkraut zu sammeln.
16. // Ein hübscher Gartenkorb (nicht nur) für Kinder um Gartenwerkzeuge, Schnittblumen oder Kräuter darin zu transportieren.
17. // Samenwürfel für Nutzinsekten wie etwas Marienkäfer, Florfliege oder Schlupfwespe. Nicht nur um Pflanzen zu sähen und beim Wachsen zu beobachten und pflegen, sondern auch Insekten bei der Nahrungsuche anzulocken und zu beobachten.
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1. // Kleine Modelle über den Lebenszyklus des Schmetterlings*, des Frosches* oder der Biene*. Zu den Fröschen habe ich einst auch Karten zum Zuordnen gestaltet die ihr hier herunterladen könnt. Allerdings finde ich es wesentlich, dass Kinder solche Lebenszyklen in erster Linie in der freien Natur beobachten können und anhand der Modelle eben noch einmal auch be-greifen dürfen.

2. // Als Ergänzung zu den kleinen Modellen, ein Puzzle zu dem Schmetterling oder zum Frosch* um die Körperteile der Tiere genauer zu studieren. Julia benutzte die Puzzle-Teile auch als Schablonen um aus buntem Papier ein eigenes Bild zu basteln.
3. // Eigentlich mag ich keine Malbücher, aber dieses kleine Malheft* hat es mir angetan. Ich sehe es vielmehr als ein kleines Büchlein, denn es beinhaltet nicht nur schöne Zeichnungen, sondern auch kurze, informative Texte über Tiere und Pflanzen. Vielleicht sogar zu schade, um zu bemalen.
4. // Ein Schmetterling-Aufzuchtset um Raupen bei ihrem Wachstum und beim Schlüpfen der Schmetterlinge genau zu beobachten. Anschließend werden die Schmetterlinge frei gelassen. Eigentlich wollte ich dieses Modell bestellen, doch der Anbieter sagte mir am Telefon, sie werden es bis Ostern nicht haben. Daher suchte ich nach anderen Modellen und fand dieses* und dieses* hier.
5. // Solar-Fotopapier (Bild ganz oben) um mit Hilfe der Sonne wunderschöne Kunstwerke zu erstellen. Es geht recht einfach und auch schnell: auf das Fotopapier Gegenstände drauflegen (wie Blumen, Federn oder Blätter), für ein paar Minuten in die Sonne legen und anschließend das Fotopapier in ein kurzes Wasserbad tauchen. Ich finde, es ist ein tolles Geschenk um mit den Sonnenstrahlen Experimente zu betreiben. Wir haben dieses Set von Sunprint Kit*, aber neulich entdeckte ich auch eine günstigere Variante*.
6. // Effektinstrumente um Vogelstimmen, wie etwa das Käuzchen* oder den Kuckuck* nachzuahmen und damit die Vögel zum Beobachten anzulocken.
7. // Zu diesen Effektinstrumenten würde auch so ein Kinderfernglas* wunderbar passen, um das angelockte Tier genau beobachten zu können. Ich liebe solche Geschenkideen, die einander erzgänzen.
8. // Eine praktische Lupendose* für Kinder um kleine Insekten oder aber auch um Pflanzen ganz nah betrachten zu können.

9. // Für Julia habe ich zu Ostern das Buch Das Tomatenfest* von Satomi Ichikawa bestellt, das ich von einer Montessori-Pädagogin empfohlen bekommen habe. Das Buch ist wunderbar!
10. // Ein kleines Tomaten-Aufzuchtset für Kinder, passt auch wunderbar zum Buch über das Tomatenfest.


11. // Schon seit 2 Jahren haben wir diese Blumentopfpresse* und verwenden sie zu Frühlingsbeginn um kleine Töpfe aus Zeitungspapier zu rollen. Nicht nur, dass wir so auch das Zeitungspapier wiederverwerten können, das Aufrollen ist auch eine wunderbare Arbeit für kleine Hände.
12. // Eine kleine Gießkanne für junge Gärtner mit praktischem Griff zum Tragen.
13. // Wunderschöne, echte Gartenwerkzeuge, wie etwa eine Schaufel und Gabel sowie ein Spaten für Kinder mit Holzgriffen und aus rostfreiem Edelstahl.

14. // Bequeme Gartenhandschuhe für Kinder, um Unkraut zu jäten oder mit frischer Erde zu arbeiten. Julia hat 2 Paare: eines ist vom Esschert* das auch waschbar ist und ein Paar vom Baumarkt, das zwar nicht waschbar, dafür aber etwas robuster ist.
15. // Ein wunderschöner kleiner Eimer für die Gartenarbeit, um Steine, Sand oder Erde zu transportieren bzw. um Unkraut zu sammeln.
16. // Ein hübscher Gartenkorb (nicht nur) für Kinder um Gartenwerkzeuge, Schnittblumen oder Kräuter darin zu transportieren.
17. // Samenwürfel für Nutzinsekten wie etwas Marienkäfer, Florfliege oder Schlupfwespe. Nicht nur um Pflanzen zu sähen und beim Wachsen zu beobachten und pflegen, sondern auch Insekten bei der Nahrungsuche anzulocken und zu beobachten.
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