2. Entwicklungsperiode

Vom Mathe-Loser zum Mathe-Studium: meine Geschichte
Mathematik stand bei mir in der Grundschule ziemlich weit unten auf der Beliebtheitsskala. Lesen und Schreiben mochte ich sehr, aber was Mathe betraf, verstand ich oft nur Bahnhof. Die Mal-Reihen auswendig lernen, die Uhrzeit auf der analogen Uhr abzulesen und mit 2-stelligen Zahlen als Divisor dividieren - wie machten das die anderen so schnell? Ich schaffte es einfach nicht, mitzuhalten und fühlte mich dumm.

... sage ich mir selbst als ein Mantra, während ich im Vorraum stehe und das Stillleben betrachte, das meine 8-jährige Tochter hinterließ. Ihre Schuhe liegen verstreut auf dem Boden: der linke gleich bei der Eingangstür, der rechte 1 Meter weiter in der Ecke. Ihre Jacke hängt diesmal zwar auf einem Kleiderbügel, gibt aber mit dem, nach innen gestülpten Ärmeln und nur durch die Nackenschlaufe gesteckten Bügelhaken ein recht ramponiertes Abbild her. Und wie der Roller in der Mitte vom Raum zum Stillstand kam, davon scheint eine lange Spur aus Erdklumpen zu zeugen.

Ja, ich denke schon. Damit meine ich aber keinen konkreten Ablauf. Allerdings auch nicht, auf Tabletts angerichtete Aktivitäten. Viel mehr denke ich dabei an die Art, wie ich meinen Kinder die Religionen und religiösen Feste näher bringe. Und wie ich diese ihnen vorlebe.
Wir feiern Ostern als Katholiken, aber auch wenn wir einer anderen oder gar keiner Glaubensgemeinschaft angehören würden, würde ich meinen Kindern erzählen, was dieses Fest eigentlich auf sich hat, woher es kommt, was es bedeutet, wie es in den unterschiedlichsten Kulturen gelebt wird und wie es trotz dieser Unterschiede all diese Kulturen miteinander verbindet. Montessori ist eben mehr als nur "Aktivitäten" auf dem Regal. Es ist eine Friedenserziehung.

Mit ihren 7 Jahren erlebt Julia Ostern bereits sehr bewusst und stellt mir dazu
auch jede Menge Fragen. "Warum heißt es eigentlich Ostern? Was bedeutet das?" fragte sie mich, so dass wir in ein spannendes Gespräch kamen während wir die Vorbereitungen für das Fest vornahmen. Wir haben einige Freunde aus anderen
Ländern, die eben Ostern ein wenig anders oder vielleicht gar nicht zelebrieren und
auch enge Verwandte in Skandinavien, die zwar Ostern so feiern, wie wir, jedoch auch die Traditionen des dortigen Landes übernehmen. Das fand sie unglaublich spannend.
Sie sieht überall Plakate mit Osterhasen und in den Geschäften Hasenschokolade und natürlich wollte sie auch wissen, ob ich an den Osterhasen glaube. Ich erzähle ihr dann ehrlich, dass ich das nicht tue, frage sie aber dann jedes mal, wie sie darüber denkt und egal was sie auch antwortet, ich belasse es dabei und sage ihr nur „Interessant, wie Du das siehst.“ Für mich ist es wichtig, ihr die Wahrheit zu sagen. Ihr vorzuleben, was Glauben für mich bedeutet, was wir zu Ostern feiern und gleichzeitig aber auch, ihren eigenen Gedanken und Glauben Freiraum zu schenken.
Sie sieht überall Plakate mit Osterhasen und in den Geschäften Hasenschokolade und natürlich wollte sie auch wissen, ob ich an den Osterhasen glaube. Ich erzähle ihr dann ehrlich, dass ich das nicht tue, frage sie aber dann jedes mal, wie sie darüber denkt und egal was sie auch antwortet, ich belasse es dabei und sage ihr nur „Interessant, wie Du das siehst.“ Für mich ist es wichtig, ihr die Wahrheit zu sagen. Ihr vorzuleben, was Glauben für mich bedeutet, was wir zu Ostern feiern und gleichzeitig aber auch, ihren eigenen Gedanken und Glauben Freiraum zu schenken.

Was Jakob betrifft, erlebt er zum zweiten Mal Ostern und auch wenn er noch nicht wirklich versteht, worum es bei diesem Fest geht, erlebt er unsere Traditionen, wie die Fleischweihe in der Kirche, das Osterfeuer und die Eiersuche im Garten der Großeltern. Auch an den gemeinsamen Vorbereitungen nahm er Teil, so haben wir dieses Jahr unsere Osterbrötchen bereits zu dritt zubereitet.
Das Rezept ist übrigens sehr simpel.
Wir nahmen: 800 g Mehl, 4 Dotter, 125ml Schlagobers, 100 g Butter, 40 g
Germ, 125 ml lauwarme Milch, eine Brise Salz, 1 TL Zucker und ein Ei zum
Bestreichen. Uns so haben wir sie gemacht:
- Germ, Zucker und Milch an einem warmen Ort aufgehen lassen,
- das Mehl leicht erwärmen und mit dem Dotter und dem Schlagobers leicht versprudeln,
- alles zusammenkneten bis der Teig glänzt
- kleine Kugeln formen, mit einer Schere 2 Ohren schnippeln, mit dem Ei bestreichen und
- bei mittlerer Hitze goldbraun backen.

Auch die Eier färbten wir bereits zu dritt und auch dieses Jahr mit Hilfe von verschiedenen Gemüsesorten als natürliche Färbmitteln:
mit Kurkuma, mit Zwiebelschalen, mit Avokadoschalen, mit den äußeren
Krautblättern vom Rotkraut und mit der Schale einer Rote Bete um dabei
kein Lebensmittel zu verschwenden (hier unsere Anleitung dazu).
Diesmal bekamen unsere Ostereier auch
schöne Abdrücke von Kräuerblättern und Blumen, die wir ganz klassisch
vorher in alte Strumpfhosen wickelten und so gemeinsam mit den
Gemüseschalen kochten. Ich tat zum Schluss auch ein wenig Essig zum Sud,
damit die Färbung besser klappt. Unsere Ostereier sind diesmal nicht ganz
gleichmäßig gefärbt, wie in den letzten beiden Jahren, dennoch sind sie für uns perfekt!


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Dieses Jahr tue ich mir nicht so leicht, ein Weihnachtsgeschenk für Julia zu finden. Aber nicht, weil ich keine Ideen oder sie keine Wünsche hätte. Sondern weil es zu viele Ideen und/oder recht teure Wünsche gibt. Wie jedes Jahr, werden wir wohl auch diesmal der Verwandtschaft einige Geschenketipps geben, so dass unter dem Weihnachtsbaum die Kinderaugen leuchten, die Menge der Geschenke dabei dennoch überschaubar bleibt.
Da einige von Euch mich bereits um Geschenkideen für dieses Jahr gebeten haben, habe ich unsere Liste in diesem Beitrag zusammengestellt und mit weiteren Ideen ergänzt. Mit Dingen, die Julia bereits hat und die ich für Kinder ab 6 Jahren wärmstens empfehlen kann.
- Das klassische Code-Spiel: Mastermind*. Neben Holzbausteinen gehört für mich Mastermind zu den zeitlosesten Spielsachen. Auch ich liebte dieses Spiel als Kind und noch jetzt macht es mir Spaß, mit Julia Farb-Codes zu knacken.
- Eine höhenverstellbare Staffelei für Kinder*. Julia hat zwar bereits eine Tisch-Staffelei, aber ich finde, im Stehen zu malen macht einen Unterschied. Es ermöglicht einfach mehr Körperausdruck und Perspektive.
- Wasserfarben in guter Qualität*. Denn mit gut funktionierenden Materialien macht auch das Malen viel mehr Freude.
- Ein 100 teiliges Puzzle* mit einer Abbildung eines Kunstwerkes von Claude Monet. Es gibt so viele Puzzles mit Comicfiguren oder Tiermotiven, aber warum nicht mal solche, die Kindern schöne und berühmte Kunstwerke näher bringen? Von der gleichen Firma fand ich auch Puzzles für Kinder über das Sonnensystem* und "dem Baum des Lebens"*.
- Ein Perlenwebrahmen* um wunderschöne Armbänder selbst herzustellen (siehe Bild ganz unten).
- Ein schöner Kompass aus Holz* (nicht nur für junge Pfadfinder).
- Wie funktioniert eigentlich ein Fotoapparat? Ein Experimentierkasten*, mit dem Kinder ihre eigene "Lochkamera" bauen und erforschen können.
- Ein Kristall-Zucht-Set* mit Schutzbrille und anderen Werkzeugen, um unterschiedliche Kristalle zu züchten.
- Ein Super Optic Wonder*, ein Alles-In-Einem Gerät. Ausgestattet mit einem Kompass, einer Vergrößerungslinse, die es ermöglicht, Insekten auch von unten zu beobachten, weiters mit einem Fernglas, einem Heliograph, einer Taschenlampe, einer Pfeife, dem Morsealphabet und einer Sonnenuhr.
- Ein Regenbogenglas* für Experimente mit dem Licht.
- Ein Elektronik-Baukasten* für Elektro-Experimente.
- Ein motorisiertes Sonnensystem-Modell und Planetarium* in einem.
- Ein wunderschönes Puppenhaus von Schöllner. Ähnliche (und etwas preisgünstigere) Puppenstuben fand ich auch hier und hier.
- Fractiles, das magnetische geometrische Mosaikspiel, um wunderschöne Mandalas und Muster zu legen. Ein ähnliches Mandalaspiel, mit praktischem Tablett für lange Autofahrten, fand ich hier*.
- Ein echtes Schülermikroskop* mit 50-500-facher Vergrößerung, einem LCD Monitor bzw. einem USB Anschluss und mit kompletter Ausstattung.
- GraviTrax Kugelbahnsystem* für kreatives Bauen, bei dem die Kugeln mit Hilfe von Magnetismus, Kinetik und Gravitation ins Ziel rollen.
- Ein Metallbaukasten* inklusive Fernbedienung.
- Julias größter Geschenkwunsch ist so ein Roboter aus Lego*, den sie selbst zusammenbauen kann. Ich habe mir ein paar Videos dazu angeschaut und kann es gut verstehen, dass Julia diesen Roboter spannend findet. Er gehört sicher nicht in die günstigste Preisklasse, deshalb wird es ein Gemeinschaftsgeschenk der ganzen Familie.

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Vor ca. 4 Wochen starteten wir mit dem Homeschooling und obwohl es mir viel Vorbereitung abverlangt, ist es unglaublich schön zu sehen, wie viel Freude Julia daran hat! Da ich versprochen habe, euch immer wieder Einblicke zu gewähren, wie wir das machen, gibt es heute ein kleines Update.
In der Montessori-Schule (elementary) werden Kindern ganz viele spannende Geschichten über die Welt und über die Menschheit erzählt. Auch wir begannen mit einer Geschichte darüber, wie die Erde entstehen konnte und machten auch einige Experimente dazu. Dabei ließen wir auch einen Vulkan ausbrechen (siehe meine Instagram-Stories) ...
In der Montessori-Schule (elementary) werden Kindern ganz viele spannende Geschichten über die Welt und über die Menschheit erzählt. Auch wir begannen mit einer Geschichte darüber, wie die Erde entstehen konnte und machten auch einige Experimente dazu. Dabei ließen wir auch einen Vulkan ausbrechen (siehe meine Instagram-Stories) ...

... und Julia zeichnete die Erde so, wie sie noch zur Zeit der Vulkane war.

Öl, Wasser, Honig und die Faszination, wie alle Stoffe einfachen Gesetzen gehorchen, wodurch auch unsere Erde entstehen konnte. Was ich an der Montessori-Pädagogik so liebe, ist, wie sie Kinder die Welt selbst entdecken lässt. Mit Begeisterung in eine Richtung zu deuten, aber den Kindern nicht zu verraten, was es dort zu sehen gibt.


Letzte Woche sprachen wir über unser Sonnensystem und stellten dar, wie die Planeten um die Sonne bzw. um ihre eigene Achse kreisen. Wir bastelten auch aus Backpapier Kreise in bestimmten Größen um zu sehen, wie viel größer die Sonne im Vergleich zu unserer Erde ist. Julia war so fasziniert, als sie das sah!

Addieren. Das Material und die Arbeit kannte sie bereits aus dem Kinderhaus, dennoch war sie mit Begeisterung dabei. Von einer Freundin, die ebenso Montessori-Pädagogin ist und zwei
ihrer Kinder zuhause unterrichtete, bekam ich jede Menge Materialien, wofür ich ihr unendlich dankbar bin.

Was ich am Homeschooling mag, ist, dass wir keinen Zeitdruck haben und uns den Tag so einrichten können, wie es an dem Tag am besten für uns passt (und wie es eben neben einem Kleinkind möglich ist). Das ist so angenehm! Es gibt Tage, wo Julia den ganzen Vormittag mit Materialien arbeitet und auch solche, wo sie bis Mittag im Pyjama ist und stundenlang nur liest. Aber was ich am Homeschooling am meisten mag, dass wir als Familie ganz stark zusammenwachsen.
Darüber, ob Julia so ausreichend Kontakt zu anderen Kindern hat, mache ich mir auch keine Sorgen mehr. Es ist natürlich nicht das Gleiche, wie das Gruppenleben in der Schule, aber sie besucht nun wöchentlich eine Pfadfindergruppe, nimmt an einem Zeichenkurs teil und hat auch noch jede Woche Ballettunterricht, ganz nach ihrer Wahl, und dadurch bereits einige neue Freunde gefunden.
Darüber, ob Julia so ausreichend Kontakt zu anderen Kindern hat, mache ich mir auch keine Sorgen mehr. Es ist natürlich nicht das Gleiche, wie das Gruppenleben in der Schule, aber sie besucht nun wöchentlich eine Pfadfindergruppe, nimmt an einem Zeichenkurs teil und hat auch noch jede Woche Ballettunterricht, ganz nach ihrer Wahl, und dadurch bereits einige neue Freunde gefunden.

Was Jakob betrifft, so bekam er ein kleines Regal in der Küche, wo seine Teller, sein Besteck und alles, was er tagsüber oft braucht, für ihn zur Verfügung stehen. Früher stand hier Julias Küchentisch, da sie aber mittlerweile ausschließlich an der Küchenzeile arbeitet, richteten wir hier nun für Jakob einen Arbeitsbereich ein. So kann ich ihn auch besser beobachten, während ich koche und er an seinem kleinen Tisch in aller Ruhe sein Obst schält oder das Gemüse schrubbt.


Es ist so schön zu sehen, wie viel Freude er daran hat, sich selbst bedienen zu können.

Ich wollte, dass das Regal übersichtlich bleibt und wirklich nur die Gegenstände darauf Platz bekommen, die Jakob tagtäglich benutzt. Alles andere kam in eine der Küchenschubladen.
Ich stellte ihm einige alte aber auch neue Materialien auf sein Regal, unter anderem ein neues Sprachmaterial mit Fahrzeugen, die er bereits wirklich schon gesehen hat. Es gibt kaum einen Tag, wo er nicht zu diesem Korb greift, er ist fasziniert von allem was rollen kann oder Räder hat.

Ich stellte ihm auch eine neue Fädelarbeit bereit, die etwas schwieriger ist, als die zuvor. Die Perlen auf einen Stab zu fädeln schien ihm schon zu leicht zu sein, also bot ich ihm zunächst einen Schnürsenkel an, doch damit fand er sich nicht wirklich zurecht. Ich machte mich auf die Suche nach einer Zwischenlösung und fand dieses fertige Material*, das ich jedoch nur auf den Fädelstab und die 4 größten Perlen aus der Packung reduzierte.

Die Wochenenden nutzen wir meistens für Ausflüge. Es gibt so viele interessante und schöne Orte in und um Wien herum. Im letzten Monat wurde ich wieder ein Jahr älter und diesmal wünschte ich mir, meinen Geburtstag mit meiner Familie irgendwo an einem schönen Ort in der Natur zu verbringen. Das war einer der schönsten Geburtstage, den ich bisher hatte...
... den Julia dann auch noch einmal mit ihren selbstgemachten Geburtstags-Bananenmuffins toppte, mit welchen sie mich überraschte!

... den Julia dann auch noch einmal mit ihren selbstgemachten Geburtstags-Bananenmuffins toppte, mit welchen sie mich überraschte!

Letzte Woche kam auch das Buch endlich an, auf das wir schon so lange gewartet haben: Wanderungen* von Jenni Desmond und Mike Unwin. Ein wunderschönes Buch!
Von Seite zu Seite werden 20 verschiedene Tierarten gezeigt, die ihr Leben größtenteils damit verbringen, Gebirge, Wüsten, Gewässer oder Kontinente zu überqueren um Nahrung zu finden und um ihren Nachwuchs sicher auf die Welt bringen zu können. Die Texte sind etwas länger und sehr informativ, warum ich persönlich das Buch für Kinder ab ca. 5 Jahren empfehlen würde, dennoch ist es eines der schönsten und interessantesten Sachbücher für Kinder, das ich je gesehen habe.

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Geschenkideen zu Julias 6. Geburtstag hatte ich jede Menge. Sie interessiert sich für so viele Sachen! Sie mag Handarbeiten, findet Experimente spannend und turnt gerne auf Sportgeräten. Sie stellt uns viele Fragen über die Steinzeit, über die Entstehung von Menschen und auch über die Planeten, seitdem sie neulich im Planetarium war. Schon als Kind habe ich es nicht wirklich verstanden, warum diese Interessen meistens nur Jungs zugeschrieben werden, denn ich selbst fand all das schon damals unglaublich spannend. Ich wollte ja die Welt verstehen.
Sie bekam natürlich nicht alles, was ich mir notiert habe, denn das wäre wirklich zu viel des Guten gewesen, aber ich hob mir meine Ideen auch schon für Ostern auf, das praktisch vor der Tür steht. Falls ihr auch nach Geschenkideen für einen 6. Geburtstag sucht oder gar für Ostern, hier ein paar Ideen, die ich gesammelt habe:
Sie bekam natürlich nicht alles, was ich mir notiert habe, denn das wäre wirklich zu viel des Guten gewesen, aber ich hob mir meine Ideen auch schon für Ostern auf, das praktisch vor der Tür steht. Falls ihr auch nach Geschenkideen für einen 6. Geburtstag sucht oder gar für Ostern, hier ein paar Ideen, die ich gesammelt habe:
- Ein ungewöhnlicher Globus für Kinder* der zeigt, auf welchem Teil der Erde damals welche Dinosaurier beheimatet waren. Auch die Kontinente sehen dementsprechend anders aus, was ich richtig spannend finde.
- Eine Schachtel mit einem Set illustrierter Karten über Experimente zum Thema Licht und Luft*, Kraft und Elektrizität* oder Wasser*. Julia hat das letztere Kartenset bekommen und schon einige Experimente alleine ausprobiert. Die Beschreibungen sind wirklich einfach und die Illustrationen sprechen für sich.
- Eine wasserfeste und stoßsichere (Kinder)Kamera von Nikon*. Ich suchte lange nach einer geeigneten Kamera für sie. Eine Sofortbildkamera wollte ich nicht, denn ich wusste, sie wird alles fotografieren und das könnte teuer werden. Eigentlich bin ich kein Nikon Fan, aber diese kleine Kamera hat es wirklich in sich und Julia hat hat jede Menge Freude damit. Sie ist einfach zu bedienen und hat einige nette Optionen mit lustigen Effekten oder Elementen als Dekoration. Wir haben sie auch bereits unter Wasser erprobt und unabsichtlich auch auf ihre Stoßsicherheit überprüft. Die Kamera kommt überall mit ihr mit, manchmal sogar abends zum Baden.
- Ein Hobby Teleskop*, um auf dem Nachthimmel Sterne zu beobachten, dazu eine Sternenkarte für Einsteiger*.

- Ein wunderschönes Schachspiel* aus Holz. Ich selbst spiele sehr gerne Schach, so war es für mich eine Freude, Julia zu zeigen, wie es geht. Gleich am Anfang benannten wir alle Figuren und sortierten diese und übten die Aufstellung. Vor ein paar Tagen zeigte ich ihr dann auch, wie die Züge gehen. Eigentlich hat Julia keine Spiele, bei denen jemand verlieren kann während der andere gewinnt, aber Schach ist für mich ein Stück Kultur. Ein Spiel mit einer unglaublich alten und faszinierenden Geschichte. Außerdem denke ich, dass auch Schach sehr wohl achtsam gespielt werden kann.
- Ein Töpfer-Set mit Werkzeugen*, einer Drehscheibe*, dazu Ton*. Schon seit Langem liebäugle ich mit so einem Töpferset für sie. Ich denke, Töpfe und Vasen selbst zu machen ist nicht nur eine wunderbare Arbeit für die Hände, es macht auch jede Menge Spaß!
- Eine Ameisenfarm* um die Tiere ganz genau beobachten zu können.
- Ein gemütlicher Schaukelsessel in fröhlichen Farben, um sich mit einem spannenden Buch zurückziehen zu können. Oder um sich einfach nur mal zu entspannen.
- Ein Slackline-Set* zum Balancieren (inklusive Filzmatten um die Baumrinde zu schonen). Auch in Julias Kinderhaus-Garten ist so ein Slackline zwischen den Bäumen aufgespannt und die Kinder lieben es!
- Ein bunter Softball* zum Kicken, Werfen oder um Yogaübungen zu machen
- Zoob Konstruktionsspiel* um Modelle von Maschinen oder Tieren zu bauen, mit einfachen Knüpfsystem, basierend auf dem Prinzip der Kniescheiben. Dieses Bauset ist schon lange auf meiner Liste und wird wohl ein Ostergeschenk für Julia werden.

- Kleine Modelle von der menschlichen Evolution*. Sie fragt viel über die Steinzeit und wie die ersten Menschen gelebt haben und nach unserem Museumsbesuch neulich, suchte sie sich im Museum-Shop diese kleinen Figuren aus. Zuhause schrieb ich ihr dann Kärtchen mit der Hand, die Julia las und die wir gemeinsam den Figuren zuordneten.
- Passend zum Modell ein wunderschönes Buch* über die menschliche Evolution.
- Ein Set für selbstgemachten Schmuck aus Papierperlen*. Im Set ist alles vorhanden: buntes Papier mit Schneidelinien, Klebstoff, Stäbchen um die Perlen aufzurollen, kleine Anhänger zum Verziehren und auch Gummiband. Wir lackierten die Papierperlen auch mit durchsichtigem Nagellack, damit sie noch schöner sind und länger halten.

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empfehle hier nur, was ich selbst getestet oder gelesen habe oder für
gut und sinnvoll halte.
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