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... ist so einiges passiert. Wir feierten Julias 7. Geburtstag; und auch wenn ich weiß, dass sie eigentlich noch so jung ist, scheint es mir, als wären diese 7 Jahre in Windeseile vorbeigeflogen. Ich liebe diese Altersgruppe! Ich sage nicht, dass sie keine Herausforderung ist, aber diese Vitalität und dieser Forscherdrang, all die beeindruckenden Gedanken und diese Vorstellungskraft sind einfach erstaunlich!
Sie wünschte sich Bücher, bekam allerdings von der Großfamilie auch ein neues Fahrrad und endlich auch einen neuen Roller, denn bisher musste sie sich immer meinen ausborgen. Sie war so entzückt von ihren Geschenken! Ihren "alten" Dreirad-Roller bekam dafür Jakob und da wir den Kinderwagen bereits im Winter endgültig in den Keller geräumt haben, wir es jedoch manchmal dennoch eilig haben, ist so ein Dreirad-Roller mit einem Kleinkind super praktisch. Auch ihre "Leidenschaft", nach dem Ausflug den Roller zu putzen, teilen sich die beiden.
Noch im Winter sah sie mal in einem Katalog so einen Elektrobaukasten für Kinder und wünschte sich seitdem genau so einen. Samt Propeller und Lautsprecher. Von uns Eltern bekam sie eben dieses Elektronik- Experimentier-Set* und zu meiner eigenen Überraschung ist dieser noch besser, als ich es erhofft habe. Unter dem Link wird dieses Set allerdings schon ab 3 Jahren empfohlen, meiner Meinung nach ist dieser Elektrobaukasten aber erst ab 5-6 Jahren wirklich sinnvoll.
Aus den 36 Bauteilen lassen sich 256 verschiedene Schaltkreise bauen, durch die Julia dann einen Propeller fliegen, eine Melodie erklingen oder Lichter ein- und ausschalten lassen kann. Was ich richtig top fand, ist, dass es zu den Anleitungen der Schaltkreise auch immer eine Abbildung mit den entsprechenden Schaltzeichen gibt. Was die Batterien betrifft, so besorgten wir Julia vom Möbelschweden 4 wiederaufladbare Akkus. Das ist nicht nur praktischer, sondern auch umweltfreundlicher.
Auch bei Jakob begann ein ganz neuer Lebensabschnitt, denn seit 4 Wochen besucht er vormittags eine Montessori-Kleinkindgruppe. Wir hatten wirklich Glück mit der Einrichtung. Nicht nur, weil die Leitung mehrfach AMI diplomiert ist, sondern vor allem, weil ich spüre, wie gut diese Vormittage Jakob tun. Auch die Eingewöhnung verlief sehr sanft und ihm angepasst und Jakob hatte bereits nach 3 Wochen so viel Vertrauen in die Pädagogen, dass er sie in der Früh zur Begrüßung umarmte.
Karten mit Gemüsesorten benennen und ihren Paaren zuordnen. Jakob redet immer mehr und liebt es, neue Wörter zu hören. Dr. Montessori spricht in ihrem Buch Das kreative Kind: der absorbierende Geist über eine Explosive Periode um den 2. Geburtstag herum in Hinsicht auf die Sprache. Jakob redet zwar noch in Ein-Wort-Sätzen, aber diese bestehen sowohl aus Substantiven, als auch aus Verben oder Adjektiven und sein Wortschatz wächst von Tag zu Tag enorm an.

Sie wünschte sich Bücher, bekam allerdings von der Großfamilie auch ein neues Fahrrad und endlich auch einen neuen Roller, denn bisher musste sie sich immer meinen ausborgen. Sie war so entzückt von ihren Geschenken! Ihren "alten" Dreirad-Roller bekam dafür Jakob und da wir den Kinderwagen bereits im Winter endgültig in den Keller geräumt haben, wir es jedoch manchmal dennoch eilig haben, ist so ein Dreirad-Roller mit einem Kleinkind super praktisch. Auch ihre "Leidenschaft", nach dem Ausflug den Roller zu putzen, teilen sich die beiden.

Noch im Winter sah sie mal in einem Katalog so einen Elektrobaukasten für Kinder und wünschte sich seitdem genau so einen. Samt Propeller und Lautsprecher. Von uns Eltern bekam sie eben dieses Elektronik- Experimentier-Set* und zu meiner eigenen Überraschung ist dieser noch besser, als ich es erhofft habe. Unter dem Link wird dieses Set allerdings schon ab 3 Jahren empfohlen, meiner Meinung nach ist dieser Elektrobaukasten aber erst ab 5-6 Jahren wirklich sinnvoll.

Aus den 36 Bauteilen lassen sich 256 verschiedene Schaltkreise bauen, durch die Julia dann einen Propeller fliegen, eine Melodie erklingen oder Lichter ein- und ausschalten lassen kann. Was ich richtig top fand, ist, dass es zu den Anleitungen der Schaltkreise auch immer eine Abbildung mit den entsprechenden Schaltzeichen gibt. Was die Batterien betrifft, so besorgten wir Julia vom Möbelschweden 4 wiederaufladbare Akkus. Das ist nicht nur praktischer, sondern auch umweltfreundlicher.

Auch bei Jakob begann ein ganz neuer Lebensabschnitt, denn seit 4 Wochen besucht er vormittags eine Montessori-Kleinkindgruppe. Wir hatten wirklich Glück mit der Einrichtung. Nicht nur, weil die Leitung mehrfach AMI diplomiert ist, sondern vor allem, weil ich spüre, wie gut diese Vormittage Jakob tun. Auch die Eingewöhnung verlief sehr sanft und ihm angepasst und Jakob hatte bereits nach 3 Wochen so viel Vertrauen in die Pädagogen, dass er sie in der Früh zur Begrüßung umarmte.

Karten mit Gemüsesorten benennen und ihren Paaren zuordnen. Jakob redet immer mehr und liebt es, neue Wörter zu hören. Dr. Montessori spricht in ihrem Buch Das kreative Kind: der absorbierende Geist über eine Explosive Periode um den 2. Geburtstag herum in Hinsicht auf die Sprache. Jakob redet zwar noch in Ein-Wort-Sätzen, aber diese bestehen sowohl aus Substantiven, als auch aus Verben oder Adjektiven und sein Wortschatz wächst von Tag zu Tag enorm an.

Da er nun die Vormittage in der Kleinkindgruppe verbringt, können wir uns zu Hause viel besser auf das Homeschooling konzentrieren. Zurzeit eine der Lieblingsarbeiten von Julia: Den Atlas studieren und die Lage und Namen der Staaten, Städte, Flüsse, Seen, Gebirge und Inseln auf den verschiedenen Kontinenten entdecken und durch Fähnchen auf der stummen Karte markieren.


Diese Woche bat sie mich, ihr die große Erzählung von der Entwicklung des Lebens noch einmal zu erzählen. Wir rollten dazu auch unsere Zeitleiste aus und sie bestand darauf, die Stumme Zeitleiste herzuholen und diese mithilfe der anderen Zeitleiste selbst zu beschriften. Das war eine wirklich große und aufwändige Arbeit aber sie war danach unfassbar stolz auf sich! Nach meiner letzten Instagram-Story fragten mich viele, wie wir das mit dem Homeschooling genau machen. Ob ich mich an ein Curriculum halte, ob Julia genügend Kontakt zu anderen, gleichaltrigen Kinder hätte und ob sich das alles mit dem Lehrplan der öffentlichen Schule vereinbaren lässt. Ich nehme euch an einem Vormittag sehr gerne mit und zeige euch, wie wir das zu Hause umsetzen.



Sie verbringt am Vormittag aber auch gerne Zeit an ihrer Nähmaschine und tüftelt etwas aus. Gestern kam ihr die Idee, einen Haargummi selbst zu nähen für ihren Ballett-Dutt. Ich besprach zwar vorher mit ihr, was sie dazu alles braucht und worauf sie achten könnte und zeigte ihr auch später, wie sie den Gummi mithilfe einer Sicherheitsnadel in den Stoffschlauch kriegt, aber alles andere machte sie.

Endlich ist auch der Frühling da, den wir uns schon so sehnsüchtig herbeigewunschen haben und sogar auf unserer Terrasse fing alles an zu blühen, von unserem Mini-Kirschbaum bis hin zu Jostabeere, Johannisbeere, Blaubeere und sogar Erdbeere. Die Terrassen-Saison ist bei uns daher offiziell eröffnet.

Julia wollte ihr eigenes Gemüse säen, so besorgten wir gemeinsam Radieschen-, Gurken-, Tomaten- , Karotten- und sogar Salatsamen und ließen sie keimen. Manche sogar ohne Vorzucht, direkt aus der Erde. Und siehe da, bereits nach 2-3 Wochen ließen sich die ersten zarten Blättchen erblicken. Julia war so begeistert und gießt und pflegt ihre kleinen Gemüsepflänzchen seither jeden Nachmittag ganz gewissenhaft. Und ich freue mich heimlich bereits jetzt auf den Salat, den sie daraus später zaubern wird.

Die liebe Saskia von A Lovely Journey erzählte mir von ihrem kleinen Kresse-Garten auf ihrem Fensterbrett und zeigte diesen auch hier auf ihrem Blog und auf Instagram und als Julia die Fotos sah, war sie gleich Feuer und Flamme, ihren eigenen Mini-Kresse-Garten aufzuziehen.
Sie hatte allerdings ihre eigene Vorstellung und holte sich dafür eine Schale Wasser, einige Utensilien und Werkzeuge sowie eine Packung Töpferton* um daraus einen Kresse-Igel zu formen. Am Nachmittag besorgten wir dann auch noch Kressesamen und sie bettete diese in Watte in die fertigen Ton-Igeln ein, die sie dann jeden Tag am Morgen mit Wasser versorgte. Die Kresse-Igeln sahen auf dem Frühstückstisch so hübsch aus! Fast schon zu schade, um ihnen dann die duftende Kresse vom Rücken aufs Butterbrot zu schneiden.
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Jakob war noch nicht ganz 15 Monate alt, als ich ihm zum ersten mal eine Kunstaktivität anbot. Jetzt ist er mittlerweile 22 Monate alt und liebt es, zu kleben, zu kneten und er übt auch gerade den Umgang mit seiner kleinen Schere. Aber wie auch bei anderen Aktivitäten, brauchen so junge Kinder viel Begleitung, Achtsamkeit und vor allem Zeit sowie wirklich sorgfältig vorbereitete Materialien. Daher halte ich mir einige Punkte immer vor Augen, wenn ich Jakob eine Kunstaktivität vorbereite:
- Je simpler, desto besser. Ich biete ihm bis heute nur eine Kreide, einen Buntstift oder eine Malfarbe an und bereite die Materialien sehr einfach und übersichtlich für ihn vor. Einerseits, damit er nicht überfordert wird und möglichst selbstständig arbeiten kann, aber auch, um ein unnötiges Chaos zu vermeiden.
- Qualität vor Quantität. Denn mit Materialien in guter Qualität sind auch die Erfolgserlebnisse größer. Nichts ist ärgerlicher und demotivierender, wenn beim Zeichnen ständig die Minen abbrechen oder sich das Papier sofort aufwellt, wenn es beim Malen nass wird.
- Alles auf kleine Tabletts vorbereiten. So sind die Materialien, die Jakob für eine Arbeit braucht, alle auf einem Platz und er kann diese samt Tablett zu seinem kleinen Tisch tragen. Außerdem tut er sich so auch beim Wegräumen leichter. Allerdings achte ich darauf, dass das Tablett wirklich klein und für ihn handlich ist. Die Tabletts, die wir haben, sind daher maximal 20 cm breit.
- Freien Zugang zu den Materialien bieten. Die Freiheit der Wahl ist so wichtig! Auch bei so jungen Kindern. Darum stehen die Kunstmaterialien zurzeit auf seinem offenen Regal im Wohnzimmer. Aber nicht alle auf einmal. 2-3 dieser Aktivitätsangebote gleichzeitig reichen völlig aus, ich wechsle diese dann lieber nach Bedarf.
- Materialien in passender Größe anbieten ist so wesentlich! Früher dachte ich, je kleiner die Hände, umso dicker sollten die Pinsel und Stifte sein, damit Kinder diese gut ergreifen können. Aber wenn ich zum ersten Mal mit einem Werkzeug zu arbeiten versuchte, würde ich mir wirklich leichter tun, wenn dieses groß und klobig wäre? Könnte ich da mit meinen noch ungeübten Händen wirklich lernen, mit diesen Werkzeugen umzugehen? Beim Kauf von Pinseln und Buntstiften greife ich darum lieber zu dünneren und kleineren Produkten und schneide auch das Papier auf eine, für Jakob passendere Größe zu.
- Es geht um den Prozess und um die Bewegungen, nicht um das Ergebnis. In dem Alter geht es weniger darum, konkrete Collagen oder Zeichnungen zu kreieren. Und das Ziel ist es auch nicht, junge Kinder über Kunst zu "unterrichten". Viel mehr geht es dabei um die Bewegungen und das Wiederholen. Darum, dem jungen Kind zu helfen, viele Sinneseindrücke zu sammeln und die Hände sinnvoll zu gebrauchen.


1// Für seine allererste Kunstaktivität besorgte ich für Jakob diese Wachsmalblöcke*, die er bereits damals mit dem 3-Finger-Griff gut halten konnte, sowie eine Pappschachtel* in der ich ihm immer nur einige wenige Wachskreiden zur Verfügung stellte. Ich besorgte ihm auch Papier in guter Qualität*, eine Schreibunterlage* um den Tisch zu schonen und die ich, wie auch das Papier, etwas kleiner zugeschnitten habe und stellte alles auf ein Tablett (das eigentlich der Deckel einer Vorratsdose ist) direkt neben Jakobs Arbeitstisch.
Er fand das Material sehr interessant, so zeigte ich ihm mehrmals am Tag, wie er alles zum Tisch rübertragen und auf dem Tisch arrangieren konnte. Bis er mit dem Herrichten und Wegräumen auch ohne Hilfe zurechtkam, dauerte es allerdings 5-6 Wochen. Jetzt steht das Material bereits auf dem Regal im Wohnzimmer wo ich ihm auch eine kleine Holzbox mit Papier vorbereitet habe. So kann er sich selbst Papier nehmen, wenn er zeichnen möchte.

2// Etwas später, als er ca. 17 Monate alt war, bot ich ihm Ton* an, der in einer kleinen Dose aufbewahrt war, die Jakob ohne Hilfe auf- und zumachen konnte. Ton ist etwas fester als die handelsüblichen Kneten und genau deswegen so spannend für kleine Hände, die nach maximaler Anstrengung suchen. Wir kneteten den Ton mal nur mit der linken Hand, dann nur mit der rechten Hand und ich zeigte Jakob auch, wie er kleine Tonstücke abzwicken und zwischen den Handflächen rollen kann. Das fasziniert ihn bis heute noch!
Allerdings kann Ton recht schnell austrocknen, darum stellte ich auf das Tablett auch eine kleine Schale mit einem Schwamm bereit den ich vorher immer etwas befeuchte. So kann Jakob das Tonstück darauf drücken und dieses so weich halten.


3// Diese Buntstifte*, die ich für Jakob entdeckt habe, kann ich wirklich nur wärmstens empfehlen! Die Farben sind kräftig und auch die Minen brechen nicht so leicht ab. Der Grund, warum auch Julia so gerne mit diesen Buntstiften zeichnet! Die Stifte sind außerdem rund und für so kleine Hände viel angenehmer zu halten, als die mit Kanten. Damit aber Jakob mit den Buntstiften auch wirklich gut arbeiten kann, sägte ich diese gut auf die Hälfte kürzer.
Ich hätte es nie gedacht, dass die Größe des Papiers so einen Unterschied machen kann! Aber das tut es wirklich und weil es in dieser Größe viel handlicher für kleinere Hände ist, kann Jakob, während er mit einer Hand zeichnet, mit der freien Hand das Papier an der Ecke gut festhalten.

4// Diese kleine Schiefertafel, die ich damals in diesem Shop fand, bekam Jakob von seiner großen Schwester vererbt. Leider ist die Tafel in diesem Shop nicht mehr erhältlich, dafür fand ich ähnliche hier* und auch hier.
Zur Schiefertafel stellte ich ihm auch eine winzige Schale mit einer halben Tafelkreide bereit und dazu einen Trockenlappen, womit er die Tafel wieder abwischen kann. Alles ganz simpel und dennoch genau passend für ein 18 Monate altes Kind.


Für die Papierformen besorgte ich eine Mini-Kommode aus der Drogerie. Die Papierformen müssen weder einfärbig noch bestimmte geometrische Formen aufweisen, ich achtete lediglich nur darauf, dass die Rückseite der Papierformen weiß bleibt, damit Jakob weiß, welche Seite er mit Klebstoff anpinseln kann.

6// Jetzt, mit 22 Monaten übt er liebend gerne das Schneiden mit einer kleinen Schere. Die Schere ist gerade mal 10 cm lang und liegt daher perfekt in seiner Hand. Sie war ein Geschenk, darum weiß ich leider nicht, wo sie zu kaufen ist, aber ich habe ja bereits einen Beitrag über passende Scheren für kleine Hände geschrieben und fand außerdem ähnliche Scheren, so wie unsere auf dem Foto, auch hier*, hier* und hier.
Allerdings zeigte ich ihm zuerst, wie er die Schere halten und auf- und zumachen kann. Erst, als er das Werkzeug einigermaßen beherrschte, zeigte ich ihm, wie er die dünnen Papierstreifen damit durchschneiden kann. Wenn er mit der Schere arbeitet, bleibe ich bei ihm, greife aber nur dann in seine Arbeit ein, wenn er etwas anderes als das Papier durchzuschneiden versucht oder die Schere so benutzt, dass er sich verletzen könnte. Und wenn ich merke, dass er zu unkonzentriert ist, dann breche ich die Aktivität sogar ganz ab und lade ihn lieber zu einer anderen Arbeit ein. Denn Sicherheit geht vor.

7// Seit Weihnachten, da sie ein Geschenk war, steht auch eine kleine Staffelei vom Möbelschweden in unserem Wohnzimmer, direkt neben dem Fenster. Die Beine der Staffelei haben wir, wie auch bei sämtlichen anderen Möbeln auch, um gute 15 cm kürzer gesägt, so passt die Höhe der Staffelei auch für Jakob perfekt.
Zum Malen besorgte ich ihm einen sehr dünnen Pinsel*, einen Malbecher mit Auslaufschutz* und diese Malfarben*, wo die einzelnen Farben sehr praktisch herausnehmbar sind. Ich biete Jakob auch hier fürs erste immer nur eine Farbe an und fülle auch in den Malbecher nur sehr wenig Wasser ein. So kann sich Jakob gut auf die Aktivität konzentrieren und die Materialien nach seiner Arbeit auch selbstständig wieder wegräumen.

Was die Schürze betrifft, sieht sie nicht besonders hübsch aus, aber sie ist selbstgenäht und Jakob kann auch nur mit wenig Hilfe in sie hieneinschlüpfen und sie ebenso einfach wieder ausziehen. Sie ist übrigens aus einer wasserdichten, weichen Betteinlage recycelt und war binnen 30 Minuten zugeschnitten und zusammengenäht.

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Als ich vor über 6 Jahren zum ersten Mal im Internet nach Montessori für zu Hause stöberte, war ich überwältigt! Ich sah all die schönen "Montessori-inspirierten" Materialien und die Kinder, die damit scheinbar selbstständig "spielten" und war Feuer und Flamme, meiner Tochter dasselbe anzubieten. Ich bastelte und laminierte und kaufte sogar Montessori-Materialien und konnte es kaum erwarten, all das meiner Tochter zu zeigen.
Doch dann kam die bittere Enttäuschung. Denn entweder zeigte sie an all diesen Materialien kein Interesse oder sie zerknitterte die Kärtchen, versteckte sie unter dem Teppich und fing an, die Bauklötze des Rosa Turms quer durch den Raum zu werfen. Manchmal schien es ihr zu gefallen, was ich ihr anbot und sie steckte Stäbchen in Dosen oder ordnete Tiere den Kärtchen zu, aber auch diese Sachen griff sie danach nur selten wieder an. Ich war so enttäuscht, demotiviert und genervt und fragte mich, warum Montessori bei all diesen anderen Familien in den Blogs klappte, nur nicht bei uns?
Heute weiß ich, dass ich mich damals zu sehr auf diese Spielideen und Materialien konzentrierte. Ich dachte, wenn ich meinem Kind all diese schönen Spielsachen und Aktivitäten anbiete, wird es auch so selbstständig und konzentriert handeln, wie die Kinder auf den Fotos. Aber die Wahrheit ist, dass nicht diese Spielideen und Materialien Montessori wirklich ausmachen und auch diese allein meinem Kind nur wenig bieten können, wenn ich dabei die Prinzipien dieser Philosophie ignoriere.
Ich weiß, wie verlockend diese Spielideen sind, aber um die Montessori-Philosophie zu verstehen und zu Hause leben zu können, braucht es weder Klebepistolen, noch ein Laminiergerät und auch keine Montessori-Materialien. Viel sinnvoller ist es, sich davor einige ....
gute Montessori-Bücher zu beschaffen!
Bücher, die mir damals geholfen haben, Montessori besser zu verstehen und die ich bis heute gerne Eltern empfehle, sind vor allem Kinder sind anders* Das Kind in der Familie* und Das kreative Kind* von Dr. Maria Montessori selbst. Aber auch Das Kind verstehen* von Silvana Quattrocchi Montanaro, Montessori von Anfang an* von Paula Polk Lillard / Lynn Lillard Jessen und Lieben-Ermutigen-Loslassen* von Heidi Maier-Hauser gehören für mich zur Liste der lesenswerten Bücher über die Montessori-Haltung.
Doch dann kam die bittere Enttäuschung. Denn entweder zeigte sie an all diesen Materialien kein Interesse oder sie zerknitterte die Kärtchen, versteckte sie unter dem Teppich und fing an, die Bauklötze des Rosa Turms quer durch den Raum zu werfen. Manchmal schien es ihr zu gefallen, was ich ihr anbot und sie steckte Stäbchen in Dosen oder ordnete Tiere den Kärtchen zu, aber auch diese Sachen griff sie danach nur selten wieder an. Ich war so enttäuscht, demotiviert und genervt und fragte mich, warum Montessori bei all diesen anderen Familien in den Blogs klappte, nur nicht bei uns?
Heute weiß ich, dass ich mich damals zu sehr auf diese Spielideen und Materialien konzentrierte. Ich dachte, wenn ich meinem Kind all diese schönen Spielsachen und Aktivitäten anbiete, wird es auch so selbstständig und konzentriert handeln, wie die Kinder auf den Fotos. Aber die Wahrheit ist, dass nicht diese Spielideen und Materialien Montessori wirklich ausmachen und auch diese allein meinem Kind nur wenig bieten können, wenn ich dabei die Prinzipien dieser Philosophie ignoriere.
Ich weiß, wie verlockend diese Spielideen sind, aber um die Montessori-Philosophie zu verstehen und zu Hause leben zu können, braucht es weder Klebepistolen, noch ein Laminiergerät und auch keine Montessori-Materialien. Viel sinnvoller ist es, sich davor einige ....
gute Montessori-Bücher zu beschaffen!
Bücher, die mir damals geholfen haben, Montessori besser zu verstehen und die ich bis heute gerne Eltern empfehle, sind vor allem Kinder sind anders* Das Kind in der Familie* und Das kreative Kind* von Dr. Maria Montessori selbst. Aber auch Das Kind verstehen* von Silvana Quattrocchi Montanaro, Montessori von Anfang an* von Paula Polk Lillard / Lynn Lillard Jessen und Lieben-Ermutigen-Loslassen* von Heidi Maier-Hauser gehören für mich zur Liste der lesenswerten Bücher über die Montessori-Haltung.
Es gibt aber auch neue Bücher die ich ebenso gerne empfehle, wie zum Beispiel eine Sammlung aus Maria Montessoris Vorträgen, bei denen sie direkt die Eltern anspricht* und die bereits auch in Deutsch erschienen sind und auch das wunderbare Buch von der lieben Simone The Montessori Toddler*, voll mit wunderschönen Gedanken und Liebe zu den Kindern.
Beobachte Dein Kind!
Dr. Montessori schreibt, dass diejenigen, die Kinder besser verstehen wollen, die Seele eines Wissenschaftlers haben sollten. Und was machen Wissenschaftler wenn sie etwas erforschen um es besser verstehen zu können? Sie beobachten. Ohne sich ins Geschehen unnötig einzumischen, ohne dabei voreilige Schlüsse zu ziehen und ohne Erwartungshaltung.
Ich weiß, das ist gar nicht immer so einfach. Und schon gar nicht in der häuslichen Umgebung. Sogar nach einer Montessori-Ausbildung, beruflicher Erfahrung und einem zweiten Kind verspüre ich manchmal den Drang, mich unnötig in das Tun meiner eigenen Kinder einzumischen oder sie daran zu behindern, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Ganz besonders dann, wenn meine To-Do Liste im Alltag zu lang ist und ich das Gefühl habe, dass mir die Zeit davonläuft. Sich zurückzunehmen und geduldig abzuwarten bedarf einer Menge Selbstdisziplin und Vertrauen.
Und manchmal ist es auch schwer herauszufinden, worauf beim Beobachten geachtet werden kann. Ich schrieb mal dazu einen Beitrag mit dem Versuch, einige Anhaltspunkte zu finden, aber ich denke, das Kind zu beobachten wird dann einfacher, wenn wir wissen, was wir gerade sehen. Daher macht es wirklich Sinn mehr über die Sensiblen Phasen, den humanen Tendenzen und ähnliche Montessori-Begriffe in Erfahrung zu bringen.
Besuche eine Einrichtung, nimm an Seminaren Teil und knüpfe wertvolle Kontakte zu Gleichgesinnten!Ich weiß, das ist gar nicht immer so einfach. Und schon gar nicht in der häuslichen Umgebung. Sogar nach einer Montessori-Ausbildung, beruflicher Erfahrung und einem zweiten Kind verspüre ich manchmal den Drang, mich unnötig in das Tun meiner eigenen Kinder einzumischen oder sie daran zu behindern, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Ganz besonders dann, wenn meine To-Do Liste im Alltag zu lang ist und ich das Gefühl habe, dass mir die Zeit davonläuft. Sich zurückzunehmen und geduldig abzuwarten bedarf einer Menge Selbstdisziplin und Vertrauen.
Und manchmal ist es auch schwer herauszufinden, worauf beim Beobachten geachtet werden kann. Ich schrieb mal dazu einen Beitrag mit dem Versuch, einige Anhaltspunkte zu finden, aber ich denke, das Kind zu beobachten wird dann einfacher, wenn wir wissen, was wir gerade sehen. Daher macht es wirklich Sinn mehr über die Sensiblen Phasen, den humanen Tendenzen und ähnliche Montessori-Begriffe in Erfahrung zu bringen.
Im Internet gibt es eine Menge Inspirationen, aber ich denke es fällt Eltern schwer, herauszufinden, was davon wirklich Montessori ist und was nicht. In einer qualifizierten Montessori Einrichtung zu hospitieren oder mit dem jungen Kind eine Montessori-Spielgruppe zu besuchen, um sich ein Bild über die Arbeit der Kinder und auch der Pädagogen zu verschaffen, kann daher sehr hilfreich sein!
Ich weiß noch, wie viele Fragen ich am Anfang unseres Montessori-Weges hatte und vieles noch nicht so richtig nachvollziehen konnte, bis ich dann mit meiner damals 15 Monate alten Tochter regelmäßig eine Montessori-Spielgruppe besuchte. Ich sah, was eine vorbereitete Umgebung ausmacht, wie sich Kinder dort offenbaren konnten und wie die Pädagogen bestimmte Situationen begleitet haben.
Ich weiß, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, seine Kinder eine Montessori-Einrichtung besuchen zu lassen. Aber es gibt auch Intensivseminare und Workshops für Eltern (zum Beispiel hier an der Montessori Akademie in Wien, in Innsbruck oder aber auch in Deutschland) die ein Grundverständnis für die Montessori-Philosophie verschaffen können.
Als sehr sinnvoll für Montessori-interessierte Eltern halte ich auch, sich einer Community oder diversen Montessori-Foren anzuschließen um sich dort regelmäßig mit Gleichgesinnten (unter anderem auch Pädagogen) austauschen zu können. Manchmal tut es einfach gut, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die über bestimmte Dinge ähnlich denken oder die einem das Gefühl geben, verstanden zu werden.
Montessori zu verstehen und zu leben ist ein Prozess. Lass es in Dir reifen!Ich weiß noch, wie viele Fragen ich am Anfang unseres Montessori-Weges hatte und vieles noch nicht so richtig nachvollziehen konnte, bis ich dann mit meiner damals 15 Monate alten Tochter regelmäßig eine Montessori-Spielgruppe besuchte. Ich sah, was eine vorbereitete Umgebung ausmacht, wie sich Kinder dort offenbaren konnten und wie die Pädagogen bestimmte Situationen begleitet haben.
Ich weiß, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, seine Kinder eine Montessori-Einrichtung besuchen zu lassen. Aber es gibt auch Intensivseminare und Workshops für Eltern (zum Beispiel hier an der Montessori Akademie in Wien, in Innsbruck oder aber auch in Deutschland) die ein Grundverständnis für die Montessori-Philosophie verschaffen können.
Als sehr sinnvoll für Montessori-interessierte Eltern halte ich auch, sich einer Community oder diversen Montessori-Foren anzuschließen um sich dort regelmäßig mit Gleichgesinnten (unter anderem auch Pädagogen) austauschen zu können. Manchmal tut es einfach gut, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die über bestimmte Dinge ähnlich denken oder die einem das Gefühl geben, verstanden zu werden.
Aber trotz guter Lektüre, spannenden Beobachtungen und hilfreicher Community entsteht die Montessorische-Haltung nicht über Nacht. Zum Glück! Denn es ist ein Reifeprozess, eine Veränderung, die es zulässt, Kinder mit anderen Augen zu sehen und die eben Zeit braucht.
Es gab auf unserem Weg zahlreiche Momente an denen ich verunsichert und ratlos war. Denn obwohl ich das Gefühl hatte, die Grundgedanken zu verstehen, wusste ich nicht immer, wie ich diese umsetzen konnte. Nicht nur, was die vorbereitete Umgebung zu Hause betraf, sondern wie ich meinen Kindern in bestimmten Situationen respektvoll begegnen konnte. Besonders dann, wenn ich selbst an meinen eigenen Grenzen ankommen war.
Montessori zu verstehen und zu leben, erfordert viel Selbstreflexion, Selbstdisziplin und auch eine Menge Mut, Dinge anders zu sehen, anders handzuhaben, aber auch um Fehler zu machen und sich diese einzugestehen. So möchte ich allen, die Montessori zu Hause umzusetzen versuchen und dabei jedoch das Gefühl haben, oft daran zu scheitern, ermutigen, Montessori jenseits von Spiel- und Einrichtungsideen zu verstehen. Denn die Veränderung beginnt eben nicht im Kinderzimmer, nicht auf dem Spielregal und schon gar nicht beim Kind, sondern immer zuerst bei sich selbst.
Montessori zu verstehen und zu leben, erfordert viel Selbstreflexion, Selbstdisziplin und auch eine Menge Mut, Dinge anders zu sehen, anders handzuhaben, aber auch um Fehler zu machen und sich diese einzugestehen. So möchte ich allen, die Montessori zu Hause umzusetzen versuchen und dabei jedoch das Gefühl haben, oft daran zu scheitern, ermutigen, Montessori jenseits von Spiel- und Einrichtungsideen zu verstehen. Denn die Veränderung beginnt eben nicht im Kinderzimmer, nicht auf dem Spielregal und schon gar nicht beim Kind, sondern immer zuerst bei sich selbst.
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"Das Ziel der vorbereiteten Umgebung ist es, das heranwachsende Kind so weit wie möglich unabhängig vom Erwachsenen zu machen. Das heißt, es ist ein Ort, an dem es Dinge für sich selbst tun kann, sein eigenes Leben ohne die unmittelbare Hilfe von Erwachsenen leben kann." - Maria Montessori
Jakobs Zimmer hat sich ein wenig verändert seitdem ich es hier das letzte mal gezeigt habe. Denn so wie Jakob wächst und wie seine Fähigkeiten zunehmen und Bedürfnisse sich ändern, so "wächst" auch sein Zimmer mit ihm mit. Aber bevor ich euch in seinem Zimmer herumführe, wollte ich noch etwas wichtiges anmerken.
Ich mag es, mich in meinem Zuhause mit schönen Dingen zu umgeben. Nicht nur, weil ich mich dann einfach wohler fühle, sondern weil ich dann auch mehr Freude daran habe, die Wohnung schön zu halten. Der Grund, warum ich auch die Bereiche meiner Kinder schön ein zu richten versuche. Aber eine gut vorbereitete Umgebung ist nicht die, die "nur" hübsch aussieht. Sondern die, die es dem Kind auch ermöglicht, unabhängig zu sein, die es in seiner Entwicklung fördert und die für diese jeweilige Familie im Alltag gut passt. Daher denke ich, dass es genauso viele und unterschiedliche vorbereitete Umgebungen für zu Hause gibt, wie viele Kinder und Familien es gibt. Hier zeige ich, wie WIR Montessori zu Hause leben und was Montessori für uns bedeutet. Bitte nehmt die Fotos und meine Gedanken nicht als ein Handbuch sondern vielmehr als eine Inspiration.
Den kleinen Rundgang in Jakobs Zimmer beginne ich bei seinem Regal, das bisher an der Wand stand. Es passt von der Größe und Höhe her noch wunderbar, nur dass ich es jetzt so gedreht habe, dass Jakob von beiden Seiten Zugang zu seinen Materialien hat. So wirkt es viel einladender und auch die Bereiche im Raum sind klarer voneinander getrennt.

Jakob ist viel gewachsen in letzter Zeit, so dass die Matratze auf dem Boden als Bett endgültig ausgedient hat. Er hat jetzt ein einfaches, niedriges Bett, das gerade mal so hoch ist, dass er bequem am Rand sitzen und problemlos vom Bett aufstehen kann. Das Bett ist übrigens selbstgemacht. Wenn ihr wollt, kann ich gerne eine Bauanleitung samt Materialliste dazu auf den Blog stellen.

So sieht zurzeit Jakobs Leseecke aus. Früher stand hier ein großer Weidenkorb mit Lammfell und Polster. Von einer lieben Freundin bekamen wir jedoch diesen kleinen Rattansessel von Ikea geschenkt, dessen Beine sogar sie für uns schon kürzer gesägt hatte, so richtete ich Jakob eine neue Leseecke ein. Damit es noch gemütlicher aussieht, stellte ich ihm auch einen Beistelltisch neben seinen Lesestuhl. Das Licht selbstständig ein- und ausschalten zu können macht ein 21 Monate junges Kind nicht nur unabhängiger, sondern auch unglaublich stolz! Und es braucht gar nicht viel dazu, ihm zu mehr Unabhängigkeit zu verhelfen: eine einfache Tischlampe, die er ohne Hilfe ein- und ausschalten kann...

... aber auch ein kleiner Tritthocker direkt unter dem Lichtschalter reicht dazu völlig aus.

Auch der Bereich, wo er sich umkleidet (mehr dazu hier), wird am Tag ganz oft benutzt. Nicht nur am Morgen beim Ausziehen seines Pyjamas, sondern auch tagsüber, wenn sein Gewand nass ist oder bevor wir das Haus verlassen. Den kleinen Sessel könnten wir uns aus dem Bereich gar nicht mehr wegdenken. Er ist so praktisch! Besonders beim Hosen- und Sockenanziehen! Auch der kleine Wäschekorb, gleich neben dem Sessel, ist im Dauereinsatz und wird von Jakob liebend gerne zur Waschmaschine getragen.

Gleich neben dem Kleiderschrank steht ein kleiner Frisiertisch, wo sich Jakob seine Haare bürsten, seine Nase putzen und sein Gesicht mit Salbe eincremen kann. Und ja, auch dieser Tisch ist selbstgemacht. In nur 10 Minuten. Dazu schraubte ich vom Ikea RAST Regal den unteren Regalboden ab und schraubte es stattdessen als Rückwand wieder an. So entstand unterhalb Platz für einen Hocker zum Sitzen, trotzdem blieb der Tisch stabil. Den kleinen, antiken Hocker retteten wir einst vor dem Sperrmüll, ich verschaffte ihm lediglich einen neuen, fröhlicheren Polsterbezug.
Jakob hat auch im Wohnzimmer einen kleinen Bereich nur für sich. Diesen und den Inhalt seiner Regale mit 21 Monaten zeige ich dann in den nächsten Beiträgen.

Jakob hat auch im Wohnzimmer einen kleinen Bereich nur für sich. Diesen und den Inhalt seiner Regale mit 21 Monaten zeige ich dann in den nächsten Beiträgen.

03.02.2019
7 einfache Kleiderschrank-Ideen für das Montessori Kinderzimmer - (und wie ich meinen Kindern helfe in ihren Schränken Ordnung zu halten)

Ich liebe es, unser Zuhause nach Montessori einzurichten und zu sehen, wie viel so eine vorbereitete Umgebung meinen Kindern ermöglichen kann. Vor allem jetzt, wo wir Homeschooling machen und so beide Kinder mit mir zu Hause sind, merke ich, wie sehr uns dies den Alltag erleichtert - vor allem, wenn es um den Kleiderschrank und um das An- und Ausziehen geht.
So ein Kleiderschrank nach Montessori hat so viele Vorteile!
- Er ermöglicht es meinen Kindern, ihre Kleidung selbst auszusuchen und dabei ihre eigenen Entscheidungen zu treffen,
- er ermöglicht ihnen, ihre Kleidung selbst wegzuräumen und so Sorge für ihre Sachen zu tragen,
- Jakob und Julia gewinnen dadurch immer mehr Vertrauen in ihre Fähigkeiten
- und tun sich beim An- und Ausziehen und bei den "Übergängen" im Tagesablauf viel leichter.
Und weil sich so ein Kleiderschrank nach Montessori zu Hause ganz einfach umsetzen lässt, zeige ich hier einige schöne Kleiderschrank-Ideen fürs Kinderzimmer und einige Tipps, die meinen Kindern helfen, in ihrer eigenen Garderobe mehr Ordnung zu halten.

1// Jakobs Garderobe ist ein kleiner, offener Schrank, den wir schon vorletztes Jahr in Leens Manine Montessori Shop gefunden haben. Und wir lieben ihn! Er hat genau die passende Größe für ein Kleinkind und weil er offen ist, hat Jakob jederzeit Zugang zu seinen Sachen.

Jakob ist in dem Alter, wo er gerade seinen eigenen Willen entdeckt. Das ist ein großer Meilenstein und ein wichtiger Prozess, darum ist es mir wichtig, ihm so oft wie möglich im Alltag Entscheidungsmöglichkeiten anzubieten. Auch beim Aussuchen seiner Kleidung.
Mit einem überfüllten Schrank wäre er jedoch restlos überfordert (und auch ich müsste wahrscheinlich mehrmals am Tag alles wieder in die Fächer zurückräumen). Daher richte ich ihm täglich, je nach Jahreszeit, immer jeweils 2 T-Shirts, 2 Langarm-Shirts, 2 Hosen und 2 Socken bereit, von denen er sich etwas zum Anziehen selbst aussuchen kann. Seine restlichen Sachen liegen in dem geschlossenen Kleiderschrank links in der Ecke, den wir beim Möbelschweden gefunden haben und woraus sich Jakob in einigen Jahren schon selbst bedienen kann.
Mit einem überfüllten Schrank wäre er jedoch restlos überfordert (und auch ich müsste wahrscheinlich mehrmals am Tag alles wieder in die Fächer zurückräumen). Daher richte ich ihm täglich, je nach Jahreszeit, immer jeweils 2 T-Shirts, 2 Langarm-Shirts, 2 Hosen und 2 Socken bereit, von denen er sich etwas zum Anziehen selbst aussuchen kann. Seine restlichen Sachen liegen in dem geschlossenen Kleiderschrank links in der Ecke, den wir beim Möbelschweden gefunden haben und woraus sich Jakob in einigen Jahren schon selbst bedienen kann.
2// Einen ganz ähnlichen kleinen, offenen Kleiderschrank fand ich auch beim Möbelschweden. Er hat sowohl eine Stange, als auch einige praktische Fächer. Er ist klein, offen und übersichtlich und meiner Meinung nach ideal für die ersten Jahre.
3// Diese kleine, weiße Garderobe* ist ebenso offen und in passender Höhe für Kleinkinder und hat dazu auch noch einen Ganzkörper-Spiegel an der Seite. Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Freude ein Kleinkind daran hat, sich in so einem Spiegel zu betrachten.
Für ganz junge Kinder sah ich auf diversen Blogs einfache Ikea-Hacks aus dem 4-er KALLAX Regal vom Möbelschweden (zum Beispiel hier und auch hier). Auch das ist eine tolle Möglichkeit, bereits ganz jungen Kindern mehr Unabhängigkeit beim Aussuchen der eigenen Kleidung zu ermöglichen.
4// Für Kinder, die sich bei Schranktüren und Schubladen problemlos bedienen können, fand ich diesen entzückenden kleinen Schrank.*. Statt dem einen Einlageboden im Schrank, kann ja auch eine kleine Stange angebracht und an die Tür und die Fronten der jeweiligen Schubfächer Fotos vom Inhalt darauf geklebt werden.
5// Auf diesen schönen Kinder-Kleiderschrank, der ebenso vom Möbelschweden ist, machte mich eine liebe Freundin aufmerksam. Ich finde die Lösung mit der Schiebetür super praktisch und den Schrank, mit den 2 Kleiderstangen und 4 recht großen Fächern sogar für 2 junge Kinder wunderbar.

6// Julias Kleiderschrank ist ebenso vom Möbelschweden. Allerdings mussten wir damals, als wir ihn gekauft haben, die Schrankbeine erheblich absägen, damit Julia an ihre Kleiderstange herankommen konnte. Wir besorgten für sie auch ein einfaches Aufbewahrungssystem, um mehr Stauraum zu schaffen und damit sie ihre Kleidung besser sortieren kann.
Aber auch wenn sie schon 7 Jahre alt ist, braucht sie unsere Hilfe, um in ihrem Kleiderschrank Ordnung halten zu können:
Aber auch wenn sie schon 7 Jahre alt ist, braucht sie unsere Hilfe, um in ihrem Kleiderschrank Ordnung halten zu können:
- Damit der Schrank nicht zu voll ist aber auch, um unnötige Diskussionen zu vermeiden, passen wir den Inhalt ihres Schrankes 2 bis 3 mal im Jahr entsprechend der Jahreszeit gemeinsam an.
- Ich liebe die Tipps von Marie Kondo und falte all unsere Sachen nach ihrer Methode. Ich zeigte auch Julia, wie sie ihre eigenen Klamotten so falten kann und sie tut sich seitdem dabei um einiges leichter. Ihr Schrank sieht so viel ordentlicher aus, als wenn alle Sachen gestapelt wären und auch Julia kommt leichter an diese heran.
- Sie räumt ihre frische Wäsche, die wir gemeinsam zusammenfalten, auch selbst in ihren Schrank. Ich helfe ihr, wenn sie Hilfe braucht. Aber ich denke, wenn sie die Wäsche selbst wegräumt, weiß sie auch genau, wo sie was finden kann und es macht sie wirklich stolz, Verantwortung für ihre Dinge übernehmen zu können.
- Wir versuchen mit dem Wäschewaschen sparsam umzugehen und ziehen die Hosen und Shirts, die wir bereits anhatten und die aber nicht allzu schmutzig sind, am nächsten Tag wieder an. Zu den frischgewaschenen Sachen legen wir diese aber dennoch ungern zurück. Darum steht in Julias Schrank extra ein Korb für diese Wäsche bereit. Sie kann diesen Korb auch Abends ins Badezimmer tragen, da sie sich ja zum Baden dort auszieht. So liegen ihre Klamotten nicht überall herum und sie findet am nächsten Tag alles zum Anziehen schnell wieder an.

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22.01.2019
Ein simples DIY Montessori Klebekästchen - und ein Rezept für selbstgemachten, ungiftigen Leim

Pinsel in die Leimdose tunken, den Leim mit dem Pinsel auf einem
Stück Papier verteilen, eine bunte Papierform daraufkleben und dann die ganze Prozedur von neuem beginnen. Das fasziniert Jakob zurzeit sehr. Er klebt oft lange Minuten ganz still und konzentriert, bis alles Papier verbraucht ist.
Auch in der Montessori Kleinkindgruppe, wo ich tätig war, gehörte das Kleben mit dem Klebekasten zu den beliebtesten Arbeiten der Kinder. Es ging dabei aber weniger darum, bunte Collagen zu gestalten, sondern um den Prozess des Klebens selbst.
Seine Klebebox ist sehr simpel und selbstgemacht. Ich nahm dazu ein einfaches Christbaumschmuck-Kästchen aus Holz, in dem unsere Strohsterne waren (ähnlich wie diese* oder diese hier*), und schnitt mit dem Stanleymesser hier und da das weiche Holz etwas kürzer. Damit auch die Pinsel in der Box einen Platz bekommen, klebte ich mit Holzleim ein Stück vom Holz wieder an, so dass eine neue Abtrennung entstand.
Die Kreise, Quadrate und Dreiecke schnitt ich aus buntem Papier aus, aber ihr könnt auch gerne diese hier zum Ausdrucken herunterladen. Wichtig war mir, dass der Pinsel zum Klebstoffauftragen nicht zu lang, dafür aber eher dünn ist. So kann Jakob diesen gut in seiner kleinen Hand halten und damit den Leim auftragen. Auch das kleine Glas für den Leim ist recycelt und dort, wo früher Marmelade drinnen war, ist nun ungiftiger und selbstgemachter Klebstoff.
Ich habe schon einige Klebstoff-Rezepte ausprobiert, die auch alle recht gut funktionierten, aber ich suchte diesmal nach einem ohne Zugabe von Zucker und fand hier eine tolle Anleitung. Das Rezept ist denkbar einfach:
Ich bin schwer begeistert von diesem Rezept! Der Klebstoff klebt einwandfrei Papier, tröpfelt aber nicht beim Auftragen, ist dazu auch noch ungiftig und vor allem wasserlöslich. Das schont nicht nur die Pinsel und den kleinen Tisch, sondern auch die Kleidung. Wir haben eine größere Menge Bastelkleber gemischt und in ein Einmachglas gefüllt, welches wir nun auf einem der oberen Küchenregale ungekühlt lagern.
Der Klebekasten ist wirklich schnell gemacht und auch der Leim war blitzschnell zubereitet. Für diejenigen von Euch, die so einen Klebekasten doch lieber kaufen möchten, kann ich diesen und diesen, aber auch diesen hier wärmstens empfehlen.
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Seine Klebebox ist sehr simpel und selbstgemacht. Ich nahm dazu ein einfaches Christbaumschmuck-Kästchen aus Holz, in dem unsere Strohsterne waren (ähnlich wie diese* oder diese hier*), und schnitt mit dem Stanleymesser hier und da das weiche Holz etwas kürzer. Damit auch die Pinsel in der Box einen Platz bekommen, klebte ich mit Holzleim ein Stück vom Holz wieder an, so dass eine neue Abtrennung entstand.

Die Kreise, Quadrate und Dreiecke schnitt ich aus buntem Papier aus, aber ihr könnt auch gerne diese hier zum Ausdrucken herunterladen. Wichtig war mir, dass der Pinsel zum Klebstoffauftragen nicht zu lang, dafür aber eher dünn ist. So kann Jakob diesen gut in seiner kleinen Hand halten und damit den Leim auftragen. Auch das kleine Glas für den Leim ist recycelt und dort, wo früher Marmelade drinnen war, ist nun ungiftiger und selbstgemachter Klebstoff.

Ich habe schon einige Klebstoff-Rezepte ausprobiert, die auch alle recht gut funktionierten, aber ich suchte diesmal nach einem ohne Zugabe von Zucker und fand hier eine tolle Anleitung. Das Rezept ist denkbar einfach:
- 125 g Speisestärke (oder Maisstärke)
- 1 Esslöffel Essig (keine Essigessenz!)
- 1 Teelöffel Salz
- und 500 ml kochendes Wasser
Ich bin schwer begeistert von diesem Rezept! Der Klebstoff klebt einwandfrei Papier, tröpfelt aber nicht beim Auftragen, ist dazu auch noch ungiftig und vor allem wasserlöslich. Das schont nicht nur die Pinsel und den kleinen Tisch, sondern auch die Kleidung. Wir haben eine größere Menge Bastelkleber gemischt und in ein Einmachglas gefüllt, welches wir nun auf einem der oberen Küchenregale ungekühlt lagern.

Der Klebekasten ist wirklich schnell gemacht und auch der Leim war blitzschnell zubereitet. Für diejenigen von Euch, die so einen Klebekasten doch lieber kaufen möchten, kann ich diesen und diesen, aber auch diesen hier wärmstens empfehlen.

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Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in das Jahr 2019! Wie bereits in den letzten 12 Jahren, seitdem wir verheiratet sind, unternahmen wir in den ersten Tagen nach Silvester ganz traditionell einen ausgiebigen Neujahresspaziergang. Diesmal allerdings schon zu viert. Jakob hat so viel Freude daran sich zu bewegen und zu spazieren! Beim Wandern bleibt er zwar öfters stehen oder läuft an hügeligen Stellen zig mal die gleiche Strecke auf und ab. Aber er ist keineswegs langsam und hat eine unglaublich große Ausdauer.

In unserem Park, gleich neben dem Feldweg, wohnen ganz viele Meisen im dichten Gebüsch, für die wir jedes Jahr, wenn die eisige Kälte anbricht, kleine Futterstellen aufhängen. Diesmal versuchten wir uns an einfachen, ringförmigen Futterspendern, die wir aus Papprollen formten und machten auch welche aus übriggebliebenen Orangenschalen.

Jakob und Julia hängten die Futterspender dann an den unterschiedlichsten Stellen auf und jedes Mal, wenn wir dann wieder an diesen vorbeispazierten, schauten sie neugierig nach, ob die Vögel schon daran geknabbert hatten. Wir besitzen zwar einige schöne Bücher über einheimische Tiere im Winter, die wir auch liebend gerne lesen, aber solche Futterstellen vorzubereiten und zu beobachten, wie die Meisen daran knabbern, ist für Kinder immer wieder ein spannendes Erlebnis, bei dem auch so viele schöne Gespräche über Tiere und die Jahreszeiten entstehen können.

Vor ca. 3-4 Monaten haben wir Julias Zimmer endlich umgeräumt. Sie ist aus ihrer alten Zimmereinrichtung schlichtweg herausgewachsen. Jetzt ist der Raum optisch etwas größer und mit der Nähmaschine, die Julia zu Weihnachten bekommen hat*, ist auch ihre Näh-Ecke (oder eigentlich kleine Handwerkstatt) endlich komplett.

Wir haben ganz viele Sachen gemeinsam aussortiert, verkauft oder weggeräumt und wirklich nur das auf dem Regal gelassen, was Julia oft benutzt oder woran ihr viel liegt. Es blieben lediglich ihr Lego, einige Gesellschaftsspiele, ihr Mikroskop und ihr Perlen-Set, womit sie zurzeit leidenschaftlich gern Perlenfiguren fädelt. Ein Spielregal wird zuhause nicht dadurch "Montessori", dass es mit zahlreichen und trendigen Spielsachen überfüllt wird. Sondern, wenn die (wenigen) Materialien den Interessen dieses einen Kindes entsprechen, seinen Entwicklungsbedürfnissen gerecht werden, ihm etwas sinnvolles bieten können und für ihn ordentlich, übersichtlich und einladend aufbewahrt werden. In den nächsten Tagen zeige ich noch mehr Fotos über ihr Zimmer und den Inhalt ihrer Regale.

Wenn sie nicht gerade näht, fädelt oder webt, baut sie an ihrem Lego-Roboter* weiter, den sie ebenso zu Weihnachten bekommen hat. Aus dem Set kann sie 7 verschiedene Modelle bauen, dementsprechend besteht es aus unglaublich vielen Teilen. Damit sie diese beim Zusammenbauen schneller finden kann, sortierte sie die Teile nach ihrer Farbe in kleine Boxen und Schälchen. Es gibt so oft Momente, bei denen ich merke, wie sehr sie von den Montessori-Materialien profitiert. Nicht nur wegen dem freudvollen Entdecken und Be-Greifen können. Ich sehe es auch daran, wie sie Dinge im Alltag angeht: strukturiert und mit einem Plan.

Was Jakob betrifft, ist er mitten drin in der "Phase" maximaler Anstrengung. Auch beim Tischdecken beteiligt er sich jeden Tag und während Julia die Teller und das Besteck anrichtet, trägt er den Krug voller Wasser hoch konzentriert zum Esstisch.


Immer mehr beobachte ich, wie er Dinge einander zuordnet oder gruppiert, darum bereitete ich ihm ein passendes Material vor: einen Korb mit einigen Gegenständen aus der Küche, die er bereits kennt, dazu Karten mit passenden Bildern. Die Fotos von den Gegenständen knipste ich dazu von oben und druckte diese in Originalgröße auf Kartonpapier aus. So kann Jakob die Küchenutensilien genau auf die Abbildungen legen. Zu verstehen, dass etwas Konkretes auch als etwas abstraktes abgebildet werden kann, ist ein großer Schritt in diesem Alter und dadurch, dass er die Gegenstände 1:1 auf die Bilder legen kann, für ihn leichter nachvollziehbar.

Er ist in den letzten Wochen so viel gewachsen! Darum mussten wir seinen kleinen Tisch in der Küche auf einen etwas höheren Arbeitstisch tauschen. Hier kann er auch beim Stehen seine Jause zubereiten und sogar Julia bei der Arbeit zuschauen. Ich liebe das YPPERLIG Tisch-Set vom Möbelschweden! Das Set ist so praktisch! Den allerkleinsten Tisch verwendet Jakob als Waschtisch im Badezimmer, den mittleren als Arbeitstisch in der Küche und der größte Tisch steht in Julias Zimmer in ihrer Näh-Ecke.

Mehrmals am Tag bereite ich ihm eine Arbeit auf einem Tablett in seinem Küchenregal vor. Manchmal einfach nur eine Mandarine oder eine Banane zum Schälen, oder Granatäpfelkerne zum Herauspicken aus der Schale oder ein Knäckebrot und etwas Liptauer zum Bestreichen. Er hat jederzeit Zugang zu diesem Tablett, was aber nicht bedeutet, dass er damit tun kann, was er will. Ich begleite ihn dabei und wenn er Hilfe braucht, erinnere ich ihn freundlich daran, wie er das Tablett zum Tisch tragen, den Eimer für die Obstschalen vom Regal holen, das Obst schälen, das Brot bestreichen und die Obstschalen im Müll entsorgen kann.

Ich bekam so viele Nachrichten mit der Bitte, Julias Linear-Kalender auch für dieses Jahr zum Herunterladen online zu stellen. Auch wir lieben diesen Kalender! Er ist übersichtlich, klar und hilft Kindern auch optisch zu verstehen, dass Zeit etwas kontinuierliches ist. Dass es bei Kindern ein Prozess ist, die Zeit nachvollziehen zu können, schrieb ich bereits in diesem Beitrag und zeigte dazu auch einige Kalender-Ideen. Aber einige Gedanken hätte ich noch dazu, die ich auf jeden Fall noch verbloggen möchte. Bis dahin, hier unser Linear-Kalender für das Jahr 2019. Einmal auf Deutsch und einmal auch auf Englisch.

* mit Sternchen markierte Links sind Affiliate. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn Du das Produkt über diesen Link erwirbst, für Dich entstehen dabei jedoch keine höheren Kosten.
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