26.03.2016

Ostereier, Schmetterlinge und Pinzen mit Hasenohren

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Wie bereits letztes Jahr, kommen bei uns natürlich gefärbte Ostereier auf dem Ostertisch. Ich liebe diese natürlichen Farben und dass jedes Ei eine ganz andere Nuance bekommt. Die Arbeit in der Küche dauert zwar etwas länger als mit den fertigen Farbmischungen, aber die Küche gemeinsam zu einem Farblabor umzuwandeln machte uns einen Riesen Spaß!


Für die gelben Eier nahmen wir Kurkuma, für die blauen Heidelbeeren, für die rot-rosa farbigen Rote Beete und Johannisbeer Saft. Wir färbten weiße und auch braune Eier um ganz unterschiedliche Farben zu bekommen. Hilfreiche Tipps für unsere naturgefärbten Eier fand ich hier und auch hier.


Origami ist bei uns zur Zeit voll im Trend, daher falteten wir auch bunte Körbchen und Schmetterlinge als Tischdekoration. Die Schmetterlinge sind wirklich nicht kompliziert, auch nicht für etwas geübtere Kinderhände und sind ein echter Hingucker!


Zuerst beide Diagonalen, dann zwei Mal in der Mitte falten. Danach die zwei gegenüberliegenden Seiten zusammenführen und die Form zu einem Dreieck zusammenklappen. Das Dreieck noch einmal in der Mitte zusammenklappen und die 4 Spitzen mit der Schere etwas abrunden. Danach das Dreieck wieder aufklappen und die beiden oberen Flügel zur Mittellinie falten. Die Spitze vom Dreieck mit dem Rechten Winkel nach oben falten (aber nicht flachdrücken) und die etwas überstehende Spitze noch einmal nach hinten falten. Schmetterling umdrehen und die beiden Flügel etwas zusammendrücken. Fertig.


Diesmal versuchten wir es auch mit selbstgemachten Osterpinzen und lehnten uns dabei an dieses Rezept. Die Zutaten bereitete ich vor, den Rest machte, mit ein wenig Anleitung dann sie. Sogar die niedlichen kleinen Häschen, deren Ohren sie mit einer Schere eingeschnitten hatte. Ich hoffe, ihr hattet auch eine entspannte Vorbereitungszeit? Wir wünschen Euch und euren lieben Familien ein wunderschönes Osterfest!

24.03.2016

Was wir mit Schleich Tieren alles machen (Teil 1)

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Es gibt wunderschöne Tierfiguren aus Holz die ich jedes Mal aufs neue bewundere, dennoch entscheiden wir uns beim Kauf immer wieder für die Schleich Tieren. Sie sind zwar aus Plastik, allerdings faszinierend detailtreu. Bis heute erforscht Julia die Figuren ganz genau auf ihre Details und entdeckt immer wieder etwas Neues. Unsere Sammlung ist in den letzten 3 Jahren recht groß geworden, so dass ich dachte, ich zeige Euch einige Ideen, was wir mit unseren Schleich Tieren alles machen.

Schleich Tieren Karten zuordnen
Was Julia bereits mit 17 Monaten auf ihrem Regal hatte, war ein Zuordnungsspiel mit einigen wenigen Schleich Figuren und den dazu gehörigen Karten. Sie liebte nicht nur das Zuordnen, sondern auch neue Wörter dabei zu lernen und entdeckte jeden Tag was neues an den Figuren. Hier einige unserer Karten zum Herunterladen.


Schleich Figuren mit Tierbilderbüchern
Manchmal lege ich ihr aber ganz einfach einen Korb mit 1-2 Schleich Figuren neben einem Buch über das Tier auf ihr Regal. Mal Schildkröten, mal Bären oder Elefanten. So kann sie die im Buch beschriebenen Eigenschaften und Unterschiede an den Figuren auch gleich genau untersuchen.


Schleich Tiere im Geheimnisvollen Beutel
Auch ihr geheimnisvoller Beutel füllt sich oft mit Schleich Figuren. Diesmal waren Vögel aus aller Welt im Beutel, die sie durch Ertasten erriet. Sie liebt diesen Beutel bis heute noch! Meistens redet sie laut dabei während sie einen Beutelinhalt ertastet: "Ich habe etwas mit ganz langen Beinen und einem langen, spitzen Schnabel. Ein....Storch!"


Das Anlaut-Spiel mit Schleich Tieren
Vorgestern ordnete sie ihre Figuren je nach deren Namen zu den passenden Buchstaben. Damit sie alleine arbeiten konnte, legte ich ihr 5 Buchstaben mit 5 Schleichfiguren in einem Korb bereit, aber sie war recht schnell fertig, so dass sie weitere Buchstaben und Figuren dazu nahm. Ich liebe es zu beobachten, wenn Kinder ganz genau wissen, was sie brauchen und sich selbst eine passende Herausforderung suchen.


Schleich Tiere Kontinenten zuordnen
Letzte Woche bereitete ich ihr einige Karten über Kontinente und dort beheimatete Tiere vor. Ich habe die Karten absichtlich schwarz-weiß gelassen, damit sie die Kontinente selbst ausmalen konnte. Ich finde, Ausmalen ist eine wunderbare Arbeit, nicht nur für die Hand. So konnte sie noch einmal wichtige Details wie Seen, Inseln oder bestimmte Formen entdecken.


Anhand der Karten ordnete sie dann die Tiere, die in einem Korb vorbereitet waren, den passenden Kontinenten zu. Es war wirklich eine sehr große Arbeit. Mit Anmalen der Karten und dann Zuordnen der Tiere arbeitete sie knapp über eine ganze Stunde. Auch unsere Kontinenten-Karten könnt ihr gerne mitnehmen.

06.03.2016

In den letzten Wochen

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In den letzten Wochen verbrachten wir die Nachmittage und Abende nach der Arbeit mit Kisten packen, schleppen und mit Möbel aus- und wieder zusammenbauen. Aber nun ist es vollbracht. Wir sind endlich in unserem neuen Heim angekommen und wir lieben es! Uns fehlen noch einige Möbelstücke und auch für Julia müssen wir die Wohnung noch besser anpassen, aber wir fühlen uns hier jetzt schon richtig wohl.


Ihr Lieblingsmaterial vom Regal: der Bausatz von JOVO. Er ist genial! Mit einfachen Grundformen wie Dreiecke, Vierecke oder Fünfecke, lassen sich frei nach Kreativität die verschiedensten Figuren und Formen erschaffen. Sie baut Würfel, Pyramiden oder experimentiert einfach mit den Flächen, was sich alles mit ihnen auslegen lässt.


Seit einigen Wochen sind wir auch im "Wikki-Fieber". Die Bastelstäbchen bekam sie zu ihrem Geburtstag und weil ich ahnte, dass sie eine große Freude damit haben wird, bestellte ich ihr gleich eine große Packung.


Hinter der Idee von Wikki Stix steckt eine unglaublich einfache aber fantastische Erfindung. Die bunten Stäbchen bestehen aus Garn umhüllt mit einer Wachsmischung. Mit Fingerspitzendruck haften sie, hinterlassen jedoch keine Spuren. Man kann sie mit der Schere zuschneiden und sie sind mehrfach verwendbar. Wir bauten alles, was uns einfiel. Geometrische Figuren und Körper, Tiere, Blumen und die unterschiedlichsten Gegenstände. Sie legte sogar ihren Namen mit den bunten Stäbchen heraus.


Auch die Wohnung von meiner Mama mussten wir in den letzten Wochen leer räumen. Dabei fand ich ein Buch über das Licht und nahm es für Julia mit nach Hause. In dem Buch ist auch ein kleines Experiment beschrieben, wobei Kräutersamen gesät werden, die eine Stelle jedoch mit einem Topf abgedeckt wird, so dass kein Licht durchdringen kann. Die Pflanzen, die ohne Sonnenlicht wachsen, verkümmern, die jedoch die vielen Sonnenstrahlen hatten, gedeihen grün und üppig. Julia bat mich, ihr zu helfen, diesen Versuch auch selbst durchzuführen.


Wir kauften also Kresse- und Schnittlauchsamen, sowie kleine Töpfe, passende Kräutererde und suchten aus den Kisten ihre Gartenwerkzeuge heraus. Wir säten beiden Samensorten in beide Töpfe und deckten den einen Topf lichtdicht ab. Ab jetzt heißt es, warten.


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11.02.2016

Kindern mehr zutrauen

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"Heute machst Du den Einkauf." sagte ich am Samstagvormittag zu ihr heiter. "Alleine!" und drückte ihr eine Einkaufstasche und einen Einkaufzettel, bestehend aus einigen Bildern, in die Hand. Sie studierte den Zettel mit den Fotos und lächelte. "Wirklich ich?" freute sie sich. "Ja, Du. Ich werde hinter Dir gehen und bei der Kassa bezahlen, aber den Einkauf kannst heute Du machen, wenn Du willst." - " Jaaa!"


Nachdem sie sich einen kleinen Einkaufswagen geholt hatte, ging sie zum Obstregal und suchte sich, wie auf ihrem Zettel stand, 3 Äpfel von einer Sorte aus. Zuesrt legte sie das Obst in ihren Wagen, dann holte sie sich auch noch ein Säckchen und pakte die Äpfel hinein.


Als sie das Säckchen Äpfel gut im Wagen verstaut hatte, hielte sie Ausschau nach Bananen, worauf sie auch ein wenig mit einer älteren Dame plauderte.


Ich versuchte, den Einkaufzettel so zu gestalten, dass sie alles, was sie besorgen sollte, auch erreichen konnte und weil in diesem Lebensmittelgeschäft das Obst und Gemüse auch bei der Kassa abgewogen wird.  Somit wäre es kein Problem gewesen, hätte sie dies hier nicht getan. Aber sie ging zur Waage, bat jedoch nicht mich um Hilfe um die Zahlen zu drücken, sondern die ältere Dame von vorhin.



Sie ging die Einkaufsliste der Reihe nach durch und suchte genau nach der Milchpackung, die auf ihrem Zettel abgebildet war.


Dann schob sie ihren kleinen Wagen hüpfend weiter zur Semmeltheke und schnappte sich die Zange. Sie nahm allerdings keine Tüte und merkte dies erst, als sie bereits eine Semmel in der Zange hatte. Ich stand nicht weit weg, aber sie schaute nicht nach hinten und auch ich hielt den Abstand und schwieg. Ich vertraute ihr und wollte, dass sie das auch weiß. Denn wenn sie weiß, dass ich ihr solche Aufgaben zutraue, dann glaubt sie auch an sich selbst und sieht, wozu sie fähig ist. Sie grübelte einige Sekunden, dann aber legte sie die Semmel einfach so in den Einkaufswagen und holte sich eine Papiertüte.


Ich ging ihr einfach stillschweigend hinterher und genoss es, sie dabei zu beobachten, wie sie den Einkauf erledigte. Manchmal verweilte sie vor den Regalen, begutachtete die Waren, manchmal blieb sie mitten im Flur stehen um anderen Kindern zuzuschauen.



Sie machte noch eine Runde zwischen den Regalen, bis sie auch die Nudeln, ein kleines Glas Honig und eine Packung Käse in ihrem Einkaufswagen hatte.


Dann ging sie zur Kassa und stellte sich in die Warteschlange und obwohl wir noch gar nicht an der Reihe waren, begrüßte sie die nette Kassiererin, die sie seit Jahren kennt, mit einem fröhlichen "Hallo!".


Es war eine wunderbare Erfahrung. Für sie und auch für mich. Auch wenn sie deswegen nicht gleich jeden Einkauf alleine erledigen wird, hatte sie an diesem Tag eine Aufgabe gemeistert, an der sie ein großes Stück wachsen konnte. Eine Aufgabe, bei der sie zu unserem Familienalltag beitragen durfte und die ihr das Gefühl gab, wichtig und fähig zu sein. Und sie trug die Tasche unglaublich stolz nach Hause.

07.02.2016

Bücher, die wir lesen und Lieder, die wir hören

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Ihr absolutes Lieblingsbuch zurzeit: Kinder aus aller Welt von Anabel und Barnabas Kindersley. Das Buch bekam sie zu Weihnachten, seitdem wird so gut wie jeden Abend daraus vorgelesen. Kinder aus der ganzen Welt erzählen über ihren Alltag, wo und wie sie leben, was sie gerne essen und womit sie spielen. Julia liebt es, mehr über andere Kinder und Kulturen zu erfahren und verweilt gerne bei den wunderschönen Fotos. Dementsprechend kennt sie die Kinder aus dem Buch beinahe alle bei ihrem Namen.


Auch neu in ihrem Buchkorb: Wenn es regnet. Ein Sachbilderbuch über Heimische Tiere und was sie machen, wenn es zu regnen beginnt. Einige verstecken sich, andere zeigen sich erst dann und es gibt auch solche, denen die Tropfen kaum was ausmachen. Auf den Seiten des Buches gibt es sogar Klappfenster, um den Tieren aufzulauern, die sich einen Unterschlupf gesucht haben.


Ich liebe die Kinderbücher von Thomas Müller. Seine Illustrationen sind wunderschön und  detailgetreu und was ich besonders an seinen Bildern schätze, ist, dass sie nicht überladen sind. Auch seine Themen sind spannend gewählt, die Texte genau in passender Länge.


Diese Buchserie über unterschiedliche heimische Vögel, ist auch von Thomas Müller. Wir haben die Bücher über Störche, über Eulen und über Spatzen, das letzte Buch aus der Reihe über Schwalben steht aber auch bereits auf unserer Wunschliste.


Tanzen können auch die Steine von Hilde Heyduck-Huth. Dieses Buch fand ich noch vor einigen Monaten im Montessori-Shop und konnte es einfach nicht dortlassen. Einfache Reime über Gefühle, vom Allein- und Zusammensein, von Geborgenheit und des Sich-Ausgeschlossen-Fühlen. Ein wirklich wunderbares Bilderbuch um mit Kindern über ihre eigenen Erfahrungen, Erlebnisse und Gefühle zu sprechen. Zum Buch stellte ich auch einen kleinen Korb mit gesammelten Steinen hin, damit sie die Bilder beim gemeinsamen Lesen nachlegen kann.


Von diesen beiden CDs kennt sie alle Lieder in- und auswendig. Hol dir ein Gelb aus der Sonne von der bekannten Liedermacherin und Musikpädagogin Dorothée Kreuch-Jacob und In 80 Tönen um die Welt von Hartmut Höfele. Beide CD's sind fabelhaft, die ich wärmstens weiterempfehlen kann. Die Lieder von Dorothée Kreuch-Jacob sind mal fröhlich, mal witzig oder eben ganz einfach nur schön, Julias absoluter Favorit ist allerdings die CD über Lieder aus aller Welt wo einige Lieder sogar in Originalsprache und von Kindern gesungen werden.


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