27.06.2017

Dem Rhythmus meines Babys vertrauen und ihm folgen

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Montessori bedeutet, dem Kind folgen. Darauf zu vertrauen, dass es intuitiv weiß, was das Beste für es ist. Was Jakob betrifft, bedeutet das für mich, ihn zu beobachten um zu verstehen, was er gerade braucht. Daher stille ich ihn nach Bedarf anstatt mich an irgendwelche Zeitangaben zu halten und lasse ihm über, wann und wo er einschlafen will.

Tagsüber schläft er recht viel und am liebsten auf seinem Schafsfell auf dem Boden, doch nachmittags, wenn auch seine lebhafte Schwester zu Hause ist, muss ich darauf achten, dass er sich trotz des lauten Singens und Herumhüpfens um ihn herum ausruhen kann. Manchmal lege ich ihn dann auf sein "Floorbed" oder binde ihn an mich in einem Tuch, so kann er wenigstens ein kurzes Powernapping machen.

In der Nacht schläft er eigentlich auch, wird nur lediglich dann unruhig, wenn er Hunger bekommt, schläft aber nach dem Stillen wieder weiter.


Zu meiner Erleichterung klappt auch das Stillen wunderbar. Ich biete ihm die Brust dann an, wenn er das Bedürfnis danach hat und überlasse es ihm auch, die Brust zu nehmen und wieder loszulassen, wenn er satt ist oder eine Pause benötigt. Das Stillen dauert daher recht lange, aber ich kann mich erinnern, dass es damals bei Julia auch so war. Sogar das ewige Spucken nach dem Trinken erinnert mich an diese Zeiten. Daher ist unser Topponcino ständig in der Wäsche und somit riecht es eher nach Waschmittel statt nach mir. Das finde ich schade.


Die Abende ziehen sich oft in die Länge. Denn trotz frischer Windeln, trotz vollem Magen, sanfter Bauchmassage und ganz viel Körpernähe fängt er an bitterlich zu weinen. Ich denke, er verarbeitet lediglich seinen Tag. Auch wenn dieser meinem Empfinden nach recht ruhig war, sind für ihn der Rasenmäher im Hof, die Stimme des Nachbars oder die Geräusche eines Müllautos ganz neue Eindrücke. Auch Julia weinte in diesem Alter abends und damals machte mich ihr Weinen nervös. Ich dachte, ich müsste dafür sorgen, dass das Weinen aufhörte und zwang ihr die Brust auf, wickelte sie lieber 3 mal und lief mit ihr im Arm ganz besorgt auf und ab.

Vielleicht, weil ich in den letzten 5 Jahren durch Julia vieles erfahren durfte, macht mich Jakobs Weinen nicht mehr nervös. Ich beobachte ihn, ob er vielleicht doch Hunger bekommt, ob er ein größeres Bedürfnis nach Körpernähe hat oder von Bauchweh geplagt ist. Aber ich bleibe geduldig, versuche ihn nicht vom Weinen abzuhalten, höre ihm liebevoll zu und versuche ihm so die nötige Geborgenheit zu geben. Ich lasse ihn seinen Kummer erzählen und versichere ihm auch, dass ich für ihn da bin.

Ich finde es wichtig, auf sein eigenes Gefühl zu hören um sein Baby zu verstehen und ihm zu vertrauen. Dennoch möchte ich diese drei hilfreichen Bücher allen frischgebackenen Eltern ans Herz legen: Dein Baby zeigt Dir den Weg* und Ein guter Start ins Leben* von Magda Gerber sowie das Buch Warum Babys weinen* von Aletha J. Solter ermutigen nicht nur dem natürlichen Rhythmus des Babys zu folgen, sondern auch, sich auf diese wunderbare gemeinsame Reise mit ihm entspannt einzulassen.

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25.06.2017

Was ist Praktisches Leben? Und warum ist es so wesentlich?

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"Praktische Arbeit hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Durch sie erhalten Kinder das Leben in ihrer Umgebung aufrecht und machen sich anderen nützlich. Sie spüren, dass sie gebraucht werden, und entwickeln ein Gefühl der Verantwortung für die Umgebung, in der sie leben und handeln. Ihr Ich entwickelt sich weiter und wird durch ihre wachsenden motorischen Fähigkeiten gestärkt, die auf diese Weise in die richtigen Bahnen gelenkt werden und der Selbstentfaltung der Kinder dienen."
"Praktische Arbeit hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Durch sie erhalten Kinder das Leben in ihrer Umgebung aufrecht und machen sich anderen nützlich. Sie spüren, dass sie gebraucht werden, und entwickeln ein Gefühl der Verantwortung für die Umgebung, in der sie leben und handeln. Ihr Ich entwickelt sich weiter und wird durch ihre wachsenden motorischen Fähigkeiten gestärkt, die auf diese Weise in die richtigen Bahnen gelenkt werden und der Selbstentfaltung der Kinder dienen."

"Praktische Arbeit hat einen hohen gesellschaftlichen Wert. Durch sie erhalten Kinder das Leben in ihrer Umgebung aufrecht und machen sich anderen nützlich. Sie spüren, dass sie gebraucht werden, und entwickeln ein Gefühl der Verantwortung für die Umgebung, in der sie leben und handeln. Ihr Ich entwickelt sich weiter und wird durch ihre wachsenden motorischen Fähigkeiten gestärkt, die auf diese Weise in die richtigen Bahnen gelenkt werden und der Selbstentfaltung der Kinder dienen." - Silvana Quattrocchi Montanaro: Das Kind verstehen

Als sie noch um einige Jahre jünger war, standen für sie auf Tabletts angerichtete praktische Übungen auf ihrem Regal. Doch sie zeigte nicht allzu lange Interesse an diesen. Sie liebte es zwar zu Löffeln, zu Sortieren und Gießen, aber sie wollte lieber echte Arbeiten in unserem Alltag verrichten. Egal was ich im Haushalt machte, sie wollte mit dabei sein und zu unserem Familienalltag beitragen. Sich nützlich und fähig fühlen.


Daher gibt es bei uns schon lange keine auf Tabletts angerichteten Schütt- oder Löffelübungen mehr, vielmehr sind diese Übungen bereits Teil unseres täglichen Lebens. Wenn sie Socken sortieren, am Tisch Wasser einschenken oder gar den Tisch für das Mittagessen decken möchte, stellen wir zwar alles, was sie zum Arbeiten braucht, in einem Korb oder auf einem Tisch und auf einem Tablett bereit, doch nach getaner Arbeit räumen wir alles Material gemeinsam wieder weg.


Praktisches Leben ist so viel mehr als Löffel-, Gieß- oder Sortierübungen. Es bedeutet, Verantwortung über die Umgebung, über sich selbst und auch über die Gemeinschaft zu übernehmen. Es bedeutet, die Hände sinnvoll zu gebrauchen.


"Bei den Übungen des praktischen Lebens sehen wir, dass die Kinder einen natürlichen Antrieb haben, ihre Bewegungen und ihr Gleichgewicht zu perfektionieren. Daraus können wir schließen, dass jede Entwicklung der Bewegung mit einem intelligenten Ziel verbunden sein muss. Das ist der richtige Weg der Entwicklung." - Maria Montessori: London Lectures 1946

Sie will Fenster putzen, ihren kleinen Tisch abwaschen, uns am Mittagstisch Wasser einschenken und die Suppe in die Teller schöpfen. Sie will Socken sortieren, die Lederschuhe polieren und die Terrasse aufkehren - vorausgesetzt, es war ihre Wahl. Sie nutzt jede Gelegenheit um sich sinnvoll zu bewegen und dabei so genau zu sein, wie sie es nur kann. Manchmal wischt sie dann das Fenster an der gleichen Stelle zig mal, wäscht den Teller länger als wirklich nötig und kehrt voller Eifer und mit Luftsprüngen die Terrasse auf, nur weil sie so viel Freude an den Bewegungen hat.


Gestern bat sie mich, ihr zu zeigen, wie sie die Bodys ihres Bruder bügeln kann und bügelte diese voller Eifer, konzentriert und gute 45 Minuten lang. Auch wenn sie das heiße Eisen hier und da zu spüren bekam, machte sie weiter und versuchte noch genauer zu arbeiten. Sie sucht nach immer größeren Herausforderungen. Aufgaben, an denen sie wachsen kann. Je mehr sie sich im Familienalltag beteiligen kann, umso achtsamer geht sie mit den Werkzeugen um. Und je mehr ich ihr zutraue, umso selbstbewusster wird sie und so unendlich stolz auf das Ergebnis, auf ihr Können.

"Die Aufgabe des Kindes besteht darin, den Menschen zu schaffen, zu dem es werden muss. Während Erwachsene arbeiten, um ihre Umwelt zu verbessern, arbeiten Kinder, um sich selbst zu verbessern. Haushaltstätigkeiten sind genau das, womit sich Kinder in diesem Alter gerne beschäftigen wollen: Tätigkeiten, bei denen sie ihre Muskeln anstrengen können und die zu sichtbaren Ergebnissen führen, die sowohl den Kindern selbst als auch den Menschen in ihrer Umgebung nützlich sind." - Silvana Quattrocchi Montanaro: Das Kind verstehen

18.06.2017

4 Waschtisch-Ideen für kleine Badezimmer

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Du möchtest für deine Kinder einen Waschtisch einrichten, hast aber dafür kaum Platz in Deinem Badezimmer? Dieses Problem kenne ich all zu gut. Auch wir hatten in unserer alten Wohnung keinen Platz für den Waschtisch im Badezimmer, da jede Wand in diesem Raum mit Einbauschränken zugebaut war. Für Julia richteten wir daher den kleinen Waschtisch direkt vor dem Badezimmereingang ein. Es wäre sicher besser gewesen, ihn im Badezimmer zu haben, aber es gab eine Menge Punkte, die mir viel wichtiger waren und die ich bereits hier zusammengefasst habe.

Ich habe also nach Ideen gestöbert, welche Lösungen es gäbe, wenn nur sehr wenig Platz im Badezimmer zur Verfügung steht und auch die Fliesen nicht unbedingt angebohrt werden sollten:

1. // Dieser kleiner Beistelltisch ist gerade mal 45 cm breit, lang und auch hoch und nimmt daher relativ wenig Platz ein. Wir hatten damals so eine Schüssel mit Henkel die sich als sehr praktisch erwiesen hat, denn so konnte Julia sie gut tragen und ausleeren. Der Krug passt nicht nur farblich wunderbar zum Set, er hat auch die passende Größe für kleine Hände und kann gut mit beiden Händen getragen werden. Ein kleiner Eimer* unter dem Tisch macht Sinn, denn so können Kinder das Wasser gleich dort ausleeren. Außerdem lieben es so junge Kinder, schwere Gegenstände zu tragen und so kann ein Eimer voll Wasser ihrem Bedürfnis genau gerecht werden. Auch eine kleine Seife, eventuell auch eine kleine Nagelbürste haben noch Platz in einer kleinen Schale.


2. // Auch dieser kleine Hocker (auch hier erhältlich*) ist gerade mal 45 cm hoch und hat somit eine passende Höhe für ganz junge Kinder. Außerdem lässt sich auf den Sprossen mithilfe einer Holzplatte eine weitere Ablagefläche einrichten. Dazu passen eine schöne Schüssel, ein handlicher Krug (oder von hier*), ein herziges Schälchen und ein kleines Stück Seife. Der Spiegel lässt sich auch an die Wand montieren, wobei die Stütze dann auch als Ablagefläche z.B. für eine kleine Haarbürste* dienen kann, wie es auch auf den Fotos auf der Webseite zu sehen ist.

3. // Der runde Hocker (in anderen Farbvarianten auch hier zu finden*) ist auch nur 45 cm hoch, worauf diese Schüssel (Durchmesser 24 cm) und dieser wuderschöne Krug wunderbar Platz haben. Sollten die Fließen unversehrt bleiben, finde ich diesen selbstklebenden Spiegel, dazu Seifenschale und Haken (auch hier anzufinden*) als eine praktische Lösung. Die farblich dazu passende Seife habe ich hier, das kleine Handtuch hier gefunden.

4. // Dieser, nur 42 cm hohe Hocker ist klappbar und lässt sich somit bei Bedarf auch schnell wegräumen. Dazu fand ich eine wunderschöne Schüssel* und einen kleinen, handlichen Krug, sowie eine kleine Schale, eine Seife und auch einen selbstklebenden Haken mit Handtuch. Ein Spiegel kann auch woanders, mit einer Haarbürste oder einem Haarkamm angeboten werden und muss nicht unbedingt beim Waschtisch stehen.

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15.06.2017

Das Oktaeder Mobile (2)

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Diese Woche bot ich Jakob das zweite Mobile in der Serie an: das Oktaeder Mobile. Es ist genauso einfach wie das Munari Mobile und doch so begeisternd für ein Neugeborenes.

Die kräftigen Farben helfen ihm zu fokusieren und die Primärfarben Rot, Gelb und Blau unterstützen seine ungeübten Augen um zwischen den Farben klar zu unterscheiden. Es macht auch wirklich Sinn, die Oktaeder aus metallischem Papier anzufertigen, denn erst durch das Reflektieren des Sonnenlichtes werden die Körper als solche, von unten betrachtet, wirklich sichtbar. Was den Zeitpunkt betrifft, um ihm ein weiteres Mobile aus der Serie anzubieten, so halte ich mich nur ungefähr an die empfohlenen 2 Wochen Abstände. Viel lieber beobachte ich Jakob, um zu spüren, wann er für ein weiteres Angebot bereit ist, was auch von Mobile zu Mobile unterschiedlich sein kann.

Es ist faszinierend zu sehen, wie konzentriert er mit seinen gerade mal 6 Wochen die Bewegungen der Oktaeder im Blick hält. Ich habe ein kurzes Video (das Ihr wahrscheinlich bereits im Haus-Tour-Video gesehen habt) darüber gemacht um Euch seine Konzentration zu zeigen:


Auch das Oktaeder Mobile lohnt sich selber zu basteln. Für die Materialienanschaffung werden lediglich benötigt:
Hier eine tolle Anleitung von Little Red Farm und ein anschauliches Diagramm von Villa Maria Web, wie das Mobile aufgehängt wird.

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14.06.2017

Ein Film über unser Montessori Zuhause

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Ich werde immer wieder darauf angesprochen, wie eine Vorbereitete Umgebung zu Hause auf engem Platz möglich ist. Also habe ich den Knopf an meiner Kamera von Foto auf Video Modus weitergedreht um Euch zu zeigen, dass auch wir nicht so viel Platz zu Hause haben, wie es oft auf meinen Fotos rüberkommt. Hier also ein kurzer Film bei dem ich Euch in unser Heim und unseren Alltag einladen möchte.


30.05.2017

Bücher, die wir lesen (und eine Einladung zu einem Online-Kongress)

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Wir lieben Kinderbücher! Dementsprechend ist unsere Bibliothek in den letzten 5 Jahren recht groß geworden, so dass wir uns etwas überlegen mussten, wo all diese Bücher Platz haben könnten. Manche zogen zu den Großeltern um, andere wurden verschenkt, ein Teil wurde auf dem gemeinsamen Bücherregal einsortiert und eine Auslese von Julias aktuellen Lieblingsbüchern kam in Julias Lese-Ecke. So konnten auch weitere neue Bücher dazukommen.


Da Julia eine begeisterte Gärtnerin ist, war diese Buchempfehlung von einer Freundin ein Volltreffer. Das Tomatenfest* von Satomi Ichikawa ist eines der entzückendsten Kinderbücher die ich bisher gesehen habe. Die Geschichte erzählt von einem jungen japanischen Mädchen, das aus dem Supermarkt unbedingt eine kleine Tomatenpflanze mit nach Hause nehmen möchte welche es dann umsorgt und in den Ferien sogar zu ihrer Großmutter mitnimmt. In dieser Geschichte steckt nicht nur die Liebe eines Mädchens zu einer Pflanze, sondern auch ein Stück japanische Kultur. (Auf diesem Weg bedanke ich mich noch einmal für Deinen tollen Buchtipp, liebe M.!)


Auch ein entzückendes Buch ist die Geschichte über Gerda Gelse von Heidi Trpak und Laura Momo Aufderhaar. Auf 24 Seiten verrät die Autorin mit einer Ladung Humor viel Interessantes über Stechmücken und auch, wie diese auf 35 Sprachen genannt werden. Ein wahrlich bestechendes (Sach-)Bilderbuch für Kinder ab ca. 4,5-5 Jahren.


Dieses Buch* bekam Julia zu Ostern und obwohl ich auf den ersten Blick befürchtete, der Text wäre zu lang zum Vorlesen, musste ich überrascht feststellen, dass es gar nicht so lang ist. Außerdem lässt sich das Buch auch kapitelweise wunderbar erzählen. Das Buch von Christina Björk und Lena Anderson über das Mädchen Linnéa, das eine leidenschaftliche Gärtnerin ist, macht richtig Lust selbst alles mögliche keimen und grünen zu lassen und gibt auch Tipps, wie Pflanzen gepflegt werden können.


Linnéa zeigt auch einige Experimente mit verschiedenen Pflanzen, so probieren wir uns auch durch sämtliche dieser Ideen und ließen z.B. Bohnen, Linsen und Erbsen gemeinsam keimen, um zu sehen, wie lange sie dazu brauchten.


Vor einigen Jahren habe ich ihr dieses Buch* vorgelesen, diesmal steht es allerdings als Erstlesebuch auf Julias Bücherregal. Da Julia bereits einzelne Wörter liest, ist der Text genau passend: nicht zu viel, dafür in großen Buchstaben gedruckt. Außerdem liebe ich die Zeichnungen von Anne Möller und auch die Art, wie das Wunder des Wachsens und Werdens jungen Lesern nahegebracht wird.


Zur Julias Lieblingsbüchern gehören auch die Geschichten aus der Conni-Reihe*. Was mich auch nicht wundert, immerhin ist die Ähnlichkeit zwischen dem Mädchen aus dem Buch, Conni und Julia recht groß. Auch ich mag die Erzählungen über Conni und ihre Familie, da diese stark aus dem Alltag gegriffen sind und daher über Geschehnisse und Gefühle erzählen, die auch Julia oft beschäftigen.


Um gemeinsam Bücher anzuschauen kann es nie zu früh sein, daher hat auch Jakob bereits sein erstes Buch in seinem Buchkorb stehen. Black & White* von Tana Hoban ist ein Bilderbuch mit einfachen, stark kontrastierenden schwarz-weißen Bildern von Alltagsgegenständen, Tieren und Pflanzen und somit bereits auch für Neugeborene wunderbar geeignet.

P.S.: Zum ersten Mal nehme ich bei einem Online-Kongress als Referentin teil, bei dem ich zum Thema Montessori-Pädagogik und Montessori für zu Hause befragt werde. Dieser Eltern-Kind-Bindungs-Konress startet übrigens am 31. Mai, also morgen (und dauert bis zum 9. Juni), wo ich Euch recht herzlich einladen möchte, aber auch, um den anderen 21 Referentinnen und Referenten rund um das Thema Kind, Eltern und Beziehung zuzuhören. Der Online-Kongress ist am jeweiligen Tag immer kostenfrei. Hier könnt ihr Euch anmelden.

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21.05.2017

Das Munari Mobile (1) - und eine Anleitung

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Heute ist Jakob genau 3 Wochen alt. In dieser Woche hatte er längere Wachphasen als sonst und studierte nicht mehr nur mein Gesicht, sondern mit großem Interesse auch seine unmittelbare Umgebung. Daher bot ich ihm diese Woche zum ersten Mal das Munari Mobile an, das ich ihm noch während der Schwangerschaft gebastelt habe.

Während meiner Montessori-Ausbildung lernte ich eine Menge über die Entwicklung der Kinder. Unter anderem auch, dass ein Neugeborenes mit seinen Augen zunächst nur starke Kontraste wahrnehmen und nicht weiter als ca. 30 cm sehen kann. Was mich ungeheuer faszinierte, war, dass diese Entfernung die gleiche ist, wie die Entfernung zwischen den Augen der Mutter und ihrem stillenden Baby. (Ist die Natur nicht einfach wunderbar?)
Auch lernte ich, dass Babys zunächst bevorzugterweise einfache, klare Linien mit den Augen verfolgen. Daher besteht auch das Munari Mobile (benannt nach seinem Konstrukteur, Bruno Munari) aus einfachen, schwarz-weißen geometrischen Figuren und einem Geometrischen Körper, der das einfallende Licht zurückreflektiert: eine Glaskugel. Es ist ein kinetisches Mobile, das sich bereits bei leichtester Luftströmung sanft bewegt.

Das Besondere an die Montessori Mobiles ist, dass sie weder den Zweck haben, das Kind während des Einschlafprozesses zu begleiten, noch es beim Wickeln abzulenken, sondern diese werden ihm dann angeboten, wenn es wach und aktiv ist. Sie helfen ihm, sich ungestört zu konzentrieren, mit den Augen langsamen Bewegungen zu folgen und den visuellen Sinn zu entwickeln. Daher hängte ich das Munari Mobile über Jakobs Spiel- und Bewegungsbereich.


Während er unter seinem Munari Mobile lag, blieb ich in seiner Nähe und beobachtete ihn. Er betrachtete die fließenden Bewegungen der schwarz-weißen Formen zuerst nur durch den Spiegel, später drehte er seinen Kopf so, dass er diese auch von unten sehen konnte. Er war wirklich konzentriert und manchmal sogar ganz bewegungslos und studierte das Mobile gute 20 Minuten lang. Ich hätte nie gedacht, dass bereits Neugeborene so konzentriert sein können!


Auch am nächsten Tag und den Tag darauf bot ich im das Munari an wenn er länger wach war und achtete auf ein Zeichen, wann er vom Mobile genug hatte. Dann wurde er unruhiger und wendete seinen Blick vom Munari ab, so dass ich das Mobile wieder vom Haken runternahm. Manchmal ließ ich ihn trotzdem noch eine Weile auf seiner Bewegungsmatte liegen, denn der Spiegel schien ihn sehr anzuziehen.


Es lohnt sich wirklich das Munari Mobile selber zu machen. Einerseits, weil es nach einer bestimmten Formel gebaut wird, dass heißt, die Größen der einzelnen Teile hängen von der Größe der Glaskugel ab, aber auch, weil die Flächen lieber nicht laminiert werden sollten, damit die starken Kontraste gut erkennbar bleiben. Letztlich aber auch, weil es einfach schön ist, etwas für das Baby selbst zu basteln - und es ist wirklich nicht kompliziert.

Was ich zum Munari Mobile gebraucht habe:
  • 2 Kartonpapierbögen, einen in weiß, einen in schwarz und beide mit der Stärke 116mg
  • 3 runde Holzstäbe mit ca. 5mm Durchmesser (aus dem Baumarkt nahm ich einen 1 Meter Stab, den sie mir dort im Geschäft in die 3 passenden Längen zugeschnitten haben)
  • Perlonfaden* (oder weißen Garn)
  • Flüssigkleber
  • ein großes Geodreieck
  • Bleistift
  • Zirkel
  • Schere
  • 2 Fläschchen (Schwarz und weiß) Akrylfarben, matt*
  • Pinsel
  • ein schmales Washi-Tape*
  • und natürlich eine Glaskugel (die in verschiedenen Größen hier erhältlich ist*)

Um die Größen der einzelnen Formen an die Glaskugel anzupassen, fertigte ich diese Excel Datei an. Es muss lediglich nur der Durchmesser der Glaskugel eingeben werden, die restlichen Größen werden automatisch berechnet. Die Formen auf den schwarz-weißen Papierbögen zu konstruieren erfordert zwar viel Genauigkeit, aber mithilfe von dem Geodreieck, sowie ein paar Halbierungslinien und Diagonalen sind diese dennoch leicht konstruierbar. Die genaue Formel, die Diagonalen, Halbierungsgeraden sowie ein Abbild der ganzen Konstruktion findet ihr auf dieser Datei. Für den Stab mit dem Spiralen-Muster: zuerst habe ich den Stab weiß lasiert, gewartet bis die Frabe trocken war, dann das Washi-Tape ganz genau spiralförmig daraufgewickelt und die freie Fläche mit schwarzer Akrylfarbe angemalt. Die Stäbe können allerdings auch alle einfach nur mit schwarzer Farbe lasiert werden. Bitte lasst es mich wissen, wenn ihr etwas in der Anleitung vermisst!


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20.05.2017

Die ersten Wochen mit einem Neugeborenen

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"Über die Hände erfährt das Kind die erste Verbindung mit der Welt. Hände nehmen es hoch, legen es hin, waschen es, ziehen es an. Wie anders kann es sein, was für ein anderes Bild von der Welt bekommt das Kind, wenn ruhige, geduldige, sorgfältige und doch sichere und entschlossene Hände sich seiner annehmen - und wie anders erscheint die Welt, wenn diese Hände ungeduldig, grob oder hastig ... und nervös sind. Am Anfang sind die Hände alles für ein kleines Kind. Die Hände sind der Mensch, die Welt." - Emmi Pikler

Diese ersten Wochen nach der Geburt von Jakob sind zwar irgendwie magisch, ich empfinde sie aber auch recht turbulent. Gefühle der Freude und der Dankbarkeit mischen sich mit Erschöpfung, Müdigkeit .... und immer wieder Müdigkeit. Dennoch sind für uns diese ersten Wochen unglaublich wichtig. Es ist diese kostbare Zeit des Ankommens, des ersten Kennenlernens, der Anpassung und des Vertrauens. Der Beginn einer spannenden Reise mit diesem kleinen Wesen, der für mich mein ganzes Leben lang zu den wichtigsten Menschen gehören wird.

In diesen ersten Wochen musste ich auch lernen, auf ihn einzugehen um ihn besser zu verstehen. Ich beobachte ihn, wenn ich ihn stille, wenn er sich auf etwas konzentriert, wenn er etwas unruhig erscheint oder gar weint. Ich versuche auch bei Letzterem ruhig zu bleiben und ihn wirklich aufmerksam zu beobachten um zu verstehen, welches Bedürfnis hinter seinem Unbehagen stecken könnte. Tagsüber funktioniert dies wunderbar und ich habe auch das Gefühl, seine Zeichen bereits deuten zu können, die Nächte sind allerdings noch etwas anstrengend, da ich mich vor lauter Müdigkeit nur schwer konzentrieren kann.


Ich singe ihm oft Lieder vor, erzähle ihm meine Gedanken und was um ihn herum passiert und er beobachtet dabei ganz gebannt mein Gesicht und meine Lippen. Auch bei Julia fiel es mir damals leicht, mit ihr in einer einfachen und dennoch ehrlichen und langsamen Sprache zu sprechen. So, wie ich mit einer Freundin oder wie mit einem Freund reden würde.

Auch bei der Körperpflege ziehe ich ihn aktiv ins Geschehen mit ein und erzähle ihm, was ich als nächstes machen werde. Ich sage ihm noch vorher, wenn ich ihn hochnehmen möchte oder wenn ich ihn hinlegen werde, wenn er etwas nasses oder warmes auf der Haut spürend wird, wenn ich ihn an- und ausziehen möchte. Ich glaube fest daran, dass bereits Neugeborene die Sprache absorbieren und ich bin auch der Meinung, dass eine respektvolle Beziehung mit einer achtsamen Kommunikation beginnt. Bereits von Anfang an.

13.05.2017

Jakobs Zimmer (0-5 Monate alt)

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Damals, vor 5 Jahren, richteten wir Julias Babyzimmer noch völlig anders ein. Sie hatte einen Wickeltisch, darüber ein Mobile, in der Mitte vom Raum ein Gitterbettchen und irgendwo stand ein Sessel, auf dem ich sie stillen konnte. Doch letztendlich benutzten wir das Gitterbettchen gar nicht, lediglich nur den Wickeltisch und das Zimmer war viel mehr an uns Erwachsene angepasst, als an unsere kleine Tochter. Deshalb habe ich mir diesmal bereits während der Schwangerschaft Gedanken darüber gemacht, wie ich Jakobs Zimmer einrichten möchte.

Nachdem er neun Monate lang in einer perfekten Vorbereiteten Umgebung war, wollte ich ihm auch für die Zeit nach seiner Geburt einen Ort schaffen, der in seiner Einfachheit beruhigend, schön und seinen Grundbedürfnissen angepasst ist - und mehr zu bieten hat, als nur einen Platz zum Wickeln.


Das Zimmer lässt sich in vier Bereiche einteilen: ein Bereich zum Wickeln und zum An- und Ausziehen, den Schlafbereich, den Bereich für Aktivitäten sowie den Bereich zum Stillen. Eigentlich wollte ich den Wickelplatz direkt auf dem Boden einrichten, doch so direkt nach der Entbindung fand ich es dann doch von Vorteil, nicht so oft am Boden sitzen zu müssen.


Der Wickeltisch gehörte noch Julia, allerdings hängt diesmal kein Mobile drüber, denn ich wollte, dass Jakob die Pflege ganz aktiv miterlebt und nicht abgelenkt ist. Während ich ihn wickle oder aus- und anziehe, binde ich ihn jetzt schon in das Geschehen ein, indem ich ihm sage, was als nächstes passieren wird, was er als nächstes spüren wird. Auch wenn er die Wörter noch nicht versteht, die ich zu ihm sage, beginnt für mich ein respektvoller Umgang bereits hier, beim Körperkontakt.  Zum Wickeltisch positionierten wir auch einen Tritthocker, so kann auch Julia bei der Pflege ihres Bruders aktiv mitmachen.


Der Aktivitätsbereich besteht aus einem Spielregal mit einigen wenigen Materialien darauf und einer Bewegungsmatte gegenüber. Dieses wunderschöne Spielregal habe ich von Manine Montessori. Es ist nicht nur ein echter Blickfang, sondern genau in passender Höhe und so robust, dass sich Jakob später daran hochziehen kann. Auch wenn Jakob sein Spielregal noch nicht wirklich erkunden kann, war es mir wichtig, dass es von Anfang an Teil dieser Umgebung ist. Ich suchte auch einige hübsche Aquarellbilder aus dem Internet und platzierte diese eingerahmt in passender Höhe über dem Spielregal.


Auch die Materialien sind größtenteils von Manine Montessori, wie etwa die Holzrasseln, die Kupplungsscheiben, der Ball-Zylinder oder der kleinere Glocken-Zylinder. Den Montessori Ball und den Beißring haben allerdings meine Schwester genäht. Ich liebe diese wunderschönen Babyspielsachen. Sie sind natürlich, schlicht und dennoch sehr anziehend und genau deswegen ermöglichen sie bereits Babys, sich zu konzentrieren.


Als Bewegungsmatratze besorgte ich für den Anfang eine relativ feste Kokosmatratze, denn auf einem zu weichen Untergrund fallen die Bewegungen recht schwer. In gleicher Größe, wie die Matratze, montierten wir auch einen einfachen Spiegel an die Wand, wo Jakob seine eigenen Bewegungen und seinen Körper gut beobachten kann. Gut 1,5 Meter über der Matratze kam auch eine einfache, weiße Regalkonsole vom Baumarkt an die Wand, wo dann unter anderem die Montessori Mobile aufgehängt werden können.


Der Schlafbereich besteht aus einer 160cm x 70cm großen Matratze als Bodenbett. Unter der Matratze legten wir einen Lattenrost aus, damit die Matratze besser lüften kann. Damit Jakob später beim Hin- und Herrollen nicht an den kalten Wänden ankommt, legten wir diese mit einem einfachen, unauffälligen Randschutz aus. Direkt vor der Matratze ist auch noch ein weicher Lammfellteppich als zusätzlicher Schutz. Er schläft allerdings nur tagsüber hier und meistens bin ich dann in seiner Nähe, nachts schläft er bei uns im großen Bett.


Obwohl ich nicht ausschließlich nur hier stille, war es mir wichtig, dass wir einen Platz in der Wohnung haben, wo wir uns auch ungestört zum Stillen zurückziehen können. Ich mag diesen Sessel und ich mag es, dass er direkt neben dem Fenster steht.


Als kleiner Ablagetisch für meinen Stilltee, für Mulltücher oder Stilleinlagen, dient ein keiner Hocker vom Möbelschweden, der später als Jakobs Nachttischchen dienen wird.

Auf der Innenseite der Tür hängte ich auf praktischen Türhaken die anderen Montessori Mobiles auf. Ich liebe diesen Anblick! Diese wunderschönen Mobiles hat mir eine sehr gute Freundin und Montessori-Pädagogin (0-3 und 6-12) gebastelt. Falls ihr auch auf der Suche nach schönen Montessori Mobiles seid, schreibt mir bitte eine E-Mail und ich leite Eure Nachrichten gerne an sie weiter.

03.05.2017

Willkommen kleiner Jakob!

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Er ist endlich da! Am Sonntag Nachmittag ist unser sehnlichst erwartetes kleines großes Wunder auf die Welt gekommen und hat vom ersten Moment an unsere Herzen erobert. Er ist bezaubernd und gesund! In manchen Momenten kann ich unser Glück kaum glauben, gleichzeitig fühlt sich sein "da sein" so vertraut an. Auch Julia ist ganz entzückt und bewundert ihn immer wieder.

Diesmal erlebte ich die Geburt, wie ich es erhofft hatte: natürlich, selbstbestimmt, im Wasser, nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam. So konnte ich jede Wehe viel bewusster wahrnehmen und spürte, dass ich mit diesem kleinen Mann das gemeinsam bewältigte.


Ich bin unendlich dankbar für die Kompetenz, für die Geduld und Ruhe sowie Zuversicht meiner Begleithebamme. Und auch dankbar dafür, dass sie dieses Geburtshaus gegründet hat. Unseren Sohn in dieser ruhigen Atmosphäre auf die Welt zu bringen war für uns die perfekte Entscheidung. Auch wenn Julia die letzte halbe Stunde lieber im Nebenraum verbringen wollte, konnte sie so doch bei der Geburt dabei sein.


Wir blieben an diesem schönen Ort noch weitere 2 Nächte und genossen die Ruhe und die unglaublich liebevolle Versorgung. Mittlerweile sind wir schon zu Hause und genießen diese kostbare Kuschel- und Kennenlernzeit. Denn nun beginnt für uns eine ganz neue Reise als: zwei kleine Erdlinge, ihre Eltern vom Mars und ihr Montessori-Weg.

26.04.2017

Küchenwerkzeuge für Kinder - meine Lieblingsstücke von Manine Montessori

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Schon eine Weile bin ich auf der Suche nach so einem Online-Shop, wo ich passende Materialien und Werkzeuge für Kinder und für ein Montessori Zuhause finden kann und welches noch dazu in Europa ist. Vor wenigen Monaten bin ich auch endlich auf Manine Montessori gestoßen und blättere seitdem die Seiten rauf und runter um immer wieder neues zu entdecken aber auch um was zu bestellen.

Ich liebe diesen Shop! Hier findet man so viele schöne Sachen für ein Montessori Zuhause! Ich bestellte bereits Möbel und Materialien für das Baby und gleich mehrere Küchenwerkzeuge für Julia. Falls ihr auch auf der Suche nach praktischen Küchenutensilien für Kinder seid, hier einige meiner Lieblingsstücke aus dem Shop (diesmal ganz ohne Affiliate-Links):


1.// Julia hat zwar bereits zwei selbstgenähte Schürzen, die ihr jedoch noch etwas zu groß sind, so konnte ich nicht widerstehen und bestellte ihr diese hier mit süßem Geschirr-Muster. Sie ist wirklich um einiges kleiner als die anderen zwei, die sie bisher hatte aber mit dem selben Mechanismus: beim Halsteil mit praktischem Gummibund und an der Taille mit Bund zum Wickeln und Klettverschluss, so das die Schürze bereits ganz junge Kinder alleine an- und ausziehen können.

2. // Ein handlicher Wellenschneider, womit bereits 1,5-2 jährige Kleinkinder in der Küche arbeiten können um halbierte Gurken oder größere Äpfelstücke kleiner zu schneiden, aber auch um Käse zu teilen. (Hier eine Liste von Ideen, was junge Kinder sonst in der Küche verrichten können).


3. // Eine kleine, handliche Teigrolle die Julia sehr gerne und auch oft benutzt. Im Winter brauchten wir sie um  leckere Zimtschnecken und Kekse zu backen, zu Ostern rollten wir unseren Pinzeteig damit aus aber auch für Pizzateig verwenden wir sie immer wieder. 

4. // Ein Teigschaber aus Holz in Kinderhandgröße.


5. // Eine robuste Geschirrbürste. Es macht wirklich einen Unterschied, wenn die Werkzeuge echt und passend für kleine Hände sind - so können Kinder nicht nur viel konzentrierter damit arbeiten, es macht ihnen schlichtweg auch viel mehr Spaß.

6. & 7. // Ein Handfeger aus Holz und dazu passend eine Blechschaufel. Wir haben unsere so gut wie jeden Tag in der Küche im Einsatz und das schon seit Jahren.

8. // Ein Waschlappen in passender Größe, der auch tut, was er soll. Es ist gar nicht so einfach diese kleinen Waschlappen zu bekommen. Ich fand lediglich nur einen Shop hier in Wien, wo die gleichen Waschlappen zu bestellen sind, allerdings ist das Geschäft seitdem geschlossen.

9. // Eine kleine Salzschaufel um Salz aber auch um Zucker oder andere Gewürze zu portionieren. Julia steht liebend gerne beim Herd neben mir und übernimmt auch gerne das Würzen der Gerichte.


10. & 11. // Ein Gemüseschäler und ein Kindermesser von Opinel. Wir haben unser Set zwar nicht bei Manine Montessori bestellt, aber wir lieben es! Sogar ich arbeite damit oft und gerne. Das Messer ist scharf genug, so dass damit mühelos auch Karotten oder Rettich aufgeschnitten werden können, dennoch ist die Klinge vorne abgerundet und der Griff mit einem praktischem Platzhalter für den Zeigefinger versehen um die Verletzungsgefahr geringer zu halten. Allerdings möchte ich es noch einmal erwähnen, wie wichtig ich es finde, Kindern zu zeigen, wie sie mit einem Messer arbeiten können. Wir verwenden bei jedem Schneiden auch ein Schneidebrett und immer wieder zeige ich Julia auch, wie sie ein Messer sicher halten und tragen kann.

P.S.: Bei Manine Montessori könnt ihr jetzt übrigens eine tolle "Wobbel" Balancierwippe aus Holz gewinnen! Diese Wippe habe ich schon seit langem auf meiner Wunschliste! Hier geht es zum Giveaway.