19.06.2016

5 unserer Kartenmaterialien zum Herunterladen

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Ich liebe es, solche Kartenmaterialien für meine Tochter selbst zu basteln. Nicht nur, weil ich die Herausforderung mag, an an etwas spannendem und schönen für sie zu tüfteln, sondern auch, weil ich denke, dass Selbstgemachtes einen ganz besonderen Wert hat. Und vor allem Kindern einen ganz besonderen Wert vermittelt.

Vor einigen Wochen bastelte ich ihr dieses einfache Legespiel. Es besteht aus zwei unterschiedlichen Kartensätzen, mit Kreuz und Kreisbögen drauf, mit denen sie jedoch unendliche Muster auslegen kann. Egal wie sie die Karten zusammenfügt, diese passen immer zueinander und ergeben jedes Mal ein ganz anderes Bild. Die Karten könnt ihr gerne hier herunterladen.


Unsere Zuordnungskarten über die Sinne. Ich habe die Karten doppelseitig ausgedruckt, so dass auf der Rückseite der einzelnen Karten die passenden Symbole zu sehen sind. Die Karten müssen aber nicht unbedingt doppelseitig ausgedruckt werden. Sinn der Sache ist es ja, mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Die Karten könnt ihr auch gerne herunterladen.


Sie liebt Gedichte, Lieder und Reime und denkt sich gerne auch eigene Wortspiele aus. Diese Reimkarten haben es ihr daher besonders angetan. Angefangen haben wir mit 8 Paaren, aber sie bat mich, weitere Karten für sie zu basteln. Wir spielen auch gerne ein "Tausch-Spiel" damit. Dabei schließt sie ihre Augen und ich vertausche einige von den Karten, die sie dann wieder neu entdecken und ordnen kann. Hier der Link zum Download.


Vor einigen Tagen erreichte mich eine liebe Nachricht mit der Bitte, den Link zu unseren Schmetterlinks-Puzzle noch einmal zu veröffentlichen. Hier der Beitrag über das Puzzle und hier der Link um die Karten herunterzuladen.


Im Kinderhaus arbeitet sie bereits mit den Beweglichen Buchstaben. Eines der schönsten Materialien, wie ich finde. Mit Rücksprache ihrer Pädagogin bastelte ich Julia für zu Hause eine andere Variante aus Karten und stellte ihr dazu auch einen Korb mit Gegenständen zusammen, deren Namen nur aus wenigen und lautgetreuen Buchstaben bestehen. Auch unsere Beweglichen Buchstaben könnt ihr gerne mitnehmen und am besten gleich 4-5 Mal ausdrucken.

13.06.2016

Einige Kunstmaterialien für meine Tochter (4 Jahre alt)

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Es vergeht kein Tag, an dem sie nicht malen, zeichnen oder an etwas basteln würde. Sie liebt ihr kleines "Atelier" und verbringt die meiste Zeit in ihrem Zimmer mit ihren Kunstmaterialien und Handarbeiten. Ich habe versucht, ihr vielseitige Materialien auf diesem Regal anzubieten, allerdings nur so viel, dass es für sie noch übersichtlich bleibt.

 
1. In ihrem Kinderhaus geben die Kinder einander sehr gerne Briefe und Einladungen. Auch Julia ist fasziniert von Briefen, obwohl sie nur wenige Wörter schreiben kann. Aber die Erkenntnis, dass andere es lesen können, was sie gedacht und geschrieben hat, beeindruckt sie immens.


Also habe ich ihr einen Korb zusammengestellt, in welchem sie bunte Briefumschläge, einige Sticker und Schablonen zum Dekorieren, Briefvorlagen und mit der Hand geschriebene Namenskärtchen zum Abschreiben findet.

2. Eine Schachtel mit buntem Stickkarton* um Muster, Zahlen, Buchstaben oder Bilder zu sticken. Dazu habe ich ihr gezeigt, wie sie einfache Vor- und Kreuzstiche machen kann und wie sie mit Bleistift das, was sie sticken möchte, auf dem Stickkarton vorzeichnen kann.


3. Einige Specksteine*, dazu Werkzeuge zum Feilen* und Schneiden und ein Schneidebrett als Arbeitsunterlage.

4.  Knüpfen und Stricken sind wunderbare Handarbeiten und sie macht diese recht oft. Dazu findet sie in einem Korb kleinere Wollknäuel, eine selbstgemachte Strickliesl und einen Knüpfstern* aus Holz. Der Knüpfstern lässt sich auch einfach aus einem Karton anfertigen. Hier eine Anleitung mit Druckvorlage dazu.


Ich habe die Strickliesl lieber selbst für sie gebastelt, da sie mit der Holzvariante gar nicht zurecht kam. Sie konnte die Wolle weder durch den Strickschlauch führen noch blieben ihr die Maschen ruhig liegen. Irgendwann hatte sie dann keine Lust mehr, also machte ich ihr eine aus einer Kartonrolle und aus Holzstäbchen und die funktioniert nun prima.


5. Lufttrocknende Modelliermasse* in einem wiederverschließbaren Glasbehälter, dazu eine Arbeitsunterlage, Schneidewerkzeug und hübsche Mosaiksteine zum Verzieren.

6. Wir hatten ein kleines "Klebstoff-Problem". Sie nahm zu viel Kleber und vergaß dann auch noch den Deckel auf die Tube zu schrauben, so, dass die ganze Packung austrocknete. Ich tauschte die Tube in ein kleines Gläschen zum Nachfüllen und legte dazu auch einen Pinsel zum Streichen. Auch kunterbunte Washi Tapes* stehen auf dem Regal bereit. Ich finde sie wunderbar vielseitig!

7. Ein Tablett mit Nadelkissen, darin einige Wollnadeln (mit abgerundeter Spitze), eine Nadelhilfe und ein Glas mit einem Loch auf dem Deckel, durch das sie den Garn besser portionieren kann.

8. Gläser befüllt mit bunten Holzperlen zum Fädeln und mit Wikki Stixs Wachsstäbchen zum Kneten und zum Modellieren.


9. Ein weiteres Glas befüllte ich mit Bügelperlen. Dazu gibt es auch eine kleine Schale für die Perlen, die sie gerade braucht, 2 Schablonen und eine Pinzette aus dem Drogerie Markt.

10. Gesammelte Naturschätze, wie Samenkapseln, trockene Blätter und Federn, die sie kleben oder zur Modelliermasse verwenden kann.

11. Filzstifte und Wachsmalsteinchen.


12. Origami Papier zum Falten oder auch für Scherenschnitt-Arbeiten. Noch in der Weihnachtszeit zeigte ich ihr, was ein Scherenschnitt ist. Seitdem hat sie schon 2 ganze Packungen Origami Papier zerschnipselt.

13. Malfarben in Tuben, dazu eine Palette zum Farbenmischen, einige Pinsel und ein Wassergläschen. Letzte Woche bastelte ich ihr dazu auch ein kleines Büchlein über den berühmten Künstler Friedensreich Hundertwasser.


Darin steht in vereinfachter Kurzform seine Biographie und wie er zu seinem Namen kam, sowie Bilder von seinen Kustwerken und Fotos von den Häusern, die er geplant hatte. Sie war begeistert von dem Buch und ich musste ihr die Geschichte sogar mehrere Male vorlesen. Ihr könnt das Büchlein gerne hier herunterladen.


Sie liebt es, mit diesen Malfarben zu arbeiten, aber auch mit ihren neu geordneten Buntstiften. Bei meinem letzten Foto des Tages kam die Frage, warum ich ihr die Stifte in kleine Gläschen vorsortiert habe. Weil sie 3 Dutzend Bunstifte hat, die einfach keinen Platz mehr hatten und von denen sie sich aber nicht trennen mag, nicht einmal vom kleinsten Stiftstümmelchen. So aber haben die Stifte nicht nur einen schönen Platz und sind übersichtlich aufbewahrt, sondern auch noch ein Hingucker geworden.


14. Ein unglaublich spannendes Werkzeug: der Spirograph*. Mit den unterschiedlich großen Zahnrädern lassen sich, mit viel Fingerspitzengefühl und sicherer Führung der Hände wunderschönste Muster zeichnen. Ich persönlich empfehle den Spirograph für geübtere Kinderhände, denn um die Zahnräder mit dem Stift zu drehen, benötigt man viel Feingefühl. Diese schöne und filigrante Holzvariante auf dem Foto habe ich übrigens hier erworben.

15. Ein Korb mit kleinen Wollknäueln und einigen Holzspachteln um Ojo de Dios, übersetzt "Magische Augen" zu flechten. Diese Glücksbringer sind eine alte Tradition der Huicholes-Indianer in Mexiko. Dort wurden zwei Stöcke zu einem Kreuz zusammengebunden und mit bunten Fäden unterschiedlichster Art und Herkunft umwickelt. Übrigens: Je dicker der Faden, umso schneller werden die Glücksbringer fertig. Die Arbeit ist recht einfach und das Ergebnis traumhaft wunderschön, auch ideal als kleine Geschenke.

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links

11.05.2016

Wenn Kinder selbstständig backen

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Nachdem sie so stolz war, den Einkauf mal alleine erledigen zu können, probierten wir vor einigen Tagen etwas ähnliches in der Küche aus: Backen nach Rezept. Alleine. Wir kochen gerne zusammen und sie hat schon zigmal gerieben, geschält und auch Eier verrührt, aber sie hat noch nie alleine nach einem Rezept gebacken. Aber sie fand die Idee lustig!


Ich suchte mir ein einfaches Apfel-Karotten-Muffin-Rezept aus dem Internet und stellte es ihr, -  da sie ja noch nicht alle Buchstaben kennt, - als eine Bildgeschichte zusammen. Die Kochutensilien und Zutaten bereitete ich ihr auf ihrem Tisch vor, mischte auch das Mehl, die Nüsse, den Zucker, das Öl und das Backpulver bereits zusammen und schaltete schon mal den Backofen ein.


Nachdem sie das Rezept auf das Genaueste studiert hatte, schnappte sie sich eine Karotte und startete los.


Egal ob Käse, Gemüse oder einen Apfel, sie liebt es zu reiben! Jedes Mal, wenn sie mich reiben sieht, ruft sie enthusiastisch "Ich mach das, Mama!" und holt gleich ihr eigenes Werkzeug aus der Schublade hervor. Obwohl ich dazu nie einen triftigen Grund hatte, verursachte mir das doch am Anfang ein mulmiges Gefühl, ihr beim Reiben zuzusehen. Was, wenn sie sich damit schneidet? Aber sie suchte direkt diese Herausforderung, sie wollte das auch können und ließ kaum eine Gelegenheit dazu aus. Ich wollte nicht, dass sie selbst auch dieses Gefühl hat und dass sie deswegen das Vertrauen in sich selbst verliert. Stattdessen zeigte ich ihr lieber, wie ich die Reibe benutze und erinnerte sie jedes Mal vorher daran, die Augen auf ihre Hände zu richten, während sie arbeitet. Sie besitzt diese Reibe nun seit über einem Jahr und geht damit wirklich sehr achtsam um.


Als sie bemerkte, dass der Boden mit Karotten übersät war, holte sie ihren Besen und fegte den Großteil davon auf. Dann blickte sie wieder kurz auf ihr Rezept.


Während sie den Apfel schälte, naschte sie zwischendurch geraspelte Karotten und Apfelschalen.


Sie wollte schon mit dem Reiben beginnen, als sie bemerkte, dass die Apfelschalen auf dem Schneidebrett im Weg sind. Also sammelte sie diese mit der Hand ein und entsorgte sie im Mistkübel.


Dann rieb sie den Apfel bis nur noch das Kernhaus übrig war.


Als nächstes waren die Eier an der Reihe. Sie öffnete diese, eines nach dem anderen und lies das Eiweiß "genüsslich" langsam hinunter rinnen. Sie ist immer wieder fasziniert von dieser Konsistenz, aber als sie mit dem Eieröffnen fertig war, ging sie sich trotzdem die Hände waschen.


Sie verquirlte das Ei mit den Karotten und dem Apfel ...


... und kippte die Ei-Mischung in die Mehlmischung um alles, wie im Rezept beschrieben, weiter zu einem Teig zu verrühren.


Sie bestrich die Förmchen mit Mohn-Öl und verteilte dann den Teig mit Hilfe von 2 Löffeln auf die Förmchen. Die einzige Aufgabe, die ich übernommen habe, war es, die Muffins in den vorgeheizten Backofen zu schieben.


Sie arbeitete fast 40 Minuten lang in der Küche. Ich hätte den Teig wahrscheinlich binnen 15 Minuten fertig gehabt, aber mir hätte diese Arbeit nie so viel Selbstwertgefühl gebracht und nie so viel Freude gemacht, wie ihr - und auch nie so stolz gemacht, wie sie.

Für den Fall, dass ihr Lust habt, die leckeren Muffins nachzubacken, braucht ihr für ca. 12 Stück: 2 Karotten, einen saftigen Apfel, 3 Eier, 1 Teelöffel Backpulver, 160 g Mehl, 80 g geriebene Walnüsse, 180 ml Nuss- oder Mohn-Öl, 100 g Zucker und eine Prise Salz. Auch Julia's Rezept könnt ihr gerne hier herunterladen.

04.05.2016

Montessori für zu Hause - ein praktischer Leitfaden (1)

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Im Internet gibt es mittlerweile jede Menge Inspiration für Eltern zum Thema Montessori. Bilder von hübschen Spielregalen, spannende Materialien und unzählige Spielideen. Doch so schön die Materialien und spannend die Spielideen auch sind, sie allein machen Montessori für zu Hause noch nicht aus. Montessori ist ein Lebensstil. Es ist die Art, wie wir Kindern begegnen. Wie wir sie in ihren Fähigkeiten stärken und auf ihrem Weg achtsam begleiten. Doch das allerschönste an Montessori für zu Hause ist: es ist FÜR ALLE umsetzbar! 

Schon eine ganze Weile plane ich, eine Serie zu starten, eine Art Leitfaden um zu zeigen, worauf es uns als Eltern bei Montessori wirklich ankommt. Wer Lust hat, kann gerne auch in unserer Facebook-Gruppe aktiv mitmachen. Schritt für Schritt.


Die Vorbereitete Umgebung für zu Hause 

Etwas ganz ohne Hilfe selbstständig zu meistern, gibt Kindern ein unglaublich starkes Selbstwertgefühl. Es ist dieses ganz bestimmte Gefühl die kleinen Hürden des Alltages alleine bewältigen zu können. Das Gefühl wichtig und fähig zu sein. Daher war es uns wichtig unsere neue Wohnung so einzurichten, dass unsere Tochter möglichst ohne Hilfe zurecht kommen kann und haben die Räumlichkeiten ihren Bedürfnissen und ihrer Größe angepasst.

Die Küche
Da sie beim Kochen so gut wie immer mit dabei ist, war es für uns besonders wichtig, die Küche gleich nach unserem Umzug für sie "anzupassen". Es war wirklich keine große Sache, ihr einen Bereich einzurichten, wo sie jederzeit beim Kochen bequem mithelfen kann. Er besteht aus diesem kleinen Tisch mit Regalboden, einem Tritthocker der meistens direkt am Kühlschrank steht (damit sie sich dort bedienen kann) und aus zwei der unteren Schubladen.


In einer dieser Schubladen liegen für sie ein paar Teller, einige Schüssel sowie Becher, in der anderen Besteck, eine kleine Reibe und andere Kochutensilien parat. Ich habe versucht die Schubladen möglichst übersichtlich einzuräumen, damit wirklich alles (s)einen Platz hat und sie jederzeit leicht an ihre Sachen herankommen kann.


Ihre kleine, selbstgenähte Schürze sowie ihre Putzwerkzeuge bekamen ebenso einen fixen Platz. Es sind nicht viele Werkzeuge, die in ihrer Putzecke für sie bereit stehen, wirklich nur das, was sie im Alltag immer wieder braucht: ein kleiner Eimer, eine Schrubbürste, trockene Lappen sowie Besen, Handfeger und Schaufel. Für zu Hause reichen diese völlig aus.


Wir trennen Müll, daher habe ich ihr nach genauer Recherche passende Bilder auf die jeweiligen Mülleimer geklebt. So kann sie sich (aber auch ich mich) besser orientieren.


Der Vorraum
Was mir beim Einrichten ihres Bereiches im Vorraum wichtig war, dass dieser möglichst simpel aber praktisch ist. Er besteht aus einem kleinen Beistelltisch als Schuhablage, einem Korb für Halstücher und Hauben sowie Haken für Schuhlöffel, für Taschen und Jacken. Junge Kinder haben ja viel kürzere Arme und erreichen ihre eigenen Füße beim Sitzen nur mühsam, daher bekam sie einen Sessel  mit abgesägten Beinen, so kann sie ihre Schuhe viel bequemer an- und ausziehen.


Die Sanitärräume
Wir hatten eine Zeitlang das Problem, dass die Toilette wegen dem viel Papier, das drinnen landete, immer wieder verstopft war. Seitdem ihr dieser Korb mit nur einigen Papierstücken zur Verfügung steht, ist dieses Problem ohne viel Trara aus der Welt geschafft. Dazu müssen wir ihr diesen Korb nur regelmäßig nachfüllen.


Zum Baden liegen ihr ein Naturschwamm, ein Waschlappen, (den ich ihr für ihre Handgröße zurecht genäht habe) und ein Seifenspender mit 2 in 1 Waschgel bereit. Ihr Bademantel, der auch gleichzeitig ihr Badetuch ist, bekam einen Haken auf einer für sie erreichbaren Höhe an der Tür.

Früher, als sie den Wasserhahn beim Waschbecken nicht erreichen konnte, richteten wir ihr einen kleinen Waschtisch ein, den wir tagtäglich fürs Händewaschen und Zähneputzen verwendeten. Sie holte sich mit dem Krug jedes Mal Wasser und nach dem Händewaschen leerte sie die Schüssel selbst in der Badewanne aus. Heute ist der Wasserhahn natürlich kein Thema mehr und mit Hilfe von diesem kleinen Tritthocker kommt sie jederzeit an das Waschbecken heran.


Der passende Spiegel über unserem Waschbecken fehlt leider noch, also bemalte ich einen kleinen Beistelltisch weiß, verpasste ihm einen kleinen Hocker (ein Flohmarktfund) mit einem selbstgenähten Bezug, besorgte noch beim Interio ein unglaublich hübsches Papierkörbchen für 6 Euro und richtete Julia diesen Frisiertisch und eine Nasenputz-Station ein. Ganz nach ihrem Geschmack.

Doch jedes Zuhause und jede Familie ist anders und hat unterschiedliche Ressourcen, daher wird auch die Umsetzung eine ganz individuelle sein. Mit etwas Kreativität lässt sich aber bereits mit wenigen Handgriffen die eigene Wohnung so einrichten, dass auch Kinder möglichst vieles selbstständig bewältigen und im Familienalltag aktiv mitmachen können.

P.S.: Im zweiten Teil meiner Serie zeige ich Euch dann das Kinderzimmer, samt Bett, Garderobe und Spielsachen.

26.03.2016

Ostereier, Schmetterlinge und Pinzen mit Hasenohren

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Wie bereits letztes Jahr, kommen bei uns natürlich gefärbte Ostereier auf dem Ostertisch. Ich liebe diese natürlichen Farben und dass jedes Ei eine ganz andere Nuance bekommt. Die Arbeit in der Küche dauert zwar etwas länger als mit den fertigen Farbmischungen, aber die Küche gemeinsam zu einem Farblabor umzuwandeln machte uns einen Riesen Spaß!


Für die gelben Eier nahmen wir Kurkuma, für die blauen Heidelbeeren, für die rot-rosa farbigen Rote Beete und Johannisbeer Saft. Wir färbten weiße und auch braune Eier um ganz unterschiedliche Farben zu bekommen. Hilfreiche Tipps für unsere naturgefärbten Eier fand ich hier und auch hier.


Origami ist bei uns zur Zeit voll im Trend, daher falteten wir auch bunte Körbchen und Schmetterlinge als Tischdekoration. Die Schmetterlinge sind wirklich nicht kompliziert, auch nicht für etwas geübtere Kinderhände und sind ein echter Hingucker!


Zuerst beide Diagonalen, dann zwei Mal in der Mitte falten. Danach die zwei gegenüberliegenden Seiten zusammenführen und die Form zu einem Dreieck zusammenklappen. Das Dreieck noch einmal in der Mitte zusammenklappen und die 4 Spitzen mit der Schere etwas abrunden. Danach das Dreieck wieder aufklappen und die beiden oberen Flügel zur Mittellinie falten. Die Spitze vom Dreieck mit dem Rechten Winkel nach oben falten (aber nicht flachdrücken) und die etwas überstehende Spitze noch einmal nach hinten falten. Schmetterling umdrehen und die beiden Flügel etwas zusammendrücken. Fertig.


Diesmal versuchten wir es auch mit selbstgemachten Osterpinzen und lehnten uns dabei an dieses Rezept. Die Zutaten bereitete ich vor, den Rest machte, mit ein wenig Anleitung dann sie. Sogar die niedlichen kleinen Häschen, deren Ohren sie mit einer Schere eingeschnitten hatte. Ich hoffe, ihr hattet auch eine entspannte Vorbereitungszeit? Wir wünschen Euch und euren lieben Familien ein wunderschönes Osterfest!